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RT130073 ΓÇó Non-entry for failure to pay the cost advance in appeal
RT130073Tribunale superiore19 giu 2013Inadmissible
The Zurich High Court did not enter into the appellant’s appeal in a debt-enforcement matter because he failed to collect the court’s registered mailings and then did not pay the required cost advance even within the extended deadline. The court held that the service of the notices was deemed effective under Art. 138(3)(a) CPC since the appellant had to expect service after lodging the appeal. The appeal was therefore not heard. The court fee of CHF 300 was charged to the appellant, and no party compensation was granted to the respondent.
Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO, Art. 101 Abs. 3 ZPO; deemed service of uncollected registered mail and non-entry for failure to pay cost advance. A registered mailing not collected is deemed served on the seventh day after the unsuccessful delivery attempt if the addressee had to expect service. Where the appellant, after filing the appeal, must reckon with court service, failure to collect the notice does not prevent the running of the deadline. If the cost advance is not paid within the original and extended time limits, the court must not enter into the appeal. Costs are allocated according to the outcome; a party compensation requires relevant effort by the successful party (consid. 1).
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: RT130073-O/U
Mitwirkend: die Oberrichter Dr. R. Klopfer, Vorsitzender, lic. iur. M. Spahn und Dr. M. Kriech sowie Gerichtsschreiber lic. iur. A. Baumgartner Beschluss vom 19. Juni 2013
in Sachen
A._____, Gesuchsgegner und Beschwerdeführer
gegen
B._____ AG, Gesuchstellerin und Beschwerdegegnerin
vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____
betreffend Rechtsöffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Einzelgerichts Audienz am Bezirksgericht Zürich vom 17. April 2013 (EB130358-L)
Nachdem der Beschwerdeführer weder die Verfügung vom 13. Mai 2013 noch die Verfügung vom 27. Mai 2013 abgeholt hat (vgl. Urk. 20 f.), da gemäss Art. 138 Abs. 3 lit. a ZPO die Zustellung einer eingeschriebenen Postsendung, die nicht abgeholt worden ist, am siebten Tag nach dem erfolglosen Zustellungsversuch als erfolgt gilt, sofern die Person mit einer Zustellung rechnen musste, da der Beschwerdeführer mit einer Zustellung von Seiten des Gerichts rech- nen musste, da er die Beschwerde mit Eingabe vom 6. Mai 2013 (gleichentags zur Post gegeben) selber erhoben hat (vgl. Urk. 14), da die Verfügung vom 13. Mai 2013 als am 22. Mai 2013 und die Verfügung vom 27. Mai 2013 als am 5. Juni 2013 zugestellt gelten (vgl. Urk. 19 und Urk. 21), da somit die Frist zur Leistung des Kostenvorschusses am 17. Juni 2013 endete, da der Vorschuss auch innert der Nachfrist nicht bezahlt wurde, weshalb androhungsgemäss auf die Beschwerde nicht einzutreten ist (vgl. Urk. 20 S. 2 Dispositivziffer 1, Art. 101 Abs. 3 ZPO), die Spruchgebühr des Be- schwerdeverfahrens in der Höhe von Fr. 300.– (Art. 48 GebV SchKG) ausgangs- gemäss dem Beschwerdeführer aufzuerlegen ist (Art. 106 Abs. 1 ZPO) und man- gels wesentlicher Umtriebe der Beschwerdegegnerin für das Beschwerdeverfah- ren keine Entschädigung zuzusprechen ist, wird beschlossen: 1. Auf die Beschwerde des Beschwerdeführers wird nicht eingetreten. 2. Die Entscheidgebühr für das Beschwerdeverfahren wird auf Fr. 300.– fest- gesetzt.
Zürich, 19. Juni 2013
Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber:
lic. iur. A. Baumgartner
versandt am: mc