Non-entry for insufficiently reasoned appeal

4A_339/2012Tribunal Federal / Divisão Civil I30 de jul. de 2012Inadmissible

Abrir fonte

Extraído pela Omnilex

Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against the Zurich Commercial Court judgment ordering the appellant to pay CHF 68,315.60 plus interest. It held that the filing did not meet the statutory reasoning requirements because it merely criticized the cantonal assessment in an appellate manner and did not properly identify constitutional or federal-law violations. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Sumário Omnilex

Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG, Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; Begründungsanforderungen der Beschwerde an das Bundesgericht. Die beschwerdeführende Partei hat anhand der Erwägungen des angefochtenen Entscheids substanziiert darzulegen, welche Rechte verletzt sein sollen; die Rügepflicht gilt in besonderer Weise für Verfassungsverletzungen, die nicht von Amtes wegen geprüft werden. Das Bundesgericht ist an die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen gebunden und weicht davon nur bei qualifiziert gerügter Willkür oder Rechtsverletzung ab. Bloss appellatorische Kritik an Beweiswürdigung und Sachverhaltsergänzungen genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht und führt zum Nichteintreten nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG (vgl. E. 1).

Texto completo

{T 0/2}
4A_339/2012

Urteil vom 30. Juli 2012
I. zivilrechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.

Verfahrensbeteiligte
X.________ GmbH,
Beschwerdeführerin,

gegen

Versicherung Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin.

Gegenstand
Maklervereinbarung,

Beschwerde gegen das Urteil des Handelsgerichts des Kantons Zürich vom 27. April 2012.
In Erwägung,
dass das Handelsgericht des Kantons Zürich die Beschwerdeführerin mit Urteil vom 27. April 2012 zur Zahlung von Fr. 68'315.60 nebst Zins an die Beschwerdegegnerin verpflichtete;

dass die Beschwerdeführerin dem Bundesgericht eine vom 8. Juni 2012 datierte Eingabe einreichte, in der sie erklärte, das Urteil des Handelsgerichts mit Beschwerde anzufechten;

dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 1 und 2 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass das Bundesgericht seinem Entscheid den Sachverhalt zugrunde legt, den die Vorinstanz festgestellt hat (Art. 105 Abs. 1 BGG), und es davon nur abweichen kann, wenn eine Sachverhaltsfeststellung offensichtlich unrichtig, mithin willkürlich ist oder auf einer Rechtsverletzung im Sinne von Art. 95 BGG beruht (Art. 97 Abs. 1 und Art. 105 Abs. 2 BGG), was die beschwerdeführende Partei präzise geltend zu machen hat;

dass es demnach nicht angeht, in einer Beschwerde an das Bundesgericht appellatorische Kritik an der Beweiswürdigung des kantonalen Gerichts zu üben und Ergänzungen bezüglich der tatsächlichen Feststellungen vorzunehmen, als ob dem Bundesgericht im Beschwerdeverfahren die freie Prüfung aller Tatfragen zukäme (BGE 134 II 244 E. 2.2; 133 II 249 E. 1.4.3 S. 254 f.; 130 I 258 E. 1.3 S. 261 f.);

dass die Eingabe der Beschwerdeführerin vom 8. Juni 2012 den erwähnten Begründungsanforderungen offensichtlich nicht genügt, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;

dass die Gerichtskosten der Beschwerdeführerin aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt die Präsidentin:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden der Beschwerdeführerin auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Parteien und dem Handelsgericht des Kantons Zürich schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 30. Juli 2012

Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Die Präsidentin: Klett

Der Gerichtsschreiber: Huguenin

Palavras-chave

appeal admissibilityreasoned appealnon-entryappellate criticismcosts

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal met the Federal Supreme Court's reasoning requirements

Decisão extraída

It did not. The submission failed to show, with reference to the challenged decision, which rights were violated and contained only inadmissible appellate criticism.

Fundamentação extraída

Under Art. 42(1)-(2) and Art. 106(2) BGG, constitutional and other grievances must be expressly raised and substantiated; the appellant must also challenge factual findings specifically if seeking deviation from them. The filing did not satisfy these requirements, so non-entry under Art. 108(1)(b) BGG was required.

Questão jurídica principal

Court costs

Decisão extraída

Court costs were imposed on the appellant.

Fundamentação extraída

As the appeal was not entered into, the losing appellant had to bear the costs under Art. 66(1) BGG.

Continue sua pesquisa no ChatGPT ou Claude

Conecte o Omnilex para pesquisar o corpus jurídico pelo seu assistente de IA.