Non-payment of advance costs leads to non-entry

2C_929/2011Tribunal Federal / Divisão de Direito Público II19 de jan. de 2012Inadmissible

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Resumo

X. appealed to the Federal Supreme Court against the Zurich Administrative Court judgment confirming the refusal of family reunification for his two sons. After the court ordered an advance on costs of CHF 2,000 and granted an extended deadline with a warning of non-entry, the appellant still did not pay. The Federal Supreme Court therefore, in simplified procedure, did not enter the complaint and ordered court costs of CHF 200 against him.

Regest

Art. 62 Abs. 1 and 3 BGG; Art. 108 BGG: non-payment of the required advance on costs after expiry of the extended deadline, despite an express warning, obliges the Federal Supreme Court to refrain from entering the appeal in simplified procedure. The advance-cost mechanism is a procedural admissibility requirement; failure to comply cannot be cured once the grace period has lapsed. Court costs are charged according to the outcome under Art. 65 and Art. 66 BGG (consid. 1).

Texto completo

{T 0/2}
2C_929/2011

Urteil vom 19. Januar 2012
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
vertreten durch Beratungsstelle für Ausländer M. Milovanovic,
Beschwerdeführer,

gegen

Migrationsamt des Kantons Zürich,
Berninastrasse 45, 8090 Zürich,
Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich,
Postfach, 8090 Zürich.

Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung, Familiennachzug,

Beschwerde gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich, 2. Kammer, vom 28. September 2011.

Nach Einsicht
in die Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten von X.________ vom 14. November 2011 gegen das Urteil des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom 28. September 2011, welches die Rechtmässigkeit der Verweigerung des Familiennachzugs für seine beiden Söhne bestätigte,

in Erwägung,
dass die Partei, die das Bundesgericht anruft, einen Kostenvorschuss in der Höhe der mutmasslichen Gerichtskosten zu leisten hat (Art. 62 Abs. 1 BGG),
dass der Instruktionsrichter bzw. der Abteilungspräsident (vgl. Art. 32 Abs. 1 BGG) zur Leistung des Kostenvorschusses eine angemessene Frist und bei deren unbenütztem Ablauf eine Nachfrist ansetzt, wobei das Bundesgericht auf die Eingabe nicht eintritt, wenn der Kostenvorschuss auch innert der Nachfrist nicht geleistet wird (Art. 62 Abs. 3 BGG),
dass der Beschwerdeführer den ihm mit Verfügung vom 17. November 2011 auferlegten Kostenvorschuss von Fr. 2'000.-- auch innert der mit Verfügung vom 19. Dezember 2011 - unter Androhung des Nichteintretens im Säumnisfall - auf den 9. Januar 2012 angesetzte Nachfrist nicht geleistet hat, weshalb gestützt auf Art. 62 Abs. 3 BGG mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren gemäss Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 und 3 BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 2. Kammer, und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 19. Januar 2012
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Palavras-chave

advance costsnon-entryfamily reunificationimmigrationcourt costs