Postulate on relaxing AVS fund investment rules

20021065Giurisprudenza amministrativa delle autorità federali (VPB)20 mar 1992Granted

Sintesi

François Loeb asked the Federal Council to relax the AVS fund investment rules so that they would move closer to the BVG investment guidelines. The Federal Council declared itself ready to accept the postulate. On 20 March 1992, the National Council transmitted the postulate.

Regest

Parliamentary postulate; transmission of a request to relax AVS fund investment guidelines toward BVG rules. Where the Federal Council indicates readiness to accept a postulate, the chamber transmits it and thereby charges the Government with examination of the requested reform; no substantive legal assessment of the investment rules is made in the transmission decision.

Testo completo

Postulat Loeb François

630

N 20 mars 1992

und Alexander Schalck-Golodkowski auch die Schweiz be- rührt haben. In Sachen Schalck-Golodkowski ist zurzeit ein Rechtshilfeverfahren in Strafsachen hängig, welches von den Kantonen St. Gallen, Zürich und Tessin vollzogen wird. Es könnte zusätzliche Erkenntnisse über die Beziehungen des Genannten zu schweizerischen Unternehmen ergeben.

Die Tätigkeiten von Wolf und Schalck-Golodkowski standen im Rahmen der gesamten Politik der ehemaligen DDR und wa- ren Teil der auch gegen schweizerische Interessen gerichte- ten Aktivitäten der damaligen Staatssicherheitsbehörde der DDR. Allerdings ist die Quellenlage gegenwärtig noch sehr un- übersichtlich. Sie wird zudem massgeblich durch die in Deutschland anstehende Einsichtgabe in die MfS-Akten und die im Gange befindlichen Untersuchungen gegen Schalck- Golodkowski und Wolf beeinflusst.

Der Bundesrat will die Bestrebungen des Ministeriums für Staatssicherheit gegen die Schweiz aufdecken. Der gegen- wärtige Informationsstand erlaubt jedoch nur ungenügende Aussagen. Insbesondere liegen bis jetzt noch zu wenig gesi- cherte Erkenntnisse für konkrete Einzelabklärungen vor. (Die Aufarbeitung des Aktenmaterials muss abgewartet werden.) Die Frage der Berichterstattung kann - wie der Bundesrat be- reits bei der Beantwortung der Einfachen Anfrage Graf vom 16. September 1991 (Nr. 91.1079) ausgeführt hat - erst nach der Auswertung des über die Stasi-Bedrohung der Schweiz noch zu erwartenden Materials entschieden werden. Die Form der Orientierung der Oeffentlichkeit wird dannzumal zu prüfen sein.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat ist bereit, das Postulat im Sinne der Stellung- nahme anzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

91.3405

Postulat Gross Andreas Einführung des Zivildienstes. Zusammensetzung der Kommissionen Institution du service civil. Composition des commissions

Wortlaut des Postulates vom 11. Dezember 1991

Der Bundesrat wird gebeten, sich darum zu bemühen, dass in allen von ihm einzusetzenden Kommissionen zur Konkretisie- rung des in der Wintersession 1991 auch im Ständerat verab- schiedeten Verfassungsartikels zur Einführung des Zivildien- stes immer auch jugendliche Betroffene, friedenspolitisch An- dersdenkende und Frauen angemessen vertreten sind und so von Anfang an ihre Vorstellungen und Interessen vertreten können.

Texte du postulat du 11 décembre 1991

Dans le but de concrétiser l'article constitutionnel prévoyant l'institution du service civil, article que le Conseil des Etats a lui aussi adopté durant la session d'hiver 1991, le Conseil fédéral sera appelé à mettre sur pied des commissions. A cet égard, il est invité à faire en sorte que les jeunes directement concer- nés, les personnes ayant des vues différentes en matière de politique de paix et les femmes soient représentés de manière équilibrée dans toutes ces commissions et puissent ainsi, dès le début, défendre leurs idées et leurs intérêts.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aguet, Bäumlin, Béguelin, Bodenmann, Brunner Christiane, Bundi, Carobbio, Danuser, de Dardel, Eggenberger, Fankhauser, von Felten, Goll, Hae- ring Binder, Hafner Ursula, Hämmerle, Herczog, Hubacher, Jeanprêtre, Jöri, Ledergerber, Leemann, Leuenberger Ernst, Matthey, Meyer Theo, Rechsteiner, Ruffy, Steiger, Strahm Ru- dolf, Vollmer, Züger (31)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Der Urheber verzichtet auf eine Begründung und wünscht eine schriftliche Antwort.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 19. Februar 1992 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 19 février 1992 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat anzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

91.3397

Postulat Loeb François Anpassung der Anlagerichtlinien des AHV-Fonds an die BVG-Richtlinien Placements du Fonds AVS. Adaption des directives à celles de la LPP

Wortlaut des Postulates vom 5. Dezember 1991 Der Bundesrat wird gebeten, die Anlagerichtlinien des AHV- Fonds möglichst rasch in Richtung der BVG-Richtlinien zu lockern.

Texte du postulat du 5 décembre 1991 Le Conseil fédéral est prêt d'assouplir au plus vite les directi- ves du Fonds AVS en matière de placements de manière à les adapter à celles de la LPP.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aregger, Bonny, Bührer Ge- rold, Cincera, Dettling, Gysin, Heberlein, Hegetschweiler, Miesch, Steinegger, Stucky, Wanner (12)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Ein Bankfachmann schrieb kürzlich: «Unter der Annahme, die AHV hätte seit 1948 nur 7 Prozent ihrer jeweiligen Aktiven in Aktien investiert (statt 100 Prozent in Obligationen), wäre ein Mehrertrag von rund 3 Milliarden Franken zu verzeichnen ge- wesen. Die veralteten Anlagebestimmungen haben Steuer- zahler, Arbeitnehmer und AHV-Bezüger unnötige Milliarden gekostet. »

Es ist aus historischer Sicht zwar verständlich, dass der AHV- Fonds wesentlich engeren Anlagerichtlinien unterliegt als die übrigen Institutionen der beruflichen Vorsorge. In der heutigen Zeit jedoch sollte unbedingt eine Lockerung in Richtung der BVG-Anlagerichtlinien erreicht werden. Dies, einerseits um eine bessere Realverzinsung des AHV-Fonds zu erreichen, andererseits um im zusammenrückenden Europa dem AHV- Fonds die Möglichkeit zu geben, seine Mittel auch in Fremd- währungsobligationen und in- und ausländischen erstklassi- gen Aktien anzulegen.

Die Mittel der AHV für kommende Generationen werden knapp, dem AHV-Fonds dürfen keine künstlichen Fesseln mehr angelegt werden, welche schliesslich zum «Verschen- ken» von Geldern durch schlecht rentierende Anlagen führt. Zudem ist die Frage zu prüfen, ob die restriktiven AHV-Fonds- Anlagekriterien europatauglich sind.

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Postulat Gross Andreas Einführung des Zivildienstes. Zusammensetzung der Kommissionen Postulat Gross Andreas Institution du service civil. Composition des commissions

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1992

Année

Anno

Band

II

Volume

Volume

Session

Frühjahrssession

Session

Session de printemps

Sessione

Sessione primaverile

Rat

Nationalrat

Conseil

Conseil national

Consiglio

Consiglio nazionale

Sitzung

12

Séance

Seduta

Geschäftsnummer 91.3405

Numéro d'objet

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Datum 20.03.1992 - 08:00

Date

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630-630

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