progetti
S 4 U 3896/13•SG Karlsruhe 4. Kammer, 2015-03-27, S 4 U 3896/13
S 4 U 3896/13Tribunale delle assicurazioni sociali / 4a camera27 mar 2015
Ein Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und eine chronisch-inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) können nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht als Folge einer vom Arbeitgeber veranlassten Meningokokkenimpfung und damit auch nicht als Arbeitsunfall anerkannt werden. (Rn.31)
Entscheidungsdatum: 2015-03-27
Aktenzeichen: S 4 U 3896/13
ECLI: ECLI:DE:SGKARLS:2015:0327.S4U3896.13.07
Dokumenttyp: Urteil
Ein Guillain-Barré-Syndrom (GBS) und eine chronisch-inflammatorische demyelinisierende Polyneuropathie (CIDP) können nach derzeitigem wissenschaftlichen Erkenntnisstand nicht als Folge einer vom Arbeitgeber veranlassten Meningokokkenimpfung und damit auch nicht als Arbeitsunfall anerkannt werden. (Rn.31)
In der Rechtsprechung ist grundsätzlich anerkannt, dass für das Vorliegen eines Arbeitsunfalles bei Impfschäden auch die negativen (ungewollten) Folgen einer Impfung selbst ausreichen können, wenn die Impfung auf Veranlassung des Arbeitgebers erfolgte und die Impfung auch dem Unternehmen diente (vgl BSG vom 31.1.1974 - 2 RU 277/73 = SozR 2200 § 548 Nr 2. (Rn.26)
Collega Omnilex per cercare nel corpus legale dal tuo assistente IA.