Appeal withdrawn in maintenance proceedings

LE130072Tribunale superiore9 gen 2014Withdrawn

Sintesi

In a second-instance family-law maintenance case, the appellant withdrew his appeal by filing of 7 January 2014, received by the court on 8 January 2014. The Zurich Court of Appeal therefore struck the proceedings off under Art. 241 CPC. It set the second-instance court fee at CHF 1,000 and imposed it on the appellant pursuant to Art. 106(1) CPC. No party compensation was awarded to the respondent because no relevant effort had been incurred.

Regest

Art. 241 ZPO; withdrawal of appeal and discontinuance of proceedings; Art. 106 Abs. 1 ZPO; costs follow the outcome. If the appellant withdraws the appeal, the appellate court strikes the proceedings off. The withdrawing party is normally liable for the costs of the appeal proceedings. A party compensation is denied where the opposing party has incurred no relevant expenditure. The withdrawal itself does not constitute a decision on the merits of the first-instance judgment, which remains unaffected by the discontinuance of the appeal (consid. 1-2).

Testo completo

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Geschäfts-Nr.: LE130072-O/U

Mitwirkend: Oberrichterin Dr. L. Hunziker Schnider, Vorsitzende, die Oberrichter Dr. R. Klopfer und Dr. M. Kriech sowie Gerichts- schreiber lic. iur. F. Rieke Beschluss vom 9. Januar 2014

in Sachen

A., Gesuchsgegner und Berufungskläger vertreten durch Rechtsanwältin lic. iur. X.

gegen

B., Gesuchstellerin und Berufungsbeklagte vertreten durch Dr. iur. Y.

betreffend Eheschutz (Unterhaltsbeiträge)

Berufung gegen ein Urteil des Einzelgerichts im summarischen Verfahren am Bezirksgericht Meilen vom 18. November 2013 (EE130038-G)

Erwägungen: 1. Mit Eingabe vom 7. Januar 2014, beim Obergericht eingegangen am 8. Januar 2014, hat der Gesuchsgegner und Berufungskläger seine Berufung zu- rückgezogen (Urk. 37). Das Berufungsverfahren ist entsprechend abzuschreiben (vgl. Art. 241 ZPO). 2. Ausgangsgemäss sind die Prozesskosten des Berufungsverfahrens dem unterliegenden Berufungskläger aufzuerlegen (Art. 106 Abs. 1 ZPO). Man- gels relevanter Umtriebe ist der Berufungsbeklagten für das Berufungsverfahren keine Parteientschädigung zuzusprechen. Es wird beschlossen: 1. Das Berufungsverfahren wird abgeschrieben. 2. Die zweitinstanzliche Entscheidgebühr wird auf Fr. 1'000.-- festgesetzt. 3. Die Gerichtskosten des Berufungsverfahrens werden dem Berufungskläger auferlegt. 4. Für das Berufungsverfahren werden keine Parteientschädigungen zuge- sprochen. 5. Schriftliche Mitteilung an die Parteien, an die Berufungsbeklagte unter Beila- ge der Doppel von Urk. 32, 35/2-5 und 37, je gegen Empfangsschein. Die erstinstanzlichen Akten gehen nach unbenütztem Ablauf der Rechtsmit- telfrist an die Vorinstanz zurück. 6. Eine Beschwerde gegen diesen Entscheid an das Bundesgericht ist innert 30 Tagen von der Zustellung an beim Schweizerischen Bundesgericht, 1000 Lausanne 14, einzureichen. Zulässigkeit und Form einer solchen Be- schwerde richten sich nach Art. 72 ff. (Beschwerde in Zivilsachen) oder

Art. 113 ff. (subsidiäre Verfassungsbeschwerde) in Verbindung mit Art. 42 des Bundesgesetzes über das Bundesgericht (BGG). Dies ist ein Endentscheid im Sinne von Art. 90 BGG. Es handelt sich um eine vermö- gensrechtliche Angelegenheit. Der Streitwert beträgt über Fr. 30'000.--. Die Beschwerde an das Bundesgericht hat keine aufschiebende Wirkung. Hinsichtlich des Fristenlaufs gelten die Art. 44 ff. BGG.

Zürich, 9. Januar 2014

Obergericht des Kantons Zürich I. Zivilkammer

Der Gerichtsschreiber:

lic. iur. F. Rieke

versandt am: js

Parole chiave

appeal withdrawaldiscontinuancecostsparty compensationmaintenanceprotective measures