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1B_457/2012 ΓÇó Late appeal against search and seizure order dismissed
1B_457/2012Tribunal Federal / Divisão de Direito Público I14 de ago. de 2012Inadmissible
The Federal Supreme Court held that the appellant's criminal complaint against the cantonal decision on house search and seizure was filed one day after the 30-day deadline and was therefore inadmissible. The appeal period began the day after receipt of the cantonal judgment and expired on 2012-08-08. The statutory suspension of time limits did not apply. The court issued the matter in simplified proceedings, made no ruling on suspensive effect because the appeal was not entered into, and ordered court costs of CHF 1,000 against the appellant.
Art. 44 Abs. 1, Art. 46 Abs. 2, Art. 100 Abs. 1 and Art. 108 Abs. 1 BGG; timeliness of the federal appeal. The appeal period begins on the day following notification of the fully reasoned decision and expires after 30 days; if the last day falls on a non-suspended day, the filing must reach the Federal Supreme Court by then. Statutory suspension of deadlines does not apply to the present category of proceedings. A filing handed to the postal service one day after expiry is late and leads to non-entry in simplified proceedings. Where the court does not enter into the matter, ancillary requests such as suspensive effect become moot; costs are normally borne by the unsuccessful appellant under Art. 66 Abs. 1 BGG.
{T 0/2}
1B_457/2012
Urteil vom 14. August 2012
I. öffentlich-rechtliche Abteilung
Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Pfäffli.
Verfahrensbeteiligte
X.________, vertreten durch Rechtsanwalt
Dr. Felix Fischer,
Beschwerdeführer,
gegen
Y.________, vertreten durch Advokat Alain Joset,
Beschwerdegegner,
Staatsanwaltschaft Basel-Landschaft, Hauptabteilung OK/WK.
Gegenstand
Hausdurchsuchung / Beschlagnahme,
Beschwerde gegen den Beschluss des Kantons-
gerichts Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, vom 14. Mai 2012.
In Erwägung,
dass X.________, gegen den Beschluss des Kantonsgerichts Basel-Landschaft vom 14. Mai 2012 in Sachen Beschwerde gegen den Durchsuchungs- und Beschlagnahmebefehl am 9. August 2012 Beschwerde in Strafsachen sowie subsidiäre Verfassungsbeschwerde beim Bundesgericht eingereicht hat;
dass eine Beschwerde gegen einen Entscheid innert 30 Tagen nach der Eröffnung der vollständigen Ausfertigung beim Bundesgericht einzureichen ist (Art. 100 Abs. 1 BGG);
dass der Fristenstillstand vorliegend nicht zur Anwendung kommt (vgl. Art. 46 Abs. 2 BGG; BGE 135 I 257 E. 1.5 S. 260);
dass der Beschwerdeführer sich denn auch nicht auf den Fristenstillstand gemäss Art. 46 BGG beruft, sondern vielmehr geltend macht, die Beschwerde innert der 30-tägigen Beschwerdefrist eingereicht zu haben;
dass der angefochtene Beschluss des Kantonsgerichts dem Beschwerdeführer nach eigenen Angaben am 9. Juli 2012 zugegangen ist;
dass die Frist zur Anfechtung des Beschlusses somit am 10. Juli 2012 zu laufen begann (Art. 44 Abs. 1 BGG) und am 8. August 2012 endete;
dass der Beschwerdeführer die Beschwerde in Strafsachen bzw. die subsidiäre Verfassungsbeschwerde vom 9. August 2012 gleichentags und damit verspätet der Post übergeben hat;
dass somit im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 Abs. 1 BGG auf die Beschwerde nicht einzutreten ist;
dass die Gerichtskosten entsprechend dem Verfahrensausgang dem Beschwerdeführer aufzuerlegen sind (Art. 66 Abs. 1 BGG);
dass mit dem vorliegenden Entscheid in der Sache selbst das vom Beschwerdeführer gestellte Gesuch um aufschiebende Wirkung gegenstandslos geworden ist;
erkennt der Präsident:
1.
Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.
2.
Die Gerichtskosten von Fr. 1'000.-- werden dem Beschwerdeführer auferlegt:
3.
Dieses Urteil wird den Parteien sowie der Staatsanwaltschaft und dem Kantonsgericht Basel-Landschaft, Abteilung Strafrecht, schriftlich mitgeteilt.
Lausanne, 14. August 2012
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts
Der Präsident: Fonjallaz
Der Gerichtsschreiber: Pfäffli