Non-entry for failure to submit translation in official language

1B_260/2013Tribunal Federal / Divisão de Direito Público I23 de ago. de 2013Inadmissible

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Resumo

X. filed a complaint to the Federal Supreme Court against the Zurich High Court’s order continuing security detention. The complaint was written in English. The President ordered him to file a translation into an official Swiss language by 19 August 2013, with notice that otherwise the filing would be disregarded. No translation was submitted, so the Court, acting under the simplified procedure, held the complaint inadmissible and waived court costs.

Regest

Art. 54 Abs. 1 and Art. 42 Abs. 5-6 BGG; language of submissions and remedy for non-compliance with an order to translate a filing. A submission to the Federal Supreme Court must be lodged in an official language. If a filing is submitted in another language, the Court may order translation and warn that the writing will otherwise be disregarded. Failure to comply within the set deadline results in non-entry; the Court may decide this in simplified procedure under Art. 108 BGG. Costs may be waived under Art. 66 Abs. 1 BGG where the circumstances so warrant.

Texto completo

{T 0/2}

1B_260/2013

Urteil vom 23. August 2013

I. öffentlich-rechtliche Abteilung

Besetzung
Bundesrichter Fonjallaz, Präsident,
Gerichtsschreiber Bopp.

Verfahrensbeteiligte
X.________,
Beschwerdeführer,

gegen

Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich / Gewaltdelikte, Büro A-3, Molkenstrasse 15/17, Postfach, 8026 Zürich,
Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, Badenerstrasse 90, Postfach, 8026 Zürich.

Gegenstand
Fortsetzung Sicherheitshaft,

Beschwerde gegen den Beschluss vom 8. Juli 2013 des Obergerichts des Kantons Zürich, III. Strafkammer.

In Erwägung,
dass X.________ gegen den am 8. Juli 2013 betreffend Fortsetzung der Sicherheitshaft ergangenen Beschluss der III. Strafkammer des Obergerichts des Kantons Zürich mit Eingabe vom 8. August 2013 Beschwerde ans Bundesgericht führt;
dass die Eingabe in englischer Sprache verfasst ist, weshalb der Beschwerdeführer mit Präsidialverfügung vom 9. August 2013 aufgefordert worden ist, sie bis am 19. August 2013 in einer der schweizerischen Amtssprachen (gemäss Art. 54 Abs. 1 BGG) übersetzt einzureichen, ansonsten die Rechtsschrift unbeachtet bleibe (Art. 42 Abs. 5 und 6 BGG), wobei eine Kopie dieser Verfügung dem amtlichen Rechtsbeistand des Beschwerdeführers zugestellt worden ist;
dass die Frist unbenutzt abgelaufen ist, weshalb auf die Beschwerde androhungsgemäss nicht einzutreten ist;
dass die Beschwerde somit offensichtlich unzulässig ist, weshalb über sie im vereinfachten Verfahren nach Art. 108 BGG entschieden werden kann;
dass davon abgesehen werden kann, für das vorliegende Verfahren Kosten zu erheben (Art. 66 Abs. 1 BGG);

wird erkannt:

1.

Auf die Beschwerde wird nicht eingetreten.

2.

Es werden keine Kosten erhoben.

3.

Dieses Urteil wird dem Beschwerdeführer, der Staatsanwaltschaft IV des Kantons Zürich / Gewaltdelikte, dem Bezirksgericht Zürich, 3. Abteilung, dem Obergericht des Kantons Zürich, III. Strafkammer, und Rechtsanwalt Y.________, schriftlich mitgeteilt.

Lausanne, 23. August 2013
Im Namen der I. öffentlich-rechtlichen Abteilung
des Schweizerischen Bundesgerichts

Der Präsident: Fonjallaz

Der Gerichtsschreiber: Bopp

Palavras-chave

security detentioninadmissibilityofficial languagetranslation requirementnon-entrysimplified procedurecourt costs