Revision of Federal Supreme Court judgment denied as unfounded

2F_10/2007Tribunal Federal / Divisão de Direito Público II26 de set. de 2007Dismissed

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Resumo

The Federal Supreme Court dealt with a request to revise its own judgment of 8 August 2007 concerning a disputed study place in dentistry. The applicant also sought legal aid and asked for the recusal of Justice Merkli. The Court held that the recusal issue did not need to be decided because Merkli did not participate in the revision decision. It found that the applicant did not substantiate any revision ground under Arts. 121-123 BGG with reference to the reasoning of the earlier non-entry judgment based on abuse of rights. The revision request was therefore dismissed insofar as admissible, legal aid was refused, and CHF 1,000 in court costs were imposed on the applicant.

Regest

Arts. 121-123, 127, 64, 66 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment: the applicant must plead and substantiate, with reference to the decisive reasoning of the challenged judgment, a statutory ground for revision. Merely rearguing the merits of the underlying dispute does not satisfy the requirement of a reasoned, issue-specific attack. Where the prior judgment is a non-entry decision founded on abuse of rights, a revision request fails if it does not show how that reasoning is vitiated by a revision ground. Legal aid is unavailable for a hopeless revision request; costs follow the outcome.

Texto completo

{T 0/2}
2F_10/2007 /leb

Urteil vom 26. September 2007
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Hungerbühler, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Müller, Karlen,
Gerichtsschreiber Feller.

Parteien
X.________,
Gesuchsteller,

gegen

Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich, Plattenstrasse 11, 8032 Zürich,
Rekurskommission der Zürcher Hochschulen, Walchetor, 8090 Zürich,
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, 4. Kammer, Militärstrasse 36, Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Revision des bundesgerichtlichen Urteils
vom 8. August 2007 (2C_262/2007),

kantonales Revisionsverfahren betreffend Studienplatz für zahnmedizinisches Studium.

Das Bundesgericht hat nach Einsicht
in die Rechtsschrift von X.________ vom 17. September (Postaufgabe: 20. September) 2007, womit er um Revision und Aufhebung des bundesgerichtlichen Urteils 2C_262/2007 vom 8. August 2007 sowie um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege und Verbeiständung ersucht und den Ausstand von Bundesrichter Merkli beantragt,

in Erwägung,
dass über das Revisionsgesuch ohne Mitwirkung von Bundesrichter Merkli entschieden wird, sodass sich die Behandlung des Ausstandsbegehrens erübrigt,
dass die Revision eines bundesgerichtlichen Urteils verlangt werden kann, wenn einer der vom Gesetz in Art. 121 - 123 BGG genannten Revisionsgründe geltend gemacht wird,
dass im Revisionsgesuch darzulegen und zu begründen ist, inwiefern mit dem angefochtenen Urteil ein Revisionsgrund gesetzt worden sein soll (Art. 42 Abs. 2 BGG),
dass die Begründung sachbezogen sein muss, d.h. der Gesuchsteller sich mit den massgeblichen Entscheidgründen des Urteils, dessen Revision er beantragt, auseinandersetzen muss und darzulegen hat, inwiefern gerade in Bezug auf diese Entscheidgründe ein Revisionsgrund vorliege,
dass das Bundesgericht im Urteil vom 8. August 2007 schon darum nicht auf die Beschwerde vom 1./4. Juni 2007 eingetreten ist, weil sie in Berücksichtigung sämtlicher bisheriger kantonaler und bundesrechtlicher Verfahren in dieser Angelegenheit als rechtsmissbräuchlich im Sinne von Art. 108 Abs. 1 lit. c BGG zu werten war,
dass der Gesuchsteller mit seinen Ausführungen einmal mehr primär auf die längst mehrfach beurteilte materielle Streitsache eingeht und jedenfalls in keiner Weise darzulegen vermag, inwiefern das Bundesgericht durch den mit Rechtsmissbrauch begründeten Nichteintretensentscheid die von ihm angerufenen Revisionsgründe (Art. 121 lit. c und d, 122 und 123 BGG) erfüllt haben könnte,
dass das Revisionsgesuch, soweit darauf überhaupt eingetreten werden kann, offensichtlich unbegründet und ohne Schriftenwechsel (vgl. Art. 127 BGG) oder andere Instruktionsmassnahmen (z.B. mündliche Parteiverhandlung) abzuweisen ist, weshalb insbesondere auch keine Handhabe besteht, auf Ziff. 3 des Urteils vom 8. August 2007 (Auferlegung einer Gerichtsgebühr) zurückzukommen,
dass dem Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wegen Aussichtslosigkeit des Revisionsbegehrens nicht zu entsprechen ist (Art. 64 Abs. 1 und 2 BGG) und die Gerichtskosten (Art. 65 BGG), dem Verfahrensausgang entsprechend, dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 Satz 1 BGG),

erkannt:
1.
Das Revisionsgesuch wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
2.
Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege und Verbeiständung wird abgewiesen, soweit darauf einzutreten ist.
3.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird dem Gesuchsteller auferlegt.
4.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde der Universität Zürich, der Rekurskommission der Zürcher Hochschulen und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Abteilung, 4. Kammer, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 26. September 2007
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:

Palavras-chave

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