Appeal withdrawn; proceedings struck out and costs imposed

RE140024Tribunale superiore10 nov 2014Withdrawn

Sintesi

The Zurich High Court dealt with an appeal in a family-law delay complaint. Before the court ruled on the merits, the appellant withdrew the appeal by letter received on 6 November 2014. The court therefore struck the case off the docket. It fixed the appellate court fee at CHF 300 and, applying the CPC cost rules, charged the costs of the appeal proceedings to the appellant. No party compensation was awarded. The decision also noted that it was an interlocutory decision and gave information on the admissibility of any further appeal to the Federal Supreme Court.

Regest

Withdrawal of appeal; striking out of proceedings and allocation of costs. If the appellant withdraws the appeal, the appellate court terminates the proceedings without a merits determination. The court costs of the appeal are allocated according to the general cost rule of Art. 106 Abs. 1 ZPO; absent special circumstances, no party compensation is awarded. The fee is fixed under the applicable cantonal tariff provisions. Withdrawal renders the appeal moot and justifies a procedural discontinuance rather than a substantive judgment (consid. not specified).

Testo completo

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: RE140024-O/U.doc

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichterin Dr. D. Scherrer und Oberrichter lic. iur. M. Spahn sowie Gerichts- schreiberin lic. iur. S. Subotic Beschluss vom 10. November 2014

in Sachen

A._____,

Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin

vertreten durch Rechtsanwalt lic. iur. et oec. X._____,

gegen

Bezirksgericht Horgen,

Beschwerdegegnerin

betreffend Eheschutz (Rechtsverzögerung)

Erwägungen: Mit Schreiben vom 5. November 2014, beim Obergericht eingegangen am 6. November 2014, zog die Gesuchstellerin und Beschwerdeführerin (fortan Ge- suchstellerin) die Beschwerde zurück. Das Verfahren ist entsprechend abzu- schreiben. Die Gerichtsgebühr für das Beschwerdeverfahren ist in Anwendung von § 5, § 6 Abs. 2 lit. b, § 10 und § 12 GebV OG auf Fr. 300.– festzusetzen. Ausgangs- gemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahrens der Gesuchstellerin aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Für das Beschwerdeverfahren sind keine Parteientschädigungen zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 300.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Gesuchstellerin auferlegt. 4. Es werden keine Parteientschädigungen zugesprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Beschwerdegegnerin unter Beilage des Doppels von Urk. 1, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Zwischenentscheid im Sinne von Art. 93 BGG. Es handelt sich um eine nicht vermögensrechtliche Angelegenheit. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 10. November 2014

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Die Gerichtsschreiberin:

lic. iur. S. Subotic

versandt am: js

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