Non-entry for failure to pay court advance

5A_156/2009Tribunal Federal / Divisão Civil II24 de abr. de 2009Inadmissible

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court dealt with an appeal against a Zürich appellate decision in provisional family-law measures. After warning, the appellant still did not pay the required advance within the non-extendable deadline and also failed to provide the required proof of payment. The court therefore did not enter on the appeal. The later request for legal aid, filed only after expiry of the deadline, did not change the result. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 300.

Sumário Omnilex

Art. 62 Abs. 3, Art. 108 Abs. 1 lit. a, Art. 66 Abs. 1 BGG; non-payment of the court advance within the non-extendable deadline and legal consequence of non-entry. Where the appellant, after due warning, neither pays the advance nor furnishes the required proof of timely debit within the prescribed period, the Federal Supreme Court must not enter on the appeal. A subsequently filed request for legal aid lodged only after expiry of the deadline cannot cure the default. If the appeal is not entered upon, costs are generally borne by the appellant; the prospects-of-success requirement under Art. 64 Abs. 1 BGG remains decisive for legal aid.

Texto completo

{T 0/2}
5A_156/2009

Urteil vom 24. April 2009
II. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Hohl, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Füllemann.

Parteien
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Y.________,
Beschwerdegegnerin,
vertreten duch Rechtsanwältin Bibiane Egg.

Gegenstand
Vorsorgliche Massnahmen nach Art. 137 ZGB,

Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 30. Januar 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich (I. Zivilkammer).

Nach Einsicht
in die Beschwerde nach Art. 72ff. BGG gegen den Beschluss vom 30. Januar 2009 des Obergerichts des Kantons Zürich,

in Erwägung,
dass der Beschwerdeführer mit Nachfristansetzung gemäss Art. 62 Abs. 3 BGG vom 31. März 2009 unter Androhung des Nichteintretens bei Säumnis und unter ausdrücklichem Hinweis darauf, dass der Fristenlauf durch die Gerichtsferien im vorliegenden, vorsorgliche Massnahmen nach Art. 137 ZGB betreffenden Verfahren nicht gehemmt werde (Art. 46 Abs. 2 BGG), aufgefordert worden ist, den (ihm mit Verfügung vom 6. März 2009 auferlegten, jedoch nicht eingegangenen) Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- innerhalb einer nicht erstreckbaren Nachfrist von 10 Tagen seit der am 4. April 2009 erfolgten Zustellung dem Bundesgericht in bar zu zahlen oder zu Gunsten der Bundesgerichtskasse (Postkonto 10-674-3) entweder an einem Schalter der Schweizerischen Post zu übergeben oder (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags an die Post oder an eine Bank) einem in der Schweiz befindlichen Post- bzw. Bankkonto der Beschwerde führenden Partei oder ihres Vertreters zu belasten (Art. 48 Abs. 4 BGG) und ausserdem (bei Erteilung eines Zahlungsauftrags) der Bundesgerichtskasse innerhalb von 10 Tagen seit Ablauf der nicht erstreckbaren Nachfrist eine Bestätigung der Postfinance bzw. der Bank einzureichen, wonach der Vorschussbetrag fristgerecht dem Post- bzw. Bankkonto belastet worden ist,
dass der Beschwerdeführer den Kostenvorschuss auch innerhalb der Nachfrist weder bei der Bundesgerichtskasse in bar geleistet noch zu deren Gunsten an einem Postschalter übergeben und auch nicht den (für den Fall eines Zahlungsauftrags) ihm obliegenden Nachweis der rechtzeitigen Vorschussleistung durch Belastungsbestätigung erbracht hat, weshalb androhungsgemäss und ungeachtet des (erst am 15. April 2009 und damit nach Ablauf der Nachfrist eingereichten) Gesuchs um unentgeltliche Rechtspflege gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. a BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist und der Beschwerdeführer kostenpflichtig wird (Art. 66 Abs. 1 BGG),
dass im Übrigen dem Beschwerdeführer (in Anbetracht der Aussichtslosigkeit seiner den Begründungsanforderungen der Art. 42 Abs. 2 und 106 Abs. 2 BGG in keiner Weise entsprechenden Beschwerde) die unentgeltliche Rechtspflege ohnehin nicht hätte gewährt werden können (Art. 64 Abs. 1 BGG),

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Obergericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 24. April 2009
Im Namen der II. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Der Gerichtsschreiber:

Hohl Füllemann

Palavras-chave

non-entrycourt advancelegal aiddeadlineprovisional measurescosts

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal is admissible despite non-payment of the court advance within the deadline.

Decisão extraída

The appeal could not be entered because the required advance was not paid or duly evidenced within the non-extendable time limit.

Fundamentação extraída

Under Art. 62(3) BGG, failure to pay the advance after warning leads to non-entry under Art. 108(1)(a) BGG; the later request for legal aid did not cure the default because it was filed after expiry of the deadline.

Questão jurídica principal

Whether legal aid should be granted.

Decisão extraída

Legal aid would in any event have been refused because the appeal lacked prospects of success and did not meet the pleading requirements.

Fundamentação extraída

The court noted the appeal was hopeless and failed to satisfy Art. 42(2) and 106(2) BGG.

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