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RT160157 ΓÇó Appeal withdrawn in debt-enforcement legal-remedy proceedings
RT160157Tribunale superiore23 dic 2016Withdrawn
The Zurich High Court dealt with an appeal against the refusal of legal opening in debt-enforcement proceedings. Before the appellate court could decide on the merits, the appellant withdrew the appeal and asked for discontinuance, while also filing a settlement. The court struck the proceedings off, fixed second-instance court fees at CHF 500, charged them to the appellant and offset them against the advance, and refused any party compensation because the respondent had no relevant effort.
Art. 241 Abs. 3 ZPO; withdrawal of an appeal and discontinuance of appellate proceedings; when the appellant withdraws the remedy, the appellate court strikes the case off without examining the merits. Costs are allocated according to the outcome, and the withdrawing party normally bears the court fees. Party compensation is refused where the respondent incurred no compensable effort; art. 95 Abs. 3 and 106 Abs. 1 ZPO govern the allocation of costs and indemnities.
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT160157-O/U
Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter D r. H.A. Müller und Oberrichter Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiberin lic. i ur. P. Knoblauch Beschluss vom 23. Dezember 2016
i n Sachen
A._____, Klägerin und Beschwerdeführerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____
gegen
B._____ Beklagte und Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. Y._____
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen vom 6. September 2016 (EB160203-F)
Erwägungen: 1. Mit Urteil vom 6. September 2016 wies das Einzelgericht im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Horgen (Vorinstanz) das Rechtsöffnungsbegehren in der Betreibung Nr. ... des Betreibungsamtes Thalwil-Rüschli kon-Kilchberg, Zah- lungsbefehl vom 24. Mai 2016, ab (Urk. 18). 2.1 Gegen diesen Entscheid hat die Klägerin und Beschwerdeführerin (nachfol- gend Klägerin) mit Eingabe vom 16. September 2016 Beschwerde erhoben (Urk. 17). 2.2 Mit Schreiben vom 21. Dezember 2016 hat die Klägerin ihre Beschwerde zu- rückgezogen, beantragte die Abschreibung des vorliegenden Beschwerdeverfah- rens und rei chte gleichzeitig eine Vereinbarung zwischen ihr, der Erbengemein- schaft C._____ und der Beklagten und Beschwerdegegnerin (nachfolgend Be- klagte) ein (vgl. Urk. 25 und 26). Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben (Art. 241 Abs. 3 ZPO). 3.1 Die Gerichtskosten des Beschwerdeverfahrens sind in Anwendung von § 48 in Verbindung mit § 61 Abs. 1 GebV SchKG (vgl. ZR 110/2011 Nr. 28) auf Fr. 500.– festzulegen und ausgangsgemäss der Klägerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). 3.2 Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzuspre- chen, der Klägerin zufolge ihres Unterliegens, der Beklagten mangels relevanter Umtriebe (Art. 95 Abs. 3, Art. 106 Abs. 1 ZPO). Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 500.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Klägerin aufer- legt und mi t i hrem Kostenvorschuss verrechnet.
Züri ch, 23. Dezember 2016
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Die Gerichtsschreiberin:
li c. i ur. P. Knoblauch
versandt am: jo