2Ob1546/93•OGH 2Ob1546/93
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Melber als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Zehetner, Dr.Graf, Dr.Schinko und Dr.Tittel als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Stefan H*****, vertreten durch Dr.Otmar Franiek, Rechtsanwalt in Graz, wider die beklagte Partei G*****vereinigung„ vertreten durch Dr.Christian Moser, Rechtsanwalt in Graz, wegen Feststellung infolge außerordentlichen Rekurses der klagenden Partei gegen den Beschluß des Landesgerichtes für ZRS Graz als Rekursgerichtes vom 28.Mai 1993, GZ 6 R 138/93-14, den
Beschluß
gefaßt:
Der außerordentliche Rekurs der klagenden Partei wird gemäß § 526 Abs 2 Satz 1 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 528 Abs 1 ZPO zurückgewiesen, weil das Rekursgericht berechtigt war, von den für die Zuständigkeit des Gerichtes bedeutsamen Behauptungen beider Teile auszugehen (Fasching, Lehrbuch2, Rz 227) und die Auslegung des Parteienvorbringens iS der übereinstimmenden Behauptung des Vorliegens einer Schiedsgerichtsvereinbarung im Rahmen eines außerordentlichen Revisionsrekurses - mangels Bedeutung einer solchen Auslegung für andere Fälle - nicht möglich ist (vgl 4 Ob 364/85; ZVR 1988/143; 3 Ob 583/91; 3 Ob 1622/92) (§ 528a iVm § 510 Abs 3 ZPO).
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