9ObA133/89•OGH 9ObA133/89
Der Oberste Gerichtshof hat als Revisionsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen durch den Senatspräsidenten des Obersten Gerichtshofes Hon.-Prof. Dr. Kuderna als Vorsitzenden und durch die Hofräte des Obersten Gerichtshofes Dr. Maier und Dr. Petrag sowie die fachkundigen Laienrichter Mag. Kurt Resch und Anton Liedlbauer als weitere Richter in der Arbeitsrechtssache der klagenden Partei Elisabeth W***, Arbeiterin, Lochen, Stullerding 3, vertreten durch Dr. Michael Dick, Rechtsanwalt in Salzburg, wider die beklagte Partei I*** S***- UND T***-G*** AG,
Salzburg, Südtirolerplatz 1, vertreten durch Dr. Josef O***, Referent der Kammer der gewerblichen Wirtschaft für Salzburg, Salzburg, Julius Raab-Platz 1, wegen S 59.251 brutto sA abzüglich S 11.196,32 netto, infolge Revision der klagenden Partei gegen das Urteil des Oberlandesgerichtes Linz als Berufungsgericht in Arbeits- und Sozialrechtssachen vom 28. Februar 1989, GZ 13 Ra 96/88-22, womit infolge Berufung der klagenden Partei das Urteil des Landesgerichtes Salzburg als Arbeits- und Sozialgericht vom 5. Mai 1988, GZ 40 Cga 1184/87-12, bestätigt wurde, in nichtöffentlicher Sitzung zu Recht erkannt:
Der Revision wird nicht Folge gegeben.
Die klagende Partei hat die Kosten des Revisionsverfahrens selbst zu tragen.
Entscheidungsgründe:
Der geltend gemachte Revisionsgrund der Mangelhaftigkeit des Berufungsgerichtes liegt nicht vor (§ 510 Abs.3 ZPO). Im übrigen hat das Berufungsgericht die Frage, ob die Klägerin durch ihr dienstliches Fehlverhalten am 13. August 1987 im Zusammenhang mit ihrem übrigen, zu wiederholten Ermahnungen Anlaß gebenden Verhalten berechtigt entlassen wurde, zutreffend gelöst. Es reicht daher aus, auf die Richtigkeit der Begründung der angefochtenen Entscheidung hinzuweisen.
Die Kostenentscheidung ist in den §§ 40 und 50 ZPO begründet.
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