Non-entry for unpaid court advance in bankruptcy appeal

5A_327/2007Tribunal Federal / Divisão Civil II30 de ago. de 2007Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court president dealt with an appeal in bankruptcy proceedings. The appellant had been ordered to pay a CHF 2,000 court advance after legal aid was refused. He did not pay within the non-extendable deadline and did not furnish the required debit confirmation. His reconsideration request against the legal aid refusal was also rejected. The court therefore did not enter into the appeal and charged him court costs of CHF 500.

Sumário Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG, Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable deadline leads to non-entry where the advance order contained an express warning. A reconsideration request against a refusal of legal aid is inadmissible if it merely repeats previous arguments and does not raise any circumstance capable of questioning the earlier decision. If the advance is to be paid by payment order, the appellant must additionally prove timely debit within the prescribed period; failing this proof, non-entry is mandatory.

Texto completo

{T 0/2}
5A_327/2007 /blb

Urteil vom 30. August 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin,
vertreten durch V.________ AG.

Gegenstand
Konkurs,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. Mai 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen, Einzelrichter für Rekurse SchKG.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 14. Mai 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender) Verfügung vom 9. Juli 2007 samt Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 10. Juli 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 22. Juni 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der am 18. Juli 2007 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer innerhalb der (zufolge der Gerichtsferien nach Art. 46 Abs. 1 lit. b BGG gehemmten) Nachfrist (sinngemäss) ein Gesuch um Wiedererwägung der Armenrechtsverfügung vom 9. Juli 2007 eingereicht hat, das jedoch abzuweisen ist, weil der Beschwerdeführer nichts vorbringt was die Richtigkeit der Verfügung vom 9. Juli 2007, auf die verwiesen werden kann, in Frage zu stellen vermöchte,
dass somit festzustellen bleibt, dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (ungeachtet der nachträglichen Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 25. Juli 2007) androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,

erkannt:
1.
Das Wiedererwägungsgesuch wird abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird den Parteien, dem Kantonsgericht St. Gallen und dem Kantonalen Konkursamt St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 30. August 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

bankruptcycourt advancelegal aidnon-entrydeadlinereconsiderationcosts

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the request for reconsideration of the legal aid refusal should be granted

Decisão extraída

The request was denied because the appellant raised nothing capable of casting doubt on the prior refusal of legal aid.

Fundamentação extraída

The court referred to the earlier order and found no new argument undermining its correctness.

Questão jurídica principal

Whether the appeal could be entered despite the unpaid court advance

Decisão extraída

No. The appellant failed to pay the advance within the non-extendable deadline and also failed to prove timely debit in case of payment order.

Fundamentação extraída

Because the advance was not paid and the required proof was missing, the court had to issue a non-entry decision under the warning already given.

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