BVwG W225 2106319-1

W225 2106319-1Tribunal Administrativo Federal27 de out. de 2016

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Regest

Berichtigung der Entscheidung, Offensichtlichkeit, Schreibfehler,<br/>Umweltverträglichkeitsprüfung, UVP-Pflicht, Versehen

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BVwG W225 2106319-1

  • Dokumenttyp: Entscheidungstext
  • Entscheidungsdatum: 27.10.2016
  • ECLI: ECLI:AT:BVWG:2016:W225.2106319.1.01

Spruch

W225 2106319-1/72E

BESCHLUSS

Das Bundesverwaltungsgericht hat durch die Richterin Dr. Barbara WEIß LL.M.Eur als Einzelrichterin beschlossen:

A)

Der Spruch des Erkenntnis des Bundesverwaltungsgerichts vom 20.10.2016, GZ W 225 2106319-1/67E (sic) wird gemäß § 17 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG), BGBl. I Nr. 33/2013 i. d.g.F., i.V.m. § 62 Abs. 4 Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz - AVG Nr. 51/1991 i.d.g.F, insofern berichtigt, als er zu lauten hat:

"[...]

11. XXXX (BF 11) [nachfolgend alle: BF 1-BF 11 vertreten durch

12. XXXX (BF 12)]

[...]

zu Recht erkannt:

A)

Die Beschwerden der BF 1 bis BF 7 und BF 12 werden gemäß § 28 Abs. 2 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG), in den Beschwerdepunkten: I.3.2., I.3.3., I.3.4., I.3.4.a., I.3.4.b., I.3.4.c., I.3.4.d., I.3.5., I.3.6., I.3.6.a., I.3.6.b., I.3.6.c, I.3.7., I.3.8., I.3.8.a., I.3.8.i., I.3.8.j., I.3.8.k., I.3.9., I.3.9.a., I.3.9.b., I.3.10., I.3.11., I.3.12., I.3.13., I.3.14., I.3.15., I.3.16., I.3.18., I.3.19., I.3.20.a., I.3.20.b., I.3.20.e, I.3.21., I.3.22., I.3.23., I.3.24., I.3.25., abgewiesen

B)

und beschlossen:

I. [...]

II. Die Beschwerden der BF 1 bis BF 7 und BF 12 werden gemäß § 28 Abs. 1 iVm § 31 Verwaltungsgerichtsverfahrensgesetz (VwGVG), in den Beschwerdepunkten I.3.8.b., I.3.8.c., I.3.8.d., I.3.8.e., I.3.8.f., I.3.8.g., I.3.8.h., I.3.9.c., I.3.9.d., I.3.17., I.3.20.c., I.3.20.d., mangels Zuständigkeit zurückgewiesen."

B)

Die Revision ist gemäß Artikel 133 Abs. 4 Bundes-Verfassungsgesetz (B-VG), BGBl. Nr. 1/1930 i.d.g.F., nicht zulässig.

Begründung

BEGRÜNDUNG:

Zu Spruchteil A:

Im Spruch des hier gegenständlichen Erkenntnisses vom 20.10.2016, GZ W 225 2106319-1/67E, wurde versehentlich "BF 12" vor dem namentlich Genannten Beschwerdeführer nicht angegeben. Die Aktenzahl wird von GZ W 225 2106319-1/67Z auf GZ W 225 2106319-1/67E korrigiert.

Gemäß § 62 Abs. 4 AVG kann die Behörde jederzeit von Amts wegen Schreib- und Rechenfehler oder diesen gleichzuhaltende, offenbar auf einem Versehen oder offenbar ausschließlich auf technisch mangelhaftem Betrieb einer automationsunterstützten Datenverarbeitungsanlage beruhende Unrichtigkeiten in Bescheiden berichtigen.

Diese Bestimmung erlaubt sohin auch die Berichtigung von offenkundigen, auf einem Versehen beruhenden Unrichtigkeiten. Eine solche liegt dann vor, wenn in der ursprünglichen Entscheidung der Wille des Gerichts unrichtig wiedergegeben wurde (vgl. Hengstschläger-Leeb, AVG, 2. Teilband, S 796 f. und die dort zitierte Rechtsprechung des Verwaltungsgerichtshofs).

Zu Spruchteil B:

Gemäß § 25a Abs. 1 Verwaltungsgerichtshofgesetz 1985 (VwGG), BGBl. Nr. 10/1985 i.d.g.F., hat das Verwaltungsgericht im Spruch seines Erkenntnisses oder Beschlusses auszusprechen, ob die Revision gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG zulässig ist. Der Ausspruch ist kurz zu begründen.

Die Revision ist gemäß Art. 133 Abs. 4 B-VG nicht zulässig, weil die Entscheidung nicht von der Lösung einer Rechtsfrage abhängt, der grundsätzliche Bedeutung zukommt. Weder weicht die gegenständliche Entscheidung von der bisherigen Rechtsprechung der Höchstgerichte zu § 62 Abs. 4 AVG ab noch fehlt es an einer Rechtsprechung; weiters ist die vorliegende Rechtsprechung auch nicht als uneinheitlich zu beurteilen. Auch liegen keine sonstigen Hinweise auf eine grundsätzliche Bedeutung der zu lösenden Rechtsfrage vor.

Es war daher spruchgemäß zu entscheiden.

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