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ARGVP-1988-3042 ΓÇó Holiday pay counts as wages only if expressly agreed
ARGVP-1988-3042Tribunal Superior20 de nov. de 1981Not Examined
In an employment dispute, the court held that holiday pay is treated as part of wages only where the wage supplement was expressly agreed and is shown in the payroll documents. A claimed all-inclusive salary arrangement was not proven by any written evidence. The court also noted that a premium-free amount described as expense compensation does not establish a holiday-pay settlement.
Art. 329d OR; holiday pay as part of wages only upon express agreement and payroll evidence; where the parties have made no written arrangements on salary, supplements or expenses, a purported all-inclusive wage clause is not established merely by assertion. A holiday-pay compensation may be recognized only if the supplement is expressly fixed and appears from the wage statements; a payment designated as expenses and not subject to premiums does not in itself prove such compensation.
C. Gerichtsentscheide 3041,3042 Eher wäre ungerechtfertigte Bereicherung anzunehmen. Aber hier fehlt es an der Voraussetzung einer Bereicherung «aus dem Vermögen eines andern», d.h. des Klägers (Art. 62 Abs.1 OR). Das schweizerische Recht sieht für Vorteile, die ein Vertragspartner ohne Schädigung des Kontrahenten aus einer Vertragsverletzung erzielt, keine Rückerstattungs- oder Ausgleichspflicht vor (vgl. zu dieser Frage neuestens Schaufelberger, Bereicherung durch unerlaubte Handlung, Zürcher Studien zum Privatrecht, Heft 14, Zürich 1981). OGer 21.10.1980 (RBer 1980/81, S. 30) 3042 Arbeitsvertrag . Feriengeld als Lohnbestandteil? (Art. 329d OR) Die Parteien haben bezüglich Lohn, Lohnzulagen und Spesenvergütungen keine schriftlichen Abreden getroffen. Die Behauptung des Arbeitgebers, man habe seinerzeit einen Lohn vereinbart, in dem alles inbegriffen sein sollte, findet nirgends eine schriftliche Stütze. Weil solche Fälle in der Vergangenheit immer wieder zu Auseinandersetzungen zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern geführt haben, hat sich die bereits vom Kantonsgerichtspräsidium erwähnte Praxis herausgebildet, dass nur dort eine Feriengeld-Abgeltung angenommen werden kann, wo ein solcher Lohnzuschlag ausdrücklich festgelegt wurde und auch aus den Lohnabrechnungen ersichtlich ist (Brühwiler, Handkommentar zum Einzelarbeitsvertrag, 1978, N .4 zu Art.329d OR, S. 142 oben; Entscheidungen des Arbeitsgerichts Zürich 1977/78, Nr. 17). Dabei müssten vom Feriengeld auch Sozialversicherungsbeiträge erhoben werden; ein prämienfreier, als Spesenentschädigung bezeichneter Zuschlag bildet an sich keinen Beweis für eine solche Abgeltung. OGP 20.11.1981 (RBer 1981 /82, S. 52) 396