8Ob1630/91•OGH 8Ob1630/91
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.Prof. Dr. Griehsler als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Huber, Dr. Graf, Dr. Jelinek und Dr. Schinko als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Parteien 1.) Dr. Ing. Christof von Z*****, und 2.) Dr. Josef Z*****, und 3.) Maria-Elisabeth Z***** vertreten durch Dr. Heinz Bauer, Rechtsanwalt in Innsbruck, wider die beklagten Parteien 1.) DDr. Friedrich H*****, vertreten durch Dr. Harald Rittler und Dr. Johannes Hohenbühel, Rechtsanwälte in Innsbruck, und 2.) Dr. Albert K*****, vertreten durch Dr. Hugo Haslwanter, Rechtsanwalt in Telfs, wegen Feststellung infolge außerordentlicher Revision der erstbeklagten Partei gegen das Urteil des Landesgerichtes Innsbruck als Berufungsgerichtes vom 15. Mai 1991, GZ 2 a R 183/91-35, den Beschluß
gefaßt:
Die außerordentliche Revision der erstbeklagten Partei wird gemäß § 508 a Abs 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs 3 ZPO), weil das Vorliegen der behaupteten, im Sinne der zu § 863 ABGB bestehenden Lehre und Rechtsprechung nach einem strengen Maßstab zu beurteilenden stillschweigenden Zustimmung aller Miteigentümer zum Erwerb eines Mietrechtes des Erstbeklagten vom Berufungsgericht bei der gegebenen Sachlage zutreffend verneint wurde.
Der Antrag des Revisionsgegners auf Zuspruch von Kosten des Revisionsverfahrens wird gemäß § 508 a Abs 2 Satz 3 ZPO abgewiesen.
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