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2D_71/2012 ΓÇó Non-entry on constitutional complaint against tax remission refusal
2D_71/2012Tribunal Federal / Divisão de Direito Público II17 de dez. de 2012Inadmissible
The taxpayer challenged before the Federal Supreme Court the cantonal tax court judgment confirming the refusal of remission of 2008 cantonal and federal taxes. The court held that an appeal in public law was excluded for tax remission decisions and that only a subsidiary constitutional complaint could be considered. Because the appellant did not invoke or substantiate any constitutional rights and, in any event, had no legal entitlement to remission, the complaint was manifestly inadmissible. The court therefore did not enter into the matter and waived court costs.
Art. 83 lit. m BGG; Art. 113 ff. BGG; tax remission decisions are not subject to complaint in public law and may, at most, be challenged by subsidiary constitutional complaint. Such a remedy is limited to alleged violations of constitutional rights and requires specific invocation and substantiation under Art. 106 Abs. 2 BGG. In the absence of a legal entitlement to tax remission, the complainant generally lacks standing under Art. 115 lit. b BGG. Manifestly inadmissible submissions are disposed of in simplified procedure under Art. 108 BGG; court costs may exceptionally be waived under Art. 66 Abs. 1 second sentence BGG.
{T 0/2}
2D_71/2012
2D_72/2012
Urteil vom 17. Dezember 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.
Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführerin,
gegen
Finanzdepartement des Kantons Solothurn, Rathaus, 4509 Solothurn.
Gegenstand
Erlass der Staatssteuer 2008,
Erlass der direkten Bundessteuer 2008,
Verfassungsbeschwerde gegen das Urteil des Kantonalen Steuergerichts Solothurn vom 29. Oktober 2012.
Nach Einsicht
in das Urteil des Kantonalen Steuergerichts Solothurn vom 29. Oktober 2012, welches die Rechtsmittel (Rekurs betreffend Staatssteuern, Beschwerde betreffend direkte Bundessteuer) von X.________ gegen die Verfügung des Finanzdepartements des Kantons Solothurn vom 10. Juli 2012 abwies, womit deren Begehren um Erlass der Staatssteuern 2008 in Höhe von Fr. 18'010.50 und der direkten Bundessteuer 2008 in Höhe von Fr. 4'907.10 abgelehnt worden war,
in die an das Bundesgericht adressierte Eingabe von X.________ vom 11./13. Dezember 2012, worin sie erklärt, das Urteil des Verwaltungsgerichts nicht zu akzeptieren, und darum ersucht, ihr Steuererlass zu gewähren,
in Erwägung,
dass das angefochtene Urteil des Kantonalen Steuergerichts ein Entscheid über den Erlass von Abgaben ist, wogegen die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten unzulässig ist (Art. 83 lit. m BGG),
dass mithin als bundesrechtliches Rechtsmittel - höchstens - die subsidiäre Verfassungsbeschwerde (Art. 113 ff. BGG) in Betracht fällt, womit - einzig - die Verletzung verfassungsmässiger Rechte gerügt werden kann (Art. 116 BGG),
dass entsprechende Rügen spezifischer Geltendmachung und Begründung bedürfen (Art. 106 Abs. 2 BGG),
dass die Beschwerdeführerin kein verfassungsmässiges Recht nennt und keine zulässigen Rügen erhebt,
dass ihr, mangels Rechtsanspruchs auf Steuererlass, ohnehin weitgehend die Legitimation zur Verfassungsbeschwerde fehlte (Art. 115 lit. b BGG; spezifisch zum Steuererlass nach solothurnischem Recht Urteil 2D_17/2012 vom 19. März 2012, zum Erlass der direkten Bundessteuer Urteil 2D_41/2012 und 2D_42/2012 vom 6. August 2012 E. 2.2; je mit Hinweisen; s. auch BGE 133 I 185),
dass auf die offensichtlich unzulässige Beschwerde mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG nicht einzutreten ist,
dass die Umstände des Falles es rechtfertigen, auf die Erhebung von Gerichtskosten zu verzichten (Art. 66 Abs. 1 zweiter Satz BGG),
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Es werden keine Gerichtskosten erhoben.
3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Kantonalen Steuergericht Solothurn sowie der Eidgenössischen Steuerverwaltung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 17. Dezember 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Zünd
Der Gerichtsschreiber: Feller