0.631.145.141Multilateral International Treaty7 apr 1953
0.631.145.141
AS 1953 463; BBl 1952 II 337
Übersetzung*1*
Abgeschlossen in Lake Success, New York, am 22. November 1950
Von der Bundesversammlung genehmigt am 25. September 19522
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 7. April 1953
In Kraft getreten für die Schweiz am 7. April 1953
(Stand am 30. Mai 2017)
Präambel
Die vertragschliessenden Staaten
in der Erwägung, dass der freie Austausch der Ideen und des Wissens und ganz allgemein die möglichst weite Verbreitung aller verschiedenen Ausdrucksformen der Zivilisation unerlässliche Voraussetzungen sowohl für den geistigen Fortschritt als auch für die internationale Verständigung sind und deshalb zur Erhaltung des Friedens in der Welt beitragen;
in der Erwägung, dass dieser Austausch hauptsächlich durch die Vermittlung von Büchern, Veröffentlichungen und Gegenständen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters zustande kommt;
in der Erwägung, dass in der Gründungsakte der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur die Zusammenarbeit zwischen den Nationen auf allen Gebieten geistiger Tätigkeit und insbesondere der Austausch von Veröffentlichungen und Gegenständen von künstlerischem oder wissenschaftlichem Interesse und anderem nützlichem Informationsmaterial befürwortet wird, dass ferner die Organisation «das gegenseitige Sichkennenlernen und Verstehen der Völker durch die Förderung der zur Information der Massen bestehenden Organe erleichtert» und dass sie internationale Vereinbarungen empfiehlt, «die von Nutzen scheinen für die freie Verbreitung von Ideen durch Wort und Bild»;
in der Erkenntnis, dass eine internationale Vereinbarung zur Förderung des freien Austausches von Büchern, Veröffentlichungen und Gegenständen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters ein wirksames Mittel zur Erreichung dieser Ziele darstellt;
haben deshalb die folgenden Bestimmungen vereinbart:
sofern diese den im Anhang aufgeführten Bedingungen entsprechen und Erzeugnisse eines andern vertragschliessenden Staates darstellen. 2. Die Bestimmungen von Ziffer 1 dieses Artikels hindern einen Vertragsstaat nicht daran, auf den eingeführten Gegenständen
Die vertragschliessenden Staaten verpflichten sich im Rahmen des Möglichen:
Durch die Bestimmungen dieser Vereinbarung soll den vertragschliessenden Staaten nicht die Möglichkeit genommen werden, in Übereinstimmung mit ihrer nationalen Gesetzgebung Massnahmen zu ergreifen, um die Einfuhr oder nachherige Verwendung gewisser Gegenstände zu verbieten oder einzuschränken, sofern diese Massnahmen aus unmittelbaren Gründen der nationalen Sicherheit, der Sittlichkeit oder der öffentlichen Ordnung nötig werden.
Durch diese Vereinbarung sollen weder die Gesetze und Verordnungen noch irgendwelche internationalen Verträge, Abkommen, Vereinbarungen oder Erklärungen berührt oder abgeändert werden, die ein vertragschliessender Staat im Interesse des Urheberschutzes oder des Schutzes des gewerblichen Eigentums mit Einschluss der Patente und Fabrikmarken erlassen bzw. unterzeichnet hat.
Die vertragschliessenden Staaten verpflichten sich, alle Streitfälle, die sich aus der Auslegung oder der Anwendung der vorliegenden Vereinbarung ergeben könnten, auf dem Verhandlungswege oder durch ein Vergleichsverfahren zu regeln, und zwar unbeschadet früherer vertraglicher Bestimmungen, die sie allenfalls zur Regelung der zwischen ihnen auftretenden Streitfälle getroffen haben.
Im Falle einer Meinungsverschiedenheit zwischen vertragschliessenden Staaten über den erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakter eines eingeführten Gegenstandes können die interessierten Parteien in gemeinsamem Einverständnis vom Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur ein Gutachten anfordern.
Die in Artikel IX Ziffer 1 erwähnten Staaten können dieser Vereinbarung vom 22. November 1950 an beitreten. Der Beitritt erfolgt durch Hinterlegung einer formellen Urkunde beim Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen.
Diese Vereinbarung tritt mit demjenigen Tage in Kraft, an welchem der Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen in den Besitz der Ratifikations- oder Beitrittsurkunden von zehn Staaten gelangt ist.
Jeder vertragschliessende Staat kann bei der Unterzeichnung oder der Hinterlegung der Ratifikations- oder Beitrittsurkunde oder in jedem spätern Zeitpunkt in einer an den Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen zu richtenden Note erklären, dass diese Vereinbarung auch für ein oder mehrere Gebiete verbindlich ist, für deren internationale Beziehungen der Staat die Verantwortung trägt.
Der Generalsekretär der Organisation der Vereinten Nationen teilt den in Artikel IX Ziffer 1 erwähnten Staaten, der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur und der Internationalen Handelsorganisation (vorläufig deren interimistischer Kommission) die Hinterlegung aller in den Artikeln IX und X aufgeführten Ratifikations- oder Beitrittsurkunden sowie die in den Artikeln XIII und XIV vorgesehenen Erklärungen und Kündigungen mit.
Sofern ein Drittel der Vertragsstaaten es verlangt, setzt der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur die Frage der Einberufung einer Konferenz für die Revision der vorliegenden Vereinbarung auf die Tagesordnung der nächsten Generalkonferenz dieser Organisation.
Die Anhänge A, B, C, D und E sowie das der Vereinbarung beigelegte Protokoll bilden integrierende Bestandteile dieser Vereinbarung.
Gegeben in Lake Success, New York, am zweiundzwanzigsten November neunzehnhundertundfünfzig in einem einzigen Exemplar, das im Archiv der Organisation der Vereinten Nationen hinterlegt wird. Beglaubigte Abschriften werden allen in Ziffer 1 des Artikels IX erwähnten Staaten sowie der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur und der Internationalen Handelsorganisation (vorläufig deren interimistischen Kommission) übergeben.
(Es folgen die Unterschriften)
1. Gedruckte Bücher;
2. Zeitungen und Zeitschriften;
3. Bücher und Dokumente, die durch andere Vervielfältigungsverfahren als die Druckpresse erzeugt wurden;
4. amtliche, parlamentarische und administrative Dokumente, die in ihrem Ursprungslande veröffentlicht wurden;
5. Plakate und Veröffentlichungen für den Fremdenverkehr, die das Publikum zu Reisen ausserhalb des Importlandes auffordern: Broschüren, Führer, Fahrpläne, Prospekte und ähnliche Veröffentlichungen, mit oder ohne Illustrationen, einschliesslich den von privaten Unternehmen herausgegebenen;
6. Veröffentlichungen, die zum Studium im Auslande einladen;
7. Manuskripte und maschinengeschriebene Dokumente;
8. Kataloge über Bücher und Veröffentlichungen, die von einem ausserhalb des Importlandes ansässigen Verleger oder Buchhändler zum Verkauf angeboten werden;
9. Kataloge über Filme, Tonaufnahmen oder jegliches andere akustische oder Bildmaterial mit erzieherischem, wissenschaftlichem oder kulturellem Charakter, die von oder für die Rechnung der Organisation der Vereinten Nationen oder einer ihrer Spezialorganisationen hergestellt wurden;
10. Musik, handgeschrieben, gedruckt oder durch andere Vervielfältigungsverfahren als die Druckerpresse wiedergegeben;
11. geographische, hydrographische und Himmelskarten;
12. Architekturpläne und -zeichnungen oder solche industriellen oder technischen Charakters, in Original oder Kopie, die für das Studium in einem von den zuständigen Behörden des Importlandes für die zollfreie Einfuhr solcher Gegenstände ermächtigten wissenschaftlichen Institut bzw. Lehrinstitut bestimmt sind.
Die in diesem Anhang A vorgesehenen Vergünstigungen finden keine Anwendung auf folgende Gegenstände:
1. Malereien und Zeichnungen, einschliesslich die ganz von Hand gemachten Kopien, ausgenommen fabrikmässig hergestellte, bemalte und verzierte Gegenstände;
2. Lithographien, Stiche, Handdrucke, die nummeriert, vom Künstler gezeichnet und von graviertem Stein, Platten oder anderem gänzlich von Hand bearbeitetem Material abgezogen sind;
3. Originalwerke der Bildhauerei, Freiplastiken, in Relief oder in Intaglio, ausgenommen serienweise hergestellte Reproduktionen und kunsthandwerkliche Gegenstände mit kommerziellem Charakter;
4. Sammlungsgegenstände und Kunstwerke, die für Museen, Galerien und andere von den zuständigen Behörden des Importlandes zum zollfreien Empfang dieser Gegenstände ermächtigte öffentliche Institute bestimmt sind, unter der Bedingung, dass sie nicht verkauft werden dürfen;
5. Sammlungen und Sammlungsgegenstände, die sich auf die Wissenschaft, insbesondere die Anatomie, Zoologie, Botanik, Mineralogie, Paläontologie, Archäologie und Ethnographie beziehen, sofern sie nicht kommerziellen Zwecken dienen;
6. über 100 Jahre alte Gegenstände.
1. Filme, Filmstreifen, Mikrofilme und Diapositive erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters, die von den durch die zuständigen Behörden des Importlandes zum zollfreien Empfang ermächtigten Organisationen (nach Ermessen des Importlandes auch Rundspruchorganisationen) eingeführt werden. Die Gegenstände dürfen nur von diesen Organisationen oder von andern öffentlichen oder privaten Institutionen oder Gesellschaften verwendet werden, die von den genannten Behörden dazu ermächtigt sind und einen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakter aufweisen;
2. Film-Wochenschauen (mit oder ohne Tonband), die zur Zeit ihrer Einfuhr aktuell sind. Sie können zum Zwecke der Wiedergabe in der Form von Negativen, belichtet und entwickelt, oder von Positiven, entwickelt und kopiert, importiert werden unter Vorbehalt einer möglichen Beschränkung der Zollfreiheit auf zwei Kopien. Die Wochenschauen stehen nur dann im Genuss dieser Bevorzugung, wenn sie von den durch die zuständigen Behörden des Importlandes zum zollfreien Empfang ermächtigten Organisationen (nach Ermessen des Importlandes auch Rundspruchorgane) eingeführt werden;
3. Tonaufnahmen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters, die ausschliesslich für die von den zuständigen Behörden des Importlandes zum zollfreien Empfang dieses Materials ermächtigten öffentlichen oder privaten Institutionen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters bestimmt sind (nach Ermessen des Importlandes auch Rundspruchorgane);
4. Filme, Filmstreifen, Mikrofilme und Tonaufnahmen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters, die von der Organisation der Vereinten Nationen oder einer ihrer Spezialorganisationen hergestellt worden sind;
5. Modelle, Maquetten, Wandbilder, die ausschliesslich zu Vorführungs- und Unterrichtszwecken in öffentlichen oder privaten Instituten erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters dienen. Diese müssen von den zuständigen Behörden des Importlandes zum zollfreien Empfang dieses Materials ermächtigt sein.
Wissenschaftliche Instrumente und Apparate, die ausschliesslich zu Unterrichtszwecken oder zur rein wissenschaftlichen Forschung bestimmt sind, unter Vorbehalt:
1. Bücher, Veröffentlichungen und Dokumente aller Art in Blindenschrift.
2. Andere, besonders für die erzieherische, wissenschaftliche oder kulturelle Weiterbildung der Blinden verwendbare Gegenstände, die direkt von ihren eigenen Institutionen oder von den von den zuständigen Behörden des Importlandes zur zollfreien Einfuhr dieses Materials ermächtigten Blinden-Hilfsorganisationen eingeführt werden.
Die vertragschliessenden Staaten,
bestrebt, den Beitritt der Vereinigten Staaten von Amerika zur Vereinbarung vom 22. November 1950 über die Einfuhr von Gegenständen erzieherischen, wissenschaftlichen oder kulturellen Charakters zu erleichtern, haben folgendes vereinbart:
Text des Vorbehalts:
a. Falls es sich herausstellen sollte, dass – infolge der von einem Vertragsstaat gemäss dieser Vereinbarung eingegangenen Verpflichtungen – die Einfuhr irgendeines in dieser Vereinbarung erwähnten Produktes in diesen Staat unverhältnismässig zunimmt oder unter solchen Bedingungen geschieht, dass die einheimische Industrie, welche ähnliche oder direkt im Konkurrenzwettbewerb stehende Produkte hervorbringt, dadurch bedroht wird oder bedroht werden könnte, so ist es dem vertragschliessenden Staat freigestellt, unter Beobachtung der in der vorhergehenden Ziffer 2 enthaltenen Bestimmungen, für den in Frage stehenden Gegenstand im Ausmass und während der Zeit, die zur Verhinderung oder Wiedergutmachung eines solchen Schadens nötig ist, sich ganz oder teilweise der Verpflichtungen zu entbinden, die er mit der vorliegenden Vereinbarung eingegangen ist.
b. Bevor ein Vertragsstaat eine der unter Buchstabe a vorgesehenen Massnahmen ergreift, gibt er davon der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur schriftlich Kenntnis, und zwar so frühzeitig als möglich. Er gibt ihr und den an der Vereinbarung beteiligten Vertragsstaaten die Möglichkeit, sich mit ihm über die in Aussicht genommene Massnahme zu besprechen.
c. In kritischen Fällen, in denen ein verspätetes Eingreifen schwer wiedergutzumachende Nachteile mit sich bringen würde, können gestützt auf Buchstabe a dieses Protokolls, ohne vorherige Rückfragen, aber unter der Bedingung, unverzüglich nachher Besprechungen aufzunehmen, provisorische Schutzmassnahmen ergriffen werden.
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Afghanistan | 19. März | 1958 | 19. März | 1958 | |
| Ägypten | 8. Februar | 1952 | 21. Mai | 1952 | |
| Armenien | 23. August | 2010 | 23. August | 2010 | |
| Australien | 5. März | 1992 B | 5. März | 1992 | |
| Barbados | 13. April | 1973 N | 30. November | 1966 | |
| Belgien | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Benin | 18. Mai | 2017 | 18. Mai | 2017 | |
| Bolivien | 22. September | 1970 | 22. September | 1970 | |
| Bosnien und Herzegowina | 1. September | 1993 N | 6. März | 1992 | |
| Bulgarien | 14. März | 1997 B | 14. März | 1997 | |
| Burkina Faso | 14. September | 1965 B | 14. September | 1965 | |
| China | |||||
| Hongkong | 6. Juni | 1997 | 1. Juli | 1997 | |
| Côte d’Ivoire | 19. Juli | 1963 B | 19. Juli | 1963 | |
| Dänemark | 4. April | 1960 B | 4. April | 1960 | |
| Deutschland* | 9. August | 1957 B | 9. August | 1957 | |
| El Salvador | 24. Juni | 1953 | 24. Juni | 1953 | |
| Estland | 1. August | 2001 | 1. August | 2001 | |
| Fidschi | 31. Oktober | 1972 N | 10. Oktober | 1970 | |
| Finnland | 30. April | 1956 B | 30. April | 1956 | |
| Frankreich | 14. Oktober | 1957 | 14. Oktober | 1957 | |
| Gabun | 4. September | 1962 B | 4. September | 1962 | |
| Ghana | 7. April | 1958 N | 5. März | 1957 | |
| Griechenland | 12. Dezember | 1955 | 12. Dezember | 1955 | |
| Guatemala | 8. Juli | 1960 | 8. Juli | 1960 | |
| Haiti | 14. Mai | 1954 | 14. Mai | 1954 | |
| Heiliger Stuhl | 22. August | 1979 B | 22. August | 1979 | |
| Irak | 11. August | 1972 B | 11. August | 1972 | |
| Iran | 7. Januar | 1966 | 7. Januar | 1966 | |
| Irland | 19. September | 1978 B | 19. September | 1978 | |
| Israel | 27. März | 1952 | 21. Mai | 1952 | |
| Italien | 26. November | 1962 B | 26. November | 1962 | |
| Japan | 17. Juni | 1970 B | 17. Juni | 1970 | |
| Jordanien | 31. Dezember | 1958 B | 31. Dezember | 1958 | |
| Kambodscha | 5. November | 1951 B | 21. Mai | 1952 | |
| Kamerun | 15. Mai | 1964 B | 15. Mai | 1964 | |
| Kasachstan | 21. Dezember | 1998 B | 21. Dezember | 1998 | |
| Kenia* | 15. März | 1967 B | 15. März | 1967 | |
| Kirgisistan | 19. Juli | 2005 B | 19. Juli | 2005 | |
| Kongo (Brazzaville) | 26. August | 1968 B | 26. August | 1968 | |
| Kongo (Kinshasa) | 3. Mai | 1962 N | 30. Juni | 1960 | |
| Kroatien | 26. Juli | 1993 N | 8. Oktober | 1991 | |
| Kuba | 27. August | 1952 B | 27. August | 1952 | |
| Laos | 28. Februar | 1952 B | 21. Mai | 1952 | |
| Lettland | 20. November | 2001 B | 20. November | 2001 | |
| Liberia | 16. September | 2005 | 16. September | 2005 | |
| Libyen | 22. Januar | 1973 B | 22. Januar | 1973 | |
| Litauen | 21. August | 1998 B | 21. August | 1998 | |
| Luxemburg | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Madagaskar | 23. Mai | 1962 B | 23. Mai | 1962 | |
| Malawi | 17. August | 1965 B | 17. August | 1965 | |
| Malaysia | 29. Juni | 1959 N | 31. August | 1957 | |
| Mali | 16. Juli | 2014 B | 16. Juli | 2014 | |
| Malta | 19. Januar | 1968 N | 21. September | 1964 | |
| Marokko | 25. Juli | 1968 B | 25. Juli | 1968 | |
| Mauritius | 18. Juli | 1969 N | 12. März | 1968 | |
| Mazedonien | 2. September | 1997 N | 17. November | 1991 | |
| Moldau | 3. September | 1998 B | 3. September | 1998 | |
| Monaco | 18. März | 1952 B | 21. Mai | 1952 | |
| Montenegro | 23. Oktober | 2006 N | 3. Juni | 2006 | |
| Neuseeland | 29. Juni | 1962 | 29. Juni | 1962 | |
| Cook-Inseln | 29. Juni | 1962 | 29. Juni | 1962 | |
| Niue | 29. Juni | 1962 | 29. Juni | 1962 | |
| Tokelau | 29. Juni | 1962 | 29. Juni | 1962 | |
| Nicaragua | 17. Dezember | 1963 B | 17. Dezember | 1963 | |
| Niederlande | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Aruba | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Curaçao | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Karibische Gebiete (Bonaire, Sint Eustatius und Saba) | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Sint Maarten | 31. Oktober | 1957 | 31. Oktober | 1957 | |
| Niger | 22. April | 1968 B | 22. April | 1968 | |
| Nigeria | 26. Juni | 1961 N | 1. Oktober | 1960 | |
| Norwegen | 2. April | 1959 B | 2. April | 1959 | |
| Oman | 19. Dezember | 1977 B | 19. Dezember | 1977 | |
| Österreich | 12. Juni | 1958 B | 12. Juni | 1958 | |
| Pakistan | 17. Januar | 1952 | 21. Mai | 1952 | |
| Philippinen | 30. August | 1952 | 30. August | 1952 | |
| Polen | 24. September | 1971 B | 24. September | 1971 | |
| Portugal | 11. Juni | 1984 B | 11. Juni | 1984 | |
| Ruanda | 1. Dezember | 1964 N | 1. Juli | 1962 | |
| Rumänien* | 24. November | 1970 B | 24. November | 1970 | |
| Russland | 7. Oktober | 1994 | 7. Oktober | 1994 | |
| Salomoninseln | 3. September | 1981 N | 7. Juli | 1978 | |
| Sambia | 1. November | 1974 N | 24. Oktober | 1964 | |
| San Marino | 30. Juli | 1985 B | 30. Juli | 1985 | |
| Schweden | 21. Mai | 1952 | 21. Mai | 1952 | |
| Schweiz* | 7. April | 1953 | 7. April | 1953 | |
| Serbien | 12. März | 2001 N | 27. April | 1992 | |
| Sierra Leone | 13. März | 1962 N | 27. April | 1961 | |
| Simbabwe | 1. Dezember | 1998 N | 18. April | 1980 | |
| Singapur | 11. Juli | 1969 B | 11. Juli | 1969 | |
| Slowakei | 9. Juni | 1997 B | 9. Juni | 1997 | |
| Slowenien | 6. Juli | 1992 N | 25. Juni | 1991 | |
| Spanien | 7. Juli | 1955 B | 7. Juli | 1955 | |
| Sri Lanka | 8. Januar | 1952 B | 21. Mai | 1952 | |
| Syrien | 16. September | 1980 | 16. September | 1980 | |
| Tansania | 26. März | 1963 B | 26. März | 1963 | |
| Thailand | 18. Juni | 1951 | 21. Mai | 1952 | |
| Togo | 16. November | 2009 | 16. November | 2009 | |
| Tonga | 11. November | 1977 N | 4. Juni | 1970 | |
| Trinidad und Tobago | 11. April | 1966 N | 31. August | 1962 | |
| Tschechische Republik | 22. August | 1997 B | 22. August | 1997 | |
| Tunesien | 14. Mai | 1971 B | 14. Mai | 1971 | |
| Uganda | 15. April | 1965 B | 15. April | 1965 | |
| Ungarn* | 15. März | 1979 B | 15. März | 1979 | |
| Uruguay | 20. April | 1999 | 20. April | 1999 | |
| Venezuela | 1. Mai | 1992 B | 1. Mai | 1992 | |
| Vereinigte Staaten* | 2. November | 1966 | 2. November | 1966 | |
| Vereinigtes Königreich | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Anguilla | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Britische Jungferninseln | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Falklandinseln | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Gibraltar | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Insel Man | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Kanalinseln | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Montserrat | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| St. Helena und Nebengebiete (Ascension und Tristan da Cunha) | 11. März | 1954 | 11. März | 1954 | |
| Vietnam | 1. Juni | 1952 B | 1. Juni | 1952 | |
| Zypern | 16. Mai | 1963 N | 16. August | 1960 | |
| * Vorbehalte und Erklärungen. Die Vorbehalte und Erklärungen werden in der AS nicht veröffentlicht, mit Ausnahme derjenigen der Schweiz. Die französischen und englischen Texte können auf der Internetseite der Vereinten Nationen: http://treaties.un.org/ eingesehen oder bei der Direktion für Völkerrecht, Sektion Staatsverträge, 3003 Bern bezogen werden. | |||||
| Schweiz 4Die Schweizerische Regierung behält sich gegenüber Vertragsstaaten, die Einfuhrbeschränkungen oder Devisenvorschriften in einseitiger Weise handhaben und damit die Vereinbarung unwirksam machen, volle Handlungsfreiheit vor.Meine Unterschrift wird ferner ohne Präjudiz in Bezug auf die Haltung der Schweizerischen Regierung zur Charta von Havanna vom 24. März 1948, in welcher eine internationale Handelsorganisation vorgesehen ist, abgegeben.Die Vereinbarung erstreckt sich auch auf das Fürstentum Liechtenstein, solange dieses durch einen Zollanschlussvertrag mit der Schweiz verbunden ist. |
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