6Ob95/98h•OGH 6Ob95/98h
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Mag.Engelmaier als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Kellner, Dr.Schiemer, Dr.Prückner und Dr.Schenk als weitere Richter in der Pflegschaftssache der mj.Anchelique K*****, geboren 31.Mai 1996, wohnhaft bei und vertreten durch Josef K*****, vertreten durch Dr.Willibald Rath u.a. Rechtsanwälte in Graz, infolge außerordentlichen Revisionsrekurses des Josef K***** gegen den Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz als Rekursgerichtes vom 13.Februar 1998, GZ 1 R 49/98b-37, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Revisionsrekurs wird mangels der Voraussetzungen des § 14 Abs 1 AußStrG zurückgewiesen (§ 16 Abs 3 AußStrG iVm § 508a Abs 2 und § 510 ZPO).
Begründung:
Die Entscheidungen der Vorinstanzen entsprechen der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes zum Haager Minderjährigenschutzabk (SZ 63/204 u.v.a.). Soweit der Rechtsmittelwerber die Übertragung der alleinigen Obsorge für erforderlich hält, um die Vertretung des Kindes in Österreich zu ermöglichen, ist er auf die Bestimmungen der §§ 154 und 154a ABGB und die im wesentlichen gleichartigen des ungarischen FamG-Buches (§§ 86f) zu verweisen.
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