IV disability insurance decision remanded for further clarification

IV.2013.00739Tribunale delle assicurazioni sociali / 3a camera30 ott 2013Partially Granted

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Zurich Social Insurance Court dealt with an appeal against an IV office decision of 28 June 2013 denying benefits. During the appeal, the claimant sought vocational measures, alternatively further investigations, and the IV office itself requested remittal for clarification. The claimant then joined that request. The court held the case was not ready for judgment, annulled the contested decision, and sent the matter back to the IV office for the necessary investigations and a fresh decision on entitlement. It also ordered CHF 200 in court costs against the IV office and awarded the claimant CHF 1,100 in party compensation.

Massima Omnilex

Art. 69 Abs. 1bis IVG; § 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht; remittal in disability insurance proceedings after concordant request of the parties. Where the parties agree that the matter requires further factual clarification and the record supports that the case is not ripe for decision, the appeal court may annul the contested administrative decision and remit the file to the IV office for additional investigations and a new ruling. Court costs follow the outcome, and a represented successful appellant is entitled to party compensation assessed according to the importance and difficulty of the case and the degree of success.

Testo completo

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV.2013.00739

III. Kammer

Sozialversicherungsrichter Gräub, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Annaheim

Sozialversicherungsrichterin Fehr

Gerichtsschreiberin Oertli

Urteilvom30. Oktober 2013

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

vertreten durch CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG

Rechtsanwalt Lukas Eggenberger, Leistungen und Services

Baslerstrasse 52, Postfach, 8048 Zürich

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, das Leistungsbegehren von X.___ mit Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 2) abgewiesen hatte;

nach Einsicht in

die Beschwerde von X.___ vom 2. September 2013 (Urk. 1) mit dem Antrag, es sei die Verfügung vom 28. Juni 2013 aufzuheben und es seien ihm berufliche Massnahmen (Umschulung) zu gewähren, eventuell seien weitere Abklärungen vorzunehmen,

die in Ergänzung der Beschwerde ergangene Eingabe vom 27. September 2013 (Urk. 6) mit Beilage eines Berichts von Dr. med. Y.___, Facharzt Orthopädische Chirurgie und Traumatologie des Bewegungsapparates FMH, vom 16. September 2013 (Urk. 7),

die Beschwerdeantwort vom 2. Oktober 2013 (Urk. 9), in der die IV-Stelle beantragte, die Beschwerde sei teilweise gutzuheissen und es sei die Sache zu weiteren Abklärungen an sie zurückzuweisen,

die Eingabe des Beschwerdeführers vom 24. Oktober 2013 (Urk. 13), wonach dem Antrag der Beschwerdegegnerin stattzugeben und die Angelegenheit für weitere Abklärungen zurückzuweisen sei,

die weiteren Verfahrensakten;

in Erwägung, dass

zwischen der Beschwerdegegnerin und dem Beschwerdeführer (nachdem sich letzterer dem Antrag der Gegenpartei, der seinem Eventualantrag entspricht, vollständig angeschlossen hat [vgl. Urk. 13]) Einigkeit darüber besteht, dass die Sache weiter abgeklärt werden muss und sich deshalb als nicht spruchreif erweist,

die übereinstimmenden Parteianträge mit der Rechts- und Aktenlage im Einklang stehen, weshalb die Verfügung vom 28. Juni 2013 (Urk. 2) in Gutheissung der Beschwerde aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese die erforderlichen Abklärungen vornehme und hernach über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge;

in weiterer Erwägung, dass

die Kosten des Verfahrens auf Fr. 200.-- festzulegen und ausgangsgemäss von der Beschwerdegegnerin zu tragen sind (Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung, IVG),

dem vertretenen Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung zusteht, die ohne Rücksicht auf den Streitwert, nach der Bedeutung der Streitsache, der Schwierigkeit des Prozesses und dem Mass des Obsiegens (§ 34 Abs. 3 des Gesetzes über das Sozialversicherungsgericht) zu bemessen und auf Fr. 1‘100.-- (inkl. Barauslagen und Mehrwertsteuer) festzusetzen ist,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die Verfügung vom 28. Juni 2013 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit diese die erforderlichen Abklärungen vornehme und hernach über den Leistungsanspruch des Beschwerdeführers neu verfüge.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'100.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  • CAP Rechtsschutz-Versicherungsgesellschaft AG

  • Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage einer Kopie von Urk. 13

  • Bundesamt für Sozialversicherungen

sowie an:

  • Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)

5. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Sozialversicherungsgericht des Kantons Zürich

Der VorsitzendeDie Gerichtsschreiberin

GräubOertli

PF/TO/ESversandt

Parole chiave

disability insurancevocational measuresremandfurther clarificationcourt costsparty compensation

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the refusal of disability insurance benefits should be upheld or annulled and the case remanded for further clarification

Decisione estratta

The complaint is upheld to the extent that the contested decision is annulled and the file is remitted to the IV office for the necessary investigations and a new decision on entitlement.

Motivazione estratta

Both parties agreed that the matter was not ready for decision and needed further clarification; this concordant request was consistent with the law and the file.

Questione giuridica chiave

Who bears the court costs

Decisione estratta

Court costs of CHF 200 are imposed on the respondent.

Motivazione estratta

Costs follow the outcome of the case.

Questione giuridica chiave

Whether the appellant is entitled to party compensation

Decisione estratta

The represented appellant is awarded party compensation of CHF 1,100 including expenses and VAT.

Motivazione estratta

The amount is set according to the importance and difficulty of the matter and the degree of success.

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