46 commentaries
Art. 58 OR kann neben oder an die Stelle spezialgesetzlicher Haftungsgrundlagen treten (z. B. im Zusammenhang mit Sicherungs- bzw. Arrestmassnahmen). Spezifische Kausalhaftungen gehen der allgemeinen Staatshaftung vor.
“Die Sachverhalte, welche die Steuerbehörde regelmässig zum Erlass einer Sicherstellungsverfügung berechtigen, nämlich steuergefährdendes Verhalten des Pflichtigen bzw. fehlender Wohnsitz in der Schweiz, werden im Kern von den Arrestgründen nach Art. 271 Abs. 1 SchKG erfasst (AMONN, a.a.O., S. 441; vgl. STOFFEL, a.a.O., N. 120 zu Art. 271 SchKG), auch wenn sie in den massgebenden Steuergesetzen allgemeiner und genereller umschrieben sind (u.a. FREY, a.a.O., N. 5 zu Art. 170 DBG). Wohl erleichtert der Umstand, dass die Steuerbehörden nicht an ein (Arrest-)Gericht gelangen müssen, die Sicherung der Zwangsvollstreckung (AMONN, a.a.O., S. 446; vgl. Urteil 5A_150/2015 vom 4. Juni 2015 E. 5.2.3 mit Hinweis auf die Kritik von GILLIÉRON, a.a.O.). Zur Sicherung der Vollstreckung von öffentlich-rechtlichen (oder privaten) Forderungen wird jedoch ebenfalls der SchKG-Arrest (mit entsprechender spezifischer Haftung) eingesetzt. Entscheidend für die Arresthaftung ist, dass die Steuerbehörden über den Arrest als SchKG-Sicherungsinstrument verfügen können. Vergleichbar ist damit die Haftung des Gemeinwesens u.a. als Werkeigentümer (Art. 58 OR) betreffend Strassen, die ebenfalls unmittelbar eine Verwaltungsaufgabe erfüllen, oder andere spezialgesetzliche Haftungsnormen, welche ausschliesslich an eine bestimmte "Betriebsgefahr" anknüpfen (vgl. BGE 139 III 110 E. 2.2.2): BGE 150 III 332 S. 343 Diese spezifischen Kausalhaftungen gehen der allgemeinen Staatshaftung vor (MOOR/POLTIER, a.a.O., S. 873). Im gleichen Sinn verhält es sich mit der (kausalen) Haftung für Arrestschaden, welche den spezifischen Ausgleich für die Erleichterungen darstellt, welche einem Gläubiger gewährt werden, der den Arrest einsetzen will und kann (E. 2.3.1). Dass die Haftung nach Art. 273 SchKG im Zwangsvollstreckungsrecht - als Teil des öffentlichen Rechts (AMONN/WALTHER, Grundriss des Schuldbetreibungs- und Konkursrechts, 9. Aufl. 2013, § 1 Rz. 19) - zugrunde gelegt ist, ändert nichts. Ob eine spezialgesetzliche Haftungsnorm dem Privat- oder öffentlichen Recht zugerechnet wird, ist nicht erheblich (BGE 139 III 110 E. 2.2.2; BGE 115 II 237 E. 2b [S. 243 f.”
Werkeigentümer haften gegenüber Dritten für Schäden, die durch mangelhafte Unterhaltung oder Sicherung baulicher Teile entstehen. Die Rechtsprechung konkretisiert dies etwa als Pflicht zur Erstellung bzw. Instandhaltung von Absturzsicherungen; auch Mängel an Treppen, Dallage oder Hausinstallationen können unter Art. 58 OR fallen. Eine blosse Überwälzung von Kosten auf Mietende entbindet den Eigentümer nicht gegenüber Dritten; eine Verlagerung der zivilrechtlichen Verantwortung auf das Gemeinwesen bedarf einer besonderen gesetzlichen Grundlage.
“Dass die Beschwerdegegnerin eine Absturzsicherung hätte erstellen müssen, weshalb ihr Vorgehen nicht rechtsmissbräuchlich sein könne, wie das die Vorinstanz anzunehmen scheint, ist nicht einleuchtend: Den Beschwerdeführern kommt als Überbauberechtigte das Eigentum am Überbau (= der Terrasse) zu (Art. 674 Abs. 1 ZGB), ungeachtet der (horizontalen) Abgrenzung dieses Eigentums. Daher waren sie als Werkeigentümer (Art. 58 OR) auch verpflichtet, eine entsprechende Absturzsicherung zu erstellen. Hierzu wurde ihr Rechtsvorgänger entsprechend auch verpflichtet (Sachverhalt Bst. A.e).”
“________ était rejetée, dans la mesure de sa recevabilité (I), a dit que les frais judiciaires, arrêtés à 39'538 fr. 50, étaient mis à la charge de F.________ mais laissés provisoirement à la charge de l’Etat (II), a dit que F.________ verserait à A.N.________ la somme de 18'500 fr. à titre de dépens (III), a fixé l’indemnité finale due au conseil d’office de F.________ et a relevé celui-ci de sa mission (IV et V), a dit que le bénéficiaire de l’assistance judiciaire était, dans la mesure de l’art. 123 CPC, tenu au remboursement des frais de justice et de l’indemnité de son conseil d’office mis provisoirement à la charge de l’Etat (VI) et a rejeté toutes autres ou plus amples conclusions (VII). En droit, les premiers juges ont notamment considéré, sur la base de l’expertise technique réalisée dans la villa dont A.N.________ est propriétaire, que le dallage, ainsi que les escaliers et emmarchements ne présentaient pas la sécurité requise et qu’il en résultait un défaut d’entretien, soit un défaut de sécurité au sens de l’art. 58 CO, constitutif d’illicéité. Ces magistrats ont ensuite examiné si F.________ avait subi un dommage en raison de l’accident dont il avait été victime dans cette villa en date du 10 mai 2014. Ils ont notamment relevé qu’il ressortait du rapport d’expertise orthopédique que F.________ souffrait de l’épaule droite et de la jambe droite, que l’expert y avait toutefois mis en évidence des atteintes sans lien avec l’accident et qu’il avait considéré que la capacité de travail du prénommé dans son activité habituelle, à savoir thérapeute spirituel, avait été pleinement récupérée trois mois après l’accident, les seules limitations encore présentes n’empêchant pas l’exercice d’une telle activité. Partant, ils ont retenu que l’incapacité de travail de F.________ à 100% avait perduré du 10 mai au 10 août 2014. A cet égard, ils ont encore précisé que le fait que d’autres médecins n’avaient pas eu la même appréciation que l’expert au sujet de la durée et du taux de l’incapacité de travail de F.________ s’expliquait par la circonstance que ce dernier s’était présenté auprès d’eux en qualité de physiothérapeute et non pas en tant que thérapeute spirituel.”
“1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210] im Umkehrschluss). Gemäss Art. 32 WVR sind die privaten Anlagen dauernd in gutem und gefahrlosem Zustand zu halten. Mängel an den privaten Anlagen sind durch die Wasserbezügerinnen und -bezüger auf eigene Kosten innert der von der Wasserversorgung angesetzten Frist beheben zu lassen (Art. 33 Satz 1 WVR). Beheben die Eigentümer die Schäden an ihren Hausinstallationen nicht und entsteht dadurch ein hoher Wasserverbrauch, so bleiben sie zahlungspflichtig für diesen Verbrauch. Das gilt auch für vermietete Liegenschaften. Der Vermieter oder die Vermieterin trägt die mit der Sache verbundenen Lasten und öffentlichen Abgaben (Art. 256b des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; SR 220]). Sie können diese als Nebenkosten auf die Mieterinnen und Mieter überwälzen (Art. 257a und 257b OR), bleiben aber gegenüber dem Gemeinwesen zahlungspflichtig. Ebenso haftet der Eigentümer oder die Eigentümerin gegenüber Dritten für Schäden, die durch die Mietsache verursacht wurden (Art. 58 OR; Art. 679 ZGB). Auch ob und unter welchen Umständen der Vermieter oder die Vermieterin Zutritt zu einer vermieteten Liegenschaft hat, ist eine zivilrechtliche Frage im Verhältnis Vermieterschaft/Mieterschaft (vgl. Art. 257h OR), die keinen Einfluss hat auf das Rechtsverhältnis zwischen Vermieterschaft und Dritten. Gegenüber Dritten bleibt der Eigentümer oder die Eigentümerin verantwortlich. Es bedürfte einer besonderen rechtlichen Grundlage, um diese Verantwortung auf die Gemeinde abzuwälzen.”
Unter 'Werk' im Sinne von Art. 58 Abs. 1 OR sind Gebäude sowie andere stabile, künstlich hergestellte, bauliche oder technische Anlagen zu verstehen, die dauerhaft, direkt oder indirekt, mit dem Erdboden verbunden sind. Als Beispiel hat die Rechtsprechung einen Badesteg als solches Werk anerkannt.
“Der Eigentümer eines Gebäudes oder eines anderen Werks haftet nach Art. 58 Abs. 1 OR für den Schaden, den diese infolge von fehlerhafter Anlage oder Herstellung oder von mangelhafter Unterhaltung verursachen. Unter Werken im Sinne der Werkeigentümerhaftung sind Gebäude und andere stabile, künstlich hergestellte, bauliche oder technische Anlagen zu verstehen, die mit dem Erdboden, sei es direkt oder indirekt, dauerhaft verbunden sind (BGE 130 III 736 E. 1.1; 121 III 448 E. 2a). Dass es sich bei dem im Strandbad der Beschwerdeführerin erstellten Badesteg um ein in deren Eigentum stehendes Werk im Sinne von Art. 58 Abs. 1 OR handelt, ist zu Recht nicht umstritten.”
“Werkeigentümerhaftung Die Eigentümerin eines Gebäudes oder eines anderen Werkes haftet nach Art. 58 Abs. 1 OR für den Schaden, den dieses infolge fehlerhafter Anlage, Herstellung oder mangelhaften Unterhalts verursacht. Unter Werken im Sinne der Werkeigen- tümerhaftung (Art. 58 Abs. 1 OR) sind Gebäude und andere stabile, künstlich hergestellte, bauliche oder technische Anlagen zu verstehen, die mit dem Erdbo- den, sei es direkt oder indirekt, dauerhaft verbunden sind (BGE 130 III 736 E. 1.1). Haftungsvoraussetzungen sind das Vorliegen eines Werks, eines Werkei- gentümers, eines Werkmangels, eines widerrechtlich zugefügten Schadens und eines natürlichen sowie adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Mangel und Schaden.”
Ist die schwere und ausschliessliche Schuld eines Dritten kausal für den eingetretenen Schaden, kann dadurch das Haftungsrisiko des Werkeigentümers nach Art. 58 OR entfallen. In diesem Fall steht dem Eigentümer jedoch — soweit aus den Verhältnissen ersichtlich — ein Rückgriffsanspruch gegen den beauftragten Dritten (z. B. einen Kontrollierten oder Kontrolleuren) offen, wenn dessen schwere Fahrlässigkeit kausal für den Schaden war.
“A l'appui de l'appel en cause, ils ont relevé en substance ce qui suit : En 2011, après avoir effectué un contrôle sur place, G______ SA avait constaté, dans un rapport communiqué à feue I______, que la propriété de celle-ci était "aux normes", alors qu'elle contenait une installation électrique défectueuse et dangereuse. Depuis ce contrôle jusqu'au jour de l'accident, l'installation était restée en l'état. En sa qualité d'entreprise spécialisée, mandatée par les H______ pour effectuer, sous la responsabilité de ceux-ci, le contrôle périodique obligatoire au sens de l'Ordonnance sur les installations à basse tension (OIBT), G______ SA avait l'obligation de constater le défaut de l'installation et d'en ordonner la suppression. En effet, ce contrôle avait pour but d'éviter que des installations électriques mettent en danger des personnes, des choses ou des animaux (art. 3 OIBT). La faute grave commise par G______ SA interrompait le lien de causalité entre le défaut de l'installation qui était imputé à A______ et B______ et le dommage causé à D______. Faute de lien de causalité, condition sine qua non pour retenir la responsabilité du propriétaire de l'ouvrage au sens de l'art. 58 CO, les conclusions prises par D______ à l'encontre de A______ et B______ devaient être rejetées. Si, par impossible, ces derniers devaient succomber, ils se retourneraient contre les H______ et G______ SA. En effet, la faute grave et exclusive commise par cette dernière, intervenue sur mandat des H______, était causale dans la survenance du dommage. Ils disposaient ainsi d'un intérêt juridique à l'admission de l'appel en cause. A ce stade, il ne pouvait être déterminé, au regard des contrats conclus entre les deux appelés en cause, dont A______ et B______ ignoraient tout, laquelle des deux entités devait être considérée comme la responsable "finale" de l'accident, raison pour laquelle toutes deux étaient appelées en cause. b.c G______ SA n’a pas contesté la recevabilité de l’appel en cause. Les H______ s'en sont rapportés à justice sur ce point, tout en relevant que l'on ne discernait pas le fondement juridique d'une prétendue responsabilité de leur part à l'égard des appelants en cause.”
Remblai / Erdaufschüttungen: Nach der zitierten Rechtsprechung kann ein Remblai als «ouvrage» im Sinne von Art. 58 OR (CO) angesehen werden, sodass die Haftung nach Art. 58 zu prüfen ist; dies schliesst auch Aufschüttungen zur Verstärkung von Strassen ein.
“Les photographies produites par la Commune démontreraient que celle-ci s’est contentée de rajouter de la terre là où il en manquait, en suivant simplement la pente du terrain pour le reconstituer. Dès lors, la jurisprudence selon laquelle l’art. 58 CO est une lex specialis par rapport à la responsabilité de l’Etat ne s’appliquerait pas. Fût-ce le cas, le remblai ne serait à l’évidence pas affecté d’un vice de construction ni d’un défaut d’entretien, et ne présenterait aucun danger pour les utilisateurs. Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf.”
“58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf. Werro, La responsabilité civile, 3e éd., 2017, N 775); que la Commune s'est donc trompée en statuant sur la requête d'indemnisation déposée par le mandataire du recourant puisque le litige ne relève pas de la LResp; que, partant, le recours doit être admis dans le sens des considérants et la décision attaquée doit être annulée, pour autant qu'elle ne soit pas nulle ab ovo; qu'il n'est pas perçu de frais de procédure, l’avance de CHF 5'000.- versée par le recourant lui étant restituée; que, par ailleurs, il y a lieu de constater que, nonobstant l'annulation de la décision attaquée, le litige n'est pas vidé de sa substance par la présente décision d'irrecevabilité; que le recourant n'obtient toutefois pas gain de cause sur sa conclusion principale visant au paiement d'un montant de CHF 159'896.”
“Les photographies produites par la Commune démontreraient que celle-ci s’est contentée de rajouter de la terre là où il en manquait, en suivant simplement la pente du terrain pour le reconstituer. Dès lors, la jurisprudence selon laquelle l’art. 58 CO est une lex specialis par rapport à la responsabilité de l’Etat ne s’appliquerait pas. Fût-ce le cas, le remblai ne serait à l’évidence pas affecté d’un vice de construction ni d’un défaut d’entretien, et ne présenterait aucun danger pour les utilisateurs. Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf.”
Ob ein Werk mangelhaft ist, bemisst sich objektiv unter Berücksichtigung des vom Werk zu erfüllenden Zwecks und derjenigen Massnahmen, die vom Eigentümer vernünftigerweise verlangt werden können. Den Beweis für das Vorliegen eines Werkmangels trägt die Partei, die sich auf Art. 58 OR beruft; die blosse Rückführung eines Unfalls auf ein Werk reicht dafür nicht aus.
“Ob ein Werk fehlerhaft angelegt oder mangelhaft unterhalten ist, hängt vom Zweck ab, den es zu erfüllen hat. Ein Werkmangel liegt vor, wenn das Werk beim bestimmungsgemässen Gebrauch keine genügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.3; 126 III 113 E. 2a/cc; 123 III 306 E. 3b/aa; je mit Hinweisen). Ob ein Werk mangelhaft ist, bestimmt sich dabei nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände des konkreten Falls, so insbesondere der Zweckbestimmung des Werks und der Massnahmen, die vom Eigentümer vernünftigerweise verlangt werden können (BGE 123 III 306 E. 3b/aa; 122 III 229 E. 5a/bb; Urteile 4A_38/2018 vom 25. Februar 2019 E. 3.2; 4A_377/2016 vom 18. Oktober 2016 E. 2.3.2). Der Beweis für das Vorliegen eines Werkmangels obliegt demjenigen, der sich auf Art. 58 OR beruft (Art. 8 ZGB), und ergibt sich nicht bereits aus der Tatsache, dass der Unfall auf ein Werk zurückzuführen ist (BGE 123 III 306 E. 3b/aa mit Hinweis; Urteile 4A_38/2018 vom 25. Februar 2019 E. 3.2; 4A_546/2017 vom 26. Juni 2018 E. 3; 4A_81/2015 vom 22. März 2016 E. 4).”
“Ob ein Werk fehlerhaft angelegt oder mangelhaft unterhalten ist, hängt vom Zweck ab, den es zu erfüllen hat. Ein Werkmangel liegt vor, wenn das Werk beim bestimmungsgemässen Gebrauch keine genügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.3; 126 III 113 E. 2a/cc; 123 III 306 E. 3b/aa; je mit Hinweisen). Ob ein Werk mangelhaft ist, bestimmt sich dabei nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichtigung sämtlicher Umstände des konkreten Falls, so insbesondere der Zweckbestimmung des Werks und der Massnahmen, die vom Eigentümer vernünftigerweise verlangt werden können (BGE 123 III 306 E. 3b/aa; 122 III 229 E. 5a/bb; Urteile 4A_38/2018 vom 25. Februar 2019 E. 3.2; 4A_377/2016 vom 18. Oktober 2016 E. 2.3.2). Der Beweis für das Vorliegen eines Werkmangels obliegt demjenigen, der sich auf Art. 58 OR beruft (Art. 8 ZGB), und ergibt sich nicht bereits aus der Tatsache, dass der Unfall auf ein Werk zurückzuführen ist (BGE 123 III 306 E. 3b/aa mit Hinweis; Urteile 4A_38/2018 vom 25. Februar 2019 E. 3.2; 4A_546/2017 vom 26. Juni 2018 E. 3; 4A_81/2015 vom 22. März 2016 E. 4).”
Konkurrenz zu Spezialnormen: Art. 58 OR kann als Anspruchsgrundlage neben gewissen Spezialvorschriften geltend gemacht werden (vgl. u. a. zur Alternative zu Art. 259e OR). Verhältnis zu anderen Spezialnormen und zur Staatshaftung: Art. 58 OR kann gegenüber kantonalen Regelungen zur Staatshaftung als Lex specialis gelten; entsprechend sind Ansprüche gegen öffentliche Körperschaften nach Art. 58 grundsätzlich zivilrechtlich zu prüfen. Verhältnis zur Nachbarhaftung: Zwischen Art. 679 ff. ZGB und Art. 58 OR kann ein Konkurrenzverhältnis bestehen; der Geschädigte kann je nach Sachlage eine oder beide Grundlagen geltend machen.
“Der Schadenersatzanspruch aus Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR kann alternativ zu Art. 259e OR geltend gemacht werden (BGE 60 II 342 E. 1; BGer 4A_382/2012 vom 3. Oktober 2012 E. 2.2 ff.). Nach Art. 58 Abs. 1 OR haftet der Eigentümer eines Werkes für den Schaden, der durch fehlerhafte Anlage oder Her- stellung oder durch mangelhaften Unterhalt des Werks verursacht wird. - 19 - Werke nach Art. 58 OR sind dabei Gebäude oder andere stabile, künstlich herge- stellte Anlagen, die mit dem Erdboden dauerhaft verbunden sind. Das Subjekt der Haftung ist die sachenrechtliche Eigentümerin des Werks im Zeitpunkt des Scha- denseintritts (BGer 4A_189/2018 vom 6. August 2018 E. 4.1). Ein Werkmangel liegt insbesondere vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine ge- nügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.1) und einem solchen nicht ge- wachsen scheint (BGer 4A_612/2010 vom 14. Februar 2011 E. 2.3). Ob ein Werk mängelfrei ist, bestimmt sich nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichti- gung der Lebenserfahrung (BGE 123 III 306 E.”
“Au demeurant, on peut douter de ce que l'éventuelle fermeture des portières eut été de nature à détourner les voleurs de commettre l'infraction dès lors qu'ils étaient manifestement équipés pour réaliser leur forfait. Par ailleurs, l'argument selon lequel le véhicule aurait dû être amené sur le parking la veille de la vente afin d'éviter le vol ne saurait être suivi. En effet, la durée de l'entreposage n'a pas de lien avec le vol des sièges, dès lors que ce dernier a eu lieu dans la nuit précédant la vente aux enchères. 2.6. Dans la mesure où le recourant se réfère à la responsabilité du propriétaire d'immeuble et cite l'art. 58 CO dans l'optique de justifier l'existence d'une position de garant de l'Etat, sa démarche est inutile puisqu'en l'occurrence, il a été admis que la garde du véhicule en vue de la vente aux enchères forcée implique déjà une telle position de l'Office des faillites. En revanche, si, par ce biais, le recourant entend invoquer directement la responsabilité du propriétaire d'immeuble pour des défauts de l'ouvrage, il faut lui rappeler que l'art. 58 CO constitue une lex specialis par rapport à la LResp. Or, toutes les actions fondées sur cette norme du CO dirigées contre des collectivités de droit public relèvent de la compétence des seuls tribunaux civils (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a). En d'autres termes, si en dépit de ce qu'il semble à la lecture du recours, le recourant entendait fonder ses prétentions sur la responsabilité du propriétaire d'immeuble, son recours devrait être déclaré irrecevable (cf. arrêt TC FR 601 2020 128 du 27 septembre 2022). 3. Au vu de ce qui précède, le recours doit être rejeté, dans la mesure de sa recevabilité, et la décision querellée confirmée. Les frais de procédure sont mis par CHF 1'500.- à la charge du recourant qui succombe (cf. art. 131 CPJA). Ils sont compensés avec l'avance de frais versée. Aucune indemnité de partie ne lui est due (cf. art. 137 CPJA). (dispositif sur la page suivante) la Cour arrête : I. Le recours est rejeté dans la mesure où il est recevable.”
“Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf. Werro, La responsabilité civile, 3e éd., 2017, N 775); que la Commune s'est donc trompée en statuant sur la requête d'indemnisation déposée par le mandataire du recourant puisque le litige ne relève pas de la LResp; que, partant, le recours doit être admis dans le sens des considérants et la décision attaquée doit être annulée, pour autant qu'elle ne soit pas nulle ab ovo; qu'il n'est pas perçu de frais de procédure, l’avance de CHF 5'000.”
“2 La ratio legis de cette responsabilité spéciale réside moins dans des considérations d’équité que dans les règles sur les rapports de voisinage : le réseau des devoirs et des droits entre voisins appelle une sanction stricte sous forme d’une obligation de réparer le dommage causé dès que l’un d’eux excède son droit de propriété (Steinauer, Les droits réels, 5e éd., tome II, n. 2763 ss, p. 271). En tant qu’il prévoit une responsabilité objective, l’art. 679 al. 1 CC est une lex specialis à l’art. 41 CO ; il ne devrait pas y avoir application concurrente des deux dispositions. Comme responsabilité objective, la responsabilité du propriétaire d’immeuble absorbe la responsabilité de l’employeur selon l’art. 55 CO. Un concours n’est admissible qu’entre l’action des art. 679 ss CO et celle prévue par l’art. 58 CO. Si le dommage a été causé par un ouvrage se trouvant sur le fonds voisin et présentant un vice de construction ou un défaut d’entretien, le lésé peut invoquer l’une ou/et l’autre disposition ; en particulier, si les conditions des art. 679 ss ne sont pas remplies, rien ne l’empêche d’agir en se fondant sur l’art. 58 CO (Steinauer, ibidem). 5.3 5.3.1 Les recourants font valoir que la juge a examiné le grief de l’intimée sous l’angle des art. 679 ss CC, alors que celle-ci avait axé sa plaidoirie sur la violation des art. 41 ss CO, en particulier de l’art. 55 CO. Cette critique n’est pas fondée, dès lors que dans le cadre des conclusions prises par les parties, le juge applique le droit d’office. Sous réserve d’une argumentation juridique imprévisible, qui n’est pas donnée en l’espèce, la juge de paix pouvait, comme elle l’a fait, s’écarter de l’analyse juridique et/ou de la cause juridique invoquée par l’intimée (cf. Haldy, in Bohnet et alii, Commentaire romand, Code de procédure civile, 2e éd, n. 3 ad art. 57 CPC). 5.3.2 Les parcelles des parties sont voisines et il ressort de l’instruction que le préjudice à la propriété de l’intimée (le dommage à sa haie de thuyas) est dû à l’utilisation du fonds voisin, appartenant aux recourants. Dans le cadre des travaux de construction sur ce fonds, des véhicules des entreprises travaillant sur ce fonds ont dû s’appuyer sur la haie de l’intimée pour assurer leur passage et/ou croiser avec les piétons, ce qui a provoqué le dommage à la propriété de l’intimée.”
Werkeigentümer können nach Art. 58 OR verpflichtet sein, eine Absturzsicherung zu schaffen. Dies gilt nach der Rechtsprechung auch für Überbauberechtigte, die Eigentum am Überbau (z. B. einer Terrasse) haben.
“Dass die Beschwerdegegnerin eine Absturzsicherung hätte erstellen müssen, weshalb ihr Vorgehen nicht rechtsmissbräuchlich sein könne, wie das die Vorinstanz anzunehmen scheint, ist nicht einleuchtend: Den Beschwerdeführern kommt als Überbauberechtigte das Eigentum am Überbau (= der Terrasse) zu (Art. 674 Abs. 1 ZGB), ungeachtet der (horizontalen) Abgrenzung dieses Eigentums. Daher waren sie als Werkeigentümer (Art. 58 OR) auch verpflichtet, eine entsprechende Absturzsicherung zu erstellen. Hierzu wurde ihr Rechtsvorgänger entsprechend auch verpflichtet (Sachverhalt Bst. A.e).”
Bei nachgewiesenen, insbesondere rechtswidrigen Arbeiten an asbesthaltigen Teilen des Werks kann für den Eigentümer ein konkretes Risiko eines schwer oder kaum wiedergutzumachenden Schadens bestehen, weil er unter Umständen nach Art. 58 OR objektiv haftet.
“En effet, l’ordonnance attaquée a pris en compte le risque de préjudice difficilement réparable lié aux conséquences dommageables résultant de la responsabilité objective simple du propriétaire d’ouvrage que supportent les intimés en vertu de l’art. 58 CO. L’appel ne contient aucune motivation à cet égard. Les appelants ne contestent donc pas que les propriétaires engageraient leur responsabilité en cas d’accident imputable à des défauts de l’immeuble. Or, les intimés ont établi que des travaux avaient été entrepris de manière illicite sur le toit de l’un des immeubles, propriété des intimés, en particulier sans respecter les prescriptions légales concernant les travaux portant sur des ouvrages contenant de l’amiante. Etant donné l’expertise réalisée à ce sujet, il est établi dans une mesure qui confine à la certitude que la partie de l’ouvrage démonté par les appelants contient de l’amiante, ce qui induit un danger effectif et immédiat pour leur santé et celle du voisinage. Au vu du comportement adopté par les appelants, il existe par conséquent un risque concret pour les intimés de subir un préjudice difficilement réparable en raison de leur responsabilité objective fondée sur l’art. 58 CO. Au demeurant, on relèvera que les appelants ne font valoir aucun droit préférable à l’encontre des intimés qui justifierait le maintien de leur occupation des parcelles litigeuses. Il s’ensuit que la situation de fait et de droit apparaît suffisamment claire pour considérer avec un très haut degré de vraisemblance que la procédure au fond introduite par les intimés est fondée. Partant, l’appel apparaît quant à lui manifestement infondé. 8. En définitive, la requête d’effet suspensif doit être rejetée. Il sera statué sur les frais judiciaires et les dépens dans le cadre de l’arrêt sur appel à intervenir (cf. art. 104 al. 3 CPC). Par ces motifs, le Juge délégué de la Cour d’appel civile, prononce : I. La requête d’effet suspensif est rejetée. II. Il sera statué sur les frais judiciaires et les dépens de la présente ordonnance dans le cadre de l’arrêt sur appel à intervenir. Le juge délégué : La greffière : Du La présente ordonnance, dont la rédaction a été approuvée à huis clos, est notifiée à : ‑ M.”
“Par ailleurs, les appelants n’indiquent pas qu’ils ne pourraient pas bénéficier de l’aide des services sociaux émanant des collectivités publiques de pourvoir au logement et à l’entretien des personnes les plus démunies. Au vu de ces éléments, les appelants ont échoué à rendre vraisemblable l’existence d’un risque de préjudice difficilement réparable, de sorte que la requête d’effet suspensif doit être rejetée pour ce motif. Un tel rejet constitue une mesure d'exécution anticipée provisoire susceptible d'avoir un effet définitif. Pareille situation implique d’examiner les chances de succès de l’appel déposé contre l’ordonnance de mesures provisionnelles. En l’occurrence, les appelants soutiennent que le premier juge aurait admis l’existence d’un préjudice difficilement réparable – condition nécessaire à l’octroi de mesures provisionnelles – par la simple occupation de parcelles contre la volonté des propriétaires, ce qui se révèle inexact. En effet, l’ordonnance attaquée a pris en compte le risque de préjudice difficilement réparable lié aux conséquences dommageables résultant de la responsabilité objective simple du propriétaire d’ouvrage que supportent les intimés en vertu de l’art. 58 CO. L’appel ne contient aucune motivation à cet égard. Les appelants ne contestent donc pas que les propriétaires engageraient leur responsabilité en cas d’accident imputable à des défauts de l’immeuble. Or, les intimés ont établi que des travaux avaient été entrepris de manière illicite sur le toit de l’un des immeubles, propriété des intimés, en particulier sans respecter les prescriptions légales concernant les travaux portant sur des ouvrages contenant de l’amiante. Etant donné l’expertise réalisée à ce sujet, il est établi dans une mesure qui confine à la certitude que la partie de l’ouvrage démonté par les appelants contient de l’amiante, ce qui induit un danger effectif et immédiat pour leur santé et celle du voisinage. Au vu du comportement adopté par les appelants, il existe par conséquent un risque concret pour les intimés de subir un préjudice difficilement réparable en raison de leur responsabilité objective fondée sur l’art. 58 CO. Au demeurant, on relèvera que les appelants ne font valoir aucun droit préférable à l’encontre des intimés qui justifierait le maintien de leur occupation des parcelles litigeuses.”
Stammen Immissionen von einer Fläche, die einem besonderen Nutzungsrecht an einer Gemeinschaftsfläche unterliegt, ist der Stockwerkeigentümer zu belangen, der dieses Nutzungsrecht innehat. Soweit der Schaden auf mangelhaften Teilen der gemeinschaftlichen Sache zurückzuführen ist, haftet die Gemeinschaft unmittelbar und ausschliesslich; der Geschädigte kann in solchen Fällen nicht gegen einzelne Stockwerkeigentümer vorgehen.
“3 Il appartient aux parties, en l'occurrence dûment assistée s’agissant de l’appelante, de veiller à ce que toutes les déclarations pertinentes soient consignées au procès-verbal (TF 5A_704/2021 du 1er mars 2022 consid. 4.2 ; TF 4A_238/2015 du 22 septembre 2015 consid. 2.1). Le CPC ne règlemente pas la lecture du procès-verbal. Il faut en déduire qu'elle n'est pas nécessaire si personne ne la demande, les parties ayant toutefois le droit de demander durant l'audience ou à la fin de celle-ci la lecture de tout ou partie de ce qui a été verbalisé (CCUR 22 avril 2021/93 consid. 2.2.3 ; CACI 26 novembre 2018/668 consid. 2.2.3). 3.3 Les propriétaires d’étages utilisent et administrent seuls leurs parties exclusives respectives (art. 712a al. 1 et 2 CC). Chaque propriétaire peut agir en justice pour protéger ses parties exclusives au moyen des actions fondées sur la propriété (art. 641 al. 2 CC), sur la possession (art. 927 ss. CC) ou sur le droit du voisinage (art. 679 CC), ou être actionné en réparation du dommage causé par un défaut de ses parties exclusives (art. 58 CO) ou par des immissions ayant leur source dans ces parties (art. 679 CC ; TF 5A_127/2020 du 22 avril 2021 consid. 4.1.2 ; Piccinin, La propriété par étages en procès, thèse 2015, n. 124, p. 57, et les réf. citées). En particulier, chaque propriétaire répond du dommage causé par les vices de construction ou par le défaut d’entretien de ses parties exclusives (Piccinin, op. cit., n. 398, p. 193, n. 409, p. 197, et les réf. citées ; Bohnet/Jéquier, Propriétaire d’étage contre propriétaire d’étage, in PPE 2017 [éd. Bohnet/Carron], n. 132, p. 37, et les réf. citées). Lorsqu'une immission excessive provient d'une surface soumise à un droit d'usage particulier constitué sur une partie commune, c'est le propriétaire d'étage qui en est titulaire qui doit être actionné (CREC 20 août 2019/236 consid. 4.2.2 et les réf. citées). 3.4 En l’espèce, il appartenait à l’appelante, en requérant la lecture du procès-verbal de l'audience ou une copie de celui-ci, de s'assurer qu'une déclaration qu'elle jugeait essentielle y figure, ce qu'elle n'a pas fait.”
“La communauté répond à l’égard des tiers et des propriétaires d’étages du dommage causé par des parties communes défectueuses. La responsabilité de la communauté est directe et exclusive ; le lésé ne peut pas agir contre les propriétaires d’étages. Seule la communauté a qualité pour défendre dans une action en réparation du dommage consécutif à la rupture d’une canalisation d’eau desservant l’immeuble de base, au détachement d’une tuile du toit de la propriété par étages, à un dysfonctionnement d’un ascenseur ou à la chute d’une personne due à la présence de verglas ou de neige sur les parties communes (Piccinin, La propriété par étages en procès, 2015, n. 412 p. 199). La responsabilité du propriétaire d’ouvrage suppose la réunion des conditions générales de la responsabilité: il faut donc un ouvrage, un défaut de l'ouvrage, un dommage et un lien de causalité naturelle et adéquate entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1; Werro/Perritaz, in Commentaire Romand CO I, 3ème éd. 2021, n. 4 ad art. 58 CO). Le dommage se définit en général comme une diminution involontaire du patrimoine net du lésé; celle-ci peut consister en une perte éprouvée ou un gain manqué. Dans les conceptions admises, on comprend ainsi le dommage comme la différence entre le montant du patrimoine du lésé après l’événement dommageable et le montant que ce patrimoine aurait atteint si l’événement dommageable ne s’était pas produit (théorie de la différence). Sous réserve d’exceptions, le dommage est donc en principe une diminution patrimoniale (ATF 147 III 463 consid. 4.2.1; 144 III 155 consid. 2.2). 4.2 En l'espèce, bien que l'appelante fasse valoir les pertes locatives de son studio et de son local à titre de dommage, son argumentation porte uniquement sur le studio. Elle n'élève aucune critique quant au raisonnement du Tribunal relatif au local, en particulier sur le fait que celui-ci n'était plus loué depuis 2002 et qu'il n'était pas établi qu'elle avait envisagé de le louer depuis lors. Il n'y a dès lors pas lieu de revenir sur cet aspect du litige.”
Bei reinem Vermögensschaden ist die Widerrechtlichkeit nach Art. 58 Abs. 1 OR nicht schon allein dadurch gegeben, dass ein Schaden eingetreten ist. Vielmehr ist die Schadenszufügung nur dann widerrechtlich, wenn entweder ein absolut geschütztes Recht verletzt wurde oder — bei reinem Vermögensschaden — eine einschlägige Schutznorm verletzt worden ist. Fehlt ein Hinweis auf eine solche Schutznorm, ist die Widerrechtlichkeit nicht dargetan.
“40 inkl. MWST und den dazugehörigen Taglohn-Rapport vom 10. März 2015 (act. 1 Rz. 171; act. 24 Rz. 345; act. 4/6.3). Die Beklagte bestreitet die Forderung (act. 12 Rz. 144). Aus dem Umstand, dass die Beklagte der Klägerin Mit E-Mail vom 30. Juli 2015 in Aussicht stellte, den Schaden ihrer Versicherung anzumelden (act. 1 Rz. 172; act. 24 Rz. 346; act. 25/3), ergibt sich weder eine Haftungsanerkennung noch eine Vereinbarung über die Ausführung der Aufräumarbeiten durch die Klägerin auf Rechnung der Beklagten. Eine vertragliche Haftung setzt eine Pflichtverletzung voraus (Art. 97 Abs. 1 OR). Aus dem Parteivortrag der Klägerin erschliesst sich nicht, aufgrund welcher Tat- sachen die Beklagte eine vertragliche Pflicht verletzt und welchen Inhalt diese Pflicht haben soll. Allgemeine Voraussetzung einer ausservertraglichen Haftung ist sowohl nach Art. 41 Abs. 1 OR als auch nach Art. 55 Abs. 1 OR und Art. 58 Abs. 1 OR die Wi- derrechtlichkeit (M ARTIN A. KESSLER, in: Basler Kommentar, N. 31 zu Art. 41 OR, N. 6 zu Art. 55 OR, N. 6a zu Art. 58 OR). Eine Schadenszufügung ist "widerrecht- lich, wenn sie gegen eine allgemeine gesetzliche Pflicht verstösst, d.h. wenn ent- weder ein absolutes Recht des Geschädigten verletzt (Erfolgsunrecht) oder eine reine Vermögensschädigung durch Verstoss gegen eine einschlägige Schutznorm bewirkt wird (Verhaltensunrecht)" (BGE 141 III 527 E. 3.2 S. 534 m.Nw.). Die Klä- gerin behauptet nicht, in ihren absolut geschützten Rechtsgütern geschädigt ge- worden zu sein. Folglich liegt ein reiner Vermögensschaden vor. Ein Verstoss der Beklagten gegen eine einschlägige Schutznorm ist nicht ersichtlich. Den der Klägerin von der M._____ AG mit Rechnung vom 2. März 2015 in Rech- nung gestellten Betrag von CHF 4'839.90 inkl. MWST macht die Klägerin nicht geltend (act. 1 Rz. 173, 202; act. 24 Rz. 164). - 85 -”
Es ist streitig, ob ein Remblai, der lediglich die präexistente Geländesituation wiederherstellt, den Begriff eines «Werkes» im Sinne von Art. 58 OR erfüllt. Entsprechend bleibt zu prüfen, ob ein Bau- oder Unterhaltsmangel vorliegt. Ist der Sachverhalt als Werkqualifikation zu erfassen, ist die Verantwortlichkeit vorrangig nach Art. 58 OR zu beurteilen.
“Or, le but du remblai était de rétablir la situation préexistante, si bien qu’il ne répondrait pas à la définition d’un ouvrage. Les photographies produites par la Commune démontreraient que celle-ci s’est contentée de rajouter de la terre là où il en manquait, en suivant simplement la pente du terrain pour le reconstituer. Dès lors, la jurisprudence selon laquelle l’art. 58 CO est une lex specialis par rapport à la responsabilité de l’Etat ne s’appliquerait pas. Fût-ce le cas, le remblai ne serait à l’évidence pas affecté d’un vice de construction ni d’un défaut d’entretien, et ne présenterait aucun danger pour les utilisateurs. Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art.”
Ein Remblai (aufgeschütteter Damm) kann als „Werk“ im Sinne von Art. 58 OR gelten. Zur Haftung der Gemeinde für durch Mängel am Remblai verursachten Schaden ist nach Art. 58 OR zu prüfen; Art. 58 OR wird in der Rechtsprechung als lex specialis gegenüber kantonalen Haftungsregelungen (z. B. LResp) angesehen, sofern die gerügten Mängel im Zusammenhang mit dem Werk stehen.
“Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf. Werro, La responsabilité civile, 3e éd., 2017, N 775); que la Commune s'est donc trompée en statuant sur la requête d'indemnisation déposée par le mandataire du recourant puisque le litige ne relève pas de la LResp; que, partant, le recours doit être admis dans le sens des considérants et la décision attaquée doit être annulée, pour autant qu'elle ne soit pas nulle ab ovo; qu'il n'est pas perçu de frais de procédure, l’avance de CHF 5'000.”
“58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf. Werro, La responsabilité civile, 3e éd., 2017, N 775); que la Commune s'est donc trompée en statuant sur la requête d'indemnisation déposée par le mandataire du recourant puisque le litige ne relève pas de la LResp; que, partant, le recours doit être admis dans le sens des considérants et la décision attaquée doit être annulée, pour autant qu'elle ne soit pas nulle ab ovo; qu'il n'est pas perçu de frais de procédure, l’avance de CHF 5'000.- versée par le recourant lui étant restituée; que, par ailleurs, il y a lieu de constater que, nonobstant l'annulation de la décision attaquée, le litige n'est pas vidé de sa substance par la présente décision d'irrecevabilité; que le recourant n'obtient toutefois pas gain de cause sur sa conclusion principale visant au paiement d'un montant de CHF 159'896.80, ni non plus sur sa conclusion subsidiaire qui requérait le renvoi de la cause à l'autorité intimée pour nouvelle décision dans le sens des considérants; qu'il ne se justifie donc pas de lui allouer une quelconque indemnité de partie; que la Commune, dont la décision est annulée, se trouve dans une situation similaire, qui exclut le versement d'une indemnité de partie; (dispositif en page suivante) la Cour arrête : I.”
Höhere Gewalt wird nur in Ausnahmefällen als Haftungsausschluss anerkannt. Als höhere Gewalt gelten nur unvorhersehbare, aussergewöhnliche und unabwendbare Ereignisse; regelmässig wiederkehrende Gewitter bzw. jährlich vorkommende Regenfälle genügen hierfür nicht.
“Die Gemeinde bringt weiter vor, der «Starkregen» stelle höhere Gewalt dar, wofür niemand haftbar gemacht werden könne (Appellation Art. 4 S. 9 mit Hinweis auf BGE 111 II 429; vgl. auch Art. 2 S. 6). – Höhere Gewalt wird umschrieben als unvorhergesehenes, unvorhersehbares, aussergewöhnliches Ereignis, das mit unabwendbarer Gewalt von aussen hereinbricht (Fellmann/Kottmann, a.a.O., N. 460; Rey/Wildhaber, a.a.O., N. 690). Dementsprechend werden Regenfälle von der Rechtsprechung nur in Ausnahmefällen als höhere Gewalt anerkannt, wenn es sich um einzigartige und ausserordentliche Ereignisse handelt. Jährlich vorkommende Gewitter stellen keine höhere Gewalt dar (vgl. Roland Brehm, a.a.O., Art. 58 OR N. 99a ff. mit einer Übersicht der bundesgerichtlichen Praxis; vgl. auch BVR 2000 S. 537 E. 6). Mit Blick auf diese Definition können die Regenfälle vom 19. Mai 2018 nicht als höhere Gewalt bezeichnet werden. Weder ist ersichtlich noch dargetan, dass es an diesem Datum zu grossen Überschwemmungen oder ähnlichem gekommen wäre. Die Schäden auf den Kartoffelfeldern des Appellaten und dessen Nachbarn lassen jedenfalls nicht auf ein derart ungewöhnliches Regenereignis schliessen. Damit besteht auch kein Anlass, bei MeteoSchweiz entsprechende Wetterdaten anzufordern. Der Beweisantrag der Gemeinde wird abgewiesen (vgl. Appellation Art. 4 S. 10).”
Voraussetzungen der Werkeigentümerhaftung sind nach der Rechtsprechung: Vorliegen eines Werks und eines Werkeigentümers, Vorliegen eines Werkmangels, Widerrechtlichkeit des zugefügten Schadens sowie natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang zwischen Mangel und Schaden.
“Werkeigentümerhaftung Die Eigentümerin eines Gebäudes oder eines anderen Werkes haftet nach Art. 58 Abs. 1 OR für den Schaden, den dieses infolge fehlerhafter Anlage, Herstellung oder mangelhaften Unterhalts verursacht. Unter Werken im Sinne der Werkeigen- tümerhaftung (Art. 58 Abs. 1 OR) sind Gebäude und andere stabile, künstlich hergestellte, bauliche oder technische Anlagen zu verstehen, die mit dem Erdbo- den, sei es direkt oder indirekt, dauerhaft verbunden sind (BGE 130 III 736 E. 1.1). Haftungsvoraussetzungen sind das Vorliegen eines Werks, eines Werkei- gentümers, eines Werkmangels, eines widerrechtlich zugefügten Schadens und eines natürlichen sowie adäquaten Kausalzusammenhangs zwischen Mangel und Schaden.”
Ob ein Objekt als «Werk» im Sinn von Art. 58 OR zu qualifizieren ist, ist entscheidend für die Anwendbarkeit der Werkeigentümerhaftung. Trifft die Qualifikation nicht zu, ist Art. 58 OR nicht anwendbar; liegt hingegen ein Werk vor und stehen die beanstandeten Mängel mit dem Werk in Zusammenhang, betrachtet die Rechtsprechung Art. 58 OR als lex specialis gegenüber kantonalen Haftungsnormen.
“Elle a ainsi demandé des informations complémentaires au sujet du remblai et de son emplacement; que, le 23 mars 2022, la Commune a relevé que le remblai, qui avait pour but de renforcer et de combler le talus situé en aval de la route à rénover, avait été posé par elle sur la parcelle 2774 RF, propriété de E.________. Remettant deux photographies de l'endroit, elle a proposé à la Cour de procéder à une inspection des lieux et à l’audition d’un ingénieur; que, le 27 juillet 2022, le recourant a admis que l’art. 58 CO devait être considéré comme une lex specialis par rapport à la loi fribourgeoise du 16 septembre 1986 sur la responsabilité civile des collectivités publiques et de leurs agents (LResp; RSF 16.1), pour autant que les manquements reprochés aux fonctionnaires soient en rapport avec le défaut de l’ouvrage. Or, le but du remblai était de rétablir la situation préexistante, si bien qu’il ne répondrait pas à la définition d’un ouvrage. Les photographies produites par la Commune démontreraient que celle-ci s’est contentée de rajouter de la terre là où il en manquait, en suivant simplement la pente du terrain pour le reconstituer. Dès lors, la jurisprudence selon laquelle l’art. 58 CO est une lex specialis par rapport à la responsabilité de l’Etat ne s’appliquerait pas. Fût-ce le cas, le remblai ne serait à l’évidence pas affecté d’un vice de construction ni d’un défaut d’entretien, et ne présenterait aucun danger pour les utilisateurs. Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid.”
Art. 58 OR begründet eine vom Verschulden unabhängige (kausale) Haftung des Eigentümers für Schäden, die durch fehlerhafte Anlage, Herstellung oder mangelhaften Unterhalt eines Werks entstehen; der Eigentümer haftet auch ohne Kenntnis des Mangels. Voraussetzung sind die allgemeinen Haftungsvoraussetzungen, insbesondere der Schaden und der adäquate Kausalzusammenhang zwischen dem mangelhaften Werk und dem Schaden, die der Geschädigte nachweisen muss.
“58 OR sind dabei Gebäude oder andere stabile, künstlich herge- stellte Anlagen, die mit dem Erdboden dauerhaft verbunden sind. Das Subjekt der Haftung ist die sachenrechtliche Eigentümerin des Werks im Zeitpunkt des Scha- denseintritts (BGer 4A_189/2018 vom 6. August 2018 E. 4.1). Ein Werkmangel liegt insbesondere vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine ge- nügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.1) und einem solchen nicht ge- wachsen scheint (BGer 4A_612/2010 vom 14. Februar 2011 E. 2.3). Ob ein Werk mängelfrei ist, bestimmt sich nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichti- gung der Lebenserfahrung (BGE 123 III 306 E. 3b/aa; BGE 122 III 229 E. 5a/bb). Die subjektive Entschuldbarkeit des Verhaltens des Werkeigentümers hat somit keinen Einfluss auf den Werkmangel; der Eigentümer haftet auch, wenn er keine Kenntnis des Mangels hatte (BGE 69 II 394 E. 3; CHK OR AT-M ÜLLER, 4. Aufl., 2023, Art. 58 N 21). Die Haftung nach Art. 58 OR setzt das Vorliegen der allgemei- nen Haftungsvoraussetzungen, wie Schaden, Kausalität zwischen dem Schaden und dem mangelhaften Werk sowie Widerrechtlichkeit voraus. Als Kausalhaftung ist die Haftung für Werkmängel indessen unabhängig von einem Verschulden (BSK OR I-K ESSLER, 7. Aufl., Art. 58 N 3 und 6a).”
“58 OR sind dabei Gebäude oder andere stabile, künstlich herge- stellte Anlagen, die mit dem Erdboden dauerhaft verbunden sind. Das Subjekt der Haftung ist die sachenrechtliche Eigentümerin des Werks im Zeitpunkt des Scha- denseintritts (BGer 4A_189/2018 vom 6. August 2018 E. 4.1). Ein Werkmangel liegt insbesondere vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine ge- nügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.1) und einem solchen nicht ge- wachsen scheint (BGer 4A_612/2010 vom 14. Februar 2011 E. 2.3). Ob ein Werk mängelfrei ist, bestimmt sich nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichti- gung der Lebenserfahrung (BGE 123 III 306 E. 3b/aa; BGE 122 III 229 E. 5a/bb). Die subjektive Entschuldbarkeit des Verhaltens des Werkeigentümers hat somit keinen Einfluss auf den Werkmangel; der Eigentümer haftet auch, wenn er keine Kenntnis des Mangels hatte (BGE 69 II 394 E. 3; CHK OR AT-M ÜLLER, 4. Aufl., 2023, Art. 58 N 21). Die Haftung nach Art. 58 OR setzt das Vorliegen der allgemei- nen Haftungsvoraussetzungen, wie Schaden, Kausalität zwischen dem Schaden und dem mangelhaften Werk sowie Widerrechtlichkeit voraus. Als Kausalhaftung ist die Haftung für Werkmängel indessen unabhängig von einem Verschulden (BSK OR I-K ESSLER, 7. Aufl., Art. 58 N 3 und 6a).”
“A parte quanto precede, già si è visto che l'azione di risarcimento dell'art. 679 cpv. 1 CC concorre con le azioni fondate sulla responsabilità per atti illeciti (art. 41 segg. CO) e sulla responsabilità del proprietario di un'opera (art. 58 CO), fondando una responsabilità oggettiva, ovvero indipendente da un'eventuale colpa del proprietario (DTF 119 Ib 334 consid. 3c; 119 II 416 consid, 4d; più di recente: sentenza del Tribunale federale 5A_86/2017 del 13 giugno 2018 consid. 2.1; v. anche Steinauer, op. cit., pag. 283 n. 2806). Ma ciò non esonera il richiedente dal dimostrare il danno subìto, così come il nesso di causalità adeguata tra il danno e l'eccesso del diritto di proprietà (Rey/Strebel, op. cit., n. 11 ad art. 679; Bovey, op. cit., n. 44 ad art. 679; Bohnet, op. cit., § 46 n. 48). Conformemente alle norme generali in materia di prove, spettava quindi agli attori dimostrare l'entità e l'am-montare del danno (art. 8 CC, 42 cpv. 1 CO), salvo che ciò fosse impossibile e si debba far capo perciò al prudente criterio del giudice (art. 42 cpv. 2 CO).”
Die Haftung nach Art. 58 OR entfällt, wenn feststeht, dass ordnungsgemässer Unterhalt den Schaden nicht hätte verhindern können. Ebenso kann die Haftung entfallen, wenn die adäquate Kausalität durch ein aussenliegendes Ereignis (z.B. eine Naturkatastrophe) oder durch vorsätzliches Verhalten Dritter durchbrochen ist; der Begriff der höheren Gewalt wird in der Rechtsprechung jedoch eng ausgelegt.
“1 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Cette disposition institue une responsabilité objective simple, laquelle ne repose pas, contrairement à d'autres normes de ce type, sur la violation objective du devoir de diligence du propriétaire, mais sur le seul état défectueux de l'ouvrage; le propriétaire répond indépendamment de la question de savoir si lui ou un de ses auxiliaires a commis une violation de son devoir de diligence, donc également pour cas fortuit (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2019 du 25 février 2019 consid. 3.1 et les références citées). La responsabilité du propriétaire d'ouvrage suppose la réunion des conditions générales de la responsabilité : il faut donc un ouvrage, un défaut de l'ouvrage, un dommage et un lien de causalité naturelle et adéquate entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1; Werro/Perritaz, in Commentaire romand, CO I, 3ème éd., 2021, n. 4 ad art. 58 CO). Il faut cependant exclure le rôle causal du défaut d’entretien lorsqu’on peut établir que l’entretien correct de l’ouvrage n’aurait pas empêché la survenance du dommage. De même, lorsque le défaut ne repose pas sur une action ou une omission du propriétaire de l’ouvrage, mais sur une catastrophe naturelle ou sur le comportement délibéré d’un tiers, la responsabilité du propriétaire tombe, car le lien de causalité adéquate est interrompu (Werro/Perritaz, op. cit., n. 22 ad art. 58 CO). 4.2 En l'espèce, il n'est pas établi que l'inondation litigieuse serait consécutive à un vice de construction ou à un défaut d'entretien de l'ouvrage appartenant à l'appelante. Deux entreprises spécialisées ont notamment exclu que l'eau qui s'est infiltrée dans l'appartement de l'intimé ait pu provenir du système de chauffage du logement de celle-ci. Si la possibilité d'une infiltration au niveau d'une des fenêtres dudit logement a été évoquée, une telle hypothèse a été considérée comme moins probable par la compagnie d'assurance ayant examiné le cas.”
“Die Gemeinde bringt weiter vor, der «Starkregen» stelle höhere Gewalt dar, wofür niemand haftbar gemacht werden könne (Appellation Art. 4 S. 9 mit Hinweis auf BGE 111 II 429; vgl. auch Art. 2 S. 6). – Höhere Gewalt wird umschrieben als unvorhergesehenes, unvorhersehbares, aussergewöhnliches Ereignis, das mit unabwendbarer Gewalt von aussen hereinbricht (Fellmann/Kottmann, a.a.O., N. 460; Rey/Wildhaber, a.a.O., N. 690). Dementsprechend werden Regenfälle von der Rechtsprechung nur in Ausnahmefällen als höhere Gewalt anerkannt, wenn es sich um einzigartige und ausserordentliche Ereignisse handelt. Jährlich vorkommende Gewitter stellen keine höhere Gewalt dar (vgl. Roland Brehm, a.a.O., Art. 58 OR N. 99a ff. mit einer Übersicht der bundesgerichtlichen Praxis; vgl. auch BVR 2000 S. 537 E. 6). Mit Blick auf diese Definition können die Regenfälle vom 19. Mai 2018 nicht als höhere Gewalt bezeichnet werden. Weder ist ersichtlich noch dargetan, dass es an diesem Datum zu grossen Überschwemmungen oder ähnlichem gekommen wäre. Die Schäden auf den Kartoffelfeldern des Appellaten und dessen Nachbarn lassen jedenfalls nicht auf ein derart ungewöhnliches Regenereignis schliessen. Damit besteht auch kein Anlass, bei MeteoSchweiz entsprechende Wetterdaten anzufordern. Der Beweisantrag der Gemeinde wird abgewiesen (vgl. Appellation Art. 4 S. 10).”
Art. 58 Abs. 1 OR begründet eine einfache objektive Haftung des Werkeigentümers: Massgeblich ist der Zustand des Werks (Konstruktions- oder Unterhaltsmangel), nicht ein Verschulden des Eigentümers. Der Eigentümer haftet auch ohne Kenntnis des Mangels; die Haftung kann sich – soweit kausal und adäquat verbunden – auch auf zufällige (cas fortuit) Ereignisse erstrecken. Daneben müssen die übrigen allgemeinen Voraussetzungen der Haftung vorliegen: Werk, Mangel, Schaden sowie natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang.
“Der Schadenersatzanspruch aus Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR kann alternativ zu Art. 259e OR geltend gemacht werden (BGE 60 II 342 E. 1; BGer 4A_382/2012 vom 3. Oktober 2012 E. 2.2 ff.). Nach Art. 58 Abs. 1 OR haftet der Eigentümer eines Werkes für den Schaden, der durch fehlerhafte Anlage oder Her- stellung oder durch mangelhaften Unterhalt des Werks verursacht wird. - 19 - Werke nach Art. 58 OR sind dabei Gebäude oder andere stabile, künstlich herge- stellte Anlagen, die mit dem Erdboden dauerhaft verbunden sind. Das Subjekt der Haftung ist die sachenrechtliche Eigentümerin des Werks im Zeitpunkt des Scha- denseintritts (BGer 4A_189/2018 vom 6. August 2018 E. 4.1). Ein Werkmangel liegt insbesondere vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine ge- nügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.1) und einem solchen nicht ge- wachsen scheint (BGer 4A_612/2010 vom 14. Februar 2011 E. 2.3). Ob ein Werk mängelfrei ist, bestimmt sich nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichti- gung der Lebenserfahrung (BGE 123 III 306 E. 3b/aa; BGE 122 III 229 E. 5a/bb). Die subjektive Entschuldbarkeit des Verhaltens des Werkeigentümers hat somit keinen Einfluss auf den Werkmangel; der Eigentümer haftet auch, wenn er keine Kenntnis des Mangels hatte (BGE 69 II 394 E.”
“Il convient dès lors d'examiner si les prétentions de l'intimé sont fondées au regard des règles générales de la responsabilité civile. 4.1 Celui qui cause, d'une manière illicite, un dommage à autrui, soit intentionnellement, soit par négligence ou imprudence, est tenu de le réparer (art. 41 al. 1 CO). 4.1.1 La responsabilité délictuelle instituée par l'art. 41 CO suppose que soient réalisées cumulativement les quatre conditions suivantes : un acte illicite, une faute de l'auteur, un dommage et un rapport de causalité, naturelle et adéquate, entre l'acte fautif et le dommage (ATF 137 III 539 consid. 5.2; 132 III 122 consid. 4.1). Le demandeur supporte le fardeau de la preuve de chacun de ces faits pertinents, ce qui signifie que si le juge ne parvient pas à une conviction, n'est pas à même de déterminer si chacun de ces faits s'est produit ou ne s'est pas produit, il doit statuer au détriment du lésé (cf. art. 8 CC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_614 du 25 avril 2016 consid. 3.3). 4.1.2 Aux termes de l'art. 58 al. 1 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Cette disposition institue une responsabilité objective simple, laquelle ne repose pas, contrairement à d'autres normes de ce type, sur la violation objective du devoir de diligence du propriétaire, mais sur le seul état défectueux de l'ouvrage; le propriétaire répond indépendamment de la question de savoir si lui ou un de ses auxiliaires a commis une violation de son devoir de diligence, donc également pour cas fortuit (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2019 du 25 février 2019 consid. 3.1 et les références citées). La responsabilité du propriétaire d'ouvrage suppose la réunion des conditions générales de la responsabilité : il faut donc un ouvrage, un défaut de l'ouvrage, un dommage et un lien de causalité naturelle et adéquate entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1; Werro/Perritaz, in Commentaire romand, CO I, 3ème éd.”
“S'agissant de baux immobiliers, un défaut grave existe si les locaux, biens qu'utilisables, le sont uniquement au prix d'inconvénients inadmissibles pour le locataire (Lachat/Rubli, op. cit., p. 272; Aubert, op. cit., n. 40 ad art. 258 CO). Le fardeau de la preuve de l'existence du défaut, de l'avis du défaut et de la diminution de l'usage de l'objet loué appartient au locataire (art. 8 CC). 5.1.2 Aux termes de l'art. 58 al. 1 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Cette disposition institue une responsabilité objective simple, laquelle ne repose pas, contrairement à d'autres normes de ce type, sur la violation objective du devoir de diligence du propriétaire, mais sur le seul état défectueux de l'ouvrage; le propriétaire répond indépendamment de la question de savoir si lui ou un de ses auxiliaires a commis une violation de son devoir de diligence, donc également pour cas fortuits. L'art. 58 al. 1 CO présuppose la réalisation de cinq conditions : (1) un propriétaire d'ouvrage; (2) un ouvrage; (3) un défaut de l'ouvrage; (4) un dommage; et (5) un lien de causalité naturel et adéquat entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1). 5.1.3 Aux termes de l'art. 259e CO, si, en raison du défaut, le locataire a subi un dommage, le bailleur lui doit des dommages-intérêts s'il ne prouve qu'aucune faute ne lui est imputable. Il s'agit d'un cas d'application classique de la responsabilité contractuelle (art. 97 ss CO), qui présuppose un défaut de la chose louée, un préjudice, un lien de causalité entre les deux ainsi qu'une faute du bailleur, laquelle est présumée (arrêts du Tribunal fédéral 4A_32/2018 du 11 juillet 2018 consid. 2.2; 4A_647/2015 du 11 août 2016 consid. 6.3; 4A_173/2010 du 22 juin 2010 consid. 5.3 et 4C_89/1993 du 22 juin 1993 consid. 3a; Aubert, op. cit., n° 3 ad art. 259e CO). Le dommage consiste en une diminution involontaire de la fortune nette, correspondant à la différence entre le montant actuel du patrimoine du lésé et le montant que ce patrimoine aurait si l'événement dommageable ne s'était pas produit.”
Bei einem Überbaurecht werden Unterhalt und Erneuerung der Überdeckung zulasten der Berechtigten gelegt; diese haften als Werkeigentümer gemäss Art. 58 OR für allfällige Schäden.
“________ das dauernde, dingliche und unentgeltliche Recht ein, den im Situationsplan blau eingezeichneten Teil des öffentlichen Wendeplatzes, im heutigen Bestand, zu überdecken, mit Humus zu versehen und zu bepflanzen, die Überdeckung und die Gartenanlage im Sondereigentum gemäss Art. 675 ZGB zu behalten sowie den Überbau als privaten Dachgarten ausschliesslich zu nutzen. Weiter wird festgehalten, dass die Nutzung des Wendeplatzes der Gemeinde zuhanden der Öffentlichkeit verbleibt. Im Übrigen sollen Unterhalt und Erneuerung der Überdeckung zulasten der Berechtigten gehen, die als Werkeigentümer gemäss Art. 58 OR13 für allfällige Schäden haften.14 Auf dem Situationsplan vom 14. Januar 1991 ist der Wendeplatz bzw. der vom Überbaurecht erfasste Teil des Wendeplatzes mit blauer Farbe eingezeichnet.15 Aufgrund des Dienstbarkeitsvertrages und des dazugehörigen Situationsplanes ist davon auszugehen, dass das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerschaft grundsätzlich vom Überbaurecht gedeckt ist. Auch die Errichtung einer Absturzsicherung ist aufgrund des Hinweises im Dienstbarkeitsvertrag auf die Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR, wenn auch nur indirekt, erwähnt. Auf eine zusätzliche unterschriftliche Zustimmung der Gemeinde als Grundeigentümerin der Strassenparzelle Nr. K.________ konnte daher verzichtet werden.”
“11 Ein schutzwürdiges Interesse ist beispielsweise zu bejahen, wenn die Bauherrschaft über ein beschränktes dingliches Recht verfügt, welches das Bauen auf fremdem Boden erlaubt.12 Gemäss Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde und der Beschwerdegegnerschaft vom 13. August 1991 steht der Beschwerdegegnerschaft als Eigentümerin der Parzelle Nr. A.________ ein Überbaurecht zu Lasten der Strassenparzelle Nr. K.________ zu. Die Dienstbarkeit ist als «Ueberbaurecht als Teil des Dachgartens» bezeichnet und räumt der Eigentümerschaft des Grundstücks Nr. A.________ das dauernde, dingliche und unentgeltliche Recht ein, den im Situationsplan blau eingezeichneten Teil des öffentlichen Wendeplatzes, im heutigen Bestand, zu überdecken, mit Humus zu versehen und zu bepflanzen, die Überdeckung und die Gartenanlage im Sondereigentum gemäss Art. 675 ZGB zu behalten sowie den Überbau als privaten Dachgarten ausschliesslich zu nutzen. Weiter wird festgehalten, dass die Nutzung des Wendeplatzes der Gemeinde zuhanden der Öffentlichkeit verbleibt. Im Übrigen sollen Unterhalt und Erneuerung der Überdeckung zulasten der Berechtigten gehen, die als Werkeigentümer gemäss Art. 58 OR13 für allfällige Schäden haften.14 Auf dem Situationsplan vom 14. Januar 1991 ist der Wendeplatz bzw. der vom Überbaurecht erfasste Teil des Wendeplatzes mit blauer Farbe eingezeichnet.15 Aufgrund des Dienstbarkeitsvertrages und des dazugehörigen Situationsplanes ist davon auszugehen, dass das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerschaft grundsätzlich vom Überbaurecht gedeckt ist. Auch die Errichtung einer Absturzsicherung ist aufgrund des Hinweises im Dienstbarkeitsvertrag auf die Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR, wenn auch nur indirekt, erwähnt. Auf eine zusätzliche unterschriftliche Zustimmung der Gemeinde als Grundeigentümerin der Strassenparzelle Nr. K.________ konnte daher verzichtet werden.”
“11 Ein schutzwürdiges Interesse ist beispielsweise zu bejahen, wenn die Bauherrschaft über ein beschränktes dingliches Recht verfügt, welches das Bauen auf fremdem Boden erlaubt.12 Gemäss Dienstbarkeitsvertrag zwischen der Gemeinde und der Beschwerdegegnerschaft vom 13. August 1991 steht der Beschwerdegegnerschaft als Eigentümerin der Parzelle Nr. A.________ ein Überbaurecht zu Lasten der Strassenparzelle Nr. K.________ zu. Die Dienstbarkeit ist als «Ueberbaurecht als Teil des Dachgartens» bezeichnet und räumt der Eigentümerschaft des Grundstücks Nr. A.________ das dauernde, dingliche und unentgeltliche Recht ein, den im Situationsplan blau eingezeichneten Teil des öffentlichen Wendeplatzes, im heutigen Bestand, zu überdecken, mit Humus zu versehen und zu bepflanzen, die Überdeckung und die Gartenanlage im Sondereigentum gemäss Art. 675 ZGB zu behalten sowie den Überbau als privaten Dachgarten ausschliesslich zu nutzen. Weiter wird festgehalten, dass die Nutzung des Wendeplatzes der Gemeinde zuhanden der Öffentlichkeit verbleibt. Im Übrigen sollen Unterhalt und Erneuerung der Überdeckung zulasten der Berechtigten gehen, die als Werkeigentümer gemäss Art. 58 OR13 für allfällige Schäden haften.14 Auf dem Situationsplan vom 14. Januar 1991 ist der Wendeplatz bzw. der vom Überbaurecht erfasste Teil des Wendeplatzes mit blauer Farbe eingezeichnet.15 Aufgrund des Dienstbarkeitsvertrages und des dazugehörigen Situationsplanes ist davon auszugehen, dass das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerschaft grundsätzlich vom Überbaurecht gedeckt ist. Auch die Errichtung einer Absturzsicherung ist aufgrund des Hinweises im Dienstbarkeitsvertrag auf die Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR, wenn auch nur indirekt, erwähnt. Auf eine zusätzliche unterschriftliche Zustimmung der Gemeinde als Grundeigentümerin der Strassenparzelle Nr. K.________ konnte daher verzichtet werden.”
“________ das dauernde, dingliche und unentgeltliche Recht ein, den im Situationsplan blau eingezeichneten Teil des öffentlichen Wendeplatzes, im heutigen Bestand, zu überdecken, mit Humus zu versehen und zu bepflanzen, die Überdeckung und die Gartenanlage im Sondereigentum gemäss Art. 675 ZGB zu behalten sowie den Überbau als privaten Dachgarten ausschliesslich zu nutzen. Weiter wird festgehalten, dass die Nutzung des Wendeplatzes der Gemeinde zuhanden der Öffentlichkeit verbleibt. Im Übrigen sollen Unterhalt und Erneuerung der Überdeckung zulasten der Berechtigten gehen, die als Werkeigentümer gemäss Art. 58 OR13 für allfällige Schäden haften.14 Auf dem Situationsplan vom 14. Januar 1991 ist der Wendeplatz bzw. der vom Überbaurecht erfasste Teil des Wendeplatzes mit blauer Farbe eingezeichnet.15 Aufgrund des Dienstbarkeitsvertrages und des dazugehörigen Situationsplanes ist davon auszugehen, dass das Bauvorhaben der Beschwerdegegnerschaft grundsätzlich vom Überbaurecht gedeckt ist. Auch die Errichtung einer Absturzsicherung ist aufgrund des Hinweises im Dienstbarkeitsvertrag auf die Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR, wenn auch nur indirekt, erwähnt. Auf eine zusätzliche unterschriftliche Zustimmung der Gemeinde als Grundeigentümerin der Strassenparzelle Nr. K.________ konnte daher verzichtet werden.”
Die Frage, ob ein Werk mangelhaft ist, richtet sich nach dem Zweck, den das Werk zu erfüllen hat, und wird objektiv beurteilt. Ein Werkmangel liegt vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch nicht die nötige Sicherheit bietet; dabei ist auch zu berücksichtigen, was nach der Lebenserfahrung am betreffenden Ort zu erwarten ist.
“Die Vorinstanz prüfte die Haftung der Beklagten ausschliesslich unter dem Aspekt der (ausservertraglichen) Werkeigentümerhaftung, und dies obwohl der Kläger – was auch der Vorinstanz keineswegs entgangen war (act. 78 E. III.1.3 ff. S. 24) – mit der Beklagten durch die kostenpflichtige Benutzung des Strandbades in einer vertraglichen Beziehung stand. Da indes, was auch die Beklagte in der Berufungsschrift nicht verkennt (act. 75 Rz 28), zwischen vertraglichen und delik- tischen Ansprüchen Anspruchskonkurrenz besteht, ist hiergegen nichts einzu- wenden: Ist eine ausservertragliche Haftung zu bejahen, so ist letztlich irrelevant, ob die Haftung allenfalls (bereits) auf vertraglicher Basis gegeben gewesen wäre. Nach Art. 58 Abs. 1 OR haftet der Werkeigentümer für den Schaden, der durch fehlerhafte Anlage oder Herstellung oder durch mangelhaften Unterhalt des Werks verursacht wird. Ob ein Werk fehlerhaft angelegt oder mangelhaft unterhal- ten ist, hängt vom Zweck ab, den es zu erfüllen hat. Ein Werkmangel liegt vor, - 7 - wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine genügende Sicher- heit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.3). Dabei beurteilt sich die Frage, ob ein Werk mängelfrei oder mangelhaft ist, nach objektiven Gesichtspunkten, unter Berück- sichtigung dessen, was sich nach der Lebenserfahrung am fraglichen Ort zutra- gen kann (BGE 123 III 306 E. 3b/aa). Eine Schranke der Werkeigentümerhaftung bildet die Selbstverantwortlich- keit der Benutzer. Der Werkeigentümer hat nicht jeder denkbaren Gefahr vorzu- beugen. Er darf Risiken ausser Acht lassen, die von den Benutzern des Werks oder von Personen, die mit dem Werk in Berührung kommen, mit einem Min- destmass an Vorsicht vermieden werden können (BGE 126 III 113 E.”
Werkbegriff: Ein Werk ist ein durch menschliche Tätigkeit geschaffenes Objekt, das direkt oder indirekt mit dem Boden verbunden ist, sei es dauerhaft oder vorübergehend. Das Bundesgericht hat anerkannt, dass auch Strassen als Werk im Sinne von Art. 58 OR gelten können.
“La procédure d'appel n'a pas pour but de compléter le procès de première instance en permettant aux parties de réparer leurs propres carences, mais de contrôler et corriger le jugement de première instance à la lumière des griefs formulés à son encontre (ATF 142 413 consid, 2.2.2; arrêts du Tribunal fédéral 4A_334/2012 du 16 octobre 2012 consid. 3.1; 4A_303 du 17 octobre 2018 consid. 3.2). La présentation d'une motivation juridique nouvelle ne tombe pas sous le coup de l'art. 317 al. 1 CPC et peut sans autre être faite en appel, ce qui découle du principe selon lequel le juge applique le droit d'office (arrêt du Tribunal fédéral 4A_519/2011 du 28 novembre 2011 consid. 2.1). Encore faut-il qu'elle s'inscrive dans le cadre de faits constatés dans la décision attaquée (ou qui auraient dû l'être). De surcroît, le principe de la bonne foi doit être respecté (ATF 130 III 28 consid. 4.4; arrêts du Tribunal fédéral 2C_128/2016 du 7 avril 2017 consid. 3; 4A_303/2018 du 17 octobre 2018 consid. 3.2). 5.1.2 En vertu de l'art. 58 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Pour avoir la qualité d'ouvrage, un objet doit donc premièrement être rattaché au sol, directement ou indirectement, durablement ou provisoirement. Le Tribunal fédéral a considéré qu'une route pouvait être considéré comme un ouvrage. L'objet doit en second lieu être le résultat d'un travail humain (WERRO/ PERRITAZ, in Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, ad art. 58 n. 8 et 9). Le propriétaire d'ouvrage n'encourt de responsabilité que si le dommage trouve sa cause dans un vice de construction ou un défaut d'entretien. Le premier représente un défaut initial et le second un défaut subséquent. Constitutif d'illicéité, le défaut consiste dans l'absence de sécurité à laquelle on est raisonnablement en droit de s'attendre compte tenu de l'usage auquel l'ouvrage est destiné. Celui-ci doit satisfaire aux exigences objectives que tout ouvrage similaire devrait remplir dans des circonstances identiques (WERRO/PERRITAZ, op.”
Art. 58 OR begründet eine spezielle Werkeigentümerhaftung. Als «Werk» gilt ein vom Menschen geschaffenes, mit dem Boden verbundenes Objekt; Bundesgericht und kantonale Rechtsprechung qualifizieren hierunter insbesondere Strassen, Aufschüttungen (Remblai) und auch Autobahnausfahrten. Öffentliche Körperschaften (z. B. Gemeinden) können als Werkeigentümer für Schäden aus Konstruktionsmängeln oder aus mangelhafter Unterhaltung verantwortlich sein.
“La procédure d'appel n'a pas pour but de compléter le procès de première instance en permettant aux parties de réparer leurs propres carences, mais de contrôler et corriger le jugement de première instance à la lumière des griefs formulés à son encontre (ATF 142 413 consid, 2.2.2; arrêts du Tribunal fédéral 4A_334/2012 du 16 octobre 2012 consid. 3.1; 4A_303 du 17 octobre 2018 consid. 3.2). La présentation d'une motivation juridique nouvelle ne tombe pas sous le coup de l'art. 317 al. 1 CPC et peut sans autre être faite en appel, ce qui découle du principe selon lequel le juge applique le droit d'office (arrêt du Tribunal fédéral 4A_519/2011 du 28 novembre 2011 consid. 2.1). Encore faut-il qu'elle s'inscrive dans le cadre de faits constatés dans la décision attaquée (ou qui auraient dû l'être). De surcroît, le principe de la bonne foi doit être respecté (ATF 130 III 28 consid. 4.4; arrêts du Tribunal fédéral 2C_128/2016 du 7 avril 2017 consid. 3; 4A_303/2018 du 17 octobre 2018 consid. 3.2). 5.1.2 En vertu de l'art. 58 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Pour avoir la qualité d'ouvrage, un objet doit donc premièrement être rattaché au sol, directement ou indirectement, durablement ou provisoirement. Le Tribunal fédéral a considéré qu'une route pouvait être considéré comme un ouvrage. L'objet doit en second lieu être le résultat d'un travail humain (WERRO/ PERRITAZ, in Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, ad art. 58 n. 8 et 9). Le propriétaire d'ouvrage n'encourt de responsabilité que si le dommage trouve sa cause dans un vice de construction ou un défaut d'entretien. Le premier représente un défaut initial et le second un défaut subséquent. Constitutif d'illicéité, le défaut consiste dans l'absence de sécurité à laquelle on est raisonnablement en droit de s'attendre compte tenu de l'usage auquel l'ouvrage est destiné. Celui-ci doit satisfaire aux exigences objectives que tout ouvrage similaire devrait remplir dans des circonstances identiques (WERRO/PERRITAZ, op.”
“58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf. Werro, La responsabilité civile, 3e éd., 2017, N 775); que la Commune s'est donc trompée en statuant sur la requête d'indemnisation déposée par le mandataire du recourant puisque le litige ne relève pas de la LResp; que, partant, le recours doit être admis dans le sens des considérants et la décision attaquée doit être annulée, pour autant qu'elle ne soit pas nulle ab ovo; qu'il n'est pas perçu de frais de procédure, l’avance de CHF 5'000.- versée par le recourant lui étant restituée; que, par ailleurs, il y a lieu de constater que, nonobstant l'annulation de la décision attaquée, le litige n'est pas vidé de sa substance par la présente décision d'irrecevabilité; que le recourant n'obtient toutefois pas gain de cause sur sa conclusion principale visant au paiement d'un montant de CHF 159'896.”
“Les photographies produites par la Commune démontreraient que celle-ci s’est contentée de rajouter de la terre là où il en manquait, en suivant simplement la pente du terrain pour le reconstituer. Dès lors, la jurisprudence selon laquelle l’art. 58 CO est une lex specialis par rapport à la responsabilité de l’Etat ne s’appliquerait pas. Fût-ce le cas, le remblai ne serait à l’évidence pas affecté d’un vice de construction ni d’un défaut d’entretien, et ne présenterait aucun danger pour les utilisateurs. Au contraire, il serait dûment entretenu et remplirait sa fonction première consistant à soutenir la route; considérant que le Tribunal cantonal examine d'office la recevabilité des recours dont il est saisi, sans être lié par les conclusions des parties; qu’à teneur de l'art. 6 LResp, les collectivités publiques répondent du préjudice que leurs agents causent d'une manière illicite à autrui dans l'exercice de leurs fonctions; que, selon l’art. 58 CO, le propriétaire d’un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d’entretien; que la jurisprudence du Tribunal fédéral considère l'art. 58 CO comme une lex specialis par rapport aux dispositions de droit cantonal sur la responsabilité, lorsque les manquements reprochés aux fonctionnaires sont en rapport avec le défaut d'ouvrage allégué (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a); qu’au vu de la jurisprudence précitée, force est de constater que ce n’est pas la LResp qui aurait dû être choisie pour trancher le litige, mais bien celle de l’action civile au sens de l’art. 58 CO. En effet, les manquements reprochés à la Commune sont en rapport avec le remblai mis en place par celle-ci sur la parcelle 2774 RF dans le but de renforcer la route de D.________, dont l’assainissement s’était terminé une année auparavant. Partant, la responsabilité de la Commune doit être examinée exclusivement au regard de l'art. 58 CO; que, contrairement à ce que soutient le recourant, le remblai doit bel et bien être considéré comme un ouvrage au sens de l’art. 58 CO, étant précisé qu’est un ouvrage tout objet ou ensemble d’objets rattaché au sol et créé ou disposé par la main de l’homme (cf.”
“Werk und Werkeigentümer Dass es sich bei der streitgegenständlichen Autobahnausfahrt um ein im Eigen- tum der Beklagten stehendes Werk im Sinne von Art. 58 OR handelt, ist unbestrit- ten und ohne weiteres erwiesen (vgl. E. 4.3; BGE 130 III 73 E. 1.1).”
“Dezember 2018 eine Neubeurteilung der Gefahrensituation vorgenommen und sei davon ausgegangen, dass die Offenhaltung der Strasse möglich sei, sofern die Lawinensituation während des ganzen Winters beurteilt und die Strasse gesperrt werde, falls Lawinen bis auf die Strasse zu erwarten seien. Die Vorinstanz hielt dazu fest, da aufgrund des Betriebs der RhB-Linie die Beurteilung der Lawinensituation ohnehin unabdingbar sei und durch die technischen Massnahmen die Kosten für die Lawinensicherung deutlich gesunken seien, erweise sich der Aufwand für die Offenhaltung der Strasse als verhältnismässig und auch angesichts der neu gegebenen Gefahrensituation zumutbar. Ausserdem sei nach der SLF-Begutachtung im Jahr 2018 eine Lawinendetektionsanlage installiert worden, sodass von einer zusätzlichen Verbesserung auszugehen sei. Die Beschwerdeführer bringen keine plausiblen Gründe vor, die diese Schlussfolgerung umzustossen vermögen. Das Argument der Beschwerdeführer hinsichtlich der Gefahr, als Eigentümer eines Abschnitts der Feldstrasse gemäss Art. 58 OR (Werkeigentümerhaftung) ins Recht gefasst zu werden, verfängt nicht. Da die streitbetroffene Feldstrasse nach dem Gesagten als öffentliche Strasse zu qualifizieren ist und die Gemeinde seit jeher und auch in Zukunft für den Unterhalt, insbesondere auch den Winterdienst bzw. die Schneeräumung, verantwortlich ist, kommt ihr eine mit privatem Sacheigentum vergleichbare Sachherrschaft über die Feldstrasse zu. Vor diesem Hintergrund wäre auch die Gemeinde als potentielles Haftungssubjekt der Werkeigentümerhaftung zu belangen (vgl. BGE 121 III 448 E. 2 und 3; 106 II 201 E. 2) und zwar - entgegen dem Einwand der Beschwerdeführer - unabhängig davon, ob zugunsten der Öffentlichkeit eine Wegservitut eingeräumt worden ist oder nicht.”
Eine solidarische Haftung der Miteigentümer ist nicht generell vorausgesetzt. Soweit Art. 58 OR anwendbar ist, kann jedoch kraft Gesetzes Solidarität bestehen, namentlich bei Schäden infolge von Bau- oder Unterhaltsmängeln an einem gemeinsamen Gebäude; eine darüber hinausgehende Solidarität beruht auf Vertrag oder auf der jeweiligen Rechtsform/gesellschaftlichen Struktur und ist nicht aus Art. 58 OR selbst zu folgern.
“La solidarietà passiva non è presunta (art. 143 CO). Ne va così anche quando diversi comproprietari s’impegnano verso un terzo. Le norme sulla comproprietà, sia ordinaria che per piani, non prescrivono infatti una solidarietà tra i comproprietari, che per la rispettiva parte hanno i diritti e gli obblighi di un proprietario (art. 646 cpv. 3 CC). I comproprietari possono tuttavia obbligarsi in solido nei confronti del creditore con una manifestazione di volontà, espressa nel contratto o anche tacita (art. 143 cpv. 1 CO; DTF 123 III 59 consid. 5; 116 II 712 consid. 3). La solidarietà può anche risultare dalla legge (art. 143 cpv. 2 CO), come ad esempio dagli art. 58 CO e 679 CC (tra comproprietari e proprietari comuni di un edificio in ragione di danni cagionati da vizio di costruzione o da difetto di manutenzione oppure da eccessi nell’esercizio del diritto di proprietà) o dall’art. 403 CO (tra mandanti collettivi) (Bösch, op. cit., n. 2 ad art. 712l). Rispondono altresì solidalmente per legge i comproprietari che formano una società semplice (art. 544 cpv. 3 CO), in particolare quando comprano un fondo per farvi edificare un immobile, destinato poi alla vendita, alla gestione di un’impresa (sentenza del Tribunale federale 4C.421/2006 del 4 aprile 2007, consid. 7.2) o all’abitazione degli stessi comproprietari (DTF 137 III 456 consid. 3.1 e 3.2).”
Bei der Beurteilung eines Werkmangels ist auf objektive Sicherheitsmassstäbe und die Lebenserfahrung abzustellen. Für öffentliche Strassen gelten dieselben Grundsätze; hinsichtlich Anlage und Unterhalt sind jedoch nicht übermässig strenge Anforderungen zu stellen. Es genügt, dass die Strasse bei Anwendung gewöhnlicher Sorgfalt ohne Gefahr benützt werden kann.
“Der Schadenersatzanspruch aus Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR kann alternativ zu Art. 259e OR geltend gemacht werden (BGE 60 II 342 E. 1; BGer 4A_382/2012 vom 3. Oktober 2012 E. 2.2 ff.). Nach Art. 58 Abs. 1 OR haftet der Eigentümer eines Werkes für den Schaden, der durch fehlerhafte Anlage oder Her- stellung oder durch mangelhaften Unterhalt des Werks verursacht wird. - 19 - Werke nach Art. 58 OR sind dabei Gebäude oder andere stabile, künstlich herge- stellte Anlagen, die mit dem Erdboden dauerhaft verbunden sind. Das Subjekt der Haftung ist die sachenrechtliche Eigentümerin des Werks im Zeitpunkt des Scha- denseintritts (BGer 4A_189/2018 vom 6. August 2018 E. 4.1). Ein Werkmangel liegt insbesondere vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine ge- nügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.1) und einem solchen nicht ge- wachsen scheint (BGer 4A_612/2010 vom 14. Februar 2011 E. 2.3). Ob ein Werk mängelfrei ist, bestimmt sich nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichti- gung der Lebenserfahrung (BGE 123 III 306 E. 3b/aa; BGE 122 III 229 E. 5a/bb). Die subjektive Entschuldbarkeit des Verhaltens des Werkeigentümers hat somit keinen Einfluss auf den Werkmangel; der Eigentümer haftet auch, wenn er keine Kenntnis des Mangels hatte (BGE 69 II 394 E.”
“Ob ein Werk im Sinne von Art. 58 Abs. 1 OR fehlerhaft angelegt oder man- gelhaft unterhalten ist, hängt vom Zweck ab, den es zu erfüllen hat. Ein Werk- mangel liegt vor, wenn das Werk beim bestimmungsgemässen Gebrauch keine genügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.3). Diese Grundsätze gelten - 10 - auch für öffentliche Strassen. Sie müssen wie alle anderen Werke so angelegt und unterhalten sein, dass sie den Benutzern hinreichende Sicherheit bieten. Im Vergleich zu anderen Werken dürfen bezüglich Anlage und Unterhalt von Stras- sen aber nicht allzu strenge Anforderungen gestellt werden. Das Strassennetz kann nicht in gleichem Mass unterhalten werden wie zum Beispiel ein einzelnes Gebäude (BGE 130 III 736 E. 1.4 m.w.H.). Es kann vom Strasseneigentümer nicht erwartet werden, jede Strasse so auszugestalten, dass sie den grösstmögli- chen Grad an Verkehrssicherheit bietet. Es genügt, dass die Strasse bei Anwen- dung gewöhnlicher Sorgfalt ohne Gefahr benützt werden kann. In erster Linie ist es deshalb Sache des einzelnen Verkehrsteilnehmers, die Strasse mit Vorsicht zu benützen und sein Verhalten den Strassenverhältnissen anzupassen (BGE 130 III 736 E.”
Baurechtsberechtigte, die auf einem Baurechtsgrundstück Bauten errichten, unterliegen hinsichtlich dieser Bauten der Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR; ihnen kommen insoweit die Rechte und Pflichten eines Eigentümers zu.
“Es kann rechtsgeschäftlich übertragen (z. B. Verkauf oder Schenkung) und mit Grund- oder Personaldienstbarkeiten (MEIER-HAYOZ, a.a.O., N. 38 zu Art. 655 ZGB), namentlich mit einem selbständigen und dauernden Baurecht (BGE 92 I 539 E. 2) oder auch mit Grundpfandrechten belastet werden (BGE 127 III 300 E. 5a; BGE 118 II 115 E. 2, mit weiteren Hinweisen). Möglich sind auch Vormerkungen im Sinn von Art. 959 ff. ZGB. Sodann kann ein im Grundbuch aufgenommenes selbständiges und dauerndes Baurecht als Stammgrundstück für die Begründung von Stockwerkeigentum dienen (Art. 712d Abs. 2 Ziff. 2 ZGB). Bezüglich der auf dem Baurechtsgrundstück errichteten Bauten hat der Baurechtsberechtigte die Rechte und Pflichten eines Eigentümers: Ihm stehen die Rechtsbehelfe des Eigentümers aus Art. 641 Abs. 2 ZGB sowie diejenigen aus Besitz zu (Art. 926-929 ZGB), und er ist den Beschränkungen des Grundeigentums (Art. 684 ff. ZGB), der Verantwortlichkeit des Grundeigentümers (Art. 679 ZGB) und der Werkeigentümerhaftung (Art. 58 OR; BGE 132 III 689 E. 2.2.1) BGE 147 III 1 S. 5 unterworfen (ISLER/GROSS, in: Basler Kommentar, Zivilgesetzbuch, Bd. II, 6. Aufl. 2019, N. 9-11, und BALLIF, in: Commentaire romand, Code civil, Bd. II, 2016, N. 29-31, je zu Art. 779 ZGB).”
Schranken der Werkeigentümerhaftung: Die Selbstverantwortlichkeit der Benutzer begrenzt die Haftung; nicht jeder denkbaren Gefahr ist vorzubeugen. Bei der Zumutbarkeit ist zu prüfen, ob technische oder finanzielle Massnahmen möglich und in einem vernünftigen Verhältnis zum Schutzinteresse und Zweck des Werks stehen. Natürliche Gegebenheiten des Ortes (z. B. Strandbad mit flach abfallendem Ufer) beeinflussen den Umfang der zu treffenden Sicherungsvorkehrungen. Hat der Eigentümer bereits über die objektiv geforderten Massnahmen hinaus gehandelt, erhöht dies den Massstab, an dem ein allfälliger Werkmangel zu messen ist.
“Eine Schranke der Werkeigentümerhaftung bildet die Selbstverantwortlich- keit der Benutzer. Der Werkeigentümer hat nicht jeder denkbaren Gefahr vorzu- beugen. Er darf Risiken ausser Acht lassen, die von den Benutzern des Werks oder von Personen, die mit dem Werk in Berührung kommen, mit einem Min- destmass an Vorsicht vermieden werden können (BGE 126 III 113 E. 2a/cc S. 116). Ein ausgefallenes, unwahrscheinliches Verhalten muss nicht einberechnet werden (BGE 130 III 736 E. 1.3 S. 742 m.w.H.). Eine weitere Schranke der Haft- pflicht bildet sodann die Zumutbarkeit. Zu berücksichtigen ist, ob die Beseitigung allfälliger Mängel oder das Anbringen von Sicherheitsvorrichtungen technisch möglich ist, und ob die entsprechenden Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Schutzinteresse der Benutzer und dem Zweck des Werks stehen (BGE 123 III 306 E. 3b/aa S. 311). Dem Werkeigentümer sind Aufwendungen nicht zuzumu- ten, die in keinem Verhältnis zur Zweckbestimmung des Werks stehen (BGE 130 III 736 E. 1.3 S. 742). Die Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR knüpft zunächst nicht an einen konkreten Unfallhergang, sondern an das Vorliegen eines nach objektiven Krite- rien zu beurteilenden Werkmangels an, wobei massgebend ist, ob das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch (oder bei einer vorhersehbaren Fehlnutzung) genügende Sicherheit bietet. Ist diese Frage aufgrund des festgestellten Sach- verhalts zu verneinen, liegt ein Werkmangel vor, unabhängig davon, ob sich der Geschädigte im konkreten Fall unvernünftig verhalten hat. Falls dieser Werkman- gel den Unfall bewirkt hat, das in Frage stehende schädigende Ereignis bei vor- sichtigem Verhalten des Benutzers aber nicht eingetreten wäre, ist erst in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob ein haftungsausschliessendes oder ein zur Schadenersatzreduktion führendes Selbstverschulden vorliegt (BGer 4A_265/2012 vom 22. Januar 2013, E. 4.1). - 8 -”
“Die Vorinstanz erwog zur Haftung nach Art. 58 OR, aus dem Fehlen von Verbotstafeln, Geländern und/oder sonstigen Vorrichtungen wie namentlich einer Markierung könne entgegen dem erstinstanzlichen Entscheid nicht per se geschlossen werden, es liege eine regelrechte Einladung zum (Kopf-) Sprung in den See vor. Die Beschwerdeführerin weise auch zutreffend darauf hin, dass es sich bei der vorliegenden Anlage um ein Strandbad handle und sich ein solches Bad nach den natürlichen Gegebenheiten des jeweiligen Sees (resp. dessen Uferzone) richte - vorliegend mit einem flach abfallenden Ufer - und nicht etwa um ein künstlich angelegtes Wellenbad, wie es das Bundesgericht in BGE 116 II 422 zu beurteilen gehabt habe. In Anbetracht der örtlichen Gegebenheit eines Strandbads mit flach abfallender Seetiefe sei sodann auch der erstinstanzliche Schluss unzulässig, wonach die Beschwerdeführerin aufgrund des blossen Umstands, dass den Badegästen im fraglichen Strandbad keine Sprunganlage zur Verfügung stand, damit habe rechnen müssen, dass diese den Badesteg nicht nur als Weg zur Badetreppe, sondern auch dazu nützen würden, um sportlich ins Wasser einzutauchen.”
“Encore faut-il qu'il satisfasse aux exigences objectives que tout ouvrage similaire devrait remplir dans des circonstances identiques (Franz Werro, La responsabilité civile, 3e éd., Berne 2017, n. 794). La raison en est que le défaut d'un ouvrage donné se détermine à l'aide d'un critère objectif, en considération de ce qui peut se passer, selon l'expérience de la vie, au lieu en question. Mais la réciproque est également vraie: le critère objectif s'applique aussi lorsque le propriétaire de l'ouvrage a pris des mesures de sécurité dépassant celles qui étaient objectivement commandées pour l'ouvrage considéré. En pareille hypothèse, l'existence d'un défaut ne pourra être admise que si l'ouvrage en question ne répond plus aux exigences de sécurité qui peuvent être raisonnablement fixées pour une telle installation. En juger autrement reviendrait à pénaliser le propriétaire qui en fait davantage que ce que la loi lui impose. Ce serait étendre, sans raison valable, le champ d'application de l'art. 58 CO (ATF 122 III 229 consid. 5a/bb). En l'espèce, les photos remises par la Municipalité permettent de constater que les deux piliers, destinés vraisemblablement à accueillir deux grands vantaux de portail, ont subi les ravages du temps; d'épaisses couches de béton faisant défaut, ne restant vraisemblablement pour les soutenir que la tige de renforcement placée au milieu de ceux-ci. L'un des deux piliers a même déjà sérieusement amorcé sa chute, tordant par la même occasion sa tige de renforcement. Il est ainsi évident que ces piliers ne satisfont plus "aux exigences objectives que tout ouvrage similaire devrait remplir dans des circonstances identiques". La Cour ne peut que constater que l'état de ces piliers ne permet plus d'exclure à suffisance un risque de chute, à court ou long terme. Les "contrôles approfondis", auxquels le recourant aurait procédé, ne permettent manifestement pas de renverser la constatation évidente du défaut de ces piliers. Ces piliers jouxtant une route communale, il est très vraisemblable que leur chute mettra en péril la sécurité des utilisateurs de la rue du Mont, peu importe leur moyen de locomotion.”
Art. 58 Abs. 1 OR begründet eine einfache objektive Haftung des Eigentümers für Schäden, die durch Bau- oder Unterhaltsmängel eines Gebäudes oder sonstigen Werkes entstehen. Auf ein Verschulden des Eigentümers kommt es nicht an; die Haftung erstreckt sich nach der Rechtsprechung auch auf Zufallsereignisse (cas fortuit). Voraussetzungen sind das Vorliegen eines Eigentümers und eines Werkes, ein Mangel des Werkes, ein Schaden sowie ein natürlicher und adäquater Kausalzusammenhang zwischen Mangel und Schaden.
“Il convient dès lors d'examiner si les prétentions de l'intimé sont fondées au regard des règles générales de la responsabilité civile. 4.1 Celui qui cause, d'une manière illicite, un dommage à autrui, soit intentionnellement, soit par négligence ou imprudence, est tenu de le réparer (art. 41 al. 1 CO). 4.1.1 La responsabilité délictuelle instituée par l'art. 41 CO suppose que soient réalisées cumulativement les quatre conditions suivantes : un acte illicite, une faute de l'auteur, un dommage et un rapport de causalité, naturelle et adéquate, entre l'acte fautif et le dommage (ATF 137 III 539 consid. 5.2; 132 III 122 consid. 4.1). Le demandeur supporte le fardeau de la preuve de chacun de ces faits pertinents, ce qui signifie que si le juge ne parvient pas à une conviction, n'est pas à même de déterminer si chacun de ces faits s'est produit ou ne s'est pas produit, il doit statuer au détriment du lésé (cf. art. 8 CC; arrêt du Tribunal fédéral 4A_614 du 25 avril 2016 consid. 3.3). 4.1.2 Aux termes de l'art. 58 al. 1 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Cette disposition institue une responsabilité objective simple, laquelle ne repose pas, contrairement à d'autres normes de ce type, sur la violation objective du devoir de diligence du propriétaire, mais sur le seul état défectueux de l'ouvrage; le propriétaire répond indépendamment de la question de savoir si lui ou un de ses auxiliaires a commis une violation de son devoir de diligence, donc également pour cas fortuit (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2019 du 25 février 2019 consid. 3.1 et les références citées). La responsabilité du propriétaire d'ouvrage suppose la réunion des conditions générales de la responsabilité : il faut donc un ouvrage, un défaut de l'ouvrage, un dommage et un lien de causalité naturelle et adéquate entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1; Werro/Perritaz, in Commentaire romand, CO I, 3ème éd.”
“S'agissant de baux immobiliers, un défaut grave existe si les locaux, biens qu'utilisables, le sont uniquement au prix d'inconvénients inadmissibles pour le locataire (Lachat/Rubli, op. cit., p. 272; Aubert, op. cit., n. 40 ad art. 258 CO). Le fardeau de la preuve de l'existence du défaut, de l'avis du défaut et de la diminution de l'usage de l'objet loué appartient au locataire (art. 8 CC). 5.1.2 Aux termes de l'art. 58 al. 1 CO, le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien. Cette disposition institue une responsabilité objective simple, laquelle ne repose pas, contrairement à d'autres normes de ce type, sur la violation objective du devoir de diligence du propriétaire, mais sur le seul état défectueux de l'ouvrage; le propriétaire répond indépendamment de la question de savoir si lui ou un de ses auxiliaires a commis une violation de son devoir de diligence, donc également pour cas fortuits. L'art. 58 al. 1 CO présuppose la réalisation de cinq conditions : (1) un propriétaire d'ouvrage; (2) un ouvrage; (3) un défaut de l'ouvrage; (4) un dommage; et (5) un lien de causalité naturel et adéquat entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1). 5.1.3 Aux termes de l'art. 259e CO, si, en raison du défaut, le locataire a subi un dommage, le bailleur lui doit des dommages-intérêts s'il ne prouve qu'aucune faute ne lui est imputable. Il s'agit d'un cas d'application classique de la responsabilité contractuelle (art. 97 ss CO), qui présuppose un défaut de la chose louée, un préjudice, un lien de causalité entre les deux ainsi qu'une faute du bailleur, laquelle est présumée (arrêts du Tribunal fédéral 4A_32/2018 du 11 juillet 2018 consid. 2.2; 4A_647/2015 du 11 août 2016 consid. 6.3; 4A_173/2010 du 22 juin 2010 consid. 5.3 et 4C_89/1993 du 22 juin 1993 consid. 3a; Aubert, op. cit., n° 3 ad art. 259e CO). Le dommage consiste en une diminution involontaire de la fortune nette, correspondant à la différence entre le montant actuel du patrimoine du lésé et le montant que ce patrimoine aurait si l'événement dommageable ne s'était pas produit.”
Nach der für Art. 58 Abs. 1 OR bis zum 31.12.2019 massgeblichen Regel (Art. 60 aOR) verjährt der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung in einem Jahr ab dem Zeitpunkt, in dem der Geschädigte Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat. Unabhängig davon verjährt der Anspruch spätestens zehn Jahre nach der schädigenden Handlung. Wird der Zivilanspruch aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, so gilt für den Zivilanspruch die nach dem Strafrecht längere Verjährungsfrist.
“125 StGB seien allesamt erfüllt, weshalb wegen der Höchststrafe für fahrlässige Körperverletzung von 3 Jahren die Strafverfolgungsfrist gestützt auf Art. 97 Abs. 1 lit. c StGB 10 Jahre betrage, so dass für die Genugtuungsforderung eine entsprechende zivilrechtliche Verjährungsfrist gelte. 2.4 Die Beklagte ist mit der Vorinstanz der Meinung, dass der Kläger bereits aufgrund des Berichts über die kreisärztliche Untersuchung vom 11.22.2017 hinreichende Kenntnis von seinem Schaden gehabt habe, da schon zum damaligen Zeitpunkt von einem stationären Gesundheitszustand ausgegangen worden sei. Hinsichtlich der strafrechtlichen Verjährungsfrist macht die Beklagte geltend, es sei nicht ersichtlich, inwieweit sie oder ihre Organe für eine Straftat verantwortlich sein sollten. Ein allfälliger Genugtuungsanspruch sei bei der Einreichung des Schlichtungsgesuchs beim Friedensrichteramt F.____ am 20. August 2012 daher bereits verjährt gewesen. 3.1 Unbestritten ist vorliegend zunächst, dass es bei der vom Kläger geltend gemachten Genugtuungssumme um eine Forderung aus Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 Abs. 1 OR geht und dass für die hier zur Diskussion stehende Frage der Verjährung Art. 60 aOR, also in der bis zum 31. Dezember 2019 geltenden Fassung zur Anwendung kommt. Art. 60 Abs. 1 und 2 aOR lautet wie folgt: «1 Der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung verjährt in einem Jahre von dem Tage hinweg, wo der Geschädigte die Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit dem Ablaufe von zehn Jahren, vom Tage der schädigenden Handlung an gerechnet. 2 Wird jedoch die Klage aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für die das Strafrecht eine längere Verjährung vorschreibt, so gilt diese auch für den Zivilanspruch.» Damit steht also fest, dass von einer Verjährungsfrist von einem Jahr - und nicht etwa von drei Jahren wie nach neuem Recht massgeblich wäre - ab Kenntnis der schadenersatzpflichtigen Person sowie des Schadens auszugehen ist. Die relative Frist beginnt an dem Tag zu laufen, an welchem die geschädigte Person tatsächlich Kenntnis des Schadens und der dafür haftpflichtigen Person erlangt.”
“Unbestritten ist vorliegend zunächst, dass es bei der vom Kläger geltend gemachten Genugtuungssumme um eine Forderung aus Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 Abs. 1 OR geht und dass für die hier zur Diskussion stehende Frage der Verjährung Art. 60 aOR, also in der bis zum 31. Dezember 2019 geltenden Fassung zur Anwendung kommt. Art. 60 Abs. 1 und 2 aOR lautet wie folgt: «1 Der Anspruch auf Schadenersatz oder Genugtuung verjährt in einem Jahre von dem Tage hinweg, wo der Geschädigte die Kenntnis vom Schaden und von der Person des Ersatzpflichtigen erlangt hat, jedenfalls aber mit dem Ablaufe von zehn Jahren, vom Tage der schädigenden Handlung an gerechnet. 2 Wird jedoch die Klage aus einer strafbaren Handlung hergeleitet, für die das Strafrecht eine längere Verjährung vorschreibt, so gilt diese auch für den Zivilanspruch.» Damit steht also fest, dass von einer Verjährungsfrist von einem Jahr - und nicht etwa von drei Jahren wie nach neuem Recht massgeblich wäre - ab Kenntnis der schadenersatzpflichtigen Person sowie des Schadens auszugehen ist. Die relative Frist beginnt an dem Tag zu laufen, an welchem die geschädigte Person tatsächlich Kenntnis des Schadens und der dafür haftpflichtigen Person erlangt.”
Für öffentlich zugängliche Werke gelten erhöhte Anforderungen an die Sicherheit. Der Eigentümer hat die zumutbaren Massnahmen zu treffen; zu verlangen sind nur diejenigen Schutzvorkehrungen, die unter Berücksichtigung der Eintrittswahrscheinlichkeit eines schweren Unfalls, der technischen Möglichkeiten und der Kosten vernünftigerweise verlangt werden können.
“Traf sie als Werkeigentümerin trotz erkannter Gefahr keinerlei Massnahmen, um die Benutzer an einem solchen Verhalten zu hindern, kann sie sich nicht auf den Zweck berufen, für den sie die Anlage ursprünglich bestimmt hatte, sondern muss sich den als gefährlich erkannten tatsächlichen Gebrauch entgegenhalten lassen (BGE 116 II 422 E. 1 mit Hinweis auf SJ 1949 S. 187 f. E. 1c, nicht publ. in BGE 74 II 155). In der Tat ist angesichts der beschriebenen konkreten Situation, des angesprochenen Benutzerkreises der gegen Entgelt zugänglichen Badeanstalt der Beschwerdeführerin sowie der nach vorinstanzlicher Feststellung üblich gewordenen Kopfsprünge vom Steg unverständlich, weshalb der Badesteg nur auf der linken Seite (Richtung V.________) über ein Geländer verfügte, während auf der rechten Seite (Richtung U.________) weder Verbotsschilder noch eine rote Linie oder sonstige Bodenmarkierungen vorhanden waren, die (Kopf-) Sprünge vom Steg in den See verboten hätten. Dass ihr die Vornahme entsprechender Sicherheitsvorkehrungen unzumutbar gewesen wäre, macht die Beschwerdeführerin zu Recht nicht geltend. Insgesamt ist der Vorinstanz keine Verletzung von Art. 58 OR vorzuwerfen, indem sie angesichts der besonderen konkreten Verhältnisse erwog, der fragliche Badesteg sei mangelhaft gewesen. Es versteht sich dabei von selbst, dass die Beurteilung bei einem Steg, der sich nicht in einer Badeanstalt befindet und normalerweise nicht für Sprünge benutzt wird, ganz anders ausfallen würde. Es geht nicht an, eine Seegemeinde jedes Mal haftbar zu machen, wenn ein unvorsichtiger Schwimmer eine Anlegestelle, einen Steg, einen Damm oder eine ähnliche Anlage, die der Gemeinde gehört, zum Sprung ins Wasser benutzt (so bereits Urteil vom 26. Oktober 1948, in: SJ 1949 S. 189 E. 1c, nicht publ. in BGE 74 II 155).”
“L'existence d'autres écopoints comportant des marches n'a pas non plus été contestée par l'intimée; sur ce point également, l'audition de l'expert est superflue. Le Tribunal pouvait écarter le témoignage requis sans violer le droit de l'appelante à la preuve. Au surplus, en reprochant à l'autorité précédente d'avoir retenu les faits évoqués en sa défaveur, l'appelante s'en prend à l'appréciation des preuves, qui ne relève pas du droit à la preuve. Vu ce qui précède, le grief tiré de la violation du droit à la preuve sera rejeté. 3. L'appelante soutient que l'écopoint litigieux ne présentait pas de vice de construction. 3.1 Le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien (art. 58 CO). Un ouvrage est défectueux lorsqu'il n'offre pas une sécurité suffisante pour l'usage auquel il est destiné (ATF 130 III 736 consid. 1.3; 126 III 113 consid. 2a/cc; Werro, in Commentaire romand CO I, 2e éd. 2012, n. 17 ad art. 58 CO). S'agissant de pourvoir un ouvrage de dispositifs de sécurité, le propriétaire ne doit prendre que les mesures que l'on peut raisonnablement exiger de lui, en tenant compte de la probabilité d'un accident grave, des possibilités de la technique et du coût des mesures à prendre. Le propriétaire n'a pas à prévenir n'importe quel risque dont chacun peut facilement se protéger lui-même en faisant preuve d'un minimum d'attention (ATF 130 III 736 consid. 1.3; 126 III 133 consid. 2a/cc et les références citées). Les exigences de sécurité sont accrues lorsqu'un ouvrage est destiné à être utilisé par le public (ATF 118 II 36 consid. 4a; 117 II 399 consid. 2 et les références citées; arrêt du tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.2.2; Kessler in Basler Kommentar OR I, 7e éd. 2020, n. 18 ad art. 58). Ces ouvrages doivent offrir une sécurité suffisante aux personnes de tout âge et de toute condition, qui doivent pouvoir s'y mouvoir en toute sécurité sans prêter une attention particulière à leur marche (ATF 117 II 399 consid.”
Ist die Haftung nach Art. 58 Abs. 1 OR unbestritten, bleibt zu prüfen, ob bereits geleistete Entschädigungen die geltend gemachten Forderungen vollständig decken; das Gericht hat dies bei unklaren Abzügen ausdrücklich zu überprüfen.
“Le Tribunal n'a pas davantage motivé ce refus, ce qui constitue également, à tout le moins, une violation du droit d'être entendu de l'appelant, dès lors que l'on ignore si le rejet des prétentions de l'appelant sur ce point est délibéré ou non. Partant, il convient d'inviter le Tribunal à examiner expressément, dans sa prochaine décision relative à la perte de gain subie par l'appelant, l'éventuelle perte de rente découlant de ladite perte de gain (ou comprise dans celle-ci). 4. L'annulation du chiffre 1 du dispositif du jugement entrepris, qui a statué globalement sur l'ensemble des prétentions de l'appelant, et le renvoi de la cause au Tribunal pour instruction et nouvelle décision sur la question de la perte de gain et de la perte de rente, ne dispensent pas la Cour d'examiner le sort des autres prétentions de l'appelant, qui demeurent litigieuses et sont en état d'être jugées. En l'occurrence, le principe de la responsabilité de l'intimée en tant que propriétaire d'immeuble (art. 58 al. 1 CO), l'existence d'un défaut d'entretien, ainsi que l'existence d'un lien de causalité naturelle et adéquate entre ce défaut et le préjudice subi par l'appelant, ne sont pas contestés. L'appelant ne remet en cause que la quotité des montants alloués par le Tribunal en relation avec divers postes de son préjudice, tandis que l'intimée conteste que les sommes dues ne soient pas intégralement couvertes par les indemnités déjà versées; elle soutient en outre que l'indemnisation doit être réduite en raison d'une faute concomitante commise par l'appelant. Ces questions seront donc successivement examinées ci-dessous. 5. 5.1 Aux termes de l'art. 46 al. 1 CO, la victime de lésions corporelles a droit au remboursement des frais et aux dommages-intérêts qui résultent de son incapacité de travail totale ou partielle, ainsi que de l'atteinte portée à son avenir économique. 5.1.1 Les frais concernés sont les dépenses que le lésé doit encourir à la suite de la lésion. Ils couvrent aussi bien les frais actuels que les frais futurs, dans la mesure où on peut les prévoir.”
“Le Tribunal n'a pas davantage motivé ce refus, ce qui constitue également, à tout le moins, une violation du droit d'être entendu de l'appelant, dès lors que l'on ignore si le rejet des prétentions de l'appelant sur ce point est délibéré ou non. Partant, il convient d'inviter le Tribunal à examiner expressément, dans sa prochaine décision relative à la perte de gain subie par l'appelant, l'éventuelle perte de rente découlant de ladite perte de gain (ou comprise dans celle-ci). 4. L'annulation du chiffre 1 du dispositif du jugement entrepris, qui a statué globalement sur l'ensemble des prétentions de l'appelant, et le renvoi de la cause au Tribunal pour instruction et nouvelle décision sur la question de la perte de gain et de la perte de rente, ne dispensent pas la Cour d'examiner le sort des autres prétentions de l'appelant, qui demeurent litigieuses et sont en état d'être jugées. En l'occurrence, le principe de la responsabilité de l'intimée en tant que propriétaire d'immeuble (art. 58 al. 1 CO), l'existence d'un défaut d'entretien, ainsi que l'existence d'un lien de causalité naturelle et adéquate entre ce défaut et le préjudice subi par l'appelant, ne sont pas contestés. L'appelant ne remet en cause que la quotité des montants alloués par le Tribunal en relation avec divers postes de son préjudice, tandis que l'intimée conteste que les sommes dues ne soient pas intégralement couvertes par les indemnités déjà versées; elle soutient en outre que l'indemnisation doit être réduite en raison d'une faute concomitante commise par l'appelant. Ces questions seront donc successivement examinées ci-dessous. 5. 5.1 Aux termes de l'art. 46 al. 1 CO, la victime de lésions corporelles a droit au remboursement des frais et aux dommages-intérêts qui résultent de son incapacité de travail totale ou partielle, ainsi que de l'atteinte portée à son avenir économique. 5.1.1 Les frais concernés sont les dépenses que le lésé doit encourir à la suite de la lésion. Ils couvrent aussi bien les frais actuels que les frais futurs, dans la mesure où on peut les prévoir.”
Nach Art. 58 OR kann Solidarhaftung kraft Gesetzes bestehen: Miteigentümer bzw. gemeinsame Eigentümer eines Gebäudes haften in Bezug auf Schäden aus Bau- oder Unterhaltsmängeln unter Umständen solidarisch. Solidarität ist nicht bereits vorauszusetzen, kann sich aber aus dem Gesetz (u. a. Art. 58 OR) oder aus vertraglicher Vereinbarung ergeben; zudem wird gesetzliche Solidarhaftung etwa für Miteigentümer in einer einfachen Gesellschaft (Art. 544 Abs. 3 OR) festgestellt.
“La solidarietà passiva non è presunta (art. 143 CO). Ne va così anche quando diversi comproprietari s’impegnano verso un terzo. Le norme sulla comproprietà, sia ordinaria che per piani, non prescrivono infatti una solidarietà tra i comproprietari, che per la rispettiva parte hanno i diritti e gli obblighi di un proprietario (art. 646 cpv. 3 CC). I comproprietari possono tuttavia obbligarsi in solido nei confronti del creditore con una manifestazione di volontà, espressa nel contratto o anche tacita (art. 143 cpv. 1 CO; DTF 123 III 59 consid. 5; 116 II 712 consid. 3). La solidarietà può anche risultare dalla legge (art. 143 cpv. 2 CO), come ad esempio dagli art. 58 CO e 679 CC (tra comproprietari e proprietari comuni di un edificio in ragione di danni cagionati da vizio di costruzione o da difetto di manutenzione oppure da eccessi nell’esercizio del diritto di proprietà) o dall’art. 403 CO (tra mandanti collettivi) (Bösch, op. cit., n. 2 ad art. 712l). Rispondono altresì solidalmente per legge i comproprietari che formano una società semplice (art. 544 cpv. 3 CO), in particolare quando comprano un fondo per farvi edificare un immobile, destinato poi alla vendita, alla gestione di un’impresa (sentenza del Tribunale federale 4C.421/2006 del 4 aprile 2007, consid. 7.2) o all’abitazione degli stessi comproprietari (DTF 137 III 456 consid. 3.1 e 3.2).”
Bestehen verwaltungsrechtliche Vorschriften über Anlage und Unterhalt von Strassen, begründet ihre Verletzung in der Regel einen Werkmangel im Sinne von Art. 58 OR. Dagegen stellt die Einhaltung solcher Vorschriften allenfalls ein Indiz dafür dar, dass die erforderliche Sorgfalt beachtet wurde; sie schliesst einen Werkmangel nicht von vornherein aus.
“3; je mit Hinweisen). Sodann muss in je- dem einzelnen Fall geprüft werden, ob der Strasseneigentümer nach den zeitli- chen, technischen und finanziellen Gegebenheiten in der Lage war, seine Aufga- be zu erfüllen. Die Frage der Zumutbarkeit von Sicherheitsvorkehren wird zudem unterschiedlich beurteilt, je nachdem, ob es sich um eine Autobahn, eine ver- kehrsreiche Hauptstrasse oder einen Feldweg handelt (BGE 130 III 736 E. 1.4). Bestehen verwaltungsrechtliche Vorschriften über Anlage und Unterhalt von Strassen, bedeutet deren Verletzung in der Regel einen Werkmangel im Sinne von Art. 58 OR. Umgekehrt kann die Befolgung solcher Vorschriften nur ein Indiz für die Einhaltung der erforderlichen Sorgfaltspflicht darstellen und schliesst einen Werkmangel nicht von vornherein aus (BGE 130 III 736 E. 1.4). Ein Strassenver- kehrsteilnehmer darf nach dem Gesagten grundsätzlich von einer guten und si- cheren Strasse ausgehen. Das Fehlen einer notwendigen Signalisation kann ei- nen Werkmangel im Sinne von Art. 58 OR darstellen (BGer 4A_479/2015 vom 2. Februar 2016, E. 6.1).”
Bei Haftungskollisionen nach Art. 58 OR ist der Gesamtschaden auf die haftungsrelevanten Teilursachen aufzuteilen. Massgebliche Kriterien sind dabei die effektive Betriebsgefahr des Fahrzeugs (insbesondere Gewicht und Geschwindigkeit) sowie das Selbstverschulden des Motorfahrzeughalters bzw. die objektive Unregelmässigkeit im Rahmen der einfachen Kausalhaftung.
“Wird ein Motorfahrzeug aufgrund eines mangelhaften Werkes in einen Strassenverkehrsunfall verwickelt, so haftet der Motorfahrzeughalter nach Art. 58 Abs. 1 SVG für den am Werk entstandenen Schaden und der Werkeigentümer nach Art. 58 OR für den vom Motorfahrzeughalter erlittenen Schaden. Es liegt somit eine Haftungskollision zwischen der Gefährdungshaftung des Motorfahr- zeughalters und der einfachen Kausalhaftung des Werkeigentümers vor. Bei der haftpflichtrechtlichen Beurteilung solcher Haftungskollisionen geht es um die Auf- teilung des Gesamtschadens auf die verschiedenen, haftpflichtrechtlich relevan- ten (Teil-)Ursachen bzw. auf die dafür verantwortlichen Personen. Für die Vor- nahme dieser Aufteilung stehen als Kriterien einerseits die effektive Betriebsge- fahr des unfallbeteiligten Motorfahrzeugs (Art. 58 Abs. 1 SVG; massgebend sind dabei Gewicht & Geschwindigkeit) sowie andererseits das Selbstverschulden des Motorfahrzeughalters bzw. die objektive Unregelmässigkeit bei der einfachen Kausalhaftung im Vordergrund (vgl. BGE 108 II 51 E. 5a; Probst, Haftungskollisi- onen bei Strassenverkehrsunfällen – alte und neue Perspektiven, in: Strassenver- kehrsrechts-Tagung 21. Juni 2018, S. 25 ff., 38).”
Werkbegriff: Werke sind dauerhafte, mit dem Erdboden verbundene, künstliche Anlagen. Anwendungsbereich: Maβgeblich ist die objektive Prüfung, ob das Werk bei bestimmungsgemässer Verwendung (einschliesslich vorhersehbarer Fehlnutzung) die erforderliche Sicherheit bietet.
“Der Schadenersatzanspruch aus Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR kann alternativ zu Art. 259e OR geltend gemacht werden (BGE 60 II 342 E. 1; BGer 4A_382/2012 vom 3. Oktober 2012 E. 2.2 ff.). Nach Art. 58 Abs. 1 OR haftet der Eigentümer eines Werkes für den Schaden, der durch fehlerhafte Anlage oder Her- stellung oder durch mangelhaften Unterhalt des Werks verursacht wird. - 19 - Werke nach Art. 58 OR sind dabei Gebäude oder andere stabile, künstlich herge- stellte Anlagen, die mit dem Erdboden dauerhaft verbunden sind. Das Subjekt der Haftung ist die sachenrechtliche Eigentümerin des Werks im Zeitpunkt des Scha- denseintritts (BGer 4A_189/2018 vom 6. August 2018 E. 4.1). Ein Werkmangel liegt insbesondere vor, wenn das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch keine ge- nügende Sicherheit bietet (BGE 130 III 736 E. 1.1) und einem solchen nicht ge- wachsen scheint (BGer 4A_612/2010 vom 14. Februar 2011 E. 2.3). Ob ein Werk mängelfrei ist, bestimmt sich nach objektiven Gesichtspunkten unter Berücksichti- gung der Lebenserfahrung (BGE 123 III 306 E.”
“Eine Schranke der Werkeigentümerhaftung bildet die Selbstverantwortlich- keit der Benutzer. Der Werkeigentümer hat nicht jeder denkbaren Gefahr vorzu- beugen. Er darf Risiken ausser Acht lassen, die von den Benutzern des Werks oder von Personen, die mit dem Werk in Berührung kommen, mit einem Min- destmass an Vorsicht vermieden werden können (BGE 126 III 113 E. 2a/cc S. 116). Ein ausgefallenes, unwahrscheinliches Verhalten muss nicht einberechnet werden (BGE 130 III 736 E. 1.3 S. 742 m.w.H.). Eine weitere Schranke der Haft- pflicht bildet sodann die Zumutbarkeit. Zu berücksichtigen ist, ob die Beseitigung allfälliger Mängel oder das Anbringen von Sicherheitsvorrichtungen technisch möglich ist, und ob die entsprechenden Kosten in einem vernünftigen Verhältnis zum Schutzinteresse der Benutzer und dem Zweck des Werks stehen (BGE 123 III 306 E. 3b/aa S. 311). Dem Werkeigentümer sind Aufwendungen nicht zuzumu- ten, die in keinem Verhältnis zur Zweckbestimmung des Werks stehen (BGE 130 III 736 E. 1.3 S. 742). Die Werkeigentümerhaftung nach Art. 58 OR knüpft zunächst nicht an einen konkreten Unfallhergang, sondern an das Vorliegen eines nach objektiven Krite- rien zu beurteilenden Werkmangels an, wobei massgebend ist, ob das Werk bei bestimmungsgemässem Gebrauch (oder bei einer vorhersehbaren Fehlnutzung) genügende Sicherheit bietet. Ist diese Frage aufgrund des festgestellten Sach- verhalts zu verneinen, liegt ein Werkmangel vor, unabhängig davon, ob sich der Geschädigte im konkreten Fall unvernünftig verhalten hat. Falls dieser Werkman- gel den Unfall bewirkt hat, das in Frage stehende schädigende Ereignis bei vor- sichtigem Verhalten des Benutzers aber nicht eingetreten wäre, ist erst in einem zweiten Schritt zu untersuchen, ob ein haftungsausschliessendes oder ein zur Schadenersatzreduktion führendes Selbstverschulden vorliegt (BGer 4A_265/2012 vom 22. Januar 2013, E. 4.1). - 8 -”
“L'objet doit en second lieu être le résultat d'un travail humain (WERRO/ PERRITAZ, in Commentaire romand, Code des obligations I, 2021, ad art. 58 n. 8 et 9). Le propriétaire d'ouvrage n'encourt de responsabilité que si le dommage trouve sa cause dans un vice de construction ou un défaut d'entretien. Le premier représente un défaut initial et le second un défaut subséquent. Constitutif d'illicéité, le défaut consiste dans l'absence de sécurité à laquelle on est raisonnablement en droit de s'attendre compte tenu de l'usage auquel l'ouvrage est destiné. Celui-ci doit satisfaire aux exigences objectives que tout ouvrage similaire devrait remplir dans des circonstances identiques (WERRO/PERRITAZ, op. cit., ad art. 58 n. 16). Un ouvrage est en principe défectueux lorsqu'il n'offre pas la sécurité requise pour l'usage auquel il est destiné. Le propriétaire ne doit dès lors prévenir que les risques normaux et il n'a pas besoin d'éliminer tout dommage imaginable (WERRO/PERRITAZ, op. cit., ad art. 58 n. 17). 5.2 En l'espèce, la motivation nouvelle des appelants sur la base de l'art. 58 CO sera admise, puisqu'elle s'inscrit dans le cadre de faits allégués devant le premier juge. Les appelants ne démontrent cependant pas que l'ouvrage, tel qu'il est prévu, ne respecterait pas les normes de sécurité adaptées à ce type de construction. La question de l'accessibilité et de la sécurité de la voie d'accès qu'ils soulèvent a, comme le relève à juste titre l'intimée, été sérieusement analysée par les autorités administratives et judiciaires compétentes dans le cadre de la procédure d'octroi de l'autorisation de construire et de la procédure de recours devant la Chambre administrative de la Cour de justice. L'Office cantonal des transports (OCT), autorité spécialisée en matière de circulation, n'a émis aucune réserve et a donné un préavis favorable, sans émettre la moindre observation ou solliciter de modification, dans le cadre de l'instruction de la procédure d'autorisation de construire. Le rapport J______ a conclu que le chemin 3______ était une route de desserte praticable pour le trafic lié à l'utilisation de l'ouvrage projeté et des autres parcelles, sans exposer les usagers à des dangers excessifs.”
Bei vermieteten Liegenschaften bleibt der Eigentümer gegenüber Dritten für Schäden verantwortlich, die von der Mietsache verursacht werden (Art. 58 OR). Die Möglichkeit, mit der Sache verbundene Lasten als Nebenkosten auf die Mieter zu überwälzen, ändert diese zivilrechtliche Haftung gegenüber Dritten nicht.
“1 des Schweizerischen Zivilgesetzbuches [ZGB; SR 210] im Umkehrschluss). Gemäss Art. 32 WVR sind die privaten Anlagen dauernd in gutem und gefahrlosem Zustand zu halten. Mängel an den privaten Anlagen sind durch die Wasserbezügerinnen und -bezüger auf eigene Kosten innert der von der Wasserversorgung angesetzten Frist beheben zu lassen (Art. 33 Satz 1 WVR). Beheben die Eigentümer die Schäden an ihren Hausinstallationen nicht und entsteht dadurch ein hoher Wasserverbrauch, so bleiben sie zahlungspflichtig für diesen Verbrauch. Das gilt auch für vermietete Liegenschaften. Der Vermieter oder die Vermieterin trägt die mit der Sache verbundenen Lasten und öffentlichen Abgaben (Art. 256b des Schweizerischen Obligationenrechts [OR; SR 220]). Sie können diese als Nebenkosten auf die Mieterinnen und Mieter überwälzen (Art. 257a und 257b OR), bleiben aber gegenüber dem Gemeinwesen zahlungspflichtig. Ebenso haftet der Eigentümer oder die Eigentümerin gegenüber Dritten für Schäden, die durch die Mietsache verursacht wurden (Art. 58 OR; Art. 679 ZGB). Auch ob und unter welchen Umständen der Vermieter oder die Vermieterin Zutritt zu einer vermieteten Liegenschaft hat, ist eine zivilrechtliche Frage im Verhältnis Vermieterschaft/Mieterschaft (vgl. Art. 257h OR), die keinen Einfluss hat auf das Rechtsverhältnis zwischen Vermieterschaft und Dritten. Gegenüber Dritten bleibt der Eigentümer oder die Eigentümerin verantwortlich. Es bedürfte einer besonderen rechtlichen Grundlage, um diese Verantwortung auf die Gemeinde abzuwälzen.”
“Les accusations du locataire D______ selon lesquelles l'appelante et son époux auraient délibérément provoqué l'inondation du logement qu'il occupait n'ont pas été confirmées par la procédure pénale initiée contre ceux-ci, ni par aucun élément de preuve. Ces accusations doivent par ailleurs être appréciées avec réserve, compte tenu de l'implication du locataire susvisé dans les faits litigieux. Dans le cadre de la présente procédure, l'intimé n'a d'ailleurs pas allégué l'existence d'un tel acte illicite, ni offert d'en démontrer l'existence. Pour cette raison déjà, l'appelante ne saurait répondre envers l'intimé des conséquences de l'inondation litigieuse sur la base de l'art. 41 CO. A supposer que le simple fait de laisser une fenêtre ouverte en temps inopportun puisse constituer un acte illicite au sens de cette disposition, il n'est par ailleurs pas contesté que ce fait n’est pas imputable à l'appelante, qui n'occupait pas personnellement l'appartement concerné au moment de l'inondation, mais bien au locataire de celle-ci, voire à une tierce personne non autorisée. Or, contrairement à l'art. 58 CO, qui engage la responsabilité du propriétaire indépendamment de la question de savoir si l'état défectueux de l'ouvrage est personnellement imputable audit propriétaire ou à l'un de ses auxiliaires, les art. 41ss CO ne prévoient généralement pas de responsabilité pour un acte illicite commis par un auxiliaire. Seul l'art. 55 CO instaure une telle responsabilité à la charge de l'employeur, qualité que l'appelante ne revêt pas en l'espèce. L'art. 101 CO, qui prévoit une disposition similaire, ne s'applique quant à lui qu'en cas de violation d'une obligation contractuelle, circonstance également non réalisée en l'espèce. Il s'ensuit que l'intimé n'est pas fondé à obtenir réparation de l'appelante pour les dégâts causés à son appartement par le locataire ou le sous-locataire de celle-ci, seul ces derniers pouvant le cas échéant être recherchés par l'intimé sur la base des règles générales de la responsabilité civile. En l'occurrence, l'intimé a d'ailleurs agi contre le locataire en question et obtenu une réparation partielle (soit 7'749 fr.”
Klagen, die unmittelbar auf Art. 58 OR gestützt werden und sich gegen öffentlich-rechtliche Körperschaften richten, gehören zur Zuständigkeit der Zivilgerichte.
“Quant à reprocher à l'Etat de ne pas avoir utilisé les procédures de secours du véhicule pour l'ouvrir et le fermer manuellement, il faut rappeler qu'il n'appartient pas à l'Office des faillites de consulter le mode d'emploi du véhicule pour tenter de découvrir comment suppléer à une défectuosité de celui-ci. Il n'y a donc aucun acte illicite dans le fait d'avoir laissé ouvert le véhicule immobilisé, dont l'usage normal ne permettait pas la fermeture des portes et qui était de toute manière déposé dans une enceinte fermée. Au demeurant, on peut douter de ce que l'éventuelle fermeture des portières eut été de nature à détourner les voleurs de commettre l'infraction dès lors qu'ils étaient manifestement équipés pour réaliser leur forfait. Par ailleurs, l'argument selon lequel le véhicule aurait dû être amené sur le parking la veille de la vente afin d'éviter le vol ne saurait être suivi. En effet, la durée de l'entreposage n'a pas de lien avec le vol des sièges, dès lors que ce dernier a eu lieu dans la nuit précédant la vente aux enchères. 2.6. Dans la mesure où le recourant se réfère à la responsabilité du propriétaire d'immeuble et cite l'art. 58 CO dans l'optique de justifier l'existence d'une position de garant de l'Etat, sa démarche est inutile puisqu'en l'occurrence, il a été admis que la garde du véhicule en vue de la vente aux enchères forcée implique déjà une telle position de l'Office des faillites. En revanche, si, par ce biais, le recourant entend invoquer directement la responsabilité du propriétaire d'immeuble pour des défauts de l'ouvrage, il faut lui rappeler que l'art. 58 CO constitue une lex specialis par rapport à la LResp. Or, toutes les actions fondées sur cette norme du CO dirigées contre des collectivités de droit public relèvent de la compétence des seuls tribunaux civils (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a). En d'autres termes, si en dépit de ce qu'il semble à la lecture du recours, le recourant entendait fonder ses prétentions sur la responsabilité du propriétaire d'immeuble, son recours devrait être déclaré irrecevable (cf. arrêt TC FR 601 2020 128 du 27 septembre 2022).”
“Quant à reprocher à l'Etat de ne pas avoir utilisé les procédures de secours du véhicule pour l'ouvrir et le fermer manuellement, il faut rappeler qu'il n'appartient pas à l'Office des faillites de consulter le mode d'emploi du véhicule pour tenter de découvrir comment suppléer à une défectuosité de celui-ci. Il n'y a donc aucun acte illicite dans le fait d'avoir laissé ouvert le véhicule immobilisé, dont l'usage normal ne permettait pas la fermeture des portes et qui était de toute manière déposé dans une enceinte fermée. Au demeurant, on peut douter de ce que l'éventuelle fermeture des portières eut été de nature à détourner les voleurs de commettre l'infraction dès lors qu'ils étaient manifestement équipés pour réaliser leur forfait. Par ailleurs, l'argument selon lequel le véhicule aurait dû être amené sur le parking la veille de la vente afin d'éviter le vol ne saurait être suivi. En effet, la durée de l'entreposage n'a pas de lien avec le vol des sièges, dès lors que ce dernier a eu lieu dans la nuit précédant la vente aux enchères. 2.6. Dans la mesure où le recourant se réfère à la responsabilité du propriétaire d'immeuble et cite l'art. 58 CO dans l'optique de justifier l'existence d'une position de garant de l'Etat, sa démarche est inutile puisqu'en l'occurrence, il a été admis que la garde du véhicule en vue de la vente aux enchères forcée implique déjà une telle position de l'Office des faillites. En revanche, si, par ce biais, le recourant entend invoquer directement la responsabilité du propriétaire d'immeuble pour des défauts de l'ouvrage, il faut lui rappeler que l'art. 58 CO constitue une lex specialis par rapport à la LResp. Or, toutes les actions fondées sur cette norme du CO dirigées contre des collectivités de droit public relèvent de la compétence des seuls tribunaux civils (arrêt TF 4A_235/2009 du 13 octobre 2009 consid. 3.1; ATF 116 II 645 consid. 3a). En d'autres termes, si en dépit de ce qu'il semble à la lecture du recours, le recourant entendait fonder ses prétentions sur la responsabilité du propriétaire d'immeuble, son recours devrait être déclaré irrecevable (cf. arrêt TC FR 601 2020 128 du 27 septembre 2022).”
Die Haftung des Werkeigentümers nach Art. 58 OR setzt neben einem mangelhaften Werk tatsächlich vorhandene natürliche und adäquate Kausalität zwischen diesem Mangel und dem Schaden voraus. Fehlt die adäquate Kausalverbindung — etwa weil der Schaden auf eine Naturkatastrophe oder auf ein vorsätzliches Verhalten Dritter zurückzuführen ist, oder weil nachgewiesen werden kann, dass richtige Unterhaltung den Schaden nicht verhindert hätte — kommt die Haftung des Eigentümers nach Art. 58 OR nicht zum Zuge.
“Cette disposition institue une responsabilité objective simple, laquelle ne repose pas, contrairement à d'autres normes de ce type, sur la violation objective du devoir de diligence du propriétaire, mais sur le seul état défectueux de l'ouvrage; le propriétaire répond indépendamment de la question de savoir si lui ou un de ses auxiliaires a commis une violation de son devoir de diligence, donc également pour cas fortuit (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2019 du 25 février 2019 consid. 3.1 et les références citées). La responsabilité du propriétaire d'ouvrage suppose la réunion des conditions générales de la responsabilité : il faut donc un ouvrage, un défaut de l'ouvrage, un dommage et un lien de causalité naturelle et adéquate entre le défaut de l'ouvrage et le dommage (arrêt du Tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.1; Werro/Perritaz, in Commentaire romand, CO I, 3ème éd., 2021, n. 4 ad art. 58 CO). Il faut cependant exclure le rôle causal du défaut d’entretien lorsqu’on peut établir que l’entretien correct de l’ouvrage n’aurait pas empêché la survenance du dommage. De même, lorsque le défaut ne repose pas sur une action ou une omission du propriétaire de l’ouvrage, mais sur une catastrophe naturelle ou sur le comportement délibéré d’un tiers, la responsabilité du propriétaire tombe, car le lien de causalité adéquate est interrompu (Werro/Perritaz, op. cit., n. 22 ad art. 58 CO). 4.2 En l'espèce, il n'est pas établi que l'inondation litigieuse serait consécutive à un vice de construction ou à un défaut d'entretien de l'ouvrage appartenant à l'appelante. Deux entreprises spécialisées ont notamment exclu que l'eau qui s'est infiltrée dans l'appartement de l'intimé ait pu provenir du système de chauffage du logement de celle-ci. Si la possibilité d'une infiltration au niveau d'une des fenêtres dudit logement a été évoquée, une telle hypothèse a été considérée comme moins probable par la compagnie d'assurance ayant examiné le cas. Devant la Cour, l'intimé ne conteste d'ailleurs pas que l'inondation de son bien soit imputable à une fenêtre laissée ouverte dans l'appartement de l'appelante, ce qui ne constitue pas un vice de construction ni un défaut d'entretien au sens des principes rappelés ci-dessus, mais est le fait d'un tiers. Il s'ensuit que la responsabilité de l'appelante ne saurait être engagée sur la base de l’art. 58 CO, qui constitue un cas particulier de la responsabilité délictuelle réglée plus généralement à l'art.”
“De même, lorsque le défaut ne repose pas sur une action ou une omission du propriétaire de l’ouvrage, mais sur une catastrophe naturelle ou sur le comportement délibéré d’un tiers, la responsabilité du propriétaire tombe, car le lien de causalité adéquate est interrompu (Werro/Perritaz, op. cit., n. 22 ad art. 58 CO). 4.2 En l'espèce, il n'est pas établi que l'inondation litigieuse serait consécutive à un vice de construction ou à un défaut d'entretien de l'ouvrage appartenant à l'appelante. Deux entreprises spécialisées ont notamment exclu que l'eau qui s'est infiltrée dans l'appartement de l'intimé ait pu provenir du système de chauffage du logement de celle-ci. Si la possibilité d'une infiltration au niveau d'une des fenêtres dudit logement a été évoquée, une telle hypothèse a été considérée comme moins probable par la compagnie d'assurance ayant examiné le cas. Devant la Cour, l'intimé ne conteste d'ailleurs pas que l'inondation de son bien soit imputable à une fenêtre laissée ouverte dans l'appartement de l'appelante, ce qui ne constitue pas un vice de construction ni un défaut d'entretien au sens des principes rappelés ci-dessus, mais est le fait d'un tiers. Il s'ensuit que la responsabilité de l'appelante ne saurait être engagée sur la base de l’art. 58 CO, qui constitue un cas particulier de la responsabilité délictuelle réglée plus généralement à l'art. 41 CO. S'agissant de l'application de cette dernière disposition, il n'est pas établi que l'inondation litigieuse trouve son origine dans un acte illicite imputable à l'appelante. Les accusations du locataire D______ selon lesquelles l'appelante et son époux auraient délibérément provoqué l'inondation du logement qu'il occupait n'ont pas été confirmées par la procédure pénale initiée contre ceux-ci, ni par aucun élément de preuve. Ces accusations doivent par ailleurs être appréciées avec réserve, compte tenu de l'implication du locataire susvisé dans les faits litigieux. Dans le cadre de la présente procédure, l'intimé n'a d'ailleurs pas allégué l'existence d'un tel acte illicite, ni offert d'en démontrer l'existence. Pour cette raison déjà, l'appelante ne saurait répondre envers l'intimé des conséquences de l'inondation litigieuse sur la base de l'art. 41 CO. A supposer que le simple fait de laisser une fenêtre ouverte en temps inopportun puisse constituer un acte illicite au sens de cette disposition, il n'est par ailleurs pas contesté que ce fait n’est pas imputable à l'appelante, qui n'occupait pas personnellement l'appartement concerné au moment de l'inondation, mais bien au locataire de celle-ci, voire à une tierce personne non autorisée.”
Bei der Prüfung eines Werkmangels ist auf die konkreten Verhältnisse und die tatsächliche Nutzung des Werks abzustellen. Bei für die Öffentlichkeit bestimmten, zugänglichen Werken gelten erhöhte Sicherheitsanforderungen. Das Fehlen einer erforderlichen Signalisation kann unter diesen Umständen einen Werkmangel im Sinne von Art. 58 OR darstellen.
“Sie hat es auch zu Recht nicht dabei bewenden lassen, dass keine allgemein anerkannten spezifischen Sicherheitsanforderungen für Badestege bestehen. Entgegen dem, was die Beschwerdeführerin anzunehmen scheint, hat die Vorinstanz bei ihrer Beurteilung, ob der fragliche Badesteg einen Werkmangel aufweist, zutreffend auf die konkreten Verhältnisse in der Badeanstalt der Beschwerdeführerin abgestellt, die diese Benutzern gegen ein Entgelt zur Verfügung stellt. Dabei hat die Vorinstanz insbesondere berücksichtigt, dass es bis zum Unfallzeitpunkt im fraglichen Strandbad üblich war, vom Badesteg auf verschiedene Arten in den See zu springen, namentlich auch kopfvoran, ohne dass der Bademeister interveniert hätte. Damit hat sie ihrem Entscheid zu Recht nicht einen abstrakt definierten Zweck eines Badestegs zugrunde gelegt, sondern die Zweckbestimmung des Werks folgerichtig anhand der effektiven Nutzung im Zeitpunkt des Ereignisses beurteilt (ROLAND BREHM, in: Berner Kommentar, Das Obligationenrecht, 5. Aufl. 2021, N. 65 zu Art. 58 OR; OFTINGER/STARK, Schweizerisches Haftpflichtrecht, Besonderer Teil, Band II/1, 4. Aufl. 1987, § 19 Rz. 73; Urteil des Bundesgerichts vom 26. Oktober 1948, in: SJ 1949 S. 187 E. 1c, nicht publ. in BGE 74 II 155). Angesichts der im angefochtenen Entscheid festgestellten üblichen Nutzung des Badestegs für Kopfsprünge ohne entsprechende Intervention seitens des Bademeisters unterscheidet sich der zu beurteilende Fall auch wesentlich vom Sachverhalt, der dem in der Beschwerde verschiedentlich ins Feld geführten Strafurteil des Kantonsgerichts Luzern vom 3. August 2020 zugrunde lag. Es mag zwar zutreffen, dass der Badesteg in ihrem Strandbad ursprünglich ausschliesslich dazu bestimmt war, um vom Ufer aus über die am Ende montierte Metalltreppe in den See zu gelangen, wie die Beschwerdeführerin vorbringt. Es kann jedoch nicht ausser Acht gelassen werden, dass sich der fragliche Badesteg in einer der Öffentlichkeit gegen Entgelt zur Verfügung gestellten Badeanstalt befindet, wobei der angesprochene Kreis der Benutzer zweifellos auch Kinder umfasste.”
“Le témoignage de l'expert a été requis par l'appelante à l'appui des allégués reproduisant des passages de l'expertise litigeuse, ainsi que de l'affirmation selon laquelle d'autres écopoints du territoire du canton de Genève présentent des marches non signalées entre les bennes. Comme déjà relevé, le contenu de l'expertise n'est pas contesté entre les parties. Par ailleurs, on voit mal ce que le témoignage de l'expert pourrait apporter, si ce n'est la confirmation des propos tenus dans son rapport. L'existence d'autres écopoints comportant des marches n'a pas non plus été contestée par l'intimée; sur ce point également, l'audition de l'expert est superflue. Le Tribunal pouvait écarter le témoignage requis sans violer le droit de l'appelante à la preuve. Au surplus, en reprochant à l'autorité précédente d'avoir retenu les faits évoqués en sa défaveur, l'appelante s'en prend à l'appréciation des preuves, qui ne relève pas du droit à la preuve. Vu ce qui précède, le grief tiré de la violation du droit à la preuve sera rejeté. 3. L'appelante soutient que l'écopoint litigieux ne présentait pas de vice de construction. 3.1 Le propriétaire d'un bâtiment ou de tout autre ouvrage répond du dommage causé par des vices de construction ou par le défaut d'entretien (art. 58 CO). Un ouvrage est défectueux lorsqu'il n'offre pas une sécurité suffisante pour l'usage auquel il est destiné (ATF 130 III 736 consid. 1.3; 126 III 113 consid. 2a/cc; Werro, in Commentaire romand CO I, 2e éd. 2012, n. 17 ad art. 58 CO). S'agissant de pourvoir un ouvrage de dispositifs de sécurité, le propriétaire ne doit prendre que les mesures que l'on peut raisonnablement exiger de lui, en tenant compte de la probabilité d'un accident grave, des possibilités de la technique et du coût des mesures à prendre. Le propriétaire n'a pas à prévenir n'importe quel risque dont chacun peut facilement se protéger lui-même en faisant preuve d'un minimum d'attention (ATF 130 III 736 consid. 1.3; 126 III 133 consid. 2a/cc et les références citées). Les exigences de sécurité sont accrues lorsqu'un ouvrage est destiné à être utilisé par le public (ATF 118 II 36 consid. 4a; 117 II 399 consid. 2 et les références citées; arrêt du tribunal fédéral 4A_38/2018 du 25 février 2019 consid. 3.2.2; Kessler in Basler Kommentar OR I, 7e éd.”
“In erster Linie ist es deshalb Sache des einzelnen Verkehrsteilnehmers, die Strasse mit Vorsicht zu benützen und sein Verhalten den Strassenverhältnissen anzupassen (BGE 130 III 736 E. 1.4 S. 743; 129 III 65 E. 1.1 S. 67; Urteil 4A_286/2014 vom 15. Januar 2015 E. 5.3; je mit Hinweisen). Dadurch wird das vom Strasseneigentümer zu ver- tretende Sorgfaltsmass he rabgesetzt (BGE 130 III 736 E. 1.4 S. 743; Urteil 4A_286/2014 vom 15. Januar 2015 E. 5.3; je mit Hinweisen). Sodann muss in je- dem einzelnen Fall geprüft werden, ob der Strasseneigentümer nach den zeitli- chen, technischen und finanziellen Gegebenheiten in der Lage war, seine Aufga- be zu erfüllen. Die Frage der Zumutbarkeit von Sicherheitsvorkehren wird zudem unterschiedlich beurteilt, je nachdem, ob es sich um eine Autobahn, eine ver- kehrsreiche Hauptstrasse oder einen Feldweg handelt (BGE 130 III 736 E. 1.4). Bestehen verwaltungsrechtliche Vorschriften über Anlage und Unterhalt von Strassen, bedeutet deren Verletzung in der Regel einen Werkmangel im Sinne von Art. 58 OR. Umgekehrt kann die Befolgung solcher Vorschriften nur ein Indiz für die Einhaltung der erforderlichen Sorgfaltspflicht darstellen und schliesst einen Werkmangel nicht von vornherein aus (BGE 130 III 736 E. 1.4). Ein Strassenver- kehrsteilnehmer darf nach dem Gesagten grundsätzlich von einer guten und si- cheren Strasse ausgehen. Das Fehlen einer notwendigen Signalisation kann ei- nen Werkmangel im Sinne von Art. 58 OR darstellen (BGer 4A_479/2015 vom 2. Februar 2016, E. 6.1).”
Zur Beurteilung der Haftung nach Art. 58 OR können einschlägige Sicherheitsnormen und allgemein anerkannte Regeln herangezogen werden. Dass eine Baute oder Anlage von den Behörden bewilligt wurde, bedeutet nicht notwendigerweise, dass der Eigentümer damit seine Sorgfaltspflicht erfüllt hat. Umgekehrt führt die Nichtbeachtung einer Norm nicht automatisch zum Vorliegen eines Werkmangels, es sei denn, die betreffende Norm verfolgt den Zweck, vor konkreten Gefahren zu schützen.
“Pour déterminer concrètement quels sont les devoirs de la prudence auxquels doit se conformer le propriétaire, on peut prendre en compte les normes édictées en vue d'assurer la sécurité et d'éviter des accidents. A défaut de dispositions légales ou réglementaires, il est également possible de se référer à des règles analogues qui émanent d'associations privées ou semi-publiques, lorsqu'elles sont généralement reconnues. À supposer qu'aucune norme de sécurité imposant ou interdisant un comportement n'ait été transgressée, il faut encore se demander si le propriétaire s'est conformé aux devoirs généraux de prudence (ATF 126 III 113 consid. 2b; 122 IV 17 consid. 2b/aa). Dès lors, le respect des règles de sécurité, de même que le fait que la construction ait été autorisée par les autorités, ne signifient pas nécessairement que le propriétaire s'est conformé aux devoirs de prudence (ATF 91 I 201 consid. 3d; Kessler, op. cit., n. 15a ad art. 58). À l'inverse, l'inobservation de ces règles n'autorise pas sans autre à conclure à l'existence d'un défaut de l'ouvrage, à moins que la norme ait pour but la prévention contre le danger (Brehm, op. cit., n. 58a ad art. 58 CO et les références citées). 3.2 En l'espèce, il n'est pas contesté que l'installation litigieuse, un écopoint, est un ouvrage destiné à une utilisation par le public. Il n'est pas non plus contesté que l'utilisation qu'en a faite l'appelante n'était pas insolite. Il est ensuite établi que les concepteurs de l'écopoint n'ont pas envisagé le fait que les utilisateurs étaient susceptibles de se déplacer entre les bennes et de franchir ce faisant la marche litigieuse et n'ont, dès lors, pas envisagé de mesures de sécurité particulière. Par ailleurs, aux termes de l'expertise, que l'appelante ne conteste pas, les normes techniques applicables n'abordent pas cette problématique, l'évaluation de la sécurité étant laissée à l'appréciation des communes. La Cour partage l'appréciation du Tribunal, selon laquelle il se dégage, de la vue d'ensemble de l'écopoint, un sentiment d'uniformité. L'appelante ne conteste pas que ce sentiment est notamment appuyé par le garde-corps entourant l'écopoint, qui est au même niveau sur tout le pourtour.”
Bei Leitungsmängeln kann der Grundeigentümer gegenüber Nachbarn für daraus resultierende Folgeschäden haftbar gemacht werden. Die Praxis sieht insbesondere vor, ihn zur Unterlassung der schädigenden Einwirkung sowie zur Beseitigung bzw. Beseitigungsmassnahmen und zur Reparatur zu verpflichten; es können ferner Schadenersatzansprüche gegen ihn bestehen. Konkret können auch Schäden in benachbarten Kellern Gegenstand solcher Ansprüche sein.
“c Au plus tard au mois d'août 2018 (vu la facture datant du 31 août 2018), la société M______ SARL a procédé au passage d'une caméra dans les eaux usées et dans les eaux pluviales, avec adjonction de fluorescéine, au démontage des toilettes, y compris du châssis métallique, à la démolition du mur du sol au plafond, y compris le piquage de la faïence, la mise en sacs et l'évacuation, à la construction d'un mur en briques de 6 cm du sol au plafond, au crépissage et au dressage d'un mur, ainsi qu'à la manutention et au nettoyage. g. Le 31 juillet 2018, un huissier judiciaire a constaté que des infiltrations d'eau étaient visibles sur la parcelle de B______. h. A______ a requis l'intervention de N______, huissier judiciaire. Celui-ci est intervenu, en compagnie de l'ingénieur O______, le 7 novembre 2018 dans les caves des deux propriétés voisines afin d'effectuer plusieurs constats. i. Par acte du 10 octobre 2018 déposé en vue de conciliation, puis introduit le 15 février 2019, B______ a saisi le Tribunal d'une action en cessation de l'atteinte et en dommages-intérêts à l'encontre de A______, sur la base des art. 58 CO et 679 CC. Il a conclu, sous suite de frais judiciaires et dépens, à ce qu'il soit ordonné à A______, sous la menace de la peine prévue à l'art. 292 CP, de : - cesser immédiatement de provoquer des infiltrations d'eau sur la parcelle n° 1______ de la commune de C______; - procéder aux travaux de réfection nécessaires sur sa propre parcelle n° 4______ de la commune de C______ dans les dix jours dès l'entrée en force de la décision, sous peine d'une amende de 500 fr. pour chaque jour d'inexécution, afin d'éviter toute nouvelle immission positive excessive et tout dommage supplémentaire sur la parcelle n° 1______; - réparer à ses frais tout dommage causé au bâtiment 6______ érigé sur la parcelle n° 1______; - lui verser la somme totale de 5'878 fr. 30 plus intérêts à 5 % l'an dès le 13 octobre 2017 à titre de réparation du dommage subi par les infiltrations d'eau. En substance, il a fait valoir que les canalisations défectueuses du fonds appartenant à A______ étaient à l'origine des dégâts constatés sur sa propriété et que les mesures prises par son voisin (remplacement du sac d'évacuation des eaux usées) n'avaient pas permis de faire cesser les infiltrations d'eau, mais uniquement de faire disparaître les odeurs nauséabondes.”
“c Au plus tard au mois d'août 2018 (vu la facture datant du 31 août 2018), la société M______ SARL a procédé au passage d'une caméra dans les eaux usées et dans les eaux pluviales, avec adjonction de fluorescéine, au démontage des toilettes, y compris du châssis métallique, à la démolition du mur du sol au plafond, y compris le piquage de la faïence, la mise en sacs et l'évacuation, à la construction d'un mur en briques de 6 cm du sol au plafond, au crépissage et au dressage d'un mur, ainsi qu'à la manutention et au nettoyage. g. Le 31 juillet 2018, un huissier judiciaire a constaté que des infiltrations d'eau étaient visibles sur la parcelle de B______. h. A______ a requis l'intervention de N______, huissier judiciaire. Celui-ci est intervenu, en compagnie de l'ingénieur O______, le 7 novembre 2018 dans les caves des deux propriétés voisines afin d'effectuer plusieurs constats. i. Par acte du 10 octobre 2018 déposé en vue de conciliation, puis introduit le 15 février 2019, B______ a saisi le Tribunal d'une action en cessation de l'atteinte et en dommages-intérêts à l'encontre de A______, sur la base des art. 58 CO et 679 CC. Il a conclu, sous suite de frais judiciaires et dépens, à ce qu'il soit ordonné à A______, sous la menace de la peine prévue à l'art. 292 CP, de : - cesser immédiatement de provoquer des infiltrations d'eau sur la parcelle n° 1______ de la commune de C______; - procéder aux travaux de réfection nécessaires sur sa propre parcelle n° 4______ de la commune de C______ dans les dix jours dès l'entrée en force de la décision, sous peine d'une amende de 500 fr. pour chaque jour d'inexécution, afin d'éviter toute nouvelle immission positive excessive et tout dommage supplémentaire sur la parcelle n° 1______; - réparer à ses frais tout dommage causé au bâtiment 6______ érigé sur la parcelle n° 1______; - lui verser la somme totale de 5'878 fr. 30 plus intérêts à 5 % l'an dès le 13 octobre 2017 à titre de réparation du dommage subi par les infiltrations d'eau. En substance, il a fait valoir que les canalisations défectueuses du fonds appartenant à A______ étaient à l'origine des dégâts constatés sur sa propriété et que les mesures prises par son voisin (remplacement du sac d'évacuation des eaux usées) n'avaient pas permis de faire cesser les infiltrations d'eau, mais uniquement de faire disparaître les odeurs nauséabondes.”
Erhebliche Mitverantwortung Dritter (z. B. ärztliche Fehlbehandlung) kann die Haftung des Eigentümers nach Art. 58 OR mindern oder ihn faktisch überwiegend entlasten; die Verteilung der Haftung hängt von der Feststellung der Kausalität und des Verschuldens der Dritten im konkreten Fall ab.
“Avrebbe dovuto essere compito dell’attrice, alla luce degli elementi emersi dal procedimento penale, corroboranti l’imprevedibilità soggettiva del decorso causale e dell’evento dal punto di vista della convenuta, allegare e provare che una simile conseguenza non sarebbe stata straordinaria da un punto di vista oggettivo-retrospettivo. Le perizie agli atti avrebbero trattato la difettosità costruttiva e manutentiva dell’opera (canna fumaria) ma non la tematica della straordinarietà dell’infiltrazione del monossido di carbonio da una casa all’altra. Inoltre il Pretore avrebbe erroneamente escluso un’interruzione del nesso di causalità adeguata a seguito del comportamento dei sanitari che hanno avuto in cura B__________ A__________. In realtà, sia lui che la compagna poi deceduta, erano stati ripetutamente ricoverati e presi a carico dai medici della Clinica __________ __________ e soprattutto dell’Ospedale __________ __________ di __________ senza che nessuno di essi avesse mai diagnosticato, nonostante i chiari valori della carbossiemoglobina lo imponessero, un’intossicazione da monossido di carbonio. Essi avrebbero così commesso un’estrema e ingiustificabile negligenza che avrebbe relegato in secondo piano un’eventuale responsabilità della convenuta ai sensi dell’art. 58 CO: sarebbe stata l’imperizia dei medici la causa principale del danno. La dimostrazione che così sarebbe, si troverebbe nella liquidazione del risarcimento dei danni a favore degli eredi della defunta P__________ S__________ __________ e di B__________ A__________, nella quale l’assicuratore RC dell’Ente ospedaliero si sarebbe assunto il 90% dell’onere, mentre quello RC immobili della convenuta il 10%. Tale circostanza sarebbe stata debitamente allegata nella risposta e non contestata nella replica, sicché andrebbe ritenuta ammessa e acquisita, mentre il Pretore nemmeno l’avrebbe considerata nel suo ragionamento. La responsabilità dei terzi sarebbe quindi largamente prevalente. 10.3. L’esistenza di un rapporto di causalità naturale tra l’immissione di monossido di carbonio dall’abitazione della convenuta, ossia che esso sia stato la conditio sine qua non per l’insorgere del danno, non è in discussione, non essendo tra l’altro nemmeno necessario che ne sia l’unica causa (DTF 143 III 242 consid.”
“Avrebbe dovuto essere compito dell’attrice, alla luce degli elementi emersi dal procedimento penale, corroboranti l’imprevedibilità soggettiva del decorso causale e dell’evento dal punto di vista della convenuta, allegare e provare che una simile conseguenza non sarebbe stata straordinaria da un punto di vista oggettivo-retrospettivo. Le perizie agli atti avrebbero trattato la difettosità costruttiva e manutentiva dell’opera (canna fumaria) ma non la tematica della straordinarietà dell’infiltrazione del monossido di carbonio da una casa all’altra. Inoltre il Pretore avrebbe erroneamente escluso un’interruzione del nesso di causalità adeguata a seguito del comportamento dei sanitari che hanno avuto in cura B__________ A__________. In realtà, sia lui che la compagna poi deceduta, erano stati ripetutamente ricoverati e presi a carico dai medici della Clinica __________ __________ e soprattutto dell’Ospedale __________ __________ di __________ senza che nessuno di essi avesse mai diagnosticato, nonostante i chiari valori della carbossiemoglobina lo imponessero, un’intossicazione da monossido di carbonio. Essi avrebbero così commesso un’estrema e ingiustificabile negligenza che avrebbe relegato in secondo piano un’eventuale responsabilità della convenuta ai sensi dell’art. 58 CO: sarebbe stata l’imperizia dei medici la causa principale del danno. La dimostrazione che così sarebbe, si troverebbe nella liquidazione del risarcimento dei danni a favore degli eredi della defunta P__________ S__________ __________ e di B__________ A__________, nella quale l’assicuratore RC dell’Ente ospedaliero si sarebbe assunto il 90% dell’onere, mentre quello RC immobili della convenuta il 10%. Tale circostanza sarebbe stata debitamente allegata nella risposta e non contestata nella replica, sicché andrebbe ritenuta ammessa e acquisita, mentre il Pretore nemmeno l’avrebbe considerata nel suo ragionamento. La responsabilità dei terzi sarebbe quindi largamente prevalente. 10.3. L’esistenza di un rapporto di causalità naturale tra l’immissione di monossido di carbonio dall’abitazione della convenuta, ossia che esso sia stato la conditio sine qua non per l’insorgere del danno, non è in discussione, non essendo tra l’altro nemmeno necessario che ne sia l’unica causa (DTF 143 III 242 consid.”
Fehlende oder weitgehend fehlende Signalisation bzw. Markierung einer provisorischen Ausfahrt kann einen Werkmangel im Sinne von Art. 58 Abs. 1 OR begründen. In einem solchen Fall ist vom Werkeigentümer zu verlangen, die Ausfahrt angemessen zu signalisieren oder zu markieren bzw. nötigenfalls zu sperren.
“Verhaltensregeln des ASTRA auf Autobahnen: https://www.astra.admin.ch/astra/de/home/themen/nationalstrassen/baustellen/ wissenswertes/knigge/verhaltensregeln.html#424140532 und Urk. 4/14). Das vor- liegend angebrachte Signal Baustelle warnt die Verkehrsteilnehmer zwar vor Ar- beiten auf der Fahrbahn und damit verbundenen Hindernissen, Unebenheiten und Verengung der Fahrbahn (Art. 9 SSV), nicht aber vor weitgehend fehlender Sig- nalisation und Markierung einer Ausfahrt. Der Kläger musste angesichts dessen nicht mit der angetroffenen provisorischen Ausfahrtssituation rechnen; die Beklag- te hätte die Ausfahrt weitergehend signalisieren und markieren oder gegebenen- falls sperren müssen. Offenbar war das Platzieren mobiler Vorwegweiser und Wegweiser zufolge deren Mindestbreite im Tunnel nicht möglich. Inwiefern eine Signalisation über der Fahrbahn unzumutbar war, wird nicht dargetan. In der weitgehend fehlenden Signalisation der provisorischen Ausfahrt besteht damit ein Werkmangel nach Art. 58 Abs. 1 OR. Daran ändern regelmässig stattfindende Bauleitungssitzungen und Prüfungen durch die Kantonspolizei Zürich nichts (vgl. Urk. 23 S. 3).”
Für öffentlich genutzte Erholungszonen im Wald (z. B. Wanderwege, didaktische Wege, Fitnesspfade) trifft den Betreiber / die Betreiberin eine Sicherungs- und Kontrollpflicht im Sinne von Art. 58 OR. Nach den Empfehlungen und der einschlägigen Direktion sind mindestens jährliche visuelle Kontrollen vom Boden vorzunehmen, die Kontrollen zu dokumentieren und erkennbare Gefahren durch geeignete Sicherungsmassnahmen zu beseitigen; zudem sind Kontrollen nach besonderen Ereignissen vorgesehen.
“La Conférence des Inspecteurs cantonaux des forêts a établi des recommandations sur différentes situations rencontrées en forêt (Aspects de sécurité et de responsabilité en forêt du 2 juillet 2020 ; DO/8034 ss.). Il y est notamment indiqué que la « Chute de branche blessant des adeptes de détente et de loisirs p. ex. champignonneur » ainsi que les « Arbres individuels secs ou morts » constituent un « Danger typique en forêt, lié au droit général d’accès à la forêt » pour lequel il n’y a aucun devoir de diligence et de contrôle et qui n’engendre aucune responsabilité, le dommage devant être assumé par la personne blessée. Pour les chemins de randonnée, les sentiers didactiques et les pistes de fitness, les situations clairement dangereuses (arbres individuels penchés, malades, etc.) doivent être sécurisées et un contrôle annuel ou après les événements doit être effectué par l’exploitant du sentier. La responsabilité incombe dans ces cas à l’exploitant du sentier selon l’art. 41 CO ou l’art. 58 CO. La Directive 1500.1 du Service des forêts et de la nature entrée en vigueur le 1er janvier 2020 précise les contrôles à effectuer dans les zones forestières dévolues prioritairement à la fonction de délassement et pour lesquelles les propriétaires de forêt touchent une indemnité. L’unité de gestion de la K.________, auprès de laquelle C.________ est garde forestier, bénéficie de cette subvention et assume à ce titre une responsabilité dans ce domaine. Les prestations à effectuer par l’unité de gestion pour les situations visibles de danger de chute d’arbres ou de branches mortes sur les visiteurs utilisant les infrastructures d’accueil sont définies comme suit : « Contrôle visuel depuis le sol du danger de chute de branches (mortes ou cassées) et d’arbres dangereux. Documenter les contrôles effectués. Réalisation des mesures de sécurisation nécessaires. Il est admis que l’absence totale de risques est impossible. » alors que les précisions pour la mise en application sont libellées ainsi : « Réaliser au minimum un contrôle annuel.”
Nach Ziff. 3 des Anhangs der OIBT sind elektrische Anlagen mit Prüfperioden von 10 oder 20 Jahren beim Eigentumsübergang zu kontrollieren, wenn seit der letzten Kontrolle mehr als fünf Jahre vergangen sind. Zweck dieser Vorschrift ist es, dem neuen Eigentümer die Übernahme eines als dem Stand der Technik und den Sicherheitsanforderungen entsprechenden Zustands zu ermöglichen, damit er seine Verantwortung als Eigentümer nach Art. 58 OR erfüllen kann.
“2001 concernente gli impianti elettrici a bassa tensione, gli impianti con un periodo di controllo di dieci o venti anni devono essere controllati ad ogni trasferimento di proprietà, in quanto siano decorsi oltre cinque anni dall’ultimo controllo. Parte venditrice ha richiesto l’emissione del relativo rapporto, che verrà rimesso a parte acquirente appena disponibile. Eventuali interventi saranno presi a carico al 50% da ogni parte. (…)” Secondo la cifra 3 dell’Allegato dell’Ordinanza del 7 novembre 2001 concernente gli impianti elettrici a bassa tensione (OIBT; RS 734.27), gli impianti elettrici con un periodo di controllo di 10 o 20 anni devono essere controllati ad ogni trasferimento di proprietà dopo cinque anni dall’ultimo controllo. Il punto 3 dell’Allegato dell’OIBT ha lo scopo di garantire che un nuovo proprietario, che non conosce la storia dell’edificio e dell’impianto, prenda in consegna un impianto che è stato dimostrato essere conforme allo stato della tecnica e ai requisiti di sicurezza previsti dall’ordinanza, in modo tale che possa adempiere alla sua responsabilità di proprietario dell’impianto secondo l’art. 58 CO (sentenza del TF n. 4A_155/2015 del 24 agosto 2015 consid. 3.5.2). L’Ispettorato federale degli impianti a corrente forte (ESTI) si è così espresso in merito allo scopo della cifra 3 dell’Allegato dell’OIBT: Al momento in cui un immobile cambia proprietario, si deve verificare anche la sicurezza degli impianti elettrici. L’acquirente deve di principio rilevare un oggetto privo di difetti o almeno conoscere i difetti esistenti. In tal modo s’intendono evitare discussioni in merito all’obbligo di garanzia in relazione alla sicurezza degli impianti elettrici (protezione dell’acquirente). In questo contesto si può rinviare all’art. 219 cpv. 3 del Codice delle obbligazioni (CO; RS 220), secondo cui, all’acquisto di un fondo, l’obbligo di garanzia per i difetti di un fabbricato si prescrive col decorso di cinque anni dall’acquisto della proprietà. (Rebsamen/Otti, Controllo periodico in caso di trasferimento di proprietà, in bulletin.”
Der Eigentümer bleibt nach Art. 58 OR zunächst umfassend verantwortlich für den Schaden. Eine Beschränkung der von ihm zu tragenden Haftung zugunsten eines anderen Solidarschuldners setzt den Nachweis voraus, dass dieser den Schaden mitverursacht hat; fehlt ein solcher Beweis, wird die Haftung des Eigentümers nicht reduziert. Ein Rückgriffs- oder Teilhaftungsanspruch gegen Dritte erfordert damit dessen Substantiierung durch entsprechende Beweismittel.
“-) e AP 1, con allegato 10 luglio 2020, con cui si è riconfermata nelle proprie allegazioni e domande. 6. Con sentenza 5 ottobre 2021 il Pretore ha accolto parzialmente la petizione, condannando AP 1 a versare a AO 1 fr. 446'284.05 oltre interessi al 5% dal 7 aprile 2015 su fr. 59'785.10, dal 3 aprile 2015 su fr. 174'243.20, dal 9 giugno 2015 su fr. 104'066.75, dal 12 luglio 2016 su fr. 95'088.-, dal 25 febbraio 2014 su fr. 2'376.-, dal 9 dicembre 2014 su fr. 125.-, dal 10 maggio 2016 su fr. 10'600.-. La tassa di giustizia e le spese di complessivi fr. 21'000.- sono state accollate alla convenuta, condannata anche a pagare alla controparte fr. 30’000.- a titolo di ripetibili. Il Pretore, preso atto che non erano contestate le circostanze della fuoriuscita del monossido di carbonio dall’abitazione della convenuta e della difettosità dell’opera, ha riconosciuto come preponderante la responsabilità di AP 1 quale proprietaria dell’opera ai sensi dell’art. 58 CO, pur riconoscendo che anche ai medici dei due nosocomi che avevano visitato il paziente andava ascritta una colpa per la diagnosi non accurata, colpa comunque non interruttiva del nesso di causalità adeguata. Accertata la responsabilità della convenuta, il primo giudice ha poi esaminato le varie componenti dell’importo rivendicato, concludendo per la fondatezza delle relative pretese, in parte riconosciute da ella stessa (costi sostenuti dall’assicurazione malattia di fr. 59'785.10 e pagamento dell’IMI di fr. 25'200.-). Infine il Pretore ha respinto la richiesta di limitare, in caso di responsabilità solidale, l’importo ottenibile dal singolo colpevole, non essendovi la prova che il danno patito da B__________ A__________ fosse stato cagionato anche dai medici dell’EOC e/o della Clinica __________ __________. 7. Con l’appello 3 novembre 2021 che qui ci occupa, AP 1 ha chiesto la riforma del querelato giudizio nel senso di respingere la petizione, con protesta di spese e ripetibili per entrambi i gradi di giudizio.”
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