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PS160226 ΓÇó Appeal against bankruptcy opening dismissed
PS160226Tribunale superiore1 dic 2016Dismissed
The Zurich Court of Appeal dismissed the debtor's appeal against the bankruptcy opening ordered by the district bankruptcy court. The debtor acknowledged that part of the debt remained unpaid, did not prove payment, deposit, or creditor waiver, and failed to substantiate solvency with current financial documents. Her explanations about future business and a less strained debt-collection situation were insufficient. The appeal thus failed, the bankruptcy remained in force, the stay request became moot, and the debtor was charged CHF 500 in appellate costs.
Art. 174 Abs. 2 SchKG; requirements for reversal of bankruptcy opening on appeal: the debtor must make solvency credible and prove by documents a bankruptcy bar (payment, deposit, or creditor waiver). Payment and deposit must cover principal, interest, and costs. The appeal must be filed and fully substantiated within the statutory time limit; while new factual allegations and documents on bankruptcy-precluding circumstances are admissible, no extension of time is granted. Mere assertions regarding future business prospects or general financial improvement do not suffice to render solvency credible; absent proof of a statutory bar and credible solvency, the bankruptcy opening stands (consid. 2-5).
Obergericht des Kantons Zürich II. Zivilkammer
Geschäfts-Nr.: PS160226-O/U
Mitwirkend: Oberrichter lic. i ur. P. Diggelmann, Vorsitzender, Oberrichter Dr. P. Higi und Ersatzrichter lic. i ur. H. Meister sowie Gerichts- schreiber MLaw P. Klaus Urteil vom 1. Dezember 2016 i n Sachen
A._____ AG, Schuldneri n und Beschwerdeführeri n,
gegen
B._____ AG, Gläubigerin und Beschwerdegegnerin,
betreffend Konkurseröffnung
Beschwerde gegen ein Urteil des Konkursgerichtes des Bezirksgerichtes Zürich vom 16. November 2016 (EK161726)
Erwägungen:
die Gläubigerin auf die Durchführung des Konkurses verzichtet hätte (Art. 174 Abs. 2 Ziff. 3 SchKG), macht die Schuldneri n nicht geltend. Im Weiteren äussert si ch di e Schuldneri n auch ni cht substanti i ert zu i hrer Zahlungsfähi gkei t. Entspre- chende Belege wie bspw. ein aktueller Betreibungsregisterauszug mit Stel- lungahme, aktuelle Jahres- bzw. Zwischenabschlüsse oder aktuelle und unter- zeichnete Debitoren- und Kreditorenlisten fehlen gänzlich. Die blosse Behaup- tung, dass die Auftragslage im kommenden Jahr wieder besser aussehe und der ausstehende Betrag überwiesen werde, sobald die neuen Aufträge unterzeichnet seien (act. 2 S. 2), genügt den Anforderungen an die Glaubhaftmachung der Zah- lungsfähi gkei t ni cht. Gleich verhält es sich mit der Behauptung, dass die finanziel- len Verhältnisse gemäss dem Betreibungsregisterauszug der Schuldnerin ni cht so angespannt seien (act. 2 S. 3). 4. Auch sonst bringt die Schuldnerin nichts vor, was eine Aufhebung der Kon- kurseröffnung rechtfertigen würde. Es mag zwar nachvollziehbar sein, dass die Ausstände zusammenkamen, weil (i) Aufträge kurzfristig ausgeblieben seien, (ii) die Treuhandgesellschaft nicht korrekt und rechtzeitig entsprechende Meldungen erstattet habe und die Schuldnerin (iii) eigenmächtig nur Teilzahlungen an die Gläubigerin leistete und es gleichzeitig versäumte, eine Gegenforderung zur Ver- rechnung zu stellen (act. 2 S. 2). D i e Ausführunge n si nd für den vorli egenden Entscheid indes ohne Relevanz. Verfahrensmängel in der ersten Instanz macht di e Schuldneri n ni cht geltend und si nd ni cht erkennbar. 5. Damit hat die Schuldnerin weder das Vorliegen eines Konkurshi nderungs- grundes dargetan noch mit Blick in die Zukunft ihre Zahlungsfähigkeit glaubhaft gemacht und auch sonst nichts vorgebracht, was die Konkurseröffnung aufzuhe- ben vermöchte. Die Beschwerde ist abzuweisen. Es bleibt beim von der Vorin- stanz über die Schuldnerin eröffneten Konkurs. Damit erübrigt sich ein separater Entscheid über die aufschiebende Wirkung.
Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um einen Entscheid des Konkurs- oder Nachlassrichters oder der Konkurs- oder Nachlassrichterin im Sinne von Art. 74 Abs. 2 lit. d BGG. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung.
Obergericht des Kantons Zürich II. Zi vi lk a mme r
Der Gerichtsschreiber:
MLaw P. Klaus
versandt am: 1. Dezember 2016