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11 SLa 374/24•Landesarbeitsgericht Düsseldorf, 2024-10-16, 11 SLa 374/24
11 SLa 374/24Tribunale del lavoro16 ott 2024
1. Es ist nicht ausgeschlossen, dass Entschädigungen nach dem AGG, die in erheblichem Umfang bezogen werden, als Einkommen und/oder Vermögen im Rahmen der PKH zu berücksichtigen sind.2. Macht ein Antragsteller, der in nicht unerheblichem Umfang Entschädigungen nach dem AGG einklagt, im Rahmen eines PKH-Antrages trotz Aufforderung durch das Gericht keine Angaben zu den erhaltenen Entschädigungen in einem Referenzzeitraum, kann das Gericht die PKH nach § 118 Abs. 2 S. 4 ZPO ablehnen.3. Parallelentscheidung zu Beschlüssen des Gerichts vom 04./05.07.2024, 9 SLa 272/24, 9 SLa 356/24, 9 SLa 358/24 und 9 SLa 359/24.
Entscheidungsdatum: 2024-10-16
Aktenzeichen: 11 SLa 374/24
ECLI: ECLI:DE:LAGD:2024:1016.11SLA374.24.00
Dokumenttyp: Beschluss
Spruchkörper: Landesarbeitsgericht Düsseldorf
Normen: §§ 115, 118 Abs. 2 ZPO, AGG
I. Der Antrag, dem Antragsteller für den zweiten Rechtszug Prozesskostenhilfe zu bewilligen und zur Wahrnehmung der Rechte einen noch zu benennenden Rechtsanwalt beizuordnen, wird zurückgewiesen.
II. Die Rechtsbeschwerde wird zugelassen.
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