OGH 1Ob589/92 (1Ob590/92)

1Ob589/92 (1Ob590/92)Tribunal Superior14 de jul. de 1992

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OGH 1Ob589/92 (1Ob590/92)

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 14.07.1992

Kopf

Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr.Schubert als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr.Hofmann, Dr.Schlosser, Dr.Graf und Dr.Schiemer als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Franz S*****, wider die beklagten Parteien 1. Karl Z*****, 2. Margarete Z*****, wegen Wiederaufnahme des Verfahrens 15 Cg 60/65 des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz (Streitwert 10.000 S), infolge des als "Beschwerde" bezeichneten Rekurses und Revisionsrekurses der klagenden Partei, der Marianne (auch Maria Anna) H*****, und der Maria H*****, gegen den Beschluß des Oberlandesgerichtes Graz vom 27.Mai 1992, GZ 6 R 180/91-86, womit der Revisionsrekurs der Genannten ON 83 zurückgewiesen und der Beschluß des Landesgerichtes für Zivilrechtssachen Graz vom 15.März 1991, GZ 24 Cg 316/88-82, in seinen Punkten 3. und 4. abgeändert wurde, den

Beschluß

gefaßt:

Spruch

Der als "Beschwerde" bezeichneten Rekurs und Revisionsrekurs der klagenden Partei, der Marianne (auch Maria Anna) H***** und der Maria H***** wird zurückgewiesen.

Begründung

Begründung:

Der Oberste Gerichtshof war in dieser Rechtssache bereits zweimal mit unzulässigen Rechtsmitteln befaßt (1 Ob 531/90 = ON 39 und 1 Ob 538, 539, 540/91 = ON 77).

a) Das Oberlandesgericht Graz wies den Revisionsrekurs des Klägers sowie der nicht verfahrensbeteiligten Marianne (auch Maria Anna) H***** und der Maria H***** ON 83 gegen seinen Beschluß ON 79 - womit die erstrichterliche Abweisung des Verfahrenshilfeantrags der Maria H***** bestätigt wurde - als unzulässig zurück, weil nach § 528 Abs 2 Z 2 ZPO ein Rekurs gegen einen bestätigenden Beschluß unzulässig und Maria H***** nicht verfahrensbeteiligt sei, dem Kläger und Marianne H***** als vom Beschluß ON 79 nicht betroffen kein Rechtsschutzinteresse zukomme. Der dagegen, als "Beschwerde" bezeichnete und in Ansehung des Klägers und Marianne H***** nicht von deren Sachwalter gefertigte Rekurs des Klägers, der Marianne H***** und Maria H***** ist schon deshalb unzulässig, weil der Entscheidungsgegenstand an Geld oder Geldeswert 50.000 S nicht übersteigt (§ 528 Abs 2 Z 1 ZPO) und Verfahrenshilfe betrifft (§ 528 Abs 2 Z 4 ZPO).

b) Die vom Erstrichter über Maria H***** verhängte Mutwillensstrafe von 1.000 S (ON 82 Pkte. 3. und 4.) wurde von der zweiten Instanz aufgehoben. Der dagegen, als "Beschwerde" bezeichnete Revisionsrekurs des Klägers, der Marianne H***** und Maria H***** ist schon nach § 528 Abs 2 Z 1 ZPO unzulässig, weil der Entscheidungsgegenstand an Geld oder Geldeswert 50.000 S nicht übersteigt. Maria H***** fehlt überdies die Beschwer, weil die Mutwillensstrafe aufgehoben wurde.

Es scheint zweckmäßig, in dieser Rechtssache weitere, nicht vom Sachwalter - allenfalls nach versuchter Verbesserung - gefertigte Eingaben des Klägers sowie solche verfahrensfremder Personen ohne weitere Erledigung abzulegen.

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