Postulate on European security area transmitted

20019344Giurisprudenza amministrativa delle autorità federali (VPB)14 dic 1990Granted

Sintesi

In the 14 December 1990 National Council proceedings, the postulate by Burckhardt on the creation of a European security area was considered. The Federal Council had already stated in writing that it was prepared to accept the postulate. The Council accordingly transmitted the motion.

Regest

Parliamentary postulate; acceptance by the Federal Council and transmission by the National Council. Where the Federal Council declares itself prepared to accept a postulate, the motion may be transmitted for examination; the procedural consequence is the referral of the requested study to the executive without substantive adjudication on the merits.

Testo completo

  1. Dezember 1990 N

2433

Postulat Basler

tion des Pferdesports in Jugend + Sport wird also langfristig auch der Erwachsenensport gefördert.

Mit der Einfügung des Pferdesports in Jugend + Sport wird der nachkommenden Generation nicht nur eine sportliche Tätig- keit ermöglicht, sondern es wird auch ein bedeutendes kultu- relles Erbe weitergegeben. Darüber hinaus wird zwangsläufig Anleitung zum Umgang mit Natur, Tier und Landschaft vermit- telt.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 3. Dezember 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 3 décembre 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen. Ueberwiesen - Transmis

90.738

Postulat Burckhardt Schaffung eines Europäischen Sicherheitsraumes (ESR) Espace de sécurité européen

Wortlaut des Postulates vom 26. September 1990

Der Bundesrat wird eingeladen, angesichts der auch auf dem Gebiet der Sicherheit schnell vorangetriebenen Europäischen Integration zu prüfen, welche Schritte er unternehmen kann, um die Schweiz an den diesbezüglichen internationalen Ko- operationen zu beteiligen. Analog und in Ergänzung zum Eu- ropäischen Wirtschaftsraum (EWR) ist die Schaffung eines Eu- ropäischen Sicherheitsraumes (ESR) in Angriff zu nehmen, um die durch den vorgesehenen Abbau der Binnengrenzkon- trollen entstehenden Sicherheitsrisiken auszugleichen. Insbe- sondere ist zu prüfen, ob und in welcher Form sich die Schweiz ohne Präjudiz einer EG-Beteiligung der Schweiz an dem Schengener Abkommen von 1985/1990 zwischen Frank- reich, Deutschland und den Benelux-Staaten beteiligen könnte.

Texte du postulat du 26 septembre 1990

Vu la rapidité de l'intégration européenne en matière de sécu- rité, le Conseil fédéral est invité à examiner les mesures qu'il pourrait prendre en vue d'une participation de la Suisse à la coopération internationale dans ce domaine. Il devra tenir compte de la création de l'Espace de sécurité européen, com- plément à l'Espace Economique Européen (EEE), afin de compenser les risques en matière de sécurité qui vont surgir lors de la suppression des contrôles douaniers intracommu- nautaires. Mais il importe avant tout de déterminer si la Suisse pourrait participer, et sous quelle forme, à l'Accord de Schen- gen de 1985/1990 entre la France, l'Allemagne et les Etats du Bénélux, sans compromettre une éventuelle participation à la Communauté européenne.

Mitunterzeichner - Cosignataires: Aliesch, Aubry, Auer, Basler, Coutau, Daepp, Eggly, Eisenring, Eppenberger Susi, Etique, Feigenwinter, Frey Walter, Friderici, Giger, Graf, Gros, Gui- nand, Houmard, Jeanneret, Leuba, Loeb, Mauch Rolf, Müller- Meilen, Nabholz, Nebiker, Petitpierre, Segond, Steinegger, Stucky, Tschuppert, Wanner, Zölch, Zwingli (33)

Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die bisherige Integration Europas führte zwischen den EG- Staaten nicht nur zu einer wirtschaftlichen, sondern auch zu ei- ner bedeutend engeren Zusammenarbeit im Sicherheitsbe- reich: Deutschland, Frankreich und die Benelux-Staaten ha- ben mit dem sogenannten Schengener Abkommen von 1985

und dem entsprechenden Uebereinkommen vom Juni dieses Jahres Vorkehrungen getroffen, welche die durch den im Zu- sammenhang mit EG 93 und EWR geplanten Abbau der Bin- nengrenzkontrollen entstehenden Sicherheitsmängel kom- pensieren sollen. Darunter fallen u. a. die Vereinfachung der polizeilichen Zusammenarbeit und der Rechtshilfe, die Verein- heitlichung der Visumsbestimmungen, die Koordination in der Bekämpfung der Betäubungsmittel, die Harmonisierung des Waffenrechts sowie die Einrichtung eines Informationssy- stems (Fahndungssystem).

Die Schweiz blieb bisher von solchen Kooperationen ausge- schlossen. Zudem hat die bis heute vor allem auf staats- und wirtschaftspolitische Fragen ausgerichtete Schweizer Aussen- politik die drohende Abkapselung der Schweiz im Sicherheits- bereich bisher kaum in Betracht gezogen.

Die Verwirklichung der Freiheiten des Verkehrs von Personen, Waren, Dienstleistungen und Kapital innerhalb des EWR setzt u. a. den Abbau der Binnengrenzkontrollen voraus. Die am Schengener Abkommen beteiligten Staaten suchen das da- durch entstehende Sicherheitsmanko durch verschiedene Ausgleichsmassnahmen zu kompensieren. Es wäre.nun nicht sinnvoll, bliebe die Schweiz als Mitglied des EWR von diesen Kompensationsmassnahmen ausgeschlossen. Aber auch un- abhängig davon, ob der EWR zustande kommt oder nicht: Eine Folge des Schengener Abkommens wird sein, dass die Grenzkontrollen zu den an diesem Abkommen nicht beteilig- ten Drittstaaten wesentlich verschärft würden. Dies hätte u. a. für Schweizer Grenzkantone wie Genf, Tessin, Thurgau, Ba- sel-Stadt negative Auswirkungen.

Ein Abseitsstehen der Schweiz auf dem Gebiet der europäi- schen Koordination in Sicherheitsfragen scheint mit zu gros- sen Risiken verbunden zu sein. Mit bilateralen Abkommen al- lein könnten die absehbaren Probleme kaum bewältigt wer- den. Daher würde die Schaffung eines ESR, das heisst eine generelle Harmonisierung aller sicherheitsrelevanten Vor- schriften und Bestimmungen im Rahmen der an einem EWR beteiligten Länder der EG und der Efta, die angesprochenen Probleme entschärfen.

Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 26. November 1990 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 26 novembre 1990 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.

Ueberwiesen - Transmis

90.744 Postulat Basler Staatsakten. Offenlegungsverfahren Documents établis pour assurer la sécurité de l'Etat. Consultation et destruction ou archivage

Wortlaut des Postulates vom 27. September 1990

Gemäss viertem Zwischenbericht des Sonderbeauftragten wird das Offenlegungsverfahren für die Fichen bis in den Herbst 1991 dauern. Erst anschliessend beginnt die Einsicht in die Dossiers, die mit noch aufwendigerer Abdeckungsarbeit verbunden ist als jene in die Karteikarten. Sie wird weitere 4 bis 6 Jahre dauern. Es zeigt sich schon heute, dass das durch Of- fenlegung der Eintragungen erhoffte Ziel, Vertrauen in unse- ren Staat zurückgewinnen, nicht erreichbar ist, weil Abdeckun- gen neue Fragen bei den Betroffenen auslösen und das da- malige politische Umfeld nicht mehr gegenwärtig ist.

Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali

Postulat Burckhardt Schaffung eines Europäischen Sicherheitsraumes (ESR) Postulat Burckhardt Espace de sécurité européen

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Consiglio

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15

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90.738

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Datum 14.12.1990 - 08:00

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20 019 344

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