OGH 9Ob1572/95

9Ob1572/95Tribunal Superior27 de set. de 1995

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OGH 9Ob1572/95

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 27.09.1995

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Hofrat des Obersten Gerichtshofes Dr.Maier als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Petrag, Dr.Bauer, Dr.Ehmayr und Dr.Rohrer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei J***** AG, ***** vertreten durch Dr.Heinz Knoflach und Dr.Eckart Söllner, Rechtsanwälte in Innsbruck, wider die beklagte Partei E***** GmbH, ***** vertreten durch Dr.Johann Paul Cammerlander, und andere Rechtsanwälte in Innsbruck, wegen S 400.000,- sA, infolge außerordentlicher Revision der beklagten Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Innnsbruck als Berufungsgerichtes vom 18.Mai 1995, GZ 2 R 119/95-35, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Die außerordentliche Revision der beklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO).

Begründung

Begründung:

Der Unternehmer hat den Besteller bei Vorliegen eines für ihn erkennbaren Mangels der Vorarbeiten anderer Unternehmer, auf denen er aufbauen muß (und die er im vorliegenden Fall überdies überwachte), zu warnen (SZ 37/163; EvBl 1971/308; SZ 63/20 = JBl 1990,656 [zust Dullinger]). Ein Mitverschulden des Bestellers kommt hier nicht in Frage, zumal die Vorarbeiten nicht absolut untauglich, sondern nur für den von der beklagten Partei verlegten, gegen Verunreinigungen des Unterbodens besonders empfindlichen Estrich ungeeignet sind (siehe auch EvBl 1971/308).

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