Non-entry on insufficiently reasoned criminal appeal

1C_125/2013Tribunal Federal / Divisão de Direito Público I31 de jan. de 2013Dismissed

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Resumo

The complainant challenged a Zurich High Court decision refusing authorization to prosecute. The Federal Supreme Court held that the appeal did not satisfy the minimum reasoning requirements under the BGG: no admissible ground was stated and no explanation was given as to why the cantonal decision was unlawful or unconstitutional. The court therefore refused to enter into the appeal in simplified proceedings. It left open whether the appeal had been filed in time and waived court costs.

Regest

Art. 42 Abs. 2, Art. 106 Abs. 2 and Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG; requirements for admissible reasoning of a complaint to the Federal Supreme Court. An appeal must, in concise form, engage with the decisive reasoning of the challenged decision and indicate, with reference to admissible grounds, in what respect federal law or constitutional rights were violated. A merely appellatory submission or one failing to address the ratio decidendi does not satisfy the formal requirements and leads to non-entry in the simplified procedure. Where non-entry is justified for defective reasoning, ancillary questions such as timeliness may remain open (consid. 1).

Texto completo

{T 0/2}
1C_125/2013

Urteil vom 31. Januar 2013
I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl, Stauffacherstrasse 55, Postfach, 8026 Zürich.

Gegenstand
Ermächtigung zur Eröffnung eines Strafverfahrens,

Beschwerde gegen den Beschluss
vom 11. September 2012
des Obergerichts des Kantons Zürich,
III. Strafkammer.
In Erwägung,
dass die III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Beschluss vom 11. September 2012 der Staatsanwaltschaft die Ermächtigung zur Strafverfolgung nicht erteilt hat;
dass X.________ mit Eingabe vom 21. Januar 2013 (Postaufgabe 22. Januar 2013) Beschwerde in öffentlich-rechtlichen Angelegenheiten gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich vom 11. September 2012 erhoben hat;
dass nach Art. 42 Abs. 2 BGG in der Begründung einer Beschwerde in gedrängter Form darzulegen ist, inwiefern der angefochtene Entscheid Recht verletzt;
dass der Beschwerdeführer, der keinen zulässigen Beschwerdegrund nennt, nicht darlegt, inwiefern die dem obergerichtlichen Beschluss zugrunde liegende Begründung bzw. der Beschluss selber im Ergebnis rechts- bzw. verfassungswidrig sein soll;
dass die Beschwerde gegen den Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich den gesetzlichen Formerfordernissen (Art. 42 Abs. 2 und Art. 106 Abs. 2 BGG; vgl. in diesem Zusammenhang BGE 136 I 49 E. 1.4.1 S. 53, 65 E. 1.3.1 S. 68 mit Hinweisen) offensichtlich nicht genügt, weshalb auf sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 lit. b BGG nicht einzutreten ist;
dass somit offen bleiben kann, ob die Beschwerde überhaupt rechtzeitig erhoben worden ist (vgl. Art. 100 Abs. 1 BGG);

dass auf eine Kostenauflage verzichtet werden kann (Art. 66 Abs. 1 BGG);

erkennt der Präsident:

1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.
Es werden keine Kosten erhoben.

3.
Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft Zürich-Sihl und dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 31. Januar 2013

Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Pfäffli

Palavras-chave

non-entryreasoning requirementcriminal prosecution authorizationappeal admissibilitysimplified procedure