2Ob1080/90•OGH 2Ob1080/90
Der Oberste Gerichtshof hat durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Dr. Kralik als Vorsitzenden sowie durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Vogel, Dr. Melber, Dr. Kropfitsch und Dr. Zehetner als weitere Richter in der Rechtssache der klagenden Partei Hermann L***, Gendarmeriebeamter, 2872 Schaueregg 7, vertreten durch Dr. Norbert Kosch, Dr. Ernst Schilcher, Dr. Jörg Beirer, Dr. Roman Kosch und Dr. Dieter Jedlicka, Rechtsanwälte in Wr.Neustadt, wider die beklagten Parteien 1. Othmar L***, Hilfsarbeiter,
2764 Dobersdorf 88, 2. Ernst H***, Baufirmeninhaber,
Bürgerstraße 11, 4020 Linz und 3. V*** DER
Ö*** B***, Praterstraße 1-7, 1020 Wien, alle
vertreten durch Dr. Remigius Etti, Rechtsanwalt in Brunn am Gebirge, wegen S 270.000 s.A, infolge außerordentlicher Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Wien als Berufungsgerichtes vom 2.Mai 1990, GZ 17 R 72/90-45, den
Beschluß
gefaßt:
Die außerordentliche Revision der klagenden Partei wird gemäß § 508 a Abs. 2 ZPO mangels der Voraussetzungen des § 502 Abs. 1 ZPO zurückgewiesen (§ 510 Abs. 3 ZPO).
Begründung:
Eine Bemessung des Schmerzengeldes unter Ausklammerung bestimmter Unfallsfolgen ist nach der Rechtsprechung des Obersten Gerichtshofes zulässig (ZVR 1974/116; 8 Ob 145/75; 2 Ob 213/82 ua).
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