Gesetz zur Regionalisierung des öffentlichen Personennahverkehrs (RegG)

reggRegGLaw27 dic 1993

Ausfertigungsdatum: 1993-12-27

Fundstelle: BGBl I 1993, 2378 ,2395

Stand: Zuletzt geändert durch Art. 1 G v. 25.11.2025 I Nr. 287

§ 1 Öffentliche Aufgabe, Zuständigkeit

(1) Die Sicherstellung einer ausreichenden Bedienung der Bevölkerung mit Verkehrsleistungen im öffentlichen Personennahverkehr ist eine Aufgabe der Daseinsvorsorge.

(2) Die Stellen, die diese Aufgabe wahrnehmen, werden durch Landesrecht bestimmt.

§ 2 Begriffsbestimmungen

Öffentlicher Personennahverkehr im Sinne dieses Gesetzes ist die allgemein zugängliche Beförderung von Personen mit Verkehrsmitteln im Linienverkehr, die überwiegend dazu bestimmt sind, die Verkehrsnachfrage im Stadt-, Vorort- oder Regionalverkehr zu befriedigen. Das ist im Zweifel der Fall, wenn in der Mehrzahl der Beförderungsfälle eines Verkehrsmittels die gesamte Reiseweite 50 Kilometer oder die gesamte Reisezeit eine Stunde nicht übersteigt. Der Verkehr mit Taxen ist öffentlicher Personennahverkehr im Sinne dieses Gesetzes, wenn er die in Satz 1 genannte Verkehrsnachfrage zur Beseitigung einer räumlichen oder zeitlichen Unterversorgung befriedigt.

§ 3 Regionalisierung

Zur Stärkung der Wirtschaftlichkeit der Verkehrsbedienung im öffentlichen Personennahverkehr ist anzustreben, die Zuständigkeiten für Planung, Organisation und Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs zusammenzuführen. Das Nähere regeln die Länder.

§ 4 Gemeinwirtschaftliche Verkehrsleistungen

Für die Sicherstellung einer ausreichenden Verkehrsbedienung im öffentlichen Personennahverkehr ist die Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 des Europäischen Parlaments und des Rates vom 23. Oktober 2007 über öffentliche Personenverkehrsdienste auf Schiene und Straße und zur Aufhebung der Verordnungen (EWG) Nr. 1191/69 und (EWG) Nr. 1107/70 des Rates (ABl. L 315 vom 3.12.2007, S. 1) maßgeblich. Zuständig sind die nach Landesrecht bestimmten Stellen.

§ 5 Finanzierung und Verteilung

(1) Den Ländern steht für den öffentlichen Personennahverkehr aus dem Steueraufkommen des Bundes nach Maßgabe der folgenden Vorschriften für jedes Jahr ein Betrag zu. Damit leistet der Bund einen Finanzierungsbeitrag zu dieser Länderaufgabe. Die Länder leisten im Rahmen ihrer Haushaltsautonomie jedes Jahr angemessene eigene Beiträge zur Finanzierung des öffentlichen Personennahverkehrs.

(2) Für das Jahr 2016 wird der Betrag auf 8 Milliarden Euro festgesetzt.

(3) Ab dem Jahr 2017 bis einschließlich des Jahres 2022 steigt der in Absatz 2 bezeichnete Betrag jährlich um 1,8 Prozent. Ab dem Jahr 2023 bis einschließlich des Jahres 2031 steigt der in Absatz 2 bezeichnete Betrag jährlich um 3 Prozent.

(4) Die sich nach Absatz 2 in Verbindung mit Absatz 3 ergebenden absoluten Zahlbeträge werden nach Maßgabe der Anlage 1 auf die Länder verteilt.

(5) Zusätzlich zu den in der Anlage 1 festgelegten Beträgen erhalten die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen für das Jahr 2016 zusammen Regionalisierungsmittel in Höhe von 200 Millionen Euro.

(6) Ab dem Jahr 2017 bis einschließlich des Jahres 2022 steigt der in Absatz 5 genannte Betrag jährlich um 1,8 Prozent. Ab dem Jahr 2023 bis einschließlich des Jahres 2031 steigt der in Absatz 5 bezeichnete Betrag jährlich um 3 Prozent.

(7) Die sich nach Absatz 5 in Verbindung mit Absatz 6 ergebenden zusätzlichen Regionalisierungsmittel für die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen werden nach Maßgabe der Anlage 2 Teil A auf diese Länder verteilt.

(8) Die sich nach Absatz 5 in Verbindung mit den Absätzen 6 und 7 ergebenden absoluten Zahlbeträge werden nach Maßgabe der Anlage 2 Teil B auf die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen verteilt.

(9) Von den in den Anlagen 1 und 2 Teil B festgelegten Jahresbeträgen wird je ein Zwölftel zum 15. Tag eines jeden Monats überwiesen.

(10) Die Dynamik des Anstiegs der Infrastrukturentgelte, insbesondere der Stations- und Trassenentgelte im Schienenpersonennahverkehr der bundeseigenen Eisenbahninfrastrukturunternehmen, ist nach Maßgabe des Eisenbahnregulierungsrechts zu begrenzen. Abweichend von § 37 Absatz 2 des Eisenbahnregulierungsgesetzes erhöhen sich die Entgelte für die Nutzung von Eisenbahnanlagen und für die Nutzung von Personenbahnhöfen in den Jahren 2023 bis 2025 um 1,8 Prozent.

(11) Über die in den Anlagen 1 und 2 festgelegten Beträge hinaus erhalten die Länder ab dem Jahr 2020 die folgenden zusätzlichen Regionalisierungsmittel:

  1. für das Jahr 2020: 150 000 000,00 Euro

  2. für das Jahr 2021: 302 700 000,00 Euro

  3. für das Jahr 2022: 308 148 600,00 Euro und

  4. für das Jahr 2023: 467 393 058,00 Euro.

Ab dem Jahr 2024 bis einschließlich des Jahres 2031 steigt der Betrag jährlich um 3 Prozent des Betrags des jeweiligen Vorjahres.

(12) Die sich nach Absatz 11 ergebenden absoluten Zahlbeträge werden nach Maßgabe der Anlage 3 auf die Länder verteilt. Von diesen Jahresbeträgen wird je ein Zwölftel zum 15. jedes Monats überwiesen.

(13) Über die in den Anlagen 1, 2 und 3 festgelegten Beträge hinaus erhalten die Länder im Jahr 2022 zusätzliche Regionalisierungsmittel in Höhe von 1 Milliarde Euro. Der in Satz 1 bezeichnete Betrag steigt ab dem Jahr 2023 bis einschließlich des Jahres 2031 jährlich um 3 Prozent.

(14) Die sich nach Absatz 13 ergebenden absoluten Zahlbeträge sind nach Maßgabe der Anlage 4 auf die Länder zu verteilen. Der Jahresbetrag für das Jahr 2022 ist spätestens mit Ablauf des 30. Dezember 2022 zu überweisen. Ab dem Jahr 2023 ist von dem jeweiligen Jahresbetrag je ein Zwölftel zum 15. Tag eines jeden Monats zu überweisen.

§ 6 Verwendung

(1) Mit den Beträgen nach § 5 ist insbesondere der Schienenpersonennahverkehr zu finanzieren. Die Mittel dürfen nicht dazu verwendet werden, um in Vorjahren für den öffentlichen Personennahverkehr geleistete eigene Finanzierungsbeiträge der Länder, Aufgabenträger und Kommunen nachträglich zu erstatten.

(2) Die Länder weisen dem Bund jährlich, beginnend mit dem Jahr 2016, die Verwendung der Mittel nach Maßgabe der Anlage 5 bis zum 30. September des jeweiligen Folgejahres nach. Die Bundesregierung erstellt jährlich aus den Nachweisen der Länder einen Gesamtbericht, der dem Deutschen Bundestag zugeleitet und veröffentlicht wird.

§ 7 Unterstützung der Länder beim Ausgleich von finanziellen Nachteilen durch COVID 19

(1) Den Ländern steht im Jahr 2020 für den Ausgleich der durch die COVID-19-Pandemie entstandenen finanziellen Nachteile ein Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes zu. Der Betrag wird auf 2 500 000 000 Euro festgesetzt.

(2) Der Betrag nach Absatz 1 wird wie folgt auf die Länder verteilt:

Baden-Württemberg
278 253 658,54 Euro
Bayern381 092 682,93 Euro
Berlin128 064 939,02 Euro
Brandenburg132 872 987,81 Euro
Bremen14 878 048,78 Euro
Hamburg51 585 365,85 Euro
Hessen181 090 243,90 Euro
Mecklenburg-Vorpommern78 276 890,24 Euro
Niedersachsen212 387 804,88 Euro
Nordrhein-Westfalen423 780 487,81 Euro
Rheinland-Pfalz127 673 170,73 Euro
Saarland31 036 585,36 Euro
Sachsen166 995 731,71 Euro
Sachsen-Anhalt118 456 524,39 Euro
Schleswig-Holstein80 482 926,83 Euro
Thüringen93 071 951,22 Euro

(3) Der Betrag nach Absatz 1 wird nach Inkrafttreten des § 7, spätestens zum 15. Tag des Folgemonats ausgezahlt.

(4) Den Ländern steht für den Ausgleich der im Jahr 2021 durch die COVID-19-Pandemie entstandenen finanziellen Nachteile ein Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes zu. Der Betrag wird auf 1 000 000 000,00 Euro festgesetzt.

(5) Der Betrag nach Absatz 4 wird wie folgt auf die Länder verteilt:

Baden-Württemberg103 300 000,00 Euro
Bayern203 600 000,00 Euro
Berlin70 800 000,00 Euro
Brandenburg27 800 000,00 Euro
Bremen7 500 000,00 Euro
Hamburg50 400 000,00 Euro
Hessen91 400 000,00 Euro
Mecklenburg-Vorpommern21 100 000,00 Euro
Niedersachsen79 900 000,00 Euro
Nordrhein-Westfalen185 400 000,00 Euro
Rheinland-Pfalz31 500 000,00 Euro
Saarland7 600 000,00 Euro
Sachsen36 400 000,00 Euro
Sachsen-Anhalt23 700 000,00 Euro
Schleswig-Holstein35 400 000,00 Euro
Thüringen24 200 000,00 Euro

(6) Den Ländern steht für den Ausgleich der im Jahr 2022 durch die COVID-19-Pandemie entstandenen finanziellen Nachteile ein Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes zu. Der Betrag wird auf 1 200 000 000,00 Euro festgesetzt.

(7) Der Betrag nach Absatz 6 wird wie folgt auf die Länder verteilt:

Baden-Württemberg140 900 000,00 Euro
Bayern254 000 000,00 Euro
Berlin108 500 000,00 Euro
Brandenburg26 300 000,00 Euro
Bremen16 200 000,00 Euro
Hamburg69 000 000,00 Euro
Hessen88 500 000,00 Euro
Mecklenburg-Vorpommern16 400 000,00 Euro
Niedersachsen96 000 000,00 Euro
Nordrhein-Westfalen224 700 000,00 Euro
Rheinland-Pfalz41 700 000,00 Euro
Saarland8 200 000,00 Euro
Sachsen34 400 000,00 Euro
Sachsen-Anhalt17 400 000,00 Euro
Schleswig-Holstein41 900 000,00 Euro
Thüringen15 900 000,00 Euro.

(8) Die Beträge nach den Absätzen 1, 4 und 6 sind zum Ausgleich von finanziellen Nachteilen im öffentlichen Personennahverkehr im Geltungsbereich der Bundesrepublik Deutschland im Zusammenhang mit dem Ausbruch von COVID-19 in den Jahren 2020 bis 2022 zu verwenden. Mit diesen Beträgen beteiligt sich der Bund zur Hälfte an der Finanzierung der erwarteten finanziellen Nachteile des ÖPNV-Sektors der Jahre 2020 bis 2022. Ermäßigt sich der erwartete finanzielle Nachteil des ÖPNV-Sektors, ermäßigt sich der hälftige Finanzierungsbetrag des Bundes anteilig. Dies gilt auch, wenn andere Deckungsmittel hinzutreten, die die Finanzierungslasten des Landes reduzieren. Eine Ergänzung des Bundesanteils durch Regionalisierungsmittel gemäß § 5 sowie Verrechnungen, die dies bewirken, sind nicht gestattet.

(9) Die Länder passen einvernehmlich die in den Absätzen 2, 5 und 7 festgelegte Verteilung in einer Endabrechnung an die in den Jahren 2020 bis 2022 tatsächlich entstandenen finanziellen Nachteile im öffentlichen Personennahverkehr in eigener Verantwortung an. Der Bund wird über eine solche Beschlussfassung und die anschließende Umsetzung jeweils zeitnah unterrichtet.

(10) Der Betrag nach den Absätzen 4 und 5 wird zur Hälfte ausgezahlt, sobald das betreffende Land gegenüber dem Bund in einer Bedarfsmeldung nach Absatz 12 Satz 1 Nummer 1 betragsmäßig nachgewiesen hat, dass es die im Jahr 2020 erhaltenen Bundesmittel sowie eigene Mittel in gleichem Umfang zum Ausgleich von finanziellen Nachteilen des ÖPNV-Sektors bereits verwendet hat. Die Schlusszahlung leistet der Bund auf der Grundlage des vom Land vorgelegten abschließenden Nachweises nach Absatz 12 Satz 1 Nummer 4, mit der die zweckgerechte Verwendung der Mittel nachgewiesen wird.

(11) Der Betrag nach den Absätzen 6 und 7 wird spätestens am 11. Juni 2022 ausgezahlt.

(12) Die Länder sind für die zweckentsprechende Verwendung der Beträge nach den Absätzen 1, 4 und 6 verantwortlich und weisen dem Bund die Verwendung dieser Mittel nach Maßgabe der Anlage 6 wie folgt nach:

  1. als Bedarfsmeldung je Land nach Absatz 10 Satz 1 unter Berücksichtigung der bereits erfolgten Mittelumverteilungen der Länder;

  2. bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt je Land der Nachweis der Verwendung der Mittel nach Absatz 1 unter Berücksichtigung von bereits erfolgten Mittelumverteilungen der Länder;

  3. bis zum 31. Dezember 2022 erfolgt je Land der Nachweis der Verwendung der Mittel nach den Absätzen 1 und 4 unter Berücksichtigung von bereits erfolgten Mittelumverteilungen der Länder, die vorläufige Verwendung der Mittel nach Absatz 6 wird mit angezeigt;

  4. bis zum 30. Juni 2024 erfolgt je Land ein Nachweis der gemäß den nach Landesrecht erlassenen Maßgaben geprüften finanziellen Nachteile der Jahre 2020 bis 2022 und eine Darlegung, mit welchen Mitteln diese gedeckt wurden.

Nicht oder nicht zweckentsprechend verwendete Mittel sind dem Bund zu erstatten.

(13) Die Bundesregierung berichtet dem Deutschen Bundestag jeweils zum Ende der Jahre 2021 bis 2023 über den aktuellen Sachstand. Darüber hinaus erstellt die Bundesregierung aus den von den Ländern gemäß Absatz 12 Satz 1 Nummer 4 vorgelegten Nachweisen einen Gesamtbericht, der dem Deutschen Bundestag zugeleitet und veröffentlicht wird.

§ 8 Unterstützung der Länder bei der Umsetzung des Vorhabens 9-Euro-Ticket

(1) Für den Zeitraum Juni bis August 2022 wird ein Tarif angeboten, der für ein Entgelt von 9 Euro pro Kalendermonat die Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs ermöglicht. Die für die Umsetzung der in Satz 1 genannten Maßnahme erforderliche Zustimmung nach § 39 Absatz 1 Satz 1 und Absatz 6 Satz 1 und 2 des Personenbeförderungsgesetzes sowie die Genehmigung nach § 12 Absatz 3 Satz 1 des Allgemeinen Eisenbahngesetzes gelten als erteilt.

(2) Den Ländern steht im Jahr 2022 für den Ausgleich der durch die Einführung und die Umsetzung der in Absatz 1 Satz 1 genannten Maßnahme entstandenen finanziellen Nachteile ein Betrag aus dem Steueraufkommen des Bundes zu. Der Betrag wird auf 2 500 000 000,00 Euro festgesetzt.

(3) Der Betrag nach Absatz 2 wird wie folgt auf die Länder verteilt:

Baden-Württemberg293 600 000,00 Euro
Bayern529 200 000,00 Euro
Berlin226 100 000,00 Euro
Brandenburg54 700 000,00 Euro
Bremen33 800 000,00 Euro
Hamburg143 800 000,00 Euro
Hessen184 300 000,00 Euro
Mecklenburg-Vorpommern34 100 000,00 Euro
Niedersachsen200 100 000,00 Euro
Nordrhein-Westfalen468 100 000,00 Euro
Rheinland-Pfalz86 800 000,00 Euro
Saarland17 100 000,00 Euro
Sachsen71 700 000,00 Euro
Sachsen-Anhalt36 200 000,00 Euro
Schleswig-Holstein87 300 000,00 Euro
Thüringen33 100 000,00 Euro.

(4) Der Betrag nach Absatz 3 wird spätestens am 11. Juni 2022 ausgezahlt.

(5) Die Länder passen einvernehmlich die in Absatz 3 festgelegte Verteilung in einer Endabrechnung an die in diesem Zeitraum tatsächlich entstandenen finanziellen Nachteile im öffentlichen Personennahverkehr in eigener Verantwortung an. Der Bund wird über eine solche Beschlussfassung und die anschließende Umsetzung jeweils zeitnah unterrichtet.

(6) Die Länder sind für die zweckentsprechende Verwendung der Beträge nach Absatz 3 verantwortlich und weisen dem Bund die Verwendung dieser Mittel bis zum 30. Juni 2024 gemäß Anlage 7 nach. Nicht im Jahr 2022 verwendete Mittel werden in den Folgejahren über die Anlage 5 nachgewiesen, indem diese Regionalisierungsmittel der Summe der verfügbaren Mittel zugerechnet werden.

§ 9 Unterstützung der Länder bei der Umsetzung des Vorhabens Deutschlandticket

(1) Die Länder führen ab dem 1. Mai 2023 ein Ticket ein, das zur bundesweiten Nutzung des öffentlichen Personennahverkehrs berechtigt (Deutschlandticket). Es soll in digitaler Form erhältlich sein und in einem monatlich kündbaren Abonnement angeboten werden. Der maßgebliche Ausgleich finanzieller Nachteile entsprechend den Regelungen der Verordnung (EG) Nr. 1370/2007 wird von den Ländern bzw. den zuständigen Behörden abgewickelt.

(2) Den Ländern steht für die Kalenderjahre 2023 bis 2030 für den Ausgleich der durch die Einführung und Umsetzung der in Absatz 1 Satz 1 genannten Maßnahme entstandenen finanziellen Nachteile ein Betrag von 1 500 000 000,00 Euro für jedes Kalenderjahr aus dem Steueraufkommen des Bundes zu. Mit den jährlichen Beträgen beteiligt sich der Bund an der Finanzierung der durch das Deutschlandticket entstandenen finanziellen Nachteile. Die Länder beteiligen sich mindestens in gleicher Höhe. Für den Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis 31. Dezember 2025 werden die tatsächlich entstandenen finanziellen Nachteile nach den Regelungen des Absatzes 7 ausgeglichen. Für den Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2030 werden die tatsächlich entstandenen finanziellen Nachteile nach den Regelungen des Absatzes 7a ausgeglichen.

(3) Der jährliche Betrag nach Absatz 2 Satz 1 wird in den Jahren 2023 bis 2025 wie folgt auf die Länder verteilt:

Baden-Württemberg176 200 000,00 Euro
Bayern317 500 000,00 Euro
Berlin135 700 000,00 Euro
Brandenburg32 800 000,00 Euro
Bremen20 300 000,00 Euro
Hamburg86 300 000,00 Euro
Hessen110 600 000,00 Euro
Mecklenburg-Vorpommern20 400 000,00 Euro
Niedersachsen120 000 000,00 Euro
Nordrhein-Westfalen280 800 000,00 Euro
Rheinland-Pfalz52 100 000,00 Euro
Saarland10 300 000,00 Euro
Sachsen43 000 000,00 Euro
Sachsen-Anhalt21 700 000,00 Euro
Schleswig-Holstein52 400 000,00 Euro
Thüringen19 900 000,00 Euro.

(3a) Der Betrag nach Absatz 2 Satz 1 wird in den Jahren 2026 bis 2030 wie folgt auf die Länder verteilt:

Baden-Württemberg203 200 000 Euro
Bayern299 830 000 Euro
Berlin152 790 000 Euro
Brandenburg12 010 000 Euro
Bremen7 500 000 Euro
Hamburg99 030 000 Euro
Hessen96 940 000 Euro
Mecklenburg-Vorpommern14 770 000 Euro
Niedersachsen80 840 000 Euro
Nordrhein-Westfalen358 460 000 Euro
Rheinland-Pfalz45 650 000 Euro
Saarland7 500 000 Euro
Sachsen40 770 000 Euro
Sachsen-Anhalt17 130 000 Euro
Schleswig-Holstein42 930 000 Euro
Thüringen20 650 000 Euro.

(4) Von den für die Jahre 2024 bis 2030 jeweils zur Verfügung zu stellenden Beträgen ist je ein Zwölftel zum 15. Tag eines jeden Monats zu überweisen.

(5) Die Länder haben einvernehmlich die in den Absätzen 3 und 3a jeweils festgelegte Verteilung in einer Endabrechnung an die tatsächlich entstandenen finanziellen Nachteile im öffentlichen Personennahverkehr in eigener Verantwortung anzupassen. Der Bund wird über eine solche Beschlussfassung und die anschließende Umsetzung jeweils zeitnah unterrichtet.

(6) Die Länder sind für die zweckentsprechende Verwendung der Beträge nach den Absätzen 3 und 3a verantwortlich und weisen dem Bund jährlich, beginnend mit dem Jahr 2023, die Verwendung der Mittel nach Maßgabe der Anlage 8, ab dem Jahr 2026 nach Maßgabe der Anlage 9, bis zum 30. Juni des jeweiligen Folgejahres nach. Nachzuweisen sind die dem jeweiligen Kalenderjahr zuzurechnenden finanziellen Nachteile, unabhängig davon, in welchem Jahr diese haushaltswirksam geworden sind. Bei der Erstellung des Verwendungsnachweises sind Veränderungen der Werte der Vorjahre kenntlich zu machen und zu erläutern. Eine Ergänzung des Bundesanteils durch Regionalisierungsmittel gemäß § 5 sowie Verrechnungen, die dies bewirken, sind nicht gestattet. Nicht oder nicht zweckentsprechend verwendete Mittel sind dem Bund zu erstatten.

(7) Nach Vorlage der endgültigen Daten gemäß Anlage 8 für die Kalenderjahre 2023, 2024 und 2025 ist nachzuweisen, auf welche Höhe sich der tatsächlich erforderliche Betrag beläuft, um die finanziellen Nachteile im Sinne des Absatzes 2 Satz 2 und 3, die im Zeitraum vom 1. Mai 2023 bis 31. Dezember 2025 entstanden sind, auszugleichen und wie sich dieser auf die einzelnen Länder verteilt. Im Benehmen mit den Ländern beauftragt der Bund eine Wirtschaftsprüferin, einen Wirtschaftsprüfer oder eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft mit der für die Prüfung erforderlichen Untersuchung der finanziellen Nachteile durch das Deutschlandticket.

(7a) Die Mittel nach Absatz 3a stehen für den Ausgleich der finanziellen Nachteile im Sinne des Absatzes 2 Satz 2 und 3 im Zeitraum vom 1. Januar 2026 bis 31. Dezember 2030 zur Verfügung.

(8) Die Bundesregierung hat jährlich aus den Nachweisen der Länder einen Gesamtbericht zu erstellen, der dem Deutschen Bundestag zugeleitet und veröffentlicht wird.

Anlage 1 (zu § 5 Absatz 4 und 9)Verteilung der Regionalisierungsmittel auf alle Länder in absoluten Zahlbeträgen für die Jahre 2016 bis einschließlich 2031 {#anlage_1 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 1}

(Fundstelle: BGBl. I 2016, 2759 — 2760;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



| Land/EUR | 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | | --- | --- | --- | --- | --- | | BW | 850 696 000,00 | 881 775 312,00 | 913 706 144,32 | 946 500 791,40 | | BY | 1 208 720 000,00 | 1 240 974 576,00 | 1 274 006 982,05 | 1 307 818 039,13 | | BE | 432 632 000,00 | 436 184 496,00 | 439 716 418,50 | 443 242 606,25 | | BB | 445 496 000,00 | 442 007 456,00 | 438 248 983,71 | 434 211 996,01 | | HB | 44 960 000,00 | 46 746 560,00 | 48 582 869,12 | 50 470 139,48 | | HH | 157 360 000,00 | 163 205 760,00 | 169 210 982,72 | 175 379 514,79 | | HE | 593 032 000,00 | 603 950 896,00 | 615 062 439,30 | 626 386 757,88 | | MV | 257 144 000,00 | 253 156 240,00 | 248 949 896,58 | 244 501 662,34 | | NI | 689 088 000,00 | 703 413 568,00 | 718 023 301,34 | 732 939 518,92 | | NW | 1 286 640 000,00 | 1 336 104 640,00 | 1 386 933 135,68 | 1 439 158 559,30 | | RP | 419 112 000,00 | 426 566 432,00 | 434 161 721,86 | 441 883 794,80 | | SL | 104 640 000,00 | 105 546 240,00 | 106 451 201,28 | 107 354 544,18 | | SN | 557 920 000,00 | 552 814 720,00 | 547 344 883,84 | 541 499 021,61 | | ST | 389 832 000,00 | 384 062 896,00 | 377 951 508,10 | 371 504 113,67 | | SH | 251 840 000,00 | 259 467 840,00 | 267 288 686,08 | 275 298 575,22 | | TH | 310 888 000,00 | 308 022 368,00 | 304 952 845,54 | 301 673 021,02 |

Land/EUR2020202120222023
BW980 180 004,991 014 756 257,621 041 649 677,461 081 776 638,27
BY1 342 442 107,741 377 888 909,781 408 424 973,981 456 592 979,87
BE446 744 676,90450 229 211,49456 018 342,59467 314 448,32
BB429 887 684,07425 267 012,22426 635 717,42432 950 933,95
HB52 409 610,7354 402 550,6255 916 026,0758 143 763,29
HH181 715 289,66188 222 329,46193 257 539,16200 751 889,34
HE637 910 879,97649 646 921,14661 474 123,11681 455 910,91
MV239 821 223,65234 884 324,24234 402 118,22236 591 925,14
NI748 160 080,77763 691 110,45778 488 201,88802 925 018,92
NW1 492 814 731,841 547 936 239,211 590 178 770,201 652 695 202,35
RP449 743 193,97457 742 361,17465 937 204,54479 860 295,03
SL108 255 917,24109 154 956,86110 585 516,54113 352 825,59
SN535 265 368,60528 631 858,39529 866 673,84537 233 699,31
ST364 693 565,02357 517 469,28356 963 280,47360 472 990,53
SH283 510 218,83291 954 524,04298 892 528,55309 592 612,18
TH298 184 909,83294 464 738,19295 135 114,06299 229 449,32
Land/EUR2024202520262027
BW1 123 373 732,011 166 502 781,871 209 254 378,141 253 531 539,66
BY1 506 383 483,651 557 850 483,961 609 757 007,021 663 365 534,06
BE478 877 903,88490 704 854,31503 341 562,39516 294 838,59
BB439 270 537,39445 569 931,76453 274 975,78461 041 309,50
HB60 454 840,3262 852 252,5965 218 844,2167 670 864,31
HH208 521 968,76216 577 576,23224 558 061,00232 822 455,05
HE702 041 279,27723 238 729,96745 056 147,87767 531 696,00
MV238 692 712,50240 706 614,37243 688 788,36246 633 256,82
NI828 127 405,61854 109 573,53880 684 887,50908 075 699,73
NW1 717 531 459,521 784 770 466,451 851 261 144,481 920 134 969,76
RP494 208 873,53508 986 492,49524 205 980,59539 890 872,12
SL116 186 646,23119 088 478,57122 180 108,88125 350 057,37
SN544 565 866,31551 854 452,99560 954 213,80570 103 291,25
ST363 872 016,24367 140 828,34371 861 655,20376 535 304,91
SH320 665 697,55332 153 723,04343 641 577,55355 509 443,03
TH303 294 377,02307 343 623,33312 395 056,93317 483 289,25
Land/EUR2028202920302031
BW1 299 377 001,931 346 834 062,971 395 980 387,471 437 859 799,09
BY1 718 752 423,041 775 965 496,391 835 064 476,961 890 116 411,27
BE529 561 672,31543 170 801,28557 119 872,49573 833 468,67
BB468 855 044,14476 733 616,26484 662 933,16499 202 821,17
HB70 211 308,6572 843 275,8875 569 970,9777 837 070,10
HH241 380 610,48250 242 715,03259 419 303,30267 201 882,40
HE790 674 594,86814 526 239,69839 097 376,08864 270 297,36
MV249 535 073,49252 389 029,23255 189 640,75262 845 329,97
NI936 317 344,28965 447 169,96995 470 820,471 025 334 945,09
NW1 991 475 089,542 065 367 495,032 141 901 117,272 206 158 150,78
RP556 045 071,75572 671 670,98589 806 704,71607 500 905,85
SL128 600 240,68131 932 619,93135 349 201,72139 409 677,77
SN579 296 454,55588 528 114,67597 792 307,61615 726 076,83
ST381 144 066,50385 701 422,58390 189 190,37401 894 866,08
SH367 822 629,53380 510 846,40393 629 315,91405 438 195,39
TH322 585 028,33327 718 087,37332 857 524,34342 843 250,07

Anlage 2 (zu § 5 Absatz 7, 8 und 9)Verteilung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel auf die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen {#anlage_2 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 2}

(BGBl. I 2016, 2761 — 2762;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



Teil A

Verteilung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel auf die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen nach Vom-Hundert-Sätzen

Berlin: 2,0385

Brandenburg: 17,7717

Mecklenburg-Vorpommern: 16,7221

Saarland: 0,5000

Sachsen: 24,6730

Sachsen-Anhalt: 24,4807

Thüringen: 13,8140

Teil B

Verteilung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel auf die Länder Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen in absoluten Zahlbeträgen für die Jahre 2016 bis einschließlich 2031

Land/EUR2016201720182019
BE4 077 000,004 150 386,004 225 092,954 301 144,62
BB35 543 400,0036 183 181,2036 834 478,4637 497 499,07
MV33 444 200,0034 046 195,6034 659 027,1235 282 889,61
SL1 000 000,001 018 000,001 036 324,001 054 977,83
SN49 346 000,0050 234 228,0051 138 444,1052 058 936,10
ST48 961 400,0049 842 705,2050 739 873,8951 653 191,62
TH27 628 000,0028 125 304,0028 631 559,4729 146 927,54
Land/EUR2020202120222023
BE4 378 565,224 457 379,404 537 612,234 673 740,60
BB38 172 454,0638 859 558,2339 559 030,2840 745 801,19
MV35 917 981,6236 564 505,2937 222 666,3938 339 346,38
SL1 073 967,431 093 298,851 112 978,231 146 367,58
SN52 995 996,9553 949 924,8954 921 023,5456 568 654,25
ST52 582 949,0753 529 442,1654 492 972,1256 127 761,28
TH29 671 572,2430 205 660,5430 749 362,4331 671 843,30
Land/EUR2024202520262027
BE4 813 952,814 958 371,405 107 122,545 260 336,22
BB41 968 175,2243 227 220,4844 524 037,1045 859 758,21
MV39 489 526,7740 674 212,5841 894 438,9543 151 272,12
SL1 180 758,601 216 181,361 252 666,801 290 246,81
SN58 265 713,8760 013 685,2961 814 095,8563 668 518,72
ST57 811 594,1259 545 941,9561 332 320,2063 172 289,81
TH32 621 998,6033 600 658,5634 608 678,3235 646 938,67
Land/EUR2028202920302031
BE5 418 146,305 580 690,695 748 111,415 920 554,76
BB47 235 550,9548 652 617,4850 112 196,0151 615 561,89
MV44 445 810,2945 779 184,5947 152 560,1348 567 136,94
SL1 328 954,211 368 822,841 409 887,521 452 184,15
SN65 578 574,2967 545 931,5169 572 309,4671 659 478,74
ST65 067 458,5067 019 482,2669 030 066,7371 100 968,73
TH36 716 346,8337 817 837,2338 952 372,3540 120 943,52

Anlage 3 (zu § 5 Absatz 11 und 12)Verteilung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel auf alle Länder in absoluten Zahlbeträgen für die Jahre 2020 bis einschließlich 2031 {#anlage_3 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 3}

(Fundstelle: BGBl. I 2020, 446 – 447;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



Land/EUR2020202120222023
BW16 695 219,5134 262 686,8335 170 728,3653 787 593,11
BY22 865 560,9846 523 661,0747 554 694,4872 424 036,32
BE7 683 896,3415 352 242,6215 550 418,4723 467 976,44
BB7 972 379,2715 670 978,3415 740 809,2123 552 927,98
HB892 682,931 836 872,201 887 973,862 890 997,06
HH3 095 121,956 355 223,416 525 234,509 981 691,75
HE10 865 414,6321 934 970,9322 334 309,9033 883 032,75
MV4 696 613,419 165 320,419 171 261,4313 670 004,36
NI12 743 268,2925 785 610,2426 285 225,9039 922 663,04
NW25 426 829,2752 265 215,6153 691 511,4382 174 539,50
RP7 660 390,2415 455 419,0215 732 113,4023 859 389,63
SL1 862 195,123 722 471,713 771 438,235 693 075,44
SN10 019 743,9019 670 553,4419 745 034,9229 524 763,48
ST7 107 391,4613 878 772,8513 892 594,0320 714 028,14
SH4 828 975,619 857 683,9010 091 941,8115 393 419,37
TH5 584 317,0710 962 317,4111 003 310,0816 452 919,63

Land/EUR2024202520262027
BW55 855 864,4058 000 306,8860 125 981,8062 327 510,16
BY74 899 696,5177 458 714,6780 039 586,5982 705 084,75
BE24 049 900,7524 645 135,5725 280 848,2125 932 522,98
BB23 927 926,6624 303 743,8724 751 330,1825 203 898,30
HB3 005 907,353 125 110,373 242 780,933 364 699,13
HH10 368 032,0110 768 569,1611 165 371,1011 576 289,45
HE34 906 568,8335 960 538,5837 045 334,0538 162 852,76
MV13 831 647,4713 990 686,1514 199 635,9414 408 531,10
NI41 175 764,3542 467 637,5843 789 002,9445 150 916,12
NW85 398 297,6188 741 524,1392 047 542,5995 472 054,79
RP24 572 822,9525 307 588,8226 064 325,1126 844 201,96
SL5 835 687,325 981 732,156 137 266,866 296 750,10
SN29 973 710,4730 423 022,0030 964 995,2331 512 106,14
ST20 966 755,6621 215 520,4521 539 068,6621 862 935,80
SH15 943 990,1516 515 192,3917 086 386,1317 676 474,60
TH16 702 277,2516 952 272,4617 253 557,7717 558 176,38

Land/EUR2028202920302031
BW64 607 016,8466 966 654,6869 410 285,2971 492 593,84
BY85 459 005,7988 303 727,5291 242 219,4593 979 486,03
BE26 600 016,8527 284 765,5727 986 659,1928 826 258,97
BB25 660 815,7026 123 009,1026 589 839,3827 387 534,56
HB3 491 013,923 621 879,373 757 454,833 870 178,47
HH12 001 814,0612 442 451,4812 898 725,5213 285 687,29
HE39 313 553,1840 499 493,5341 721 208,1042 972 844,35
MV14 617 180,2914 825 380,7615 032 917,8015 483 905,33
NI46 555 133,9948 003 513,5949 496 335,5250 981 225,59
NW99 019 194,93102 693 238,63106 498 607,67109 693 565,90
RP27 647 413,5428 474 113,5429 326 093,6930 205 876,50
SL6 460 278,796 627 952,126 799 871,617 003 867,75
SN32 064 175,2032 621 007,5233 182 392,0134 177 863,77
ST22 186 321,1922 509 977,5322 833 085,5723 518 078,14
SH18 288 705,1118 919 582,7119 571 853,1320 159 008,72
TH17 865 015,2818 175 006,6418 486 958,1519 041 566,89

Anlage 4 (zu § 5 Absatz 13 und 14)Verteilung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel auf alle Länder in absoluten Zahlbeträgen für die Jahre 2022 bis einschließlich 2031 {#anlage_4 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 4}

(Fundstelle: BGBl. I 2022, 2355 - 2356)



Land/EUR20222023202420252026
BW114 135 609,76118 532 400,00123 090 275,61127 816 010,67132 500 387,40
BY154 323 902,44159 601 765,85165 057 409,56170 696 750,30176 384 250,42
BE50 464 024,3951 716 676,8352 999 070,7954 310 797,3155 711 725,30
BB51 081 878,0551 903 885,6152 730 274,9653 558 468,1054 544 819,72
HB6 126 829,276 370 926,836 624 156,106 886 845,297 146 157,40
HH21 175 609,7621 996 780,4922 848 163,4223 730 832,2224 605 269,67
HE72 479 024,3974 668 468,2976 924 047,7179 246 694,1981 637 271,70
MV29 762 463,4130 124 761,7130 480 976,6630 831 452,2231 291 917,51
NI85 300 487,8087 978 078,0590 739 553,2793 586 470,6696 498 380,23
NW174 239 024,39181 089 073,17188 193 309,76195 560 820,37202 846 335,11
RP51 053 658,5452 579 239,0254 151 441,0755 770 653,9357 438 283,26
SL12 239 024,3912 545 902,4412 860 178,0513 182 018,8813 524 772,70
SN64 076 341,4665 064 095,1266 053 445,2967 043 598,7968 237 952,06
ST45 084 073,1745 647 766,1046 204 704,9346 752 911,0447 465 918,34
SH32 750 243,9033 922 673,1735 135 972,9836 394 738,5937 653 485,47
TH35 707 804,8836 257 507,3236 807 019,8537 357 937,4638 021 883,72

Land/EUR20272028202920302031
BW137 351 923,32142 375 301,05147 575 264,84152 960 324,55157 549 134,28
BY182 258 242,46188 327 093,14194 596 042,43201 071 634,30207 103 783,33
BE57 147 829,2458 618 793,9460 127 783,3661 674 555,2263 524 791,88
BB55 542 149,8256 549 064,4657 567 605,9358 596 365,7260 354 256,69
HB7 414 830,087 693 191,587 981 581,428 280 350,788 528 761,30
HH25 510 815,6326 448 549,6027 419 587,8828 425 084,7529 277 837,30
HE84 099 961,8486 635 774,9289 249 246,6991 941 554,5794 699 801,21
MV31 752 262,4232 212 065,3032 670 879,3133 128 231,3034 122 078,24
NI99 499 645,55102 594 138,25105 785 950,70109 075 701,31112 347 972,35
NW210 392 976,00218 209 853,64226 306 390,25234 692 330,20241 733 100,11
RP59 156 907,7660 926 955,2862 748 764,5564 626 284,0066 565 072,52
SL13 876 227,9214 236 598,1614 606 102,0114 984 963,1615 434 512,05
SN69 443 627,3070 660 228,8971 887 327,3173 124 457,4375 318 191,16
ST48 179 628,4548 892 276,9249 605 522,5150 317 559,7851 827 086,58
SH38 953 870,9040 303 051,0341 693 323,9843 130 740,5644 424 662,77
TH38 693 175,6039 369 360,3840 052 492,2640 739 943,7541 962 142,07

Anlage 5 (zu § 6 Absatz 2)Verwendungsnachweis {#anlage_5 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 5}

(BGBl. I 2016, 2763 – 2764);
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote



| Nachweis über die Verwendung der Regionalisierungsmittel | | | | | | | | | | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- | | für das Bundesland | im Jahr: | | | | | | | | | | Übersendung bis 30.09. des Folgejahres | | | | | | | | | | Beträge in Euro
(Zu Ziffern 1 bis 7, 9, 10) | | | | | | | | | | Bereich | Veranschlagt im Landeshaushalt bei | Verwendungszweck |
Berichtsjahr
| Vorjahr IST | Vor-Vorjahr IST | Anteil Regionalisierungsmittel an Gesamt-
mitteln
in Prozent | | | SOLL | IST | | | | | | | | | Kap./Tit. | | | | | | | | | | 1 | Verfügbare Mittel | | Zuweisung nach § 5 RegG | | | | | | | | | | | | | | | | | | Reste Vorjahr | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | verfügbare Mittel gesamt | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 2 | Leistungsbestellungen | | Bestellungen im SPNV/
Bestellerentgelte | | | | | | | | davon wettbewerblich vergeben | | | | | | | | | | davon nicht wettbewerblich vergeben | | | | | | | | | | davon Trassenentgelte | | | | | | | | | | davon Stationsentgelte | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Bestellungen im ÖPNV | | | | | | | | | | davon wettbewerblich
vergeben | | | | | | | | | | davon nicht wettbewerblich vergeben | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 3 | Managementaufwand | | SPNV | | | | | | | | | | | | | | | | | | ÖPNV | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 4 | Investitionen in Verkehrsanlagen | | SPNV | | | | | | | | Bauprojekte
ab 5 Millionen Euro | | | | | | | | | | davon DB Netz AG | | | | | | | | | | davon DB Station & Service AG | | | | | | | | | | davon Sonstige | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | ÖPNV | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 5 | Investitionen in Fahrzeuge | | SPNV | | | | | | | | davon DB AG | | | | | | | | | | davon NE-Bahnen | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | ÖPNV | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 6 | Tarifausgleiche | | Verbundförderung | | | | | | | | Ausgleich Ausbildungsverkehre | | | | | | | | | | davon Schiene | | | | | | | | | | davon Straße | | | | | | | | | | Erstattung Fahrgeldausfälle aus Beförderung schwerbehinderter Menschen | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 7 | Sonstige
Ausgaben | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 8 | Sonstiges | | Bestellte Zugkilometer | | | | | | | | Erbrachte Zugkilometer | | | | | | | | | | Betriebene Streckenkilometer im SPNV | | | | | | | | | | | | | | | | | | | | Übersicht Verkehrsverträge im SPNV | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 9 | Summe Ausgaben | | | | | | | | | | | | | | | | | | | 10 | Differenz verfügbare Mittel/Ausgaben | | | | | | | |

Anlage 6 (zu § 7 Absatz 12)Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel nach § 7 Absatz 1, 4 und 6 {#anlage_6 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 6}

(Fundstelle: BGBl. I 2022, 814;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel
für das Bundesland
zum Stichtag
BereichLandes-
haushalt
(Kapitel/Titel)
VerwendungszweckSumme
(in EUR)
2022
(in EUR)
2021
(in EUR)
2020
(in EUR)
11.1Verfügbare MittelZuweisung nach § 7 RegG
1.2Minderung/Aufstockung aufgrund des Länderausgleichs
1.3Zwischensumme
(Summe 1.1 bis 1.2)
1.4Landesmittel
1.5weitere Mittel
1.6verfügbare Mittel gesamt
(Summe 1.3, 1.4 und 1.5)
22.1Ausgleich von finanziellen Nachteilen im öffentlichen Personennahverkehraufgrund geringerer Ausgleichsleistungen
2.2aufgrund des Rückgangs von Fahrgeldeinnahmen
2.3aufgrund des Rückgangs von Ausgleichszahlungen aus allgemeinen Vorschriften
2.4abzgl. ersparter Aufwendungen
2.5Summe (2.1 bis 2.3, abzgl. 2.4)
3Differenz verfügbare Mittel/Ausgaben(Differenz aus 1.6 und 2.5)
4NachrichtlichAusgleich aufgrund erhöhter Aufwendungen für Infektionsschutz (vollständig aus Landesmitteln)

Anlage 7 (zu § 8 Absatz 6)Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel nach § 8 Absatz 2 {#anlage_7 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 7}

(Fundstelle: BGBl. I 2022, 815;
bzgl. der einzelnen Änderungen vgl. Fußnote)



Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel
für das Bundesland
zum Stichtag 30. Juni 2024
BereichLandes-
haushalt
(Kapitel/Titel)
VerwendungszweckBetrag
(in EUR)
11.1Verfügbare MittelZuweisung nach § 8 RegG
1.2Minderung/Aufstockung aufgrund des Länderausgleichs
1.3verfügbare Mittel gesamt
(Summe 1.1 und 1.2)
22.1Ausgleich von finanziellen Nachteilen im öffentlichen Personennahverkehraufgrund des Rückgangs von Fahrgeldeinnahmen einschließlich dadurch bedingter Rückgänge von Ausgleichszahlungen
2.2aufgrund der Erstattung administrativer Aufwendungen
2.3Summe (2.1 und 2.2)
3Differenz verfügbare Mittel/Ausgaben(Differenz aus 1.3 und 2.3)
4NachrichtlichSonstige Ausgaben ÖPNV/SPNV

Anlage 8 (zu § 9 Absatz 6)Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel nach § 9 Absatz 3 {#anlage_8 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 8}

(Fundstelle: BGBl. 2024 I Nr. 441, S. 2)

Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel
für das Bundesland:im Jahr:
zum Stichtag 30. Juni des Folgejahres
BereichLandes-
haushalt
(Kapitel/Titel)
VerwendungszweckBetrag
(in EUR)
Betrag
Vorjahr
(in EUR)
Summe
(in EUR)
11.1Verfügbare MittelZuweisung nach § 9 RegG
1.2Minderung/Aufstockung aufgrund Länderausgleich
1.3Landesmittel
1.4verfügbare Mittel gesamt
(Summe 1.1 bis 1.3)
22.1Ausgleich von finanziellen Nachteilen im öffentlichen PersonennahverkehrHochgerechnete Fahrgeldeinnahmen (Soll-Wert)
2.2Ist-Einnahmen
2.3finanzielle Nachteile aufgrund des Rückgangs von Fahrgeldeinnahmen durch das Deutschlandticket (Differenz aus 2.1 und 2.2)
2.4finanzielle Nachteile im Zusammenhang mit allgemeinen Vorschriften durch das Deutschlandticket
2.5finanzielle Nachteile aufgrund von Minderungen der Erstattungsleistung nach SGB IX durch das Deutschlandticket
2.6finanzielle Nachteile aufgrund der Gewährung von Umstellungspauschalen bzw. anteiliger Deckung von Vertriebsmehrkosten
2.7finanzielle Nachteile aufgrund der Erstattung von Mehrkosten der Einführung
2.8abzgl. ersparter Aufwendungen
2.9Gesamtsumme (2.3 bis 2.8)
3Differenz verfügbare Mittel/Ausgaben(Differenz aus 1.4 und 2.9)

Zu den einzelnen Punkten werden geeignete inhaltliche Erläuterungen sowie Hinweise zur Validität (z. B. endgültige Testierung) beigefügt. Die Vorjahreswerte sind zu aktualisieren.

Anlage 9 (zu § 9 Absatz 6)Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel nach § 9 Absatz 3a {#anlage_9 omnilex-key=de-gii--regg--Anlage 9}

(Fundstelle: BGBl. 2025 I Nr. 287, S. 3)

Nachweis über die Verwendung der zusätzlichen Regionalisierungsmittel
für das Bundesland:im Jahr
zum Stichtag 30. Juni
BereichLandes-
haushalt
(Kapitel/Titel)
VerwendungszweckBetrag
(in EUR)
11.1Verfügbare MittelZuweisung nach § 9 Abs. 3a RegG
1.2Minderung/Aufstockung aufgrund Länderausgleich
1.3Landesmittel
1.4verfügbare Mittel gesamt (Summe 1.1 bis 1.3)
22.1Ausgleich von finanziellen Nachteilen im öffentlichen Personennahverkehrgeleistete Zahlungen gemäß Landesrichtlinie
2.2geleistete Zahlungen für zusätzliche Ausgaben
2.3Summe (2.1 und 2.2)
3Differenz verfügbare Mittel/Ausgaben(Differenz aus 1.4 und 2.3)

Dem Verwendungsnachweis sind geeignete inhaltliche Erläuterungen, Hinweise zur Validität (z. B. endgültige Testierung) sowie Aussagen zur Höhe des Mittelabflusses im Berichtsjahr beizufügen. Die Verwendungsnachweise der Vorjahre sind zu aktualisieren.

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