Der eigene Wechsel enthält: 1. die Bezeichnung als Wechsel im Texte der Urkunde, und zwar in der Sprache, in der sie ausgestellt ist; 2. das unbedingte Versprechen, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen; 3. die Angabe der Verfallzeit; 4. die Angabe des Zahlungsortes; 5. den Namen dessen, an den oder an dessen Ordre gezahlt werden soll; 6. die Angabe des Tages und des Ortes der Ausstellung; 7. die Unterschrift des Ausstellers.
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Die «Promissory Note» wird als Eigenwechsel i.S.v. Art. 1096 OR qualifiziert und gilt nicht als gesetzliches Zahlungsmittel; daraus folgt, dass grundsätzlich keine Annahmepflicht besteht, sofern zwischen den Parteien nicht ausdrücklich eine Annahmevereinbarung getroffen wurde.
“85] abzüglich Prämienverbilligung von Fr. 414.90) zuzüglich Zins von 5 % ab 1. Dezember 2022 sowie Mahn- und Bearbeitungskosten im Betrag von Fr. 60.- zu betreiben und den gegen den entsprechenden Zahlungsbefehl erhobenen Rechtsvorschlag im Rahmen des Einspracheentscheids vom 17. Juli 2023 aufzuheben, dass der Beschwerdeführer in seiner Eingabe nichts anführt, was darauf schliessen liesse, die vorinstanzlichen Sachverhaltsfeststellungen seien im Sinne von Art. 97 Abs. 1 BGG, soweit überhaupt beanstandet, qualifiziert unzutreffend (unhaltbar, willkürlich; BGE 140 V 22 E. 7.3.1; 135 II 145 E. 8.1) oder die darauf beruhenden Erwägungen rechtsfehlerhaft (vgl. Art. 95 BGG), dass er sich vielmehr, wie bereits im vorinstanzlichen Verfahren, zur Hauptsache darauf beruft, er habe die fraglichen Ausstände mittels "Promissory Note" beglichen, dass der Beschwerdeführer sich jedoch nicht ansatzweise mit den kantonalgerichtlichen Erläuterungen auseinandersetzt, wonach es sich dabei um einen sog. Eigenwechsel nach Art. 1096 OR handle, also um ein Zahlungsversprechen, das kein gesetzliches Zahlungsmittel im Sinne von Art. 84 Abs. 1 OR in Verbindung mit Art. 2 des Bundesgesetzes vom 22. Dezember 1999 über die Währung und die Zahlungsmittel (WZG; SR 941.10) darstelle, für welches eine Annahmepflicht bestünde (Art. 3 WZG; vgl. Urteile 5A_579/2023 vom 17. Oktober 2023 E. 4, 2C_705/2016 vom 10. November 2016 E. 4.3.2), dass sodann - so die Vorinstanz im Weiteren - zwischen den Parteien unbestrittenermassen auch keine Vereinbarung bezüglich Annahme einer "Promissory Note" als Zahlungsmittel geschlossen worden und die Beschwerdegegnerin daher nicht verpflichtet gewesen sei, diese zur Begleichung der ausstehenden Prämien sowie Mahn- und Bearbeitungskosten zu akzeptieren, dass an diesem Ergebnis weder die erneuten Ausführungen des Beschwerdeführers zur Natur der "Promissory Note" insbesondere nach amerikanischem Wertpapier- und Wechselrecht noch seine Hinweise auf die angeblich verletzte Bearbeitung von Personendaten auf Grund der Datenschutzgesetzgebung oder die Forderung nach Einholung eines Gutachtens von Prof.”
“und auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (lit. c). Die vom Beschwerdeführer ausgestellte "Promissory Note" stellt einen sogenannten Eigenwechsel (vgl. Art. 1096 OR; vgl. auch "Promissory Note" No. … [in den Gerichtsakten]) dar, mittels welchem der Aussteller dem Wechselnehmer verspricht, ihm oder an seine Ordre, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen (vgl. Filippo Celio, in Jolanta Kren Kostkiewicz, in Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser (Hrsg.), Kommentar zum Schweizerischen Obligationenrecht, 4. Aufl. 2023, Vorbemerkungen zu Art. 1096 - 1099 N 1). Die "Promissory Note" ist kein gesetzliches Zahlungsmittel im vorgenannten Sinne, womit hierfür auch keine Annahmepflicht besteht (vgl. Art. 3 WZG).”
In den vorliegenden Entscheiden wurden konkrete «Promissory Notes» dahingehend als Eigenwechsel im Sinne von Art. 1096 OR anerkannt, als sie die nach Art. 1096 OR erforderlichen Angaben aufwiesen und formseitig beglaubigt bzw. notariell beurkundet waren; in einem der Entscheide war die Urkunde zudem apostilliert. Auf der Rückseite eingetragene Vollindossamente wurden in den Entscheidungen als Übertragungsform des vollen Betrags genannt.
“verfasst und gleichentags vom Notariat beglaubigt worden. Mit dem auf der Rückseite eingetragenem Vollindossament sei gemäss Art. 1003 OR der volle Betrag im Wert von CHF 200'000.00 an die Steuerverwaltung des Kantons Bern übertragen worden. Die «Promissory Note» erfülle sämtliche Merkmale nach Art. 1096 OR. Die Zustellung per Einschreiben sei durch die Schweizerische Post am”
“verfasst, gleichentags vom Notariat beglaubigt und von der Staatskanzlei des Kantons Bern apostilliert worden. Mit dem auf der Rückseite eingetragenem Vollindossament sei gemäss Art. 965, Art. 1003 und Art. 1004 OR der volle Betrag mit einem Wert von CHF 120'000.00 an das Betreibungsamt Bern-Mittelland übertragen worden. Die «Promissory Note» erfülle alle nach Art. 1096 OR erforderlichen Merkmale. Die Zustellung per Einschreiben sei durch die Schweizerische Post am”
Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben des Wechsels (Art. 1096 OR) begründen für sich allein nicht die Zahlungsabsicht des Ausstellers. Formelle Angaben sind von der inneren Zahlungsabsicht zu trennen und rechtfertigen nicht automatisch zivil‑ oder strafrechtliche Vermutungen über die Zahlungsbereitschaft.
“Certains formulaires (lettre de voiture, déclaration en douane, certificat phytosanitaire, déclaration sur le nombre d'abattages par un boucher), bien qu'exigés de par la législation topique et destinés aux autorités, ne comprennent, par nature, que des affirmations de partie et ne sont pas destinés ou aptes à convaincre l'administration de la véracité des faits allégués. Même si lesdits formulaires précisent que les informations données doivent être exactes, il ne résulte rien d'autre de la loi que l'auteur est responsable de l'exactitude et de l'exhaustivité de ses déclarations (ATF 96 IV 150 consid 2b à d ; 103 IV 28 consid. 2). En revanche, les formules officielles de résiliation de bail doivent être considérées comme revêtant une crédibilité accrue dès lors qu'elles sont agréées par l'autorité. De plus, le locataire peut partir du principe que le contenu de la formule officielle de résiliation de bail est véridique. Elles sont ainsi propres à prouver un fait ayant une portée juridique, soit en l'occurrence la résiliation du bail pour une certaine date (arrêt de la Cour pénale d'appel du canton de Fribourg 501 2017 94 consid. 5.2). Les mentions que doit contenir le billet à ordre, même prévues par la loi (art. 1096 CO), n'ont aucune portée sur l'intention de l'émetteur de s'acquitter de la dette indiquée à la date donnée. Une condamnation pour faux dans les titres est dès lors exclue à cet égard. Cette situation est à distinguer du cas où la fausseté porte sur l'engagement lui-même (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1229/2014 du 7 avril 2016 consid. 2.6). Elle diffère également du cas de l'émission et du dépôt d'un chèque sans provision, qui est interdit par l'art. 1103 CO. Si l'émetteur sait qu'il n'y a pas de couverture, le destinataire du chèque est trompé s'il accepte le chèque en se fiant à l'exigence de couverture selon cette disposition (arrêt du Tribunal fédéral 6B_291/2012 du 16 juillet 2013 consid. 4.4). Même si les contrats n'offrent en principe pas des garanties spéciales de véracité (à l'instar d'un contrat de vente d'un snack-bar [ATF 146 IV 258 consid. 1.2.3]), ceux qui mentionnent que l'acquéreur du véhicule est la police cantonale et portent la signature du commandant de cette dernière, sont de nature à fonder une confiance particulière dans la véracité de leur contenu, notamment quant au fait que les véhicules étaient effectivement achetés par la police, et propre à convaincre qu'une vérification n'est pas nécessaire.”
Eine «Promissory Note» kann als Eigenwechsel im Sinne von Art. 1096 OR gelten, sofern sie die nach Art. 1096 OR erforderlichen Merkmale aufweist.
“und auf Franken lautende Sichtguthaben bei der Schweizerischen Nationalbank (lit. c). Die vom Beschwerdeführer ausgestellte "Promissory Note" stellt einen sogenannten Eigenwechsel (vgl. Art. 1096 OR; vgl. auch "Promissory Note" No. … [in den Gerichtsakten]) dar, mittels welchem der Aussteller dem Wechselnehmer verspricht, ihm oder an seine Ordre, eine bestimmte Geldsumme zu zahlen (vgl. Filippo Celio, in Jolanta Kren Kostkiewicz, in Kren Kostkiewicz/Wolf/Amstutz/Fankhauser (Hrsg.), Kommentar zum Schweizerischen Obligationenrecht, 4. Aufl. 2023, Vorbemerkungen zu Art. 1096 - 1099 N 1). Die "Promissory Note" ist kein gesetzliches Zahlungsmittel im vorgenannten Sinne, womit hierfür auch keine Annahmepflicht besteht (vgl. Art. 3 WZG).”
“verfasst, gleichentags vom Notariat beglaubigt und von der Staatskanzlei des Kantons Bern apostilliert worden. Mit dem auf der Rückseite eingetragenem Vollindossament sei gemäss Art. 965, Art. 1003 und Art. 1004 OR der volle Betrag mit einem Wert von CHF 120'000.00 an das Betreibungsamt Bern-Mittelland übertragen worden. Die «Promissory Note» erfülle alle nach Art. 1096 OR erforderlichen Merkmale. Die Zustellung per Einschreiben sei durch die Schweizerische Post am”
Die gesetzlich vorgeschriebenen Angaben im Wechsel (Art. 1096 OR) begründen nicht automatisch die Absicht des Ausstellers, die darin genannte Forderung zu bezahlen, und rechtfertigen in der Regel keine Strafbarkeit wegen Urkundenfälschung. Zu unterscheiden ist jedoch der Fall, in dem die Unwahrheit die Verpflichtung selbst betrifft (d.h. das eigentliche Zahlungsversprechen); in einem solchen Fall kann die Strafbarkeit anders zu beurteilen sein.
“Certains formulaires (lettre de voiture, déclaration en douane, certificat phytosanitaire, déclaration sur le nombre d'abattages par un boucher), bien qu'exigés de par la législation topique et destinés aux autorités, ne comprennent, par nature, que des affirmations de partie et ne sont pas destinés ou aptes à convaincre l'administration de la véracité des faits allégués. Même si lesdits formulaires précisent que les informations données doivent être exactes, il ne résulte rien d'autre de la loi que l'auteur est responsable de l'exactitude et de l'exhaustivité de ses déclarations (ATF 96 IV 150 consid 2b à d ; 103 IV 28 consid. 2). En revanche, les formules officielles de résiliation de bail doivent être considérées comme revêtant une crédibilité accrue dès lors qu'elles sont agréées par l'autorité. De plus, le locataire peut partir du principe que le contenu de la formule officielle de résiliation de bail est véridique. Elles sont ainsi propres à prouver un fait ayant une portée juridique, soit en l'occurrence la résiliation du bail pour une certaine date (arrêt de la Cour pénale d'appel du canton de Fribourg 501 2017 94 consid. 5.2). Les mentions que doit contenir le billet à ordre, même prévues par la loi (art. 1096 CO), n'ont aucune portée sur l'intention de l'émetteur de s'acquitter de la dette indiquée à la date donnée. Une condamnation pour faux dans les titres est dès lors exclue à cet égard. Cette situation est à distinguer du cas où la fausseté porte sur l'engagement lui-même (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1229/2014 du 7 avril 2016 consid. 2.6). Elle diffère également du cas de l'émission et du dépôt d'un chèque sans provision, qui est interdit par l'art. 1103 CO. Si l'émetteur sait qu'il n'y a pas de couverture, le destinataire du chèque est trompé s'il accepte le chèque en se fiant à l'exigence de couverture selon cette disposition (arrêt du Tribunal fédéral 6B_291/2012 du 16 juillet 2013 consid. 4.4). Même si les contrats n'offrent en principe pas des garanties spéciales de véracité (à l'instar d'un contrat de vente d'un snack-bar [ATF 146 IV 258 consid. 1.2.3]), ceux qui mentionnent que l'acquéreur du véhicule est la police cantonale et portent la signature du commandant de cette dernière, sont de nature à fonder une confiance particulière dans la véracité de leur contenu, notamment quant au fait que les véhicules étaient effectivement achetés par la police, et propre à convaincre qu'une vérification n'est pas nécessaire.”
“Certains formulaires (lettre de voiture, déclaration en douane, certificat phytosanitaire, déclaration sur le nombre d'abattages par un boucher), bien qu'exigés de par la législation topique et destinés aux autorités, ne comprennent, par nature, que des affirmations de partie et ne sont pas destinés ou aptes à convaincre l'administration de la véracité des faits allégués. Même si lesdits formulaires précisent que les informations données doivent être exactes, il ne résulte rien d'autre de la loi que l'auteur est responsable de l'exactitude et de l'exhaustivité de ses déclarations (ATF 96 IV 150 consid 2b à d ; 103 IV 28 consid. 2). En revanche, les formules officielles de résiliation de bail doivent être considérées comme revêtant une crédibilité accrue dès lors qu'elles sont agréées par l'autorité. De plus, le locataire peut partir du principe que le contenu de la formule officielle de résiliation de bail est véridique. Elles sont ainsi propres à prouver un fait ayant une portée juridique, soit en l'occurrence la résiliation du bail pour une certaine date (arrêt de la Cour pénale d'appel du canton de Fribourg 501 2017 94 consid. 5.2). Les mentions que doit contenir le billet à ordre, même prévues par la loi (art. 1096 CO), n'ont aucune portée sur l'intention de l'émetteur de s'acquitter de la dette indiquée à la date donnée. Une condamnation pour faux dans les titres est dès lors exclue à cet égard. Cette situation est à distinguer du cas où la fausseté porte sur l'engagement lui-même (arrêt du Tribunal fédéral 6B_1229/2014 du 7 avril 2016 consid. 2.6). Elle diffère également du cas de l'émission et du dépôt d'un chèque sans provision, qui est interdit par l'art. 1103 CO. Si l'émetteur sait qu'il n'y a pas de couverture, le destinataire du chèque est trompé s'il accepte le chèque en se fiant à l'exigence de couverture selon cette disposition (arrêt du Tribunal fédéral 6B_291/2012 du 16 juillet 2013 consid. 4.4). Même si les contrats n'offrent en principe pas des garanties spéciales de véracité (à l'instar d'un contrat de vente d'un snack-bar [ATF 146 IV 258 consid. 1.2.3]), ceux qui mentionnent que l'acquéreur du véhicule est la police cantonale et portent la signature du commandant de cette dernière, sont de nature à fonder une confiance particulière dans la véracité de leur contenu, notamment quant au fait que les véhicules étaient effectivement achetés par la police, et propre à convaincre qu'une vérification n'est pas nécessaire.”
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