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1F_14/2009 ΓÇó Revision request rejected for lack of admissible recusal ground
1F_14/2009Tribunal Federal / Divisão de Direito Público I21 de ago. de 2009Dismissed
X. requested revision of a prior Federal Supreme Court judgment, arguing that Federal Judge Féraud should have been recused because an earlier judgment involving him had been criticized by the ECtHR. The Federal Supreme Court held that this circumstance alone does not establish a recusal ground under Art. 34 Abs. 2 BGG and therefore cannot support revision under Art. 121 lit. a BGG. Without a legally sufficient substantiation, the court did not enter into the revision request. Court costs of CHF 500 were imposed on X.
Art. 34 Abs. 2 BGG, Art. 121 lit. a BGG; revision for alleged bias of a federal judge. The mere fact that an earlier judgment participated in by the same judge was criticised by the European Court of Human Rights does not, by itself, constitute a ground for recusal. Such criticism is insufficient to establish objective appearance of bias in later proceedings. Where the asserted recusal ground fails, revision under Art. 121 lit. a BGG is likewise excluded. An insufficiently reasoned revision request is inadmissible; the court may decide without exchange of submissions under Art. 127 BGG.
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1F_14/2009
Urteil vom 21. August 2009
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Aemisegger, präsidierendes Mitglied,
Bundesrichter Reeb, Raselli,
Gerichtsschreiber Bopp.
Parteien
X.________, Gesuchsteller,
gegen
Sicherheitsdirektion des Kantons Zürich, vertreten durch das Strassenverkehrsamt, Bereich Administrativmassnahmen, Lessingstrasse 33, Postfach, 8090 Zürich,
Verwaltungsgericht des Kantons Zürich,
Gegenstand
Revisionsgesuch gegen das bundesgerichtliche Urteil 1C_282/2009 vom 7. Juli 2009.
In Erwägung,
dass das Bundesgericht mit Urteil vom 7. Juli 2009 auf eine von X.________ erhobene Beschwerde nicht eingetreten ist (Verfahren 1C_282/2009);
dass X.________ mit Eingabe vom 29. Juli 2009 geltend macht, erst mit der am 24. Juli 2009 erfolgten Zustellung des Urteils erfahren zu haben, dass Bundesrichter Féraud, Präsident der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung, am Urteil mitwirkte, obwohl dieser wegen Befangenheit in Ausstand hätte treten müssen;
dass er daher unter Berufung auf Art. 38 BGG geltend macht, das fragliche Urteil sei aufzuheben;
dass er damit der Sache nach gemäss Art. 38 Abs. 3 in Verbindung mit Art. 121 lit. a BGG die Revision des Urteils verlangt;
dass der Gesuchsteller sein Begehren - wie schon wiederholt - mit dem Umstand begründet, dass ein ihn betreffendes, unter Mitwirkung von Bundesrichter Féraud gefälltes bundesgerichtliches Urteil vom 17. September 1997 (Verfahren E.5/1991) gemäss EGMR-Urteil vom 5. November 2002 beanstandet worden ist bzw. der EGMR in diesem letztgenannten Urteil im Zusammenhang mit dem fraglichen bundesgerichtlichen Urteil vom 17. September 1997 eine Verletzung von Art. 6 EMRK festgestellt hat;
dass in diesem Umstand für sich alleine, wie dem Gesuchsteller schon früher mitgeteilt worden ist, kein tauglicher Ausstandsgrund erblickt werden kann (s. Art. 34 Abs. 2 BGG; vgl. etwa Urteile 1B_164/2008 vom 2. September 2008, 1B_176/2008 vom 4. Juli 2008, 1F_8/2007 vom 11. Juli 2007, 1B_86/2007 vom 11. Juni 2007, 1P.652/2006 vom 10. Oktober 2006, 1P.268/2006 vom 17. Mai 2006, 1P.412/2005 vom 26. Juli 2005, s. zudem auch BGE 119 Ia 221 E. 3 S. 227 und Urteil 2F_12/2008 vom 4. Dezember 2008);
dass demgemäss insbesondere auch der Revisionsgrund von Art. 121 lit. a BGG entfällt;
dass somit auf das nicht weiter und entsprechend nicht rechtsgenüglich begründete Revisionsgesuch und auf sämtliche damit verbundenen Anträge ohne Schriftenwechsel (Art. 127 BGG) nicht einzutreten ist;
dass weitere Eingaben in dieser Sache in Zukunft ohne Antwort abgelegt werden;
dass dem Ausgang des Verfahrens entsprechend die bundesgerichtlichen Kosten dem Gesuchsteller aufzuerlegen sind;
wird erkannt:
1.
Auf das Revisionsgesuch wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 500.-- werden dem Gesuchsteller auferlegt.
3.
Dieses Urteil wird dem Gesuchsteller, der Sicherheitsdirektion und dem Verwaltungsgericht des Kantons Zürich, 1. Abteilung, 1. Kammer, sowie dem Bundesamt für Strassen, Sekretariat Administrativmassnahmen, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 21. August 2009
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Das präsidierende Mitglied: Der Gerichtsschreiber:
Aemisegger Bopp