8Ob153/08w•OGH 8Ob153/08w
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten Hon.Prof. Dr. Danzl als Vorsitzenden sowie die Hofräte Dr. Spenling und Hon.Prof. Dr. Kuras, die Hofrätin Dr. Glawischnig und den Hofrat Mag. Ziegelbauer als weitere Richter in der Rechtssache des Antragstellers Ing. Heinz K*****, vertreten durch Dr. Ludwig Beurle, Dr. Rudolf Mitterlehner und Dr. Klaus Oberndorfer, Rechtsanwälte in Linz, gegen die Antragsgegner 1.) Maria D*****, 2.) Viktor D*****, 3.) Anna E*****, 4.) Alfred Le G*****, 5.) Ewald M*****, 6.) Benno M*****, 7.) Ing. Bernhard M*****, 8.) Gabriele M*****, 9.) Ercan Ö*****, 10.) Meryen Ö*****, 11.) Lucia P*****, 12.) Anneliese S*****, 13.) Helmut S*****, 14.) Therese U*****, 15.) Trautlinde W*****, und 16.) Eleonora W*****, wegen SachkostenAufteilungsschlüssel im Umlegungsverfahren, aus Anlass des Revisionsrekurses des Antragstellers gegen den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 25. Juni 2008, GZ 45 R 145/08v34, womit infolge Rekurses des Antragstellers der Beschluss des Bezirksgerichts Floridsdorf vom 21. Dezember 2007, GZ 2 Nc 28/07t22, aufgehoben wurde, in nichtöffentlicher Sitzung den
Beschluss
gefasst:
Der Akt wird dem Erstgericht mit dem Auftrag zurückgestellt, den Beschluss des Landesgerichts für Zivilrechtssachen Wien als Rekursgericht vom 25. Juni 2008, GZ 45 R 145/08v34, sowie eine Gleichschrift des Revisionsrekurses des Antragstellers vom 30. September 2008 (ON 40) an die Verlassenschaft nach der Erstantragsgegnerin Maria D***** oder dem/den allenfalls bereits eingeantworteten Erben zuzustellen und nach Ablauf der Frist zur Erstattung einer (allfälligen) Rekursbeantwortung den Akt neuerlich dem Obersten Gerichtshof zur Entscheidung über das Rechtsmittel des Antragstellers vorzulegen.
Begründung:
Aus einem der angefochtenen Entscheidung beigeschlossenen Postfehlbericht ergibt sich, dass die Erstantragsgegnerin Maria D***** bereits vor Zustellung der rekursgerichtlichen Entscheidung verstorben ist (ON 36). Ein Hinweis, dass die angefochtene Entscheidung der Verlassenschaft nach der Verstorbenen oder allenfalls bereits eingeantworteten Erben zugestellt worden wäre, findet sich im Akt nicht.
Da in der vorliegenden Außerstreitsache (§§ 31 Abs 3 iVm 46 Abs 6 Wiener BauO) Zweiseitigkeit des Rechtsmittelverfahrens besteht (§§ 48 Abs 1, 68 Abs 1 AußStrG) ist vor Entscheidung über den Revisionsrekurs des Antragstellers die angefochtene Entscheidung (samt dem hiegegen erhobenen Revisionsrekurs) an den/die Rechtsnachfolger der Verstorbenen zuzustellen, um diesem/diesen Gelegenheit zu geben, eine allfällige Rechtsmittelbeantwortung zu erstatten.
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