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BGE 17 I 374 ΓÇó Forum for enforcement of retention right under Art. 59 BV
BGE 17 I 374Coletânea oficial do Tribunal Federal (BGE) / Volume I11 de dez. de 1885Dismissed
Rudolf Brenner sued Ch. Kreutz in Basel to enforce a retention right over a bale of leather as security for an alleged debt. Kreutz argued that Art. 59 BV required Brenner to sue him at his domicile in Vaud because the claim was personal in nature. The Federal Court held that Art. 59 BV concerns only purely personal claims and not claims secured by a pledge or retention right. Since Brenner sought realization of a real security right over goods located in Basel, the Basel forum was proper. The constitutional complaint was dismissed.
Art. 59 Abs. 1 BV; forum del domicile du débiteur ne s'applique qu'aux actions purement personnelles; les prétentions garanties par un droit réel, notamment par gage ou droit de rétention légal ou conventionnel, peuvent être poursuivies et jugées au for de la chose grevée. L'existence litigieuse de la créance principale n'en change pas la nature lorsque le droit réel accessoire est invoqué. La jurisprudence antérieure, notamment Potte c. Favre, confirme que le for de la situation de la chose demeure compétent pour la réalisation du droit réel.
Potte gegen Favre vom 11. Dezember 1885 zu entsprechen. Da nach werde beantragt, das gegen den Rekurrenten in Basel ein geleitete Verfahren sei als gegen Art. 59 B. V. verstoßend auf zuheben. C. Der Rekursbeklagte R. Brenner trägt auf Abweisung des Rekurses an, indem er ausführt: Seine Klage stelle sich nicht als Geltendmachung einer persönlichen Forderung dar, sondern sei eine Klage auf Realisation des ihm zustehenden Pfand respek tive Retentionsrechtes, an der in Basel liegenden Waare des Re kurrenten. Nach konstanter bundesrechtlicher Praxis werden solche Klagen nicht als persönliche Klagen im Sinne des Art. 59 Abs. 1 B. V. behandelt. Die Ansicht des Rekurrenten, daß in derartigen Fällen konservatorische Maßnahmen vom Richter der gelegenen Sache zu treffen seien, über den Bestand der Forderung dagegen vom Richter des Wohnortes entschieden werden müsse sei offenbar unhaltbar aus dem einfachen Grunde, weil das Ge richt des Wohnortes weder die Pfandrealisirung selbst bewerk stelligen noch die Behörden des Kantons der gelegenen Sache zu deren Vornahme zwingen könne. Das Bundesgericht zieht in Erwägung: