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4A_190/2012 ΓÇó Non-entry for insufficiently reasoned appeal
4A_190/2012Tribunal Federal / Divisão Civil I14 de mai. de 2012Inadmissible
The Federal Supreme Court did not enter into the appeal against a cantonal conciliation decision in a health-insurance matter. The appellant’s two submissions failed to engage with the lower authority’s reasoning and did not comply with the duty to state, with reasons, which rights had been violated. As the appeal was plainly insufficiently reasoned, it was declared inadmissible under the simplified procedure. The court waived judicial costs.
Art. 42 Abs. 1 BGG, Art. 106 Abs. 2 BGG; requirements of substantiation in an appeal to the Federal Supreme Court. The appellant must, by reference to the reasons of the challenged decision, explain which federal rights were violated; a mere reiteration of the request or a general attack on the outcome is insufficient. Alleged violations of constitutional rights are examined only if expressly invoked and reasoned. If the submission plainly fails to satisfy these requirements, the court may decline to enter into the matter under Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG. Judicial costs may be waived in exceptional circumstances under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
{T 0/2}
4A_190/2012
Urteil vom 14. Mai 2012
I. zivilrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichterin Klett, Präsidentin,
Gerichtsschreiber Huguenin.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________ AG,
Beschwerdegegnerin.
Gegenstand
Krankentaggeldversicherung,
Beschwerde gegen den Entscheid der Schlichtungsbehörde des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt vom 20. März 2012.
In Erwägung,
dass die Schlichtungsbehörde des Sozialversicherungsgerichts des Kantons Basel-Stadt mit Entscheid vom 20. März 2012 auf das Schlichtungsgesuch des Beschwerdeführers mangels örtlicher Zuständigkeit nicht eintrat;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine vom 27. März 2012 datierte Eingabe einreichte, aus der sich ergibt, dass er den Entscheid der Schlichtungsbehörde beim Bundesgericht anfechten will;
dass der Beschwerdeführer dem Bundesgericht eine weitere, vom 23. April 2012 datierte Eingabe einreichte;
dass in einer Beschwerde an das Bundesgericht unter Bezugnahme auf die Erwägungen des angefochtenen Entscheides dargelegt werden muss, welche Rechte der beschwerdeführenden Partei durch das kantonale Gericht verletzt worden sind (Art. 42 Abs. 1 BGG), wobei eine allfällige Verletzung der bundesrechtlichen Verfassungsrechte vom Bundesgericht nicht von Amtes wegen geprüft wird, sondern nur dann, wenn solche Rügen in der Beschwerdeschrift ausdrücklich erhoben und begründet werden (Art. 106 Abs. 2 BGG);
dass die Eingaben des Beschwerdeführers vom 27. März und 23. April 2012, in denen mit keinem Wort auf die Begründung des angefochtenen Entscheides eingegangen wird, diese Anforderungen offensichtlich nicht erfüllen, weshalb auf die Beschwerde im Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;
dass unter den gegebenen Umständen auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten ist (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG);
erkennt die Präsidentin:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Parteien, der Schlichtungsbehörde des Sozialversicherungsgerichts Basel-Stadt und dem Comité de protection des travailleurs frontaliers européens, Ensisheim, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. Mai 2012
Im Namen der I. zivilrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Die Präsidentin: Klett
Der Gerichtsschreiber: Huguenin