OGH 14Os38/19y

14Os38/19yTribunal Superior9 de abr. de 2019

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OGH 14Os38/19y

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 09.04.2019
  • ECLI: ECLI:AT:OGH0002:2019:0140OS00038.19Y.0409.000

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat am 9. April 2019 durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofs Prof. Dr. Danek als Vorsitzenden, die Hofrätin des Obersten Gerichtshofs Mag. Hetlinger und den Hofrat des Obersten Gerichtshofs Dr. Nordmeyer als weitere Richter, in Gegenwart des Schriftführers Mag. Binder in der Strafsache gegen Wolfgang K***** wegen des Verbrechens des Mordes nach § 75 StGB, AZ 24 HR 64/18z des Landesgerichts für Strafsachen Graz, über die Grundrechtsbeschwerde des Beschuldigten gegen den Beschluss des Oberlandesgerichts Graz als Beschwerdegericht vom 14. Februar 2019, AZ 9 Bs 49/19b, nach Einsichtnahme der Generalprokuratur in die Akten in nichtöffentlicher Sitzung den

Beschluss

gefasst:

Spruch

Die Grundrechtsbeschwerde wird zurückgewiesen.

Gründe:

Begründung

Der angefochtene Beschluss wurde – die vierzehntägige Rechtsmittelfrist des § 4 Abs 1 GRBG auslösend (RISJustiz RS0110492) – am 18. Februar 2019 dem (gemäß § 61 Abs 2 StPO bestellten, demnach durch den Beschuldigten nicht kündbaren) Verteidiger des Beschwerdeführers wirksam zugestellt. Die vom Beschuldigten selbst verfasste, am 6. März 2019 der Leitung der Justizanstalt GrazJakomini zur Weiterleitung an den Obersten Gerichtshof übergebene (vgl RISJustiz RS0106085) Grundrechtsbeschwerde erweist sich daher als verspätet (§ 4 Abs 1 GRBG).

Demnach bedarf es keines Vorgehens nach § 3 Abs 2 zweiter Satz GRBG, weil die Verbesserung durch Beisetzung einer Verteidigerunterschrift voraussetzt, dass eine meritorisch zu behandelnde Beschwerde eingebracht worden ist (RISJustiz RS0061469).

Die Grundrechtsbeschwerde war daher ohne Kostenzuspruch (§ 8 GRBG) zurückzuweisen.

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