Appeal withdrawn; proceedings discontinued

NP150011Tribunale superiore22 mag 2015Withdrawn

Sintesi

The defendant appealed a first-instance civil judgment from the District Court of Winterthur but then withdrew the appeal by letter received by the appellate court on 21 May 2015. The Zurich High Court therefore discontinued the appeal proceedings. It held that the first-instance cost allocation became final due to the withdrawal. The appellate court set the second-instance court fee at CHF 800, charged it to the defendant/appellant, and denied the plaintiff/respondent any party compensation because no significant effort had been caused.

Regest

Withdrawal of appeal; discontinuance of appellate proceedings and costs. Where the appellant withdraws the appeal, the appellate court strikes the matter from the docket. The withdrawal also renders the first-instance allocation of costs and compensation final. Appellate costs are imposed on the withdrawing appellant as the unsuccessful party; party compensation to the respondent is granted only where the appeal proceedings caused significant effort or expense (consid. 1).

Testo completo

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: NP150011-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, Oberrichter Dr. H.A. Müller und Oberrichterin Dr. D. Scherrer sowie Gerichts- schreiber lic. i ur. A. Baumgartner Beschluss vom 22. Mai 2015

i n Sachen

A._____ AG, Beklagte und Berufungsklägerin

vertreten durch Rechtsanwalt Dr. iur. X._____

gegen

B._____ AG, Klägerin und Berufungsbeklagte

vertreten durch Fürsprecher Y._____

betreffend Forderung

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im vereinfachten Verfahren am Bezirksgericht Winterthur vom 20. November 2014 (FV140037-K)

Erwägungen: Mit Schreiben vom 20. Mai 2015, beim Obergericht eingegangen am 21. Mai 2015, zog die Beklagte i hre Berufung vom 20. April 2015 zurück. Das Verfahren ist entsprechend abzuschreiben. Mit dem Rückzug wird auch die erstinstanzliche Regelung der Kosten- und Entschädigungsfolge rechtskräftig. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Rechtsmittelverfahre ns der Beklagten aufzuerlegen. Mangels erheblicher Umtrie- be ist der Klägerin für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zuzu- sprechen. Es wird beschlossen: 1. Das Verfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 800.– festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Rechtsmittelverfahrens werden der Beklagten aufer- legt. 4. Der Klägerin wird für das Rechtsmittelverfahren keine Parteientschädigung zugesprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Klägerin unter Beilage der Doppel der Urk. 19 und 27, sowie an die Vori nstanz, je gegen Empfangs- schein. D i e ersti nstanzli che n Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid ist innerhalb von 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Beschwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder Art. 113 ff. (subsidiäre Ver-

fassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 und 90 ff. des Bundesgeset- zes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermögensrechtliche Streitigkeit. Der Streitwert beträgt Fr. 16'219.10. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Züri ch, 22. Mai 2015

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer Der Gerichtsschreiber:

lic. i ur. A. Baumgartner

versandt am: mc

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