Non-entry for insufficient substantiation of civil appeal

5A_234/2013Tribunal Federal / Divisão Civil II3 de abr. de 2013Dismissed

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Resumo

The Federal Supreme Court, acting under the simplified procedure, held that the appellant's submission did not adequately address the cantonal court's reasons and did not satisfy the statutory reasoning requirements for an appeal. The complaint was therefore not entered into under Art. 108(1)(b) BGG. The appellant, as the losing party, was ordered to pay CHF 300 in court costs. The decision of the Cantonal Court of Schwyz, which had not entered into the appeal because the cost advance was not paid within the final deadline, remained untouched.

Regest

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Begründungsanforderungen der Beschwerde an das Bundesgericht. Die Beschwerdeschrift hat sich mit den tragenden Erwägungen des angefochtenen Entscheids auseinanderzusetzen und in gedrängter Form darzutun, welche Rechtssätze oder verfassungsmässigen Rechte verletzt sein sollen und weshalb. Bloss appellatorische Kritik genügt nicht. Verfassungsrügen unterliegen qualifizierter Rüge- und Begründungspflicht. Wird diesen Anforderungen nicht entsprochen, ist auf die Beschwerde im vereinfachten Verfahren nicht einzutreten (vgl. auch Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG); die Kostenfolge richtet sich nach Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
5A_234/2013

Urteil vom 3. April 2013
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter von Werdt, Präsident,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Beschwerdeführer,

gegen

  1. B.________,
  2. Erbengemeinschaft C.________, bestehend aus:
    D. 1 - 14,
    alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Georges Knobel,
  3. E.________,
    vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Bruno Beeler,
  4. Erbengemeinschaft F.________ sel., bestehend aus:
    G. 1 - 4,
    alle vertreten durch Rechtsanwalt Dr. Georges Knobel,
  5. H.________,
  6. Erbengemeinschaft I.________ sel.,
    bestehend aus:
    J. 1 - 3,
  7. K.________,
  8. L.________,
    bevormundet durch Amtsvormundin M.________,
  9. N.________,
    Beschwerdegegner,

Gegenstand
Erbteilung,

Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG gegen die Verfügung vom 12. März 2013 des Kantonsgerichts Schwyz.

Nach Einsicht
in die (vom Kantonsgericht zuständigkeitshalber dem Bundesgericht übermittelte und von diesem als Beschwerde gemäss Art. 72 ff. BGG behandelte) Eingabe gegen die Verfügung vom 12. März 2013 des Kantonsgerichts Schwyz, das auf eine Berufung des Beschwerdeführers gegen ein Urteil des Bezirksgerichts March vom 1. Oktober 2012 nicht eingetreten ist,

in Erwägung,
dass das Kantonsgericht erwog, nach erster erfolgloser Ansetzung einer Frist zur Leistung eines Kostenvorschusses von Fr. 5'000.-- (Verfügung vom 15. November 2012) sei dem Beschwerdeführer am 13. Februar 2013 (unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis) eine nicht erstreckbare Nachfrist bis zum 28. Februar 2013 zur Vorschusszahlung angesetzt worden, der Beschwerdeführer habe den Vorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet, weshalb androhungsgemäss auf die Berufung nicht einzutreten sei (Art. 101 Abs. 3 ZPO), der Beschwerdeführer kostenpflichtig werde und die Beschwerdegegner, die eine Berufungsantwort eingereicht hätten, zu entschädigen habe,
dass die Beschwerde nach Art. 72 ff. BGG nebst einem Antrag eine Begründung zu enthalten hat, in welcher in gedrängter Form dargelegt wird, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht (Art. 95 f. BGG) verletzt (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), ansonst auf die Beschwerde nicht eingetreten wird (Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG),
dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheids einzugehen und im Einzelnen zu zeigen ist, welche Vorschriften und warum sie von der Vorinstanz verletzt worden sind (BGE 133 IV 286 E. 1.4 S. 287),
dass auch Verfassungsrügen in der Beschwerdeschrift vorzubringen und zu begründen sind (Art. 106 Abs. 2 BGG), dass m.a.W. in der Beschwerdeschrift klar und detailliert anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids darzulegen ist, welche verfassungsmässigen Rechte und inwiefern sie durch den kantonalen Entscheid verletzt sind (BGE 134 I 83 E. 3.2 S. 88 mit Hinweisen; 133 IV 286 E. 1.4 S. 287 f.),

dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe an das Bundesgericht nicht rechtsgenüglich auf die entscheidenden kantonsgerichtlichen Erwägungen eingeht,
dass er erst recht nicht anhand dieser Erwägungen nach den gesetzlichen Anforderungen aufzeigt, inwiefern die Verfügung des Kantonsgerichts vom 12. März 2013 rechts- oder verfassungswidrig sein soll,
dass somit auf die - offensichtlich keine hinreichende Begründung enthaltende - Beschwerde in Anwendung von Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist,
dass der unterliegende Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass in den Fällen des Art. 108 Abs. 1 BGG das vereinfachte Verfahren zum Zuge kommt und der Abteilungspräsident zuständig ist,
erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Kantonsgericht Schwyz schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 3. April 2013

Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: von Werdt

Der Gerichtsschreiber: Füllemann

Palavras-chave

non-entrysubstantiationappeal requirementscost advancesimplified procedurecourt costs