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Art. 27

741.51VZVFederal Council Ordinance1 de jan. de 1977Fonte original
  1. Die Pflicht, sich einer verkehrsmedizinischen Kontrolluntersuchung zu unterziehen, besteht für: a. Inhaber eines Führerausweises der Kategorien C oder D, der Unterkategorien C1 oder D1 oder der Bewilligung zum berufsmässigen Personentransport sowie Verkehrsexperten für Führerprüfungen:1 1. alle fünf Jahre, vorbehältlich der ersten Untersuchung nach dem vollendeten 50. Altersjahr mit spätestens 53 Jahren, 2. nach der ersten Untersuchung, die nach dem vollendeten 50. Altersjahr stattgefunden hat, alle drei Jahre, vorbehältlich der ersten Untersuchung nach dem vollendeten 75. Altersjahr mit spätestens 77 Jahren; b. Inhaber eines Führerausweises ab dem vollendeten 75. Altersjahr: alle zwei Jahre; c. Inhaber eines Führerausweises während oder nach schweren körperlichen Beeinträchtigungen durch Unfallverletzungen oder Krankheiten.2 1bis. Die kantonale Behörde erinnert die nach Absatz 1 Buchstaben a und b untersuchungspflichtigen Personen an die Pflicht, sich einer verkehrsmedizinischen Untersuchung zu unterziehen. Die Erinnerung erfolgt: a. für die erstmalige Kontrolluntersuchung von Personen nach Absatz 1 Buchstabe a: drei Monate vor dem Ablauf der Untersuchungsfrist, die ab dem Datum der letzten verkehrsmedizinischen Untersuchung berechnet wird; b. für die erstmalige Kontrolluntersuchung von Personen nach Absatz 1 Buchstabe b: innerhalb von einem Monat nach dem Vollenden des 75. Altersjahres; c. für alle nachfolgenden Kontrolluntersuchungen: drei Monate vor dem Eintritt der Fälligkeit des Untersuchungsergebnisses nach Absatz 1ter.3 1ter. Die kantonale Behörde weist mit der Erinnerung der nach Absatz 1 Buchstaben a und b untersuchungspflichtigen Personen darauf hin, dass das Untersuchungsergebnis innerhalb von drei Monaten ab dem Versand der Erinnerung und bei nachfolgenden Kontrolluntersuchungen jedenfalls auf deren spätesten Termin hin vorliegen muss. Dieser berechnet sich ab dem Datum der zuletzt durchgeführten Untersuchung.4 1quater. Die kantonale Behörde erinnert die nach Absatz 1 Buchstabe c untersuchungspflichtigen Personen nach der verkehrsmedizinischen Erstuntersuchung an die allenfalls erforderlichen nachfolgenden Kontrolluntersuchungen.5 1quinquies. Die kantonale Behörde darf die Fristen zur Einreichung der Untersuchungsergebnisse ausnahmsweise erstrecken.6
  2. Die verkehrsmedizinische Kontrolluntersuchung muss unter der Verantwortung eines Arztes nach Artikel 5a bisdurchgeführt werden.
  3. Die kantonale Behörde kann:
    1. auf Antrag des Arztes die in Absatz 1 Buchstaben a und b genannten Fristen verkürzen;
    2. den Führerausweis auf die nächste verkehrsmedizinische Untersuchung befristen, wenn keine Gewähr besteht, dass sich der Ausweisinhaber freiwillig den häufigeren verkehrsmedizinischen Untersuchungen nach Buchstabe a unterzieht.
  4. Die kantonale Behörde kann im Einzelfall anordnen, dass der Umfang einer verkehrsmedizinischen Untersuchung auszudehnen oder einzuschränken ist; der Arzt ist in diesem Fall nicht an die Formulare nach den Anhängen 2 und 2a gebunden.

Footnotes

  1. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 13. Dez. 2024, in Kraft seit 1. Juli 2025 (AS 2025 30).

  2. Fassung gemäss Ziff. I der V vom 10. Mai 2023, in Kraft seit 1. März 2024 (AS 2023 255).

  3. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Mai 2023, in Kraft seit 1. März 2024 (AS 2023 255).

  4. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Mai 2023, in Kraft seit 1. März 2024 (AS 2023 255).

  5. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Mai 2023, in Kraft seit 1. März 2024 (AS 2023 255).

  6. Eingefügt durch Ziff. I der V vom 10. Mai 2023, in Kraft seit 1. März 2024 (AS 2023 255).

1 commentary

N1.Schweigen als Indiz für Fahruntauglichkeit

Wiederholtes Schweigen bzw. die ausbleibende Einreichung eines Zertifikats gilt als konkreter Hinweis/Indiz für Fahrungeeignetheit bzw. Fahruntauglichkeit.

Se un conducente ultrasettantacinquenne non dà seguito all'invito dell'autorità rispettivamente non fornisce un certificato medico che confermi la sua idoneità alla guida, la licenza di condurre può essergli revocata a titolo preventivo ai sensi dell'art. 30 OAC (cfr. STF 1C_391/2012 citata consid. 3 e rif.; Hans Giger, SVG Kommentar, IX ed. Zurigo 2022, n. 5 in fine ad art. 15c). Quando un conducente richiesto di produrre una tale certificazione, generalmente dopo richiamo, non vi ottempera, va infatti presunta la sua inattitudine e pronunciata la revoca preventiva della sua licenza di condurre fino a chiarimento della situazione. Il silenzio dell'interessato, eventualmente ripetuto, costituisce in effetti un indizio concreto d'inattitudine. Ciò posto, se i termini legali vanno rispettati scrupolosamente, si può comunque ammettere - salvo indizio oggettivo contrario - una proroga di qualche settimana o mese, in caso di invio di un richiamo o d'indisponibilità del medico (cfr. Cédric Mizel, Droit et pratique illustrée du retrait du permis de conduire, Berna 2015, pag. 101 con rimandi; da notare pure che dal 1° marzo 2024 è entrata in vigore una modifica dell'art. 27 OAC [qui non ancora applicata] che prevede l'inoltro da parte dell'autorità di promemoria per le visite di controllo, con informazione delle date di scadenza entro cui devono essere disponibili i risultati della visita, che possono essere prorogati solo eccezionalmente; cfr. art. 27 cpv. 1bis, 1ter e 1quinquies OAC; USTRA, Secondo pacchetto di revisione delle prescrizioni sulla licenza di condurre, rapporto esplicativo del 10 maggio 2023, pag. 8 seg.). La licenza di condurre revocata preventivamente va restituita non appena il conducente produce la certificazione medica richiesta dall'esito favorevole (cfr. Mizel, op. cit., pag. 102).

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