0.231.0
AS 1956 102; BBl 1954 II 565
Übersetzung
Abgeschlossen in Genf am 6. September 1952
Von der Bundesversammlung genehmigt am 22. Juni 19551
Schweizerische Ratifikationsurkunde hinterlegt am 30. Dezember 1955
In Kraft getreten für die Schweiz am 30. März 1956
(Stand am 15. April 2010)
Die vertragschliessenden Staaten,
vom Wunsche beseelt, den Schutz des Urheberrechts an Werken der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst in allen Ländern zu gewährleisten,
überzeugt, dass eine Regelung des Schutzes des Urheberrechts, die, allen Nationen angemessen, in einem Weltabkommen niedergelegt ist und die bisher in Kraft befindlichen zwischenstaatlichen Ordnungen ergänzt, ohne ihnen Abbruch zu tun, zur Sicherung der Achtung vor den Menschenrechten und zur Förderung der Entwicklung der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst beitragen wird,
in der Gewissheit, dass eine solche für die ganze Welt bestimmte Regelung des Schutzes der Urheberrechte die Verbreitung der Geisteswerke erleichtern und zu einer besseren Verständigung unter den Nationen beitragen wird,
haben das Folgende beschlossen:
Jeder vertragschliessende Staat verpflichtet sich, alle Bestimmungen zu treffen, die notwendig sind, um einen ausreichenden und wirksamen Schutz der Rechte der Urheber und anderer Inhaber von Urheberrechten an den Werken der Literatur, der Wissenschaft und der Kunst, wie beispielsweise an Schriftwerken, an musikalischen, dramatischen und kinematographischen Werken sowie an Werken der Malerei, an Stichen und an Werken der Bildhauerei, zu gewähren.
Jedoch kann ein vertragschliessender Staat, der bei dem Inkrafttreten des vorliegenden Abkommens für sein Gebiet, unter Abweichung von der Regel, die Schutzdauer für bestimmte Arten von Werken von der ersten Veröffentlichung des Werkes an berechnet, diese Aufnahmen aufrecht erhalten und sie auf andere Arten von Werken erstrecken. Für alle diese Arten darf die Schutzdauer nicht weniger als 25 Jahre nach der ersten Veröffentlichung betragen.
Jeder vertragschliessende Staat, der beim Inkrafttreten dieses Abkommens für sein Gebiet die Schutzdauer nicht vom Tode des Urhebers an berechnet, hat die Befugnis, sie von der ersten Veröffentlichung des Werkes oder gegebenenfalls von der der Veröffentlichung vorausgegangenen Registrierung an zu berechnen; die Schutzdauer darf nicht weniger als 25 Jahre seit der ersten Veröffentlichung oder gegebenenfalls der ihr vorausgegangenen Registrierung betragen.
Wenn die Gesetzgebung eines vertragschliessenden Staates zwei oder mehrere anschliessende Schutzfristen vorsieht, darf die Dauer der ersten Frist nicht weniger betragen als die Dauer einer der oben bestimmten Mindestzeiten. 3. Die Bestimmungen der Ziffer 2 dieses Artikels finden auf Werke der Photographie und der angewandten Kunst keine Anwendung. Jedoch darf in den vertragschliessenden Staaten, welche die Werke der Photographie schützen und den Werken der angewandten Kunst als Kunstwerken Schutz gewähren, die Schutzdauer dieser Werke nicht weniger als zehn Jahre betragen. 4. Kein vertragschliessender Staat ist verpflichtet, einem Werk einen längeren Schutz zu gewähren als den, der für Werke der betreffenden Art in dem vertragschliessenden Staat festgesetzt ist, in dem das Werk zuerst veröffentlicht wurde; ist das Werk nicht veröffentlicht, so braucht kein längerer Schutz gewährt zu werden als der, welcher in dem vertragschliessenden Staat, dem der Urheber angehört, für Werke der betreffenden Art festgesetzt ist.
Wenn die Gesetzgebung eines vertragschliessenden Staates zwei oder mehrere anschliessende Schutzfristen vorsieht, wird für die Anwendung der vorstehenden Bestimmungen die Summe dieser Schutzfristen als die von diesem Staat gewährte Schutzdauer angesehen. Wenn jedoch, gleichviel aus welchem Grunde, ein bestimmtes Werk in dem betreffenden Staat während der zweiten oder einer der folgenden Fristen nicht geschützt wird, sind die anderen vertragschliessenden Staaten nicht verpflichtet, dieses Werk während der zweiten oder der folgenden Fristen zu schützen. 5. Für die Anwendung der Ziffer 4 dieses Artikels wird das Werk eines Angehörigen eines vertragschliessenden Staates, das zuerst in einem nichtvertragschliessenden Staat veröffentlicht worden ist, so angesehen, als sei es zuerst in dem vertragschliessenden Staat veröffentlicht worden, dem der Urheber angehört. 6. Im Falle der gleichzeitigen Veröffentlichung in zwei oder mehreren vertragschliessenden Staaten gilt das Werk für die Anwendung der Ziffer 4 dieses Artikels als zuerst in dem Staat veröffentlicht, der die kürzeste Schutzdauer gewährt. Als gleichzeitig in mehreren Staaten veröffentlicht gilt ein Werk, das in zwei oder mehreren Staaten innerhalb von dreissig Tagen nach seiner ersten Veröffentlichung erschienen ist.
Wenn bis zum Ablauf von sieben Jahren nach der ersten Veröffentlichung eines Schriftwerkes keine Übersetzung dieses Werkes in die Landessprache oder gegebenenfalls in eine der Landessprachen eines vertragschliessenden Staates durch den Inhaber des Übersetzungsrechtes oder mit seiner Zustimmung veröffentlicht worden ist, kann jeder Angehörige des betreffenden Staates von der zuständigen Behörde dieses Staates eine nicht ausschliessliche Lizenz erhalten, das Werk in eine der Landessprachen zu übersetzen, in der das Werk noch nicht veröffentlicht ist, und diese Übersetzung zu veröffentlichen.
Die Lizenz kann nur erteilt werden, wenn der Antragsteller nach Massgabe der Bestimmungen des Staates, in dem er das Ersuchen einreicht, nachweist, dass er die Zustimmung des Inhabers des Übersetzungsrechtes einzuholen versucht, dass er aber trotz gehöriger Bemühungen ihn nicht ausfindig zu machen oder seine Zustimmung nicht zu erlangen vermocht hat. Unter denselben Bedingungen kann die Lizenz erteilt werden, wenn das Werk in der betreffenden Sprache zwar veröffentlicht worden ist, alle Ausgaben aber vergriffen sind.
Vermag der Antragsteller den Inhaber des Übersetzungsrechtes nicht ausfindig zu machen, so hat er eine Abschrift seines Ersuchens an den Verleger zu senden, dessen Name auf dem Werk angegeben ist. Ist die Staatsangehörigkeit des Inhabers des Übersetzungsrechts bekannt, so hat er eine Abschrift auch an den diplomatischen oder konsularischen Vertreter des Staates zu senden, dessen Angehöriger der Inhaber des Übersetzungsrechts ist, oder an eine besondere von der Regierung dieses Staates bezeichnete Stelle. Die Lizenz kann nicht vor Ablauf von zwei Monaten nach Absendung der Abschriften des Ersuchens erteilt werden.
Die vertragschliessenden Staaten haben in ihrer Gesetzgebung dafür zu sorgen, dass dem Inhaber des Übersetzungsrechts eine angemessene, der zwischenstaatlichen Übung entsprechende Vergütung bewilligt, die Zahlung und der Transfer dieser Vergütung bewirkt sowie eine einwandfreie Übersetzung des Werkes gewährleistet wird. Der Titel des Originalwerkes und der Name seines Verfassers müssen auf allen Exemplaren der Ausgabe im Druck angegeben werden. Die Lizenz darf nur zur Herausgabe der Übersetzung im Gebiet des vertragschliessenden Staates berechtigen, in dem der Antrag gestellt wurde. Die Einfuhr der Exemplare in einen anderen vertragschliessenden Staat und ihr Verkauf in diesem Staat sind zulässig, wenn die Sprache, in die das Werk übersetzt worden ist, eine Landessprache dieses Staates ist und wenn dessen eigene Gesetzgebung die Lizenz vorsieht und keine Bestimmungen in diesem Staat der Einfuhr und dem Verkauf entgegenstehen. In einem vertragschliessenden Staat, für den die vorstehenden Bedingungen nicht zutreffen, sind für Einfuhr und Verkauf die Gesetzgebung dieses Staates und die von ihm geschlossenen Verträge massgebend. Die Lizenz ist nicht übertragbar.
Die Lizenz ist zu versagen, wenn der Verfasser die Exemplare seines Werkes aus dem Verkehr zurückgezogen hat.
Eine «Veröffentlichung» im Sinne dieses Abkommens liegt vor, wenn das Werk in einer körperlichen Form vervielfältigt und der Öffentlichkeit durch Exemplare zugänglich gemacht wird, die es gestatten, das Werk zu lesen oder sonst mit dem Auge wahrzunehmen.
Dieses Abkommen findet keine Anwendung auf Werke oder auf Rechte an Werken, die beim Inkrafttreten des Abkommens in dem vertragschliessenden Staat, in dem der Schutz beansprucht wird, endgültig den Schutz verloren haben oder niemals geschützt waren.
Der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur, der Direktor des Büros des Internationalen Verbandes zum Schutze von Werken der Literatur und der Kunst sowie der Generalsekretär der Organisation der Amerikanischen Staaten oder ihre Vertreter können an den Sitzungen des Ausschusses mit beratender Stimme teilnehmen.
Der Ausschuss der Regierungsvertreter beruft Revisionskonferenzen ein, wenn er es für notwendig erachtet oder wenn es von wenigstens zehn der vertragschliessenden Staaten oder, solange deren Zahl unter zwanzig bleibt, von der Mehrheit der vertragschliessenden Staaten verlangt wird.
Jeder vertragschliessende Staat kann im Zeitpunkt der Hinterlegung seiner Ratifikations-, Annahme- oder Beitrittsurkunde oder später durch eine an den Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur gerichtete Anzeige erklären, dass dieses Abkommen auf alle oder einen Teil der Länder oder Gebiete anwendbar ist, deren internationale Beziehungen er wahrnimmt. Das Abkommen ist sodann auf die in der Anzeige bezeichneten Länder oder Gebiete nach Ablauf der in Artikel IX vorgesehenen Frist von drei Monaten anwendbar. Mangels einer solchen Anzeige ist dieses Abkommen auf solche Länder oder Gebiete nicht anwendbar.
Jede Streitfrage zwischen zwei oder mehreren vertragschliessenden Staaten über die Auslegung oder Anwendung des vorliegenden Abkommens, die nicht auf dem Verhandlungswege beigelegt wird, soll zur Entscheidung vor den Internationalen Gerichtshof gebracht werden, sofern die beteiligten Staaten nicht eine andere Regelung vereinbaren.
Alle diese Texte werden dem unterzeichneten Text des Abkommens beigefügt.
Das vorliegende Abkommen lässt den Bestand der mehrseitigen oder zweiseitigen Abkommen oder Vereinbarungen über das Urheberrecht unberührt, die ausschliesslich zwischen zwei oder mehreren amerikanischen Republiken in Kraft sind oder in Kraft treten werden. Weichen die Bestimmungen solcher bereits bestehenden Abkommen oder Vereinbarungen von den Bestimmungen des vorliegenden Abkommens ab oder weichen die Bestimmungen des vorliegenden Abkommens von denen eines neuen Abkommens oder einer neuen Vereinbarung ab, die nach dem Inkrafttreten des vorliegenden Abkommens zwischen zwei oder mehreren amerikanischen Republiken abgeschlossen werden, so hat unter den Vertragsteilen das zuletzt abgeschlossene Abkommen oder die zuletzt abgeschlossene Vereinbarung den Vorrang. Unberührt bleiben die Rechte an einem Werk, die in einem vertragschliessenden Staat auf Grund bestehender Abkommen oder Vereinbarungen erworben wurden, bevor das vorliegende Abkommen für diesen Staat in Kraft getreten ist.
Das vorliegende Abkommen lässt den Bestand der mehrseitigen oder zweiseitigen Abkommen oder Vereinbarungen über das Urheberrecht unberührt, die zwischen zwei oder mehreren vertragschliessenden Staaten in Kraft sind. Weichen die Bestimmungen eines solchen Abkommens oder einer solchen Vereinbarung von den Bestimmungen des vorliegenden Abkommens ab, so haben die Bestimmungen des vorliegenden Abkommens den Vorrang. Unberührt bleiben die Rechte an einem Werk, die in einem vertragschliessenden Staat auf Grund bestehender Abkommen oder Vereinbarungen erworben wurden, bevor das vorliegende Abkommen für diesen Staat in Kraft getreten ist. Die Bestimmungen der Artikel XVII und XVIII des vorliegenden Abkommens werden durch diesen Artikel in keiner Weise berührt.
Vorbehalte zu dem vorliegenden Abkommen sind nicht zulässig.
Der Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur übermittelt gehörig beglaubigte Abschriften des vorliegenden Abkommens den interessierten Staaten, dem Schweizerischen Bundesrat und zum Zwecke der Registrierung dem Generalsekretär der Vereinten Nationen.
Er unterrichtet ausserdem alle interessierten Staaten über die Hinterlegung der Ratifikations-, Annahme- oder Beitrittsurkunden, über den Tag des Inkrafttretens des vorliegenden Abkommens, über die Anzeigen gemäss Artikel XIII des vorliegenden Abkommens und über die Kündigungen gemäss Artikel XIV.
Die Mitgliedstaaten des Internationalen Verbandes zum Schutze von Werken der Literatur und der Kunst, die das Welturheberrechtsabkommen unterzeichnen, haben in dem Wunsche, ihre gegenseitigen Beziehungen auf der Grundlage des genannten Verbandes enger zu gestalten und jeden Konflikt zu vermeiden, der sich aus dem Nebeneinanderbestehen der Berner Übereinkunft3und des Weltabkommens ergeben könnte,
in allseitiger Übereinstimmung folgende Erklärung angenommen:
Die Staatenkonferenz des Urheberrechtes hat die Fragen erwogen, die sich auf den in Artikel XI des Abkommens vorgesehenen Ausschuss von Regierungsvertretern beziehen; sie
fasst folgende Entschliessung:
1. Die ersten Mitglieder des Ausschusses sind die Vertreter folgender zwölf Staaten, derart, dass jeder dieser Staaten einen Vertreter und einen Stellvertreter bestellt: Argentinien, Brasilien, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Italien, Japan, Mexiko, Schweiz, Spanien, Vereinigte Staaten von Nordamerika.
2. Der Ausschuss wird gebildet, sobald das Abkommen gemäss Artikel XI in Kraft tritt.
3. Der Ausschuss wählt einen Präsidenten und einen Vizepräsidenten. Er gibt sich seine Geschäftsordnung, welche die Anwendung der nachstehenden Regeln gewährleisten muss:
und bringt den Wunsch zum Ausdruck,
die Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur möge die Sorge für das Sekretariat des Ausschusses übernehmen.
Zu Urkund dessen haben die Unterzeichneten nach Hinterlegung ihrer Vollmachten dieses Abkommen unterzeichnet.Geschehen zu Genf, am 6. September neunzehnhundertzweiundfünfzig, in einer einzigen Ausfertigung.(Es folgen die Unterschriften)
Die Mitgliedstaaten des Welturheberrechtsabkommens (im folgenden Abkommen genannt), die diesem Protokoll beitreten,haben die folgenden Bestimmungen vereinbart:1. Staatenlose und Flüchtlinge, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt in einem vertragschliessenden Staat haben, werden für die Anwendung des Abkommens den Angehörigen dieses Staates gleichgestellt.2. a. Dieses Protokoll soll unterzeichnet und von den Unterzeichnerstaaten ratifiziert oder angenommen werden, auch steht der Beitritt gemäss den Bestimmungen des Artikels VIII des Abkommens offen. b. Dieses Protokoll tritt für jeden Staat mit der Hinterlegung der diesbezüglichen Ratifikations-, Annahme- oder Beitrittsurkunde in Kraft, sofern dieser Staat bereits Mitglied des Abkommens ist.Zu Urkund dessen haben die Unterzeichneten, die hierzu gehörig bevollmächtigt sind, dieses Protokoll unterzeichnet.Geschehen zu Genf, am 6. September 1952, in englischer, französischer und spanischer Sprache, die in gleicher Weise massgebend sind, in einer einzigen Ausfertigung, die beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hinterlegt wird. Der Generaldirektor wird beglaubigte Abschriften den Unterzeichnerstaaten, dem Schweizerischen Bundesrat sowie zum Zwecke der Registrierung dem Generalsekretär der vereinten Nationen übermitteln.(Es folgen die Unterschriften)
Die Mitgliedstaaten des Welturheberrechtsabkommens (im folgenden Abkommen genannt), die diesem Protokoll beitreten,
haben die folgenden Bestimmungen vereinbart:
Zu Urkund dessen haben die Unterzeichneten, die hierzu gehörig bevollmächtigt sind, dieses Protokoll unterzeichnet.
Geschehen zu Genf, am 6. September 1952, in englischer, französischer und spanischer Sprache, die in gleicher Weise massgebend sind, in einer einzigen Ausfertigung, die beim Generaldirektor der Organisation der Vereinten Nationen für Erziehung, Wissenschaft und Kultur hinterlegt wird. Der Generaldirektor wird beglaubigte Abschriften den Unterzeichnerstaaten, dem Schweizerischen Bundesrat sowie zum Zwecke der Registrierung dem Generalsekretär der Vereinten Nationen übermitteln.
(Es folgen die Unterschriften)
| Vertragsstaaten | Ratifikation Beitritt (B) Nachfolgeerklärung (N) | Inkrafttreten | ||
|---|---|---|---|---|
| Albanien | 4. November | 2003 | 4. Februar | 2004 |
| Algerien | 28. Mai | 1973 B | 28. August | 1973 |
| Andorraa | 22. Januar | 1953 | 16. September | 1955 |
| Argentinienb | 13. November | 1957 | 13. Februar | 1958 |
| Aserbaidschan | 7. April | 1997 N | 21. Dezember | 1991 |
| Australiena | 1. Februar | 1969 | 1. Mai | 1969 |
| Bahamas | 13. Juli | 1976 N | 10. Juli | 1973 |
| Bangladeschc | 5. Mai | 1975 B | 5. August | 1975 |
| Barbados | 18. März | 1983 B | 18. Juni | 1983 |
| Belarus | 29. März | 1994 N | 21. Dezember | 1991 |
| Belgiena | 31. Mai | 1960 | 31. August | 1960 |
| Belize | 1. Dezember | 1982 N | 21. September | 1981 |
| Boliviena | 22. Dezember | 1989 B | 22. März | 1990 |
| Bosnien und Herzegowinaa | 12. Juli | 1993 N | 6. März | 1992 |
| Brasiliena | 13. Oktober | 1959 | 13. Januar | 1960 |
| Bulgarien | 7. März | 1975 B | 7. Juni | 1975 |
| Chiled | 18. Januar | 1955 | 16. September | 1955 |
| China | 30. Juli | 1992 B | 30. Oktober | 1992 |
| Hongkong | 9. Juni | 1997 | 1. Juli | 1997 |
| Costa Ricaa | 7. Dezember | 1954 B | 16. September | 1955 |
| Dänemarka | 9. November | 1961 | 9. Februar | 1962 |
| Deutschlanda | 3. Juni | 1955 | 16. September | 1955 |
| Dominikanische Republik | 8. Februar | 1983 B | 8. Mai | 1983 |
| Ecuadorb | 5. März | 1957 B | 5. Juni | 1957 |
| El Salvadorc | 29. Dezember | 1978 B | 29. März | 1979 |
| Fidschi | 13. Dezember | 1971 N | 10. Oktober | 1970 |
| Finnlanda | 16. Januar | 1963 | 16. April | 1963 |
| Frankreicha | 14. Oktober | 1955 | 14. Januar | 1956 |
| Französisch Guyana | 16. November | 1955 B | 14. Januar | 1956 |
| Guadeloupe | 16. November | 1955 B | 14. Januar | 1956 |
| Martinique | 16. November | 1955 B | 14. Januar | 1956 |
| Réunion | 16. November | 1955 B | 14. Januar | 1956 |
| Ghanaa | 22. Mai | 1962 B | 22. August | 1962 |
| Griechenlanda | 24. Mai | 1963 B | 24. August | 1963 |
| Guatemalaa | 28. Juli | 1964 | 28. Oktober | 1964 |
| Guineac | 13. August | 1981 B | 13. November | 1981 |
| Haitia | 1. September | 1954 | 16. September | 1955 |
| Heiliger Stuhla | 5. Juli | 1955 | 5. Oktober | 1955 |
| Indiena | 21. Oktober | 1957 | 21. Januar | 1958 |
| Irlanda | 20. Oktober | 1958 | 20. Januar | 1959 |
| Island | 18. September | 1956 B | 18. Dezember | 1956 |
| Israela | 6. April | 1955 | 16. September | 1955 |
| Italiena | 24. Oktober | 1956 | 24. Januar | 1957 |
| Japana | 28. Januar | 1956 | 28. April | 1956 |
| Kambodschaa | 3. August | 1953 B | 16. September | 1955 |
| Kamerun | 1. Februar | 1973 B | 1. Mai | 1973 |
| Kanadae | 10. Mai | 1962 | 10. August | 1962 |
| Kasachstan | 6. August | 1992 N | 21. Dezember | 1991 |
| Keniaa | 7. Juni | 1966 B | 7. September | 1966 |
| Kolumbien | 18. März | 1976 B | 18. Juni | 1976 |
| Korea (Süd-)c | 1. Juli | 1987 B | 1. Oktober | 1987 |
| Kroatien | 6. Juli | 1992 N | 8. Oktober | 1991 |
| Kubab | 18. März | 1957 | 18. Juni | 1957 |
| Laosa | 19. August | 1954 B | 16. September | 1955 |
| Libanona | 17. Juli | 1959 B | 17. Oktober | 1959 |
| Liberiab | 27. April | 1956 | 27. Juli | 1956 |
| Liechtensteinb | 22. Oktober | 1958 B | 22. Januar | 1959 |
| Luxemburga | 15. Juli | 1955 | 15. Oktober | 1955 |
| Malawi | 26. Juli | 1965 B | 26. Oktober | 1965 |
| Malta | 19. August | 1968 B | 19. November | 1968 |
| Marokkoa | 8. Februar | 1972 B | 8. Mai | 1972 |
| Mauritiusa | 20. August | 1970 N | 12. März | 1968 |
| Nordmazedoniena | 30. April | 1997 N | 17. November | 1991 |
| Mexikod | 12. Februar | 1957 | 12. Mai | 1957 |
| Moldau | 23. Juni | 1997 N | 21. Dezember | 1991 |
| Monacob | 16. Juni | 1955 | 16. September | 1955 |
| Montenegroa | 26. April | 2007 N | 3. Juni | 2006 |
| Neuseelanda | 11. Juni | 1964 B | 11. September | 1964 |
| Cook-Inseln | 11. Juni | 1964 B | 11. September | 1964 |
| Niue | 11. Juni | 1964 N | 11. September | 1964 |
| Tokelau | 11. Juni | 1964 B | 11. September | 1964 |
| Nicaraguaa | 16. Mai | 1961 | 16. August | 1961 |
| Niederlandea | 22. März | 1967 | 22. Juni | 1967 |
| Nigerc | 15. Februar | 1989 B | 15. Mai | 1989 |
| Nigeria | 14. November | 1961 B | 14. Februar | 1962 |
| Norwegena | 23. Oktober | 1962 | 23. Januar | 1963 |
| Österreicha | 2. April | 1957 | 2. Juli | 1957 |
| Pakistana | 28. April | 1954 B | 16. September | 1955 |
| Panamaa | 17. Juli | 1962 B | 17. Oktober | 1962 |
| Paraguaya | 11. Dezember | 1961 B | 11. März | 1962 |
| Peruc | 16. Juli | 1963 | 16. Oktober | 1963 |
| Polenc | 9. Dezember | 1976 B | 9. März | 1977 |
| Portugala | 25. September | 1956 | 25. Dezember | 1956 |
| Ruandaa | 10. August | 1989 B | 10. November | 1989 |
| Russland | 27. Februar | 1973 B | 27. Mai | 1973 |
| Sambia | 1. März | 1965 B | 1. Juni | 1965 |
| Saudi-Arabien | 13. April | 1994 B | 13. Juli | 1994 |
| Schwedena | 1. April | 1961 | 1. Juli | 1961 |
| Schweizb | 30. Dezember | 1955 | 30. März | 1956 |
| Senegalc | 9. April | 1974 B | 9. Juli | 1974 |
| Serbiena | 11. September | 2001 N | 27. April | 1992 |
| Slowakeif | 31. März | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Sloweniena | 5. November | 1992 N | 25. Juni | 1991 |
| Spaniend | 27. Oktober | 1954 | 16. September | 1955 |
| Sri Lankaa | 25. Oktober | 1983 B | 25. Januar | 1984 |
| St. Vincent und die Grenadinenc | 22. Januar | 1985 N | 27. Oktober | 1979 |
| Tadschikistan | 28. August | 1992 N | 21. Dezember | 1991 |
| Togo | 28. Februar | 2003 B | 28. Mai | 2003 |
| Trinidad und Tobago | 19. Mai | 1988 B | 19. August | 1988 |
| Tschechische Republikf | 26. März | 1993 N | 1. Januar | 1993 |
| Tunesiena | 19. März | 1969 B | 19. Juni | 1969 |
| Ukraine | 17. Januar | 1994 N | 21. Dezember | 1991 |
| Ungarnd | 23. Oktober | 1970 B | 23. Januar | 1971 |
| Uruguaya | 12. Januar | 1993 | 12. April | 1993 |
| Venezuelaa | 30. Juni | 1966 B | 30. September | 1966 |
| Vereinigte Staatena | 6. Dezember | 1954 | 16. September | 1955 |
| Amerikanische Jungferninseln | 6. Dezember | 1954 B | 16. September | 1955 |
| Guam | 17. Mai | 1957 B | 17. August | 1957 |
| Puerto Rico | 6. Dezember | 1954 B | 16. September | 1955 |
| Vereinigtes Königreicha | 27. Juni | 1957 | 27. September | 1957 |
| Bermudas | 1. Dezember | 1961 B | 1. März | 1962 |
| Britische Jungferninseln | 26. April | 1963 B | 26. Juli | 1963 |
| Falklandinseln | 26. April | 1963 B | 26. Juli | 1963 |
| Gibraltar | 1. Dezember | 1961 B | 1. März | 1962 |
| Insel Man | 1. Dezember | 1961 B | 1. März | 1962 |
| Kaimaninseln | 11. März | 1966 B | 11. Juni | 1966 |
| Montserrat | 6. Oktober | 1964 B | 6. Januar | 1965 |
| St. Helena | 29. Oktober | 1963 B | 29. Januar | 1964 |
| Zypernc | 19. September | 1990 B | 19. Dezember | 1990 |
| a Staaten, die die Zusatzprot. 1, 2 und 3 angenommen haben. b Staaten, die die Zusatzprot. 1 und 2 angenommen haben. c Staaten, die das Zusatzprot. 1 angenommen haben. d Staaten, die das Zusatzprot. 2 angenommen haben. e Staaten, die das Zusatzprot. 3 angenommen haben. f Staaten, die die Zusatzprot. 2 und 3 angenommen haben. |
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"title": "Convenzione universale del 6 settembre 1952 del diritto di autore (con prot. annessi 1 e 2)",
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