IV disability decision set aside and remitted for new medical assessment

IV.2007.00287Tribunale delle assicurazioni sociali19 mar 2008Granted

Estratto da Omnilex

Sintesi Omnilex

The Zurich Social Insurance Court granted the claimant's appeal against the IV office's refusal of benefits. After both parties agreed that further medical clarification was needed, the court annulled the decision of 7 February 2007 and remitted the matter for additional MEDAS-based investigations and a new administrative ruling. The court also imposed CHF 300 in court costs on the respondent under Art. 69 Abs. 1bis IVG and awarded the claimant CHF 1,000 in party compensation.

Massima Omnilex

Art. 69 Abs. 1bis IVG; remittal for additional medical clarification in disability insurance proceedings. Where the administrative file does not permit a reliable assessment of residual earning capacity, particularly of its development over time and at the relevant time, the contested decision must be set aside and the matter remitted for supplementary medical investigations and a new decision (consid. 1). In disability-insurance appeal proceedings, costs are chargeable notwithstanding Art. 61 lit. a ATSG; they are fixed according to the effort of the proceedings within the statutory range and follow the outcome. Party compensation is awarded to the represented prevailing party.

Testo completo

IV.2007.00287

Sozialversicherungsgericht

des Kantons Zürich

IV. Kammer

Sozialversicherungsrichter Engler, Vorsitzender

Sozialversicherungsrichterin Weibel-Fuchs

Ersatzrichterin Arnold Gramigna

Gerichtssekretärin Costa

Urteil vom 20. März 2008

in Sachen

P.___

Kernstrasse 13,

Beschwerdeführer

vertreten durch Patronato INCA

Rechtsdienst

Postfach 287, 4005 Basel 5

gegen

Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle

Röntgenstrasse 17, Postfach, 8087 Zürich

Beschwerdegegnerin

Nachdem die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, mit Verfügung vom 7. Februar 2007 das Leistungsbegehren von P.___ abgelehnt hatte, da dieser in einer leidensangepassten Tätigkeit zu 100 % arbeitsfähig sei und mit einer solchen Tätigkeit ein rentenausschliessendes Einkommen erzielen könne (Urk. 2 = Urk. 9/29),

nach Einsicht in die Beschwerde vom 20. Februar 2007 (Urk. 1), mit welcher der Beschwerdeführer um die Zusprechung einer ganzen Rente ab dem 1. März 2006 ersucht, in die Beschwerdeantwort der Beschwerdegegnerin vom 27. April 2007 (Urk. 8), mit welcher diese die Abweisung der Beschwerde beantragt, in die Eingabe der Beschwerdegegnerin vom 3. März 2008 (Urk. 21) - welche nach Zustellung der durch das Gericht zusätzlich eingeholten medizinischen Akten erfolgte -, mit welcher diese neu die Rückweisung des Verfahrens zur Vornahme der in der Stellungnahme ihres Regionalen Ärztlichen Dienstes (RAD) vom 19. Februar 2008 (Urk. 22) erwähnten zusätzlichen Abklärungen beantragt, sowie in die Stellungnahme des Beschwerdeführers vom 13. März 2008 (Urk. 25), in welcher dieser sich mit einer Rückweisung zwecks Durchführung ergänzender Abklärungen und anschliessender Neuprüfung des Anspruchs einverstanden erklärt,

in Erwägung,

dass die Beschwerdegegnerin aufgrund der Stellungnahme des RAD vom 19. Februar 2008 (Urk. 22) zum Ergebnis kommt, es seien weitere medizinische Abklärungen - insbesondere eine Begutachtung durch eine Medizinische Abklärungsstelle (MEDAS) - notwendig, um die Frage der Restarbeitsfähigkeit im Verlauf sowie aktuell beurteilen zu können,

dass die Parteien nun darin übereinstimmen, dass die angefochtene Verfügung aufzuheben ist und weitere medizinische Abklärungen vorzunehmen sind,

dass dieser übereinstimmende Antrag aufgrund der Akten- und Rechtslage gerechtfertigt erscheint, weshalb in diesem Sinne zu entscheiden ist,

dass somit in Gutheissung der Beschwerde die angefochtene Verfügung vom 7. Februar 2007 aufzuheben und die Sache an die Beschwerdegegnerin zurückzuweisen ist, damit diese, nach erfolgten zusätzlichen medizinischen Abklärungen (MEDAS-Gutachten), über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers neu verfüge,

dass gemäss dem seit 1. Juli 2006 in Kraft stehenden Art. 69 Abs. 1bis IVG das Beschwerdeverfahren bei Streitigkeiten um die Bewilligung oder die Verweigerung von Leistungen der Invalidenversicherung vor dem kantonalen Versicherungsgericht in Abweichung von Art. 61 lit. a ATSG kostenpflichtig ist, die Kosten nach dem Verfahrensaufwand und unabhängig vom Streitwert im Rahmen von Fr. 200.-- bis Fr. 1'000.-- festgelegt werden, vorliegend eine Kostenpauschale von Fr. 300.-- als angemessen erscheint und diese ausgangsgemäss der Beschwerdegegnerin aufzuerlegen ist,

dass die Beschwerdegegnerin dem seit dem 3. April 2007 vertretenen Beschwerdeführer ausgangsgemäss eine Prozessentschädigung zu entrichten hat, wobei vorliegend eine solche in der Höhe von Fr. 1’000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) angemessen erscheint,

erkennt das Gericht:

1. In Gutheissung der Beschwerde wird die angefochtene Verfügung vom 7. Februar 2007 aufgehoben und die Sache an die Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, zurückgewiesen, damit diese, nach erfolgten zusätzlichen medizinischen Abklärungen, über das Leistungsbegehren des Beschwerdeführers neu verfüge.

2. Die Gerichtskosten von Fr. 300.-- werden der Beschwerdegegnerin auferlegt. Rechnung und Einzahlungsschein werden der Kostenpflichtigen nach Eintritt der Rechtskraft zugestellt.

3. Die Beschwerdegegnerin wird verpflichtet, dem Beschwerdeführer eine Prozessentschädigung von Fr. 1’000.-- (inkl. Barauslagen und MWSt) zu bezahlen.

4. Zustellung gegen Empfangsschein an:

  •  Sozialversicherungsanstalt des Kantons Zürich, IV-Stelle, unter Beilage des Doppels von Urk. 25
    
  •  Patronato INCA
    
  •  Bundesamt für Sozialversicherungen
    

sowie an

  •  die Gerichtskasse (nach Eintritt der Rechtskraft)
    

5. Gegen diesen Entscheid kann innert ** 30 Tagen** seit der Zustellung beim Eidgenössischen Versicherungsgericht Verwaltungsgerichtsbeschwerde eingereicht werden.

Die Beschwerdeschrift ist dem Eidgenössischen Versicherungsgericht, Schweizerhofquai 6, 6004 Luzern, in dreifacher Ausfertigung zuzustellen.

Die Beschwerdeschrift hat die Begehren, deren Begründung mit Angabe der Beweismittel und die Unterschrift der beschwerdeführenden Person oder ihres Vertreters zu enthalten; die Ausfertigung des angefochtenen Entscheides und der dazugehörige Briefumschlag sowie die als Beweismittel angerufenen Urkunden sind beizulegen, soweit die beschwerdeführende Person sie in Händen hat (Art. 132 in Verbindung mit Art. 106 und 108 OG).

Parole chiave

disability insurancemedical assessmentresidual work capacityremandcourt costsparty compensation

Estratto da Omnilex

Questione giuridica chiave

Whether the refusal of disability benefits should be set aside and the case remitted for further medical assessment.

Decisione estratta

The appeal was granted; the contested decision was annulled and the case remitted to the IV office for additional medical investigations, including a MEDAS report, and a new decision.

Motivazione estratta

In light of the RAD statement and the parties' converging requests, the court found the record insufficient to assess residual work capacity over time and currently, making further medical clarification necessary.

Questione giuridica chiave

Who must bear the court costs and pay party compensation.

Decisione estratta

The respondent must bear the court fee of CHF 300 and pay the claimant CHF 1,000 as party compensation.

Motivazione estratta

Under Art. 69 Abs. 1bis IVG, the proceedings are fee-bearing; given the outcome, costs follow the event and compensation is due to the represented claimant.

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