1931
Postulat Hubacher
d'incomprensione culturale ed anche politica con il resto della Svizzera.
Nelle scuole medie e medio-superiori del Ticino la lingua francese e la lingua tedesca sono materie d'insegnamento obbligatorio.
Ciò non corrisponde affatto per la lingua italiana nelle scuole della Svizzera romanda e tedesca. E' giunto il momento, per il postulante, di dare alla parte linguistica e culturale di lingua italiana della Svizzera il suo giusto, equo e costituzionale riconoscimento.
L'«inno elvetico>> a favore delle minoranze etniche del Paese non ha alcun senso se, fondamentalmente, non si riconosce in esse il diritto di essere linguisticamente e culturalmente conosciute nell'obbligatorietà del nostro sistema scolastico federalista.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 23. November 1988 Dichiarazione del Consiglio federale del 23 novembre 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 23 novembre 1988 Il Consiglio federale è disposto ad accettare il postulato.
Ueberwiesen - Transmis
88.713
Postulat Morf Filmkoproduktions- und Verbreitungsförderung Projets européens de promotion du film et d'aide aux coproductions
Mitunterzeichner - Cosignataires: Bäumlin Ursula, Boden- mann, Bonny, Borel, Brügger, Bundi, Carobbio, Columberg, Danuser, Darbellay, Eggenberg-Thun, Fankhauser, Hafner Ursula, Haller, Hubacher, Keller, Leuba, Leuenberger-Solo- thurn, Leuenberger Moritz, Loeb, Longet, Matthey, Mauch Ursula, Neukomm, Pitteloud, Rechsteiner, Ruffy, Spälti, Weber-Schwyz, Widmer, Wyss Paul, Zbinden Hans (32)
Schriftliche Begründung - Développement par écrit
Das Bundesamt für Kulturpflege hat bei beiden Projekten die Vorarbeiten in verdienstvoller Weise begleitet. Es han- delt sich dabei nicht um sich konkurrenzierende, sondern vielmehr um sich ergänzende Projekte, nämlich die Förde- rung sowohl von Produktion als auch Verbreitung. Es wäre für die Schweizer Filmindustrie und ihre 3000 Beschäftigten ausserordentlich wichtig, dass unser Land den Anschluss an die beiden europäischen Projekte nicht verpasst und dass die Finanzierung rechtzeitig sichergestellt wird, dies um so mehr, als sich ja die Filmbranche bereit erklärt hat, sich finanziell in angemessenem Rahmen zu beteiligen.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 9. November 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 9 novembre 1988 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
87.507
Postulat Hubacher Ueberholverbot für Lastwagen Interdiction pour les camions de doubler sur les autoroutes
Wortlaut des Postulates vom 28. September 1988 Der Bundesrat wird eingeladen zu prüfen, ob er nicht späte- stens bis Ende Jahr eine schweizerische Beteiligung an folgenden zwei für die schweizerische Filmindustrie wichti- gen europäischen Projekten ins Auge fassen will:
a. am Projekt der EG-«MEDIA»-Programme, das als Pilot- projekt zur Vertriebsförderung europäischer Filme mit Bud- gets unter 4,5 Millionen Franken (sog. Low-Budgetfilme mit qualitativen Kriterien) bei einem «Eintrittsgeld» von ca. 300 000 Franken dazu beitragen kann, dass der Schweizer Film viel leichter als heute seinen Weg in andere europai- sche Staaten findet;
b. an «EURIMAGE», einem Projekt des Europarates zur Förderung europäischer Koproduktionen, mit einem «Ein- trittsgeld», das in einem angemessenen Verhältnis zu jenem anderer Nachbarstaaten stehen soll (etwa 700 000 Franken).
Texte du postulat du 28 septembre 1988
Le Conseil fédéral est invité à examiner, avant la fin de cette année, la possibilité d'une participation suisse aux deux projets européens suivants, qui pourraient avoir leur impor- tance pour l'industrie suisse du cinéma:
a. le programme «MEDIA» lancé par les Communautés européennes: ce projet-pilote, qui vise à promouvoir des films européens dotés d'un budget inférieur à 4,5 millions de francs («films à petit budget» soumis à des critères de qualité) et qui est financé à raison de 300 000 francs environ par Etat participant, devrait permettre au cinéma suisse de mieux se faire connaître dans les autres pays européens; b. le projet «EURIMAGE» proposé par le Conseil de l'Eu- rope et destiné à encourager les coproductions euro- péennes, pour lequel la contribution financière devrait être comparable à celle des autres Etats participants, soit envi- ron 700 000 francs.
Wortlaut des Postulates vom 18. Juni 1987 Das Strassenverkehrsgesetz bzw. die entsprechenden Aus- führungserlasse sind dahingehend abzuändern, dass auf Autobahnen für Lastwagen grundsätzlich ein Ueberholver- bot eingeführt wird.
Texte du postulat du 18 juin 1987 Il y a lieu de soumettre les camions à l'interdiction générale de doubler sur les autoroutes. Le Conseil fédéral est invité à élaborer en conséquence un projet de modification de la loi sur la circulation routière et de ses dispositions d'exécution.
Mitunterzeichner - Cosignataire: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Die Zustände, besser heisst es Missstände, auf den Autobah- nen verschlechtern sich zusehends. Die Kantone sind aus- serstande, die Geschwindigkeitslimiten auch nur stichpro- benweise zu kontrollieren. Ausnahmen bestätigen höch- stens die Regel. Es wird daher im allgemeinen zu schnell gefahren.
Ein spezielles Problem stellen die Lastwagen im allgemei- nen, die «Ueberländer» im besonderen dar. Vielfach sind die Lastwagen überladen, und es wird zu schnell gefahren. Die Chauffeure unterstehen faktisch einem Akkordlohnsystem. Die verlangte Leistung kann oft nur durch Missachtung von Sicherheitsvorschriften erbracht werden. Statt dass die Lastwagenchauffeure in erster Linie auf die Betriebssicher- heit achten könnten, müssen sie infolge beinahe «kriminel- ler» Auflagen auf Teufel komm raus drauflosfahren. Eine wirksame Kontrolle war bisher nicht erkennbar.
Aus den hier erwähnten und aus vielen anderen Gründen schlage ich für Lastwagen auf Autobahnen ein Ueberholver- bot vor. Zumindest wäre das eine Massnahme zur Verkehrs-
Postulat Cavadini
1932
N
16 décembre 1988
beruhigung, zur besseren Durchsetzung von Sicherheitsauf- lagen, kurz und gut, ein Ueberholverbot könnte zu einer vollständigen Ueberprüfung der heutigen Situation führen und würde auch die Arbeitgeber zwingen, ihren Chauffeu- ren humanere Arbeits- und Fahrbedingungen zuzugeste- hen. Was sich heute auf unseren Autobahnen zum Teil abspielt, kann bildlich nur noch als Zustände «à la Wilder Westen» skizziert werden.
Schriftliche Stellungnahme des Bundesrates vom 26. August 1987
Rapport écrit du Conseil fédéral du 26 août 1987
Ein generelles Ueberholverbot für Lastwagen auf Autobah- nen ist als allgemeine Verkehrsregel unverhältnismässig und der Verkehrssicherheit abträglich. Das Verbot würde zu kilometerlangen Lastwagenkolonnen und sogar zu Staus führen, weil sich sämtliche Lastwagen dem langsamsten Fahrzeug anpassen müssten. Die Kapazität der Autobahnen würde dadurch unnötig eingeschränkt. Dort, wo sich auf- grund der örtlichen Situation ein Ueberholverbot aufdrängt (z. B. in Steigungen), sind die kantonalen Behörden, auf den Autobahnen des Nationalstrassennetzes das EJPD, nach der Signalisationsverordnung gehalten, signalisierte Ueberhol- verbote für Lastwagen anzuordnen.
Im übrigen wird im Rahmen der laufenden VRV-Teilrevision vorgeschlagen, schweren Motorwagen zum Gütertransport die Benutzung des dritten Fahrstreifens auf Autobahnen mit drei Fahrstreifen in einer Richtung zu untersagen. Dieser Streifen soll dem schnellen Verkehr vorbehalten sein und damit den Verkehrsfluss verbessern.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates Déclaration écrite du Conseil fédéral Der Bundesrat beantragt, das Postulat abzulehnen.
Abgelehnt - Rejeté
88.572
Postulat Seiler Rolf Wirksamkeit von Dreiweg- Katalysatoren Catalyseurs à trois voies. Efficacité
Wortlaut des Postulates vom 19. September 1988 Der Bundesrat wird beauftragt, eine Langzeit-Untersuchung über die Wirksamkeit von Dreiweg-Katalysatoren zu veran- lassen und dem Parlament einen entsprechenden Bericht vorzulegen.
Texte du postulat du 19 septembre 1988 Le Conseil fédéral est prié d'ordonner une étude à long terme sur l'efficacité des catalyseurs à trois voies et de soumettre au Parlement un rapport y relatif.
Mitunterzeichner - Cosignataire: Keine - Aucun
Schriftliche Begründung - Développement par écrit Zweifellos vermögen geregelte Katalysatoren den Giftaus- stoss von Benzin- und Dieselmotoren erheblich zu vermin- dern. Die effektive Wirksamkeit ist jedoch noch wenig erforscht. Die gängigen Zahlen über den Schadstoffaus- stoss von geregelten Katalysatoren beruhen auf Tests von Neufahrzeugen, bzw. sind entsprechend korrigierte Schät- zungen. Langzeituntersuchungen über Katalysatoren im Gebrauch sowie ihre Abgaswerte existieren in der Schweiz nicht. Zur Beurteilung der tatsächlichen Wirksamkeit der Katalysatoren bzw. der Intervalle, innerhalb derer sie kon-
trolliert und/oder ausgetauscht werden müssen, sind entsprechende Daten aber unbedingt notwendig.
Schriftliche Erklärung des Bundesrates vom 14. November 1988 Déclaration écrite du Conseil fédéral du 14 novembre 1988 Der Bundesrat ist bereit, das Postulat entgegenzunehmen.
Ueberwiesen - Transmis
88.709
Postulat Cavadini Teilzeit-Grundeigentum Postulato Cavadini Disposizioni legali sulla multi-proprietà Postulat Cavadini Droit de la multipropriété
Wortlaut des Postulates vom 27. September 1988 1. Ich beauftrage den Bundesrat, zu prüfen, ob es angezeigt wäre, unsere gesetzlichen Bestimmungen über cas Eigen- tum durch einen Abschnitt über das Teilzeit-Gruncleigentum zu ergänzen.
Testo del postulato del 27 settembre 1988
Chiedo con questo postulato uno studio sull'eventuale opportunità di completare le nostre disposizioni legali sulla proprietà con un capitolo dedicato alla multi-proprietà.
Se l'esame della situazione richiesta al punto 1 dovesse confermare l'utilità di disciplinare giuridicamente la multi- proprietà, il Consiglio federale è invitato a presentare una corrispondente proposta.
Texte du postulat du 27 septembre 1988
Par le présent postulat je demande qu'on fasse une étude sur l'opportunité éventuelle de compléter nos dispositions légales relatives à la propriété en y insérant un chapitre consacré à la multipropriété.
Si l'examen de la situation requis sous le point 1 confirme l'utilité de réglementer la multipropriété sur le plan juridi- que, j'invite le Conseil fédéral à présenter des propositions dans ce sens.
Mitunterzeichner - Cofirmatari - Cosignataires: Bonvin, Cotti, Couchepin, Dubois, Ducret, Etique, Grassi, Guinand, Houmard, Loeb, Martin, Petitpierre, Pidoux (13)
Schriftliche Begründung - Motivazione scritta - Développement par écrit
La Svizzera conosce un numero elevato di residenze secon- darie, acquistate o affittate da cittadini svizzeri o stranieri. La diffusione di queste residenze secondarie, particolarmente nei cantoni a vocazione turistica, ha già portato in numerosi comuni all'introduzione di disposizioni legali volte a limi- tarne il numero. Ciò perchè queste abitazioni ci vacanza creano spese in infrastrutture importanti e non danno inte- ressanti introiti fiscali e sono utilizzate generalmente per periodi di tempo assai limitato (poche settimane ber anno). All'estero, soprattutto in Francia e ora anche in Italia, la formula della multi-proprietà ha assunto un certo sviluppo e interesse. Essa è pure già stata adoperata in passato anche in Svizzera, ma in proporzioni assai ridotte.
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Schweizerisches Bundesarchiv, Digitale Amtsdruckschriften Archives fédérales suisses, Publications officielles numérisées Archivio federale svizzero, Pubblicazioni ufficiali digitali
Postulat Hubacher Ueberholverbot für Lastwagen Postulat Hubacher Interdiction pour les camions de doubler sur les autoroutes
In
Dans
In
Amtliches Bulletin der Bundesversammlung Bulletin officiel de l'Assemblée fédérale Bollettino ufficiale dell'Assemblea federale
Jahr
1988
Année
Anno
Band
IV
Volume
Volume
Session
Wintersession
Session
Session d'hiver
Sessione
Sessione invernale
Rat
Nationalrat
Conseil
Conseil national
Consiglio
Consiglio nazionale
Sitzung
15
Séance
Seduta
Geschäftsnummer 87.507
Numéro d'objet
Numero dell'oggetto
Datum
16.12.1988 - 08:00
Date
Data
Seite
1931-1932
Page
Pagina
Ref. No
20 016 974
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