projetos
2A.105/2004 ΓÇó Abuse of marriage right bars residence permit renewal
2A.105/2004Tribunal Federal / Divisão de Direito Público II23 de fev. de 2004Dismissed
The Federal Supreme Court dealt with a Swiss citizen’s foreign spouse who challenged the non-renewal of her residence permit. It held that, although a formal marriage existed and Art. 7(1) ANAG would normally confer a right to renewal, the cantonal court’s binding findings showed that reliance on the marriage was abusive. The complaints based on equality, non-discrimination, acquired rights, and improper discretion failed; the latter challenge was also inadmissible for lack of standing. The appeal was decided under the simplified procedure and dismissed, with costs of CHF 1,000 imposed on the appellant.
Art. 7 Abs. 1 ANAG; Art. 100 Abs. 1 lit. b Ziff. 3 OG; Art. 105 Abs. 2 OG; Art. 88 OG; Art. 4 ANAG: Der aus der formellen Ehe mit einem Schweizer Bürger folgende Anspruch auf Erteilung bzw. Verlängerung der Aufenthaltsbewilligung entfällt, wenn sich die Berufung auf die Ehe nach den für das Bundesgericht verbindlichen Feststellungen der Vorinstanz als rechtsmissbräuchlich erweist. Gegen die Nichtverlängerung kann die eidgenössische Verwaltungsgerichtsbeschwerde zulässig sein; materielle Einwände gegen die Ermessensausübung nach Art. 4 ANAG sind jedoch nur im Rahmen einer eigenen Legitimation zu hören. Das Bundesgericht prüft die Rechtsmissbrauchsfrage auf Grundlage der vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen und weist eine offensichtlich unbegründete Beschwerde im vereinfachten Verfahren ab.
{T 0/2}
2A.105/2004 /kil
Urteil vom 23. Februar 2004
II. Öffentlichrechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Wurzburger, Präsident,
Bundesrichter Hungerbühler, Merkli,
Gerichtsschreiber Häberli.
Parteien
A.________,
Beschwerdeführerin, vertreten durch Rechtsanwalt
Dr. Guido Hensch,
gegen
Regierungsrat des Kantons Zürich,
Kaspar Escher-Haus, 8090 Zürich,
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 4. Kammer, Militärstrasse 36, 8021 Zürich.
Gegenstand
Aufenthaltsbewilligung,
Verwaltungsgerichtsbeschwerde gegen den Entscheid des Verwaltungsgerichts des Kantons Zürich vom
17. Dezember 2003.
wird nach Einsicht:
in Erwägung gezogen:
und im Verfahren nach Art. 36a OG erkannt:
1.
Die Verwaltungsgerichtsbeschwerde wird abgewiesen.
2.
Die Gerichtsgebühr von Fr. 1'000.-- wird der Beschwerdeführerin auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird der Beschwerdeführerin, dem Regierungsrat und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich sowie dem Bundesamt für Zuwanderung, Integration und Auswanderung schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 23. Februar 2004
Im Namen der II. öffentlichrechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Der Gerichtsschreiber: