Non-entry for unpaid advance in legal aid appeal

5A_292/2007Tribunal Federal / Divisão Civil II28 de ago. de 2007Dismissed

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a cantonal decision concerning legal aid in a debt-collection disclaimer action. After the appellant failed to pay the ordered advance within the non-extendable deadline and did not provide proof of timely debit, the court rejected a late request to extend the deadline and held that it could not enter into the appeal. The court also noted that the appeal would in any event not have met the formal requirements. The appellant was ordered to pay the court fee of CHF 500.

Sumário Omnilex

Art. 62 Abs. 3 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG; non-payment of the judicial advance within a non-extendable time limit results in non-entry. A request to extend an expressly non-extendable deadline is inadmissible. Where the advance is to be paid by payment order, timely debit proof must be filed within the prescribed period; absent such proof, the appeal cannot be considered. Costs follow the non-entry outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG. The court may additionally note abusive litigation behaviour and reserve summary treatment of future submissions (consid. 1-3).

Texto completo

{T 0/2}
5A_292/2007/bnm

Urteil vom 28. August 2007
Präsident der II. zivilrechtlichen Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Raselli, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Kantonsgericht St. Gallen (Präsident der III. Zivilkammer), Klosterhof 1, 9001 St. Gallen.

Gegenstand
Unentgeltliche Rechtspflege im Aberkennungsprozess.

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 23. April 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen.

Der Präsident hat nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Entscheid vom 23. April 2007 des Kantonsgerichts St. Gallen,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit (sein Gesuch um Vorschussreduktion abweisender) Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 2. Juli 2007 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis aufgefordert worden ist, den ihm mit (sein Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wegen Aussichtslosigkeit abweisender, zufolge Nichtabholens bei der Post nach Art. 44 Abs. 2 BGG als zugestellt geltender) Verfügung vom 11. Juni 2007 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen Kostenvorschuss von Fr. 1'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 5 Tagen seit der (wegen Nichtabholens bei der Post) als am 10. Juli 2007 erfolgt geltenden Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass dem vom Beschwerdeführer nachträglich eingereichten Fristerstreckungsgesuch nicht stattgegeben werden kann, weil die Nachfrist ausdrücklich als nicht erstreckbar bezeichnet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb (ungeachtet der weiteren Eingaben) androhungsgemäss gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist, der Beschwerdeführer kostenpflichtig (Art. 66 Abs. 1 BGG) und darauf hingewiesen wird, dass auf die (den Anforderungen der Art. 42 Abs. 2 BGG und 106 Abs. 2 BGG nicht genügende) Beschwerde auch bei rechtzeitiger Vorschusszahlung nicht eingetreten worden wäre,
dass der Beschwerdeführer einmal mehr missbräuchlich prozessiert (Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG), weshalb sich das Bundesgericht in dieser Sache vorbehält, allfällige weitere Eingaben des Beschwerdeführers, namentlich missbräuchliche Revisionsgesuche, ohne Antwort abzulegen,

erkannt:

1.
Das Fristerstreckungsgesuch wird abgewiesen.
2.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 500.-- wird dem Beschwerdeführer auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer und dem Kantonsgericht St. Gallen schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 28. August 2007
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

unentgeltliche Rechtspflegeadvance paymentnon-entrynon-extendable deadlinecourt costsabusive litigation

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the request to extend the non-extendable time limit for paying the advance should be granted.

Decisão extraída

The extension request could not be granted because the additional deadline had expressly been declared non-extendable.

Fundamentação extraída

A deadline designated as non-extendable cannot be prolonged after the fact.

Questão jurídica principal

Whether the appeal could be entered into despite non-payment of the required advance and absent proof of timely payment.

Decisão extraída

No entry was possible because the appellant neither paid the advance within the deadline nor provided the required debit confirmation.

Fundamentação extraída

Failure to comply with the advance-payment order triggered non-entry under the applicable procedural provision.

Questão jurídica principal

How the court costs should be allocated.

Decisão extraída

The appellant had to bear the court fee of CHF 500.

Fundamentação extraída

Costs follow the non-entry outcome and are charged to the unsuccessful appellant.

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