Appeal inadmissible for vague relief in inheritance partition case

BGE 75 II 256Coletânea oficial do Tribunal Federal (BGE) / Volume II23 de out. de 1947Inadmissible

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Resumo

The Federal Court held that, in an inheritance-partition appeal, the appellant cannot merely ask for a new determination and repartition of the estate. Under Art. 55 lit. b OG, the appeal must specify precisely which findings of the cantonal decision are challenged and what substitute disposition is requested. Because the appellants failed to indicate the estate mass and the manner of partition in sufficient detail, the Court did not enter the appeal.

Regest

Art. 55 lit. b OG; appeal in inheritance-partition proceedings; specificity of the prayer for relief. The statement of appeal must designate with precision the contested points of the cantonal judgment and the amendments sought. A merely abstract request for a new determination of the estate mass and a new partition does not satisfy the statutory requirement. In partition cases, the appellant must, within the limits allowed by the prohibition of new claims, indicate the extent of the estate to be fixed and the manner in which division is to be carried out (consid. 1). A deficient prayer for relief is ineffective and leads to non-entry.

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Prozessreoht. N° 38. VII. PROZESSRECHT PROCEDURE 38. Auszug aus dem Urteil vom 2. Juni 1949 i. S. Wolfisberg gegen WoHisberg. Art. 55 lit. bOG. Im Erbteilungsprozess kann vor Bundesgericht nicht einfach beantragt werden, der Nachlass sei neu fest- zustellen und zu teilen. Art. 55 lettre b OJ. II n'est pas admissible, dans un proees en parlage d'une succession, de eonelure simplement devant le Tribunal iMaral a. ce qu'il plaise a. ce dernier dire qu'il y a lieu de fixer a. nouveau la masse a. partager et de proeMer a. un nouveau partage. Art. 55 lett. bOG. In un 'azione di divisione ereditaria non e ammis- sibile ehe davanti 801 Tribunale iederale si proponga sempli- cemente di procedere a. una nuova. determinazione delIa ma.ssa e ad uns. nuova divisione. Die Berufungsklägerinnen, die vor den kantonalen Ge- richten das Begehren gesnllt hatten, der Nachlass des Erblassers sei gemäss ihren Anträgen gerichtlich festzu- stellen und zu teilen I), beantragten vor Bundesgericht, der Nachlass des Erblassers sei neu festzustellen und zu teilen . Das Bundesgericht tritt auf diesen Antrag nicht ein. Grunde :

  1. -Die Berufungsschrift muss nach Art. 55 lit. b OG die genaue Angabe enthalten, welche Punkte des weiter- gezogenen Entscheides angefochten und welche Abän- derungen beantragt werden. Der Berufungskläger hat also in der Berufungsschrift genau zu sagen, welchen Spruch das Bundesgericht nach seiner Meinung anstelle des ange- fochtenen Erkenntnisses fällen soU ... Anträge, die Art. 55 lit. b nicht genügen, ... sind unwirksam (BGE 71 H 34 oben). Der vorliegende Antrag wird den Erfordernissen von L Prozessreoht. No 38.

Art. 55 lit. b nicht gerecht. Das kantonale Prozessrecht mag es zwar zulassen, dass vor den kantonalen Instanzen einfach Feststellung und Teilung des Nachlasses beantragt wird. Wer den kantonalen Entscheid über solche Anträge an das Bundesgericht weiterziehen will, darf sich jedoch nach der erwähnten Vorschrift keinesfalls darauf be- schränken, einfach ihre Neubeurteilung zu verlangen, son- dern muss (soweit dies ohne Verstoss gegen das im letzten Satze von Art. 55 lit. b ausgesprochene-Verbot neuer Be" gehren geschehen kann) in der Berufungsschrift im ein- zelnen erklären, welche Feststellung über den Umfang des Nachlasses getroffen und wie die Teilung geregelt werden soll. Diese Verdeutlichungen lässt der vorliegende Antrag vermissen. Auch die Begründung dazu gibt keine abschlies- sende Auskunft darüber, worauf dieser Antrag im einzelnen abzielt, und hievon abgesehen würde es nicht genügen, wenn dies jener Begründung zur Not entnommen werden könnte (vgl. Urteil der H. Zivilabteilung vom 23. Oktober 1947 i. S. Lüthi gegen Schoch). 17 AB 75 II -1949

Palavras-chave

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