IV disability pension revision remanded for further fact-finding

IV.2009.00050Tribunale delle assicurazioni sociali9 mar 2009Partially Granted

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Zurich Social Insurance Court dealt with an appeal against the IV office’s revision decision of 2 December 2008, which had revoked the insured person’s half invalidity pension. In its response, the IV office acknowledged that a later psychiatric assessment suggested 50% incapacity in adapted work and a 61% invalidity degree, meaning the appellant could potentially be entitled to a three-quarter pension rather than no pension. Because the office had not yet itself reconsidered the decision, the court annulled the revocation and remanded the file for further fact-finding and a new revision decision. Costs and party compensation were imposed on the respondent.

Massima Omnilex

Art. 69 Abs. 1bis IVG; pension revision and remand for incomplete fact-finding: Where the reviewing authority concedes, on the basis of new medical evidence, that the invalidity degree may differ materially from the revised pension decision, but has not yet formally reconsidered the challenged decision, the appeal is to be upheld insofar as the decision is annulled and the matter remitted for completion of the decisive facts and fresh ruling. In such a constellation, the appellate court does not itself substitute a final pension determination if the factual basis remains incomplete (consid. 2). Court costs and party compensation follow the outcome.

Testo completo

IV.2009.00050

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichter Hurst

Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs

Gerichtssekretär Ernst

Urteil vom 10. März 2009

in Sachen

X.___

Beschwerdeführer

vertreten durch Fürsprecher Dr. Stefan Werlen

Laurenzenvorstadt 67, 5000 Aarau

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Beschwerdegegnerin mit Verfügung vom 2. Dezember 2008 revisionsweise die dem Beschwerdeführer bisher ausgerichtete halbe Rente der Invalidenversicherung aufgehoben hat (Urk. 2),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 16. Januar 2009, mit welcher der Beschwerdeführer die Aufhebung der angefochtenen Verfügung und die weitere Ausrichtung einer halben Rente beantragt hat (Urk. 1), und in die auf Gutheissung der Beschwerde schliessende Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 27. Februar 2009 (Urk. 9),

in Erwägung,

dass die Beschwerdegegnerin vernehmlassungsweise vorbringt, aufgrund der vom Beschwerdeführer im Beschwerdeverfahren eingereichten Beurteilung des Dr. med. Y.___, Psychiatrie und Psychotherapie FMH, Z.___, vom 19. Februar 2009 (Urk. 7) liege eine 50%ige Arbeitsunfähigkeit in angepasster Tätigkeit vor, aus welcher sich ein Invaliditätsgrad von 61 % und somit revisionsweise nicht nur ein Anspruch auf Weiterausrichtung der bisherigen halben, sondern auf Ausrichtung eine Dreiviertelsrente ergebe (Urk. 9),

dass die Beschwerdegegnerin die angefochtene Verfügung noch nicht in diesem Sinne in Wiedererwägung gezogen hat, weshalb die Beschwerde antragsgemäss in dem Sinne gutzuheissen ist, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit sie nach Ergänzung des entscheidrelevanten Sachverhalts neu über die Rentenrevision verfüge,

dass ausgangsgemäss die gemäss Art. 69 Abs. 1bis des Bundesgesetzes über die Invalidenversicherung auf Fr. 200.-- festzusetzenden Verfahrenskosten der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen sind und diese zu verpflichten ist, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'900.-- zu bezahlen,

erkennt das Gericht:

1. Die Beschwerde wird in dem Sinne gutgeheissen, dass die angefochtene Verfügung vom 2. Dezember 2008 aufgehoben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückgewiesen wird, damit sie nach Ergänzung des entscheidrelevanten Sachverhalts neu über die Rentenrevision verfüge.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 200.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1'900.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Fürsprecher Dr. Stefan Werlen unter Beilage des Doppels von Urk. 9 und einer Kopie von Urk. 11
    
  •  Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    

sowie an:

  •  Gerichtskasse (im Dispositiv nach Eintritt der Rechtskraft)
    

5. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Bundesgericht Beschwerde eingereicht werden (Art. 82 ff. in Verbindung mit Art. 90 ff. des Bundesgesetzes über das Bundesgericht, BGG). Die Frist steht während folgender Zeiten still: vom siebten Tag vor Ostern bis und mit dem siebten Tag nach Ostern, vom 15. Juli bis und mit 15. August sowie vom 18. Dezember bis und mit dem 2. Januar (Art. 46 BGG).

Die Beschwerdeschrift ist dem Bundesgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift des Beschwerdeführers oder seines Vertreters zu enthalten; der angefochtene Entscheid sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die Partei sie in Händen hat (Art. 42 BGG).

Parole chiave

disability insurancepension revisionmedical assessmentremandinvalidity degreecourt costsparty compensation

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the revised decision revoking the half disability pension should be annulled and the case remanded for further assessment.

Decisione estratta

The complaint is upheld to the extent that the revocation decision is annulled and the matter is remanded to the IV office for renewed decision after completing the relevant facts.

Motivazione estratta

The respondent acknowledged that the new psychiatric assessment indicated 50% work incapacity in adapted work and a 61% invalidity degree, but it had not yet revised the challenged decision accordingly. A remand was therefore necessary for further factual clarification and a new rentenrevision decision.

Questione giuridica chiave

Allocation of procedural costs and party compensation.

Decisione estratta

The respondent must bear the court fee and pay party compensation to the appellant.

Motivazione estratta

Because the outcome was favorable to the appellant, the costs followed the result; the court fee was fixed under Art. 69 Abs. 1bis IVG.

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