Appeal inadmissible for lack of substantiation

2C_32/2013Tribunal Federal / Divisão de Direito Público II5 de fev. de 2013Dismissed

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Resumo Omnilex

The Federal Supreme Court held that the appeal against the Basel-Stadt Administrative Court’s judgment on the non-renewal of a residence permit and removal was inadmissible because the appellant filed only an appeal notice and no timely, reasoned submission. The court noted that the appeal period ended on 2013-01-30 and that the missing reasoning could not be cured by the mere notice of appeal. The appellant was ordered to pay court costs of CHF 500.

Sumário Omnilex

Art. 100 Abs. 1, Art. 44 Abs. 1, Art. 46 Abs. 1 lit. c, Art. 47 Abs. 1 and Art. 108 BGG; requirements of a valid appeal submission and consequences of failure to file reasons within time. A mere notice of appeal does not satisfy the formal requirements of Art. 42 BGG where no reasoned legal argument is filed within the non-extendable time limit. If the appeal is manifestly unsubstantiated, the court may decide in simplified procedure not to enter into the matter under Art. 108 BGG. Court costs follow the outcome under Art. 65 and Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}
2C_32/2013

Urteil vom 5. Februar 2013
II. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Zünd, Präsident,
Gerichtsschreiber Feller.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Migrationsamt des Kantons Basel-Stadt, Spiegelgasse 6, 4051 Basel,
Justiz- und Sicherheitsdepartement
des Kantons Basel-Stadt, Bereich Recht, Spiegelgasse 6-12, 4001 Basel.

Gegenstand
Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung und Wegweisung,

Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 7. Dezember 2012.
Nach Einsicht
in das Urteil des Appellationsgerichts des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht vom 7. Dezember 2012 betreffend Nichtverlängerung der Aufenthaltsbewilligung des am 19. August 1978 geborenen nigerianischen Staatsangehörigen X.________,
in dessen Schreiben vom 11. Januar 2013, womit er Beschwerde gegen das Urteil des Appellationsgerichts anmeldet und darum bittet, es sei ihm Zeit zur Einreichung der Beschwerdebegründung zu geben,
in das Schreiben der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung des Bundesgerichts vom 14. Januar 2013, welches zunächst als eingeschriebene Sendung an die vom Beschwerdeführer verwendete Adresse versandt wurde, indessen mit dem Vermerk "nicht abgeholt" an das Bundesgericht zurückgelangte und anschliessend, am 28. Januar 2013, mit gewöhnlicher Post nochmals versandt wurde, worin dem Beschwerdeführer erläutert wird, welchen Anforderungen eine Rechtsschrift genügen muss, innert welcher Frist eine solche dem Bundesgericht vorzulegen ist und dass mit einer blossen Beschwerdeanmeldung diese Frist nicht gewahrt wird,
in die Zusendung des Beschwerdeführers vom 22. Januar 2013, womit er dem Bundesgericht den dem Urteil des Appellationsgerichts vom 7. Dezember 2012 zugrunde liegenden Rekursentscheid des Justiz- und Sicherheitsdepartements des Kantons Basel-Stadt zukommen lässt,

in Erwägung,
dass das Urteil des Appellationsgerichts vom 7. Dezember 2012, das der Beschwerdeführer anfechten will, am 15. Dezember 2012 eröffnet worden ist,
dass mithin die Beschwerdefrist von 30 Tagen (Art. 100 Abs. 1 BGG) am 16. Dezember 2012 zu laufen begann (Art. 44 Abs. 1 BGG), vom 18. Dezember 2012 bis und mit zum 2. Januar 2013 stillstand (Art. 46 Abs. 1 lit. c BGG) und am 30. Januar 2013 endete,
dass der Beschwerdeführer bis zum Ende der nicht erstreckbaren (Art. 47 Abs. 1 BGG) Beschwerdefrist dem Bundesgericht bloss den vorvorinstanzlichen Entscheid, jedoch keine die Beschwerdeanmeldung vom 11. Januar 2013 ergänzende Rechtsschrift vorgelegt hat,
dass es mithin an einer formgerechten Rechtsschrift, namentlich offensichtlich an jeglicher Beschwerdebegründung fehlt, weshalb mit Entscheid des Einzelrichters im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist,
dass die Gerichtskosten (Art. 65 BGG) entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 erster Satz BGG),

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt.

3.
Dieses Urteil wird den Verfahrensbeteiligten, dem Appellationsgericht des Kantons Basel-Stadt als Verwaltungsgericht und dem Bundesamt für Migration schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 5. Februar 2013
Im Namen der II. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Zünd

Der Gerichtsschreiber: Feller

Palavras-chave

inadmissibilityappeal deadlinereasoned appealnon-renewal of residence permitremoval ordercourt costs

Extraído pela Omnilex

Questão jurídica principal

Whether the appeal satisfied the formal requirement of a reasoned submission within the statutory deadline.

Decisão extraída

No; only a notice of appeal was filed, and no supplementary brief with reasoning was submitted in time.

Fundamentação extraída

The appeal period expired on 2013-01-30. The appellant did not file a proper written appeal containing any grounds, so the appeal was manifestly unsubstantiated.

Questão jurídica principal

Allocation of court costs

Decisão extraída

Costs were imposed on the appellant in the amount of CHF 500.

Fundamentação extraída

Costs follow the outcome of the proceedings.

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