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BGE 93 III 18 ΓÇó Voluntary pension fund buy-ins are not deductible from garnishable wages
BGE 93 III 18Coletânea oficial do Tribunal Federal (BGE) / Volume III31 de jan. de 1967Dismissed
X. challenged the wage garnishment calculation, arguing that a monthly pension fund buy-in of CHF 600 should be fully deducted from attachable income. The enforcement office, the Baden district court president, and the Aargau cantonal supervisory authority rejected the request. The Federal Supreme Court held that only compulsory pension-related deductions may be excluded under Art. 93 SchKG. Because the higher pension fund buy-in was voluntary and made at the debtor's request, it could not reduce the garnishable wage. The recourse was therefore dismissed.
Art. 93 SchKG; determination of garnishable wages; voluntary pension fund buy-ins. Only deductions that the debtor is obliged to make and over which he no longer has disposal are to be excluded from the income subject to wage attachment. Voluntary contributions, including an optional buy-in of additional service years into a pension fund, are comparable to other discretionary provisions for the future and do not diminish the attachable wage (consid. 1-2). The decisive criterion is whether the deduction is compulsory or whether the debtor could refrain from making it without violating a legal or contractual duty.
93 III 18
ab Seite 18
Aus dem Tatbestand:
In verschiedenen gegen X. angehobenen Betreibungen pfändete das Betreibungsamt Baden Fr. 550.-- vom monatlichen Einkommen des Schuldners. Mit Zuschrift vom 27. September 1966 verlangte X., dass die Lohnpfändung neu geregelt werde, da er nun an die Pensionskasse monatlich zusätzlich Fr. 600.-- bezahlen müsse. Mit Verfügung vom 3. Oktober 1966 lehnte das Betreibungsamt dieses Begehren ab; denn die zusätzlichen Lohnabzüge des Arbeitgebers seien für den Höhereinkauf in die Pensionskasse bestimmt, es handle sich somit um freiwillige Aufwendungen.
Der Schuldner focht diese Verfügung an mit dem Antrag, der vom Arbeitgeber zurückbehaltene Beitrag (Fr. 754.30 monatlich) sei voll vom pfändbaren Lohn abzuziehen. Der Präsident des Bezirksgerichtes Baden als untere und die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Aargauer Obergerichtes als obere kantonale Aufsichtsbehörde lehnten die Beschwerde ab, letztere mit Entscheid vom 9. Januar 1967.
Gegen diesen Entscheid rekurriert X. an die Schuldbetreibungs- und Konkurskammer des Bundesgerichtes; diese weist den Rekurs ab.
Erwägungen:
Der Rekurs bringt nichts vor, was ein Abweichen von der bisherigen Auslegung aufdrängt. Unbillig ist die Lösung schon deshalb nicht, weil der selbständig erwerbende Schuldner, der für die Zukunft seiner Familie mit einer Lebensversicherung vorsorgen möchte, sich keine Prämien von seinem Einkommen abziehen lassen kann, mag die dadurch geschaffene Sicherheit noch so bescheiden sein (vgl.BGE 52 III 193,BGE 71 III 49, BGE 81 III 145, BGE 87 III 105).