Revision inadmissible; legal aid denied

1F_16/2014Tribunal Federal / Divisão de Direito Público I11 de jun. de 2014Inadmissible

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Resumo

A.________ sought revision of a Federal Supreme Court judgment that had already declared his complaint inadmissible for insufficient reasoning. The Court held that the revision request did not substantiate any statutory ground under the BGG and therefore refused to enter into it without exchanging written submissions. Because the request was manifestly hopeless, the Court also denied legal aid. Court costs of CHF 500 were imposed on the applicant.

Regest

Art. 122 lit. c, Art. 123 Abs. 1, Art. 127 and Art. 64 BGG; revision of a Federal Supreme Court judgment requires that the application itself prima facie set out a statutory ground for revision. If the request contains no substantiated indication of such a ground, the Court may refuse to entertain it without written exchange. A revision request that is manifestly devoid of prospects of success does not justify legal aid. Costs follow the outcome under Art. 66 Abs. 1 BGG.

Texto completo

{T 0/2}

1F_16/2014

Urteil vom 11. Juni 2014

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Bundesrichter Karlen, Eusebio,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
A.________,
Gesuchsteller,

gegen

B.________, Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,
Gesuchsgegner,

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl,
Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das Urteil des Schweizerischen Bundesgerichts 1B_119/2014 vom 26. März 2014.

In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 26. März 2014 (1B_119/2014) auf eine Beschwerde von A.________ mangels einer hinreichenden Begründung nicht eingetreten ist;

dass A.________ mit Eingabe vom 13. Mai 2014 um Revision des bundesgerichtlichen Urteils vom 26. März 2014 ersucht hat;
dass sich der Gesuchsteller auf die Revisionsgründe von Art. 122 lit. c BGG und Art. 123 Abs. 1 BGG beruft;

dass sich indessen aus der Eingabe nicht ansatzweise ergibt, inwiefern die Revisionsgründe gemäss Art. 122 BGG und Art. 123 Abs. 1 BGG gegeben sein sollten;
dass daher ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) auf das Revisionsgesuch nicht einzutreten ist;

dass sich das Revisionsgesuch als offensichtlich aussichtslos erweist, weshalb das vom Gesuchsteller gestellte Gesuch um Gewährung der unentgeltlichen Rechtspflege (Art. 64 BGG) abzuweisen ist;

dass somit die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt das Bundesgericht:

1.

Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.

2.

Das Gesuch um unentgeltliche Rechtspflege wird abgewiesen.

3.

Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.

4.

Dieses Urteil wird den Parteien, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 11. Juni 2014

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

Palavras-chave

revisioninadmissibilitylegal aidcourt costsinsufficient reasoning